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Reviews für Time to say goodbye

Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:58 · Für: Gutes Ende Part 2

Erleichterung macht sich breit: Ayel lebt! Doch nun ist es am Leser, um Nero zu bangen. Aber nicht lange, bis man auch hier entspannt aufatmen kann.
Dann, nach zwei Jahren ist alles vorbei, der Sieg errungen und eine Zukunft der Freiheit liegt vor ihnen. Ayel und der zurückgekehrte Oren feiern den Tag mit einer erneuten, innigen Verbindung und schenken der düsteren Geschichte ein versöhnliches Ende.

Ich habe die Geschichte mit gemischten Gefühlen gelesen. Ich bin kein Fan von Ayel/Nero Slash und doch muss ich zugeben, dass die Geschichte ihren Reiz hat. Sie ist düster und schwer, worauf man aber schon zu Beginn vorbereitet wird. Der zeitliche Ablauf ist stellenweise etwas verwirrend, dafür wird die Gefühlswelt der Protagonisten glaubwürdig und eindrücklich dargestellt. Am besten gefielen mir die Szenen zwischen Nero und Ayel, wo der Fokus auf die Gefühle und die liebevolle Zärtlichkeit zwischen den Beiden gelegt ist. Dem Slash kann ich nicht viel abgewinnen, was aber eine rein subjektive Meinung ist. Ayel/Nero Fans werden hier voll auf ihre Kosten kommen und das ist ebenfalls ein Pluspunkt für diese Geschichte: Sowohl Slasher als auch Anti-Slasher finden hier jeweils Elemente ihres Geschmacks. Daneben sorgen Action als auch romantische Träumereien für Abwechslung.



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:56 · Für: Gutes Ende Part 1

Gebrochen und sich bereits nach dem erlösenden Tod sehnend, findet Nero in der Angst um Ayel noch einmal die Kraft, sich aufzulehnen und seine Ketten zu sprengen. Jetzt werden die Plätze getauscht. Waren in den vorherigen Kapiteln die Klingonen die Sieger, übernehmen jetzt die Romulaner die Oberhand und fliehen. Doch wieder wird Ayel verletzt und hinterlässt nach dem letzten Satz nur den einen Wunsch: Bitte, bitte, sei nicht tot …



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:55 · Für: Böses Ende Part 2

Wie traurig. Armer Nero. Armer Ayel. Am gleichen Tag, wo er die Liebe gefunden hatte, musste er sie auch schon wieder abgeben. Versöhnlich an diesem Ende ist nur der sanfte Kuss, mit dem sie sich voneinander hatten verabschieden können.
Selbst zwei Jahre später ist Ayel nicht über den Verlust seines Wahlgefährten hinweg gekommen, sehnt sich nach ihm und folgt ihm schliesslich in die Welt, in die Nero ihm vorausgegangen ist. Tröstlich zu lesen, dass Ayel diesen letzten Weg nicht hatte alleine gehen müssen …



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:55 · Für: Böses Ende Part 1

25 Jahre Rura Penthe überstanden, Folter, Entbehrung und Zwangsarbeit überlebt, macht sich die Mannschaft nun auf die endgültige, letzte Flucht. Auch Nero nimmt Abschied von dem Ort, an dem er das erste Mal in seinem Leben gebrochen worden war und mit der bangen Angst im Herzen, dass Ayel nicht zu schlimm verletzte ist. Da dieses Kapitel „Böses Ende“ heisst, hoffe ich als Ayel Fan das natürlich auch!



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:54 · Für: Gebrochen

Eindrücklich und grausam wird dem Leser Neros innerer Kampf nahe gebracht. Was er vorher mit Liebe und Lust hatte geniessen dürfen, wird ihm nun ekelhaft und abstossend aufgezwungen. Glaubwürdig und schonungslos zeigt sich in diesem Kapitel, wie der gewaltsame und widerliche Eingriff in seine Intimsphäre seine Mauer einreisst und schafft, was weder Hohn, Spott noch Folter erreicht hatten: Seine Seele zerbricht unter der Gewalt der Machtübernahme. Nero verliert und da selbst die Erinnerung an die goldene Zeit ihn nicht hatte retten können, bleibt ihm nur die Flucht in die Dunkelheit des Nichts.



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:53 · Für: Licht im Dunkeln

Hier wird wieder wunderbar die Verzweiflung greifbar, welche den Captain der Narada umtreibt. Hatte Oren Mandana seine unsterbliche Liebe geschworen, hatte sich Nero seinem Ersten Offizier zugewandt. Nüchtern stellt er fest, dass er selbst als Eisklotz auf die Liebe eines anderen angewiesen ist, um die Zeit auf Rura Penthe überstehen zu können. Bald darauf schlägt ihre gemeinsame Liebe in ungezügelte Lust um, wo sie für einen Moment der allumfassenden Verbindung die grausame Realität ihrer Umgebung vergessen dürfen. Die holt Ayel allerdings kurz darauf wieder ein, als er sich alleine wiederfindet und feststellen muss, dass man ihn erneut seines Freund und Captains beraubt hatte …



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:52 · Für: Erinnerungen

Mir gefällt, wie liebevoll und sanft sich Ayel um Nero kümmert. Sie tauschen hier die Rollen, wo der beschützende, starke Nero zum Schwächeren wird, der sich umsorgen lässt. Voller Hingabe umsorgt der Jüngere seinen Freund und Vorgesetzten, schenkt ihm Ruhe und Sicherheit, so dass Nero endlich Frieden findet und Heilung und Erholung im Schlaf suchen kann.
Nach einem warmen und friedlichen Traum von Heimat und Familie wird er zurück in die grausame Wirklichkeit gerissen. Doch sein getreuer Ayel ist da, verteidigt ihn bis aufs sprichwörtliche Blut und wendet weiteren Schaden von ihm ab, bis er sich revanchieren darf/muss. Schon jetzt wird, nicht nur durch die kurze, intime Szene, wunderbar verdeutlicht, wieviel die Beiden wirklich füreinander empfinden.



Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 08.02.17 04:51 · Für: Folter

Plastisch und eindrücklich wird hier Neros erste Zeit auf Rura Penthe beschrieben, wo er standhaft der Folter widersteht und sich den Namen Dämon schafft. Immer wieder blitzt deutlich sichtbar Oren hervor, der sich nach Frau und Kind sehnt und einen Moment der Schwäche zulässt, bis er von Nero erneut zurückgedrängt und verscheucht wird. Deutlich spürbar wird dessen Hass und grimmige Entschlossenheit nahe gebracht, durchzuhalten, zu schweigen und zu widerstehen, um die Vergangenheit rückgängig machen zu können und seine Familie wieder zu sehen.

Dann, zurück in der Zelle kämpft er gegen seinen Stolz, vor seinem ersten Offizier Schwäche zu zeigen und weist ihn zurück, hält mühsam seine Mauer und harte Schale aufrecht. Da wechselt die Perspektive zu Ayel, der unter dem Anblick seines liebsten und so grausam misshandelten Freundes leidet. Treu lässt er sich nicht zurückweisen und schafft es schliesslich, dessen Willen zu brechen und ihm zu zeigen: Ich brauche dich und du brauchst mich! Lass mich für dich da sein, mein Bruder, nimm meine Hilfe, meine Liebe an … 



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