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Name: USS-Stories (angemeldet) · Datum: 10.09.19 12:42 · Für: Kapitel 1
Liebe Racussa,

ich gebe zu, deine Fanfiction nur aus Fairness-Gründen gelesen zu haben, da ich meine Stimme zur Challenge nicht abgeben wollte, ohne alle Beiträge zu kennen. Aber ich gestehe auch - es hat sich gelohnt.

Ich kenne weder die Folge, noch verstehe ich etwas von den Romulanern, weswegen ich nichts über die inhaltliche und fachliche Qualität deines Textes sagen kann. Rein schriftstellerisch finde ich ihn allerdings durchaus gelungen. Er liest sich flüssig und - trotz der fremden Namen und Bezeichnungen - verständlich, doch vor allem - und das war es, was mich überrascht hat - fand ich deinen Text unterhaltsam.
Man fühlt mit dem armen Bochra (ich gebe zu, ich musste noch mal nachschauen *lach*) mit, der keine Ahnung hat, wie es mit ihm weitergehen wird und sogar mit dem eigenen Tod rechnen muss.

Er scheint ein guter Kerl zu sein. In manchen Passagen hätte ich ihm gerne aufmunternd durchs Haar gewuschelt, zum Beispiel weil er seinen toten Kameraden nicht in den Schmutz ziehen will oder als er sich ein kleines Gläschen Wein für sich und seine Freunde wünscht.

Auch den Kommandanten hast du (in meinen Augen) realistisch dargestellt. Besonders folgender Satz hat sich mir eingeprägt: "Und ich danke den Zwölf, dass nicht alle so viel Angst vor dem Tal’Shiar habe, sich gleich in die Luft zu sprengen, wenn es am Ende einer Mission leichte Schwierigkeiten gab."
Aber überhaupt haben mich seine Formulierungen immer wieder zum Schmunzeln gebracht ("Über Ihr Gequassel anstelle klarer Antworten werde ich Sie noch mit unserem Schiffsstandeslehrer sprechen lassen.") - besonders seine unterschwellige Belustigung wegen des verunsicherten Bochras.

Ich danke dir für diesen Beitrag, der mich durchaus unterhalten hat. Ich denke du stellst einen bedeutenden Aspekt des Lebens auf den unteren Decks da und verschärfst die Angelegenheit, in dem du deine Story auf einem romulanischen Schiff spielen lässt, wo man es mit der "Wartung der lebenserhaltenden Technik" offenbar nicht sooo ernst nimmt, wie auf Sternenflottenschiffen. ;-)

Mein persönliches Highlight war übrigens dein Schlusswort, denn damit verleihst du dem Ende deiner Fanfiction einen faden Beigeschmack. Das hat mir sehr gut gefallen.

Jetzt werde ich wohl doch noch eine Weile darüber nachdenken müssen, wem ich meine Stimme gebe. Das habe ich nicht erwartet - liegt mir das Equinox-Thema doch sehr am Herzen. Na wenn das kein Beweis deines schriftstellerischen Talents ist... :-)

Liebe Grüße
USS-Stories

Antwort des Autors: Hallo USS-Stories! Vielen Dank für das überraschende Review. Es ist ja leider hier im Archiv etwas still geworden mit Reviews, deshalb umso größere Freude. Ich bin ja ziemlich Romulaner-vernarrt, weshalb ich gern deren Episoden schaue, aber eben versuche, deren Perspektive zu wählen. Danke daher, dass das auch ohne Spezialfandom hinüber gekommen ist. Das Leben auf den unteren Decks ist wahrscheinlich einerseits wesentlich unspannender, weil oft Routinetätigkeiten durchgeführt werden müssen, andererseits lebt man wohl in der ständigen Angst, etwas falsch zu machen oder zumindest der Willkür der Vorgesetzten ausgeliefert zu sein.


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