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Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 11.02.19 16:00 · Für: Kapitel 4 - 26. Dezember
Schön, wie du den 2. Februar einbaust. Da geht es ja auch um Erwarten, Hoffnung und Trennungsschmerz. Die Geschichte als Ganze ist sehr ergreifend und zeigt, dass 'gut gemeint' een nicht immer 'gut' ist. Was mir besonders gefallen hat, war, dass hinter all der äußerlichen Aktivität Kathryns schlechtes Gewissen deutlicher und deutlicher wird, dass ihre (unerwiderte?) Begierde für Tom die Ehe zwischen B'Elanna und ihm zerstört haben könnte. Gerade die zarten Andeutungen (Sie zieht sich nichts an, wenn sie mit ihm kommuniziert; selbst Miral findet es komisch, dass sie ihm Bad statt im Wohnzimmer kommunizieren) sind für mich wie Fußabdrücke im Schnee gewesen. Ich habe ja bei der B'Elanna/Tom-Beziehung immer diese düstere Furcht gehabt, das die Episode, wo Tom und Kathryn miteinander schlafen und dieses Echsenkinder zeugen noch eine Nachgeschichte haben wird. Danke jedenfalls für diese weihnachtlichen Ausführungen. (Ich selber habe auch erst zum 6. Jänner den Trekzember abgeschlossen).

Antwort des Autors:

Es freut mich, dass dir das mit dem 2. Februar gefällt. Ursprünglich war es nicht so geplant, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen, weil es doch irgendwie gut gepasst hat. Ja, Kathryn Janeway hat ein schlechtes Gewissen. Ob ich jedoch das Verhältnis zu Tom mit dem Begriff "Begierde" bezeichnen würde, weiß ich nicht. Man müsste dazu den Rest der Geschichte kennen, der aber noch nicht veröffentlicht ist^^ Oder ich bin blind für meine eigenen Andeutungen;P An die Echsenkinder habe ich beim Schreiben eigentlich weniger gedacht (doch falls dich das Thema interessiert, auf FF.de gibt es eine Story dazu: "Die Folgen der Schwelle"), sondern mehr an die Folge, als B'Elanna durchdreht, als herauskommt, dass ihre Tochter Miral Stirnwülste haben würde. Dort wird eine ganz deutliche Verlustangst von B'Elanna geschildert. Sie hat die Befürchtung, dass Tom sie genau wie ihr Vater damals ihre Mutter verlassen würde. In einer Art self-fulfilling prophecy wollte ich hier, dass die Geschichte sich wiederholt. Ich weiß, dass das fies ist, doch sonst könnte sich Miral nicht so entwickeln, wie sie es eben tut. Vielen Dank für all deine Gedanken. LG Xella



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 11.02.19 15:43 · Für: Kapitel 3 - 25. Dezember
Also so kam mir Owen in der Serie gar nicht vor; aber zu Weihnachten liegen ja oft die Gefühle blank (Ich habe eine ähnliche Weihnachtsszene mit Familie Tucker gebastelt). Was mich aber mehr wundert, ist Gretchens Kontakt zu den Paris'. Kannten sich die von früher?

Antwort des Autors:

Also ein bisschen grummelig war er bei seinen Serienauftritten schon. Oder nicht? Vor allem hat sich Tom Paris jahrelang über seinen alten Herrn beschwert. Er kann also keine leichte Persönlichkeit sein;-) Ob Gretchen Owen und Julia von früher kannte, weiß ich nicht sicher. In vielen FFs habe ich es so gelesen, es kann also sein, dass es in den Romanen so steht. Für wahrscheinlich halte ich es auf jeden Fall, dass die zurückgelassenen Familienmitglieder der Voyager sich ab und zu getroffen haben, um über ihre Hoffnungen auf Rückkehr oder ihre Verlustgefühle zu sprechen. Spätestens als die Voyager einen dauerhaften Kontakt mit dem Alpha-Quadranten herstellen konnte, sind die Familien sicher in Kontakt miteinander getreten und da Gretchen einer ähnlichen Generation angehört und die Mutter des Captains ist, dürfte allein das sie schon verbinden.



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 11.02.19 15:32 · Für: Kapitel 2 - 24. Dezember
Es bewährt sich die alte Weisheit, dass man manchmal eine Nacht über etwas schlafen sollte. Das Backen stelle ich mir durchaus lustig vor, es stellt sich die Frage, ob ein Replikator Eier mit Schale repliziert...
Respekt habe ich vor einer Badewanne mit Löwenfüßen, die groß genug für eine Sechsjährige und eine doch etwas in die Jahre gekommene Kathryn ist.

Antwort des Autors:

Über etwas schlafen kann tatsächlich den Geist klären. Ist hier nicht anders. Bei den Eiern hatte ich die Vorstellung, dass Gretchen Janeway sie irgendwo - vielleicht beim Nachbarn nebenan - real erworben hat. Ich meine mich zu erinnern, dass Kathryn irgendwo in der Serie sich einmal über die Begeisterung ihrer Eltern für das Landleben und das Campen ... beschwert (kurz gesagt, über das "natürliche Leben"). Sicher gibt es auch noch in der Star Trek Zukunft Anhänger einer weniger technikabhängigen Lebensweise. Man nehme nur Captain Siskos Vater und dessen Restaurant als Vorbild;-)

Es gibt Badewannen in jeder Größe! *lach* Warum also nicht auch eine solch spezielle für zwei Personen?!



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 11.02.19 15:22 · Für: Kapitel 1 - 23. Dezember
Uff, kein sehr romantisches Gerede im Frauenhaus Janeway. Wo ist eigentlich ihr Vater? Hat Phoebe einen Mann? Jedenfalls sehr beklemmend, wie Kathryn von ihrer Mutter zur Schnecke gemacht wird...

Antwort des Autors:

Hallo Racussa,

 

gleich vier Reviews! Wow, dankeschön:-)

Nein, im Hause Janeway wird nicht romantisch geredet, auch nicht, wenn es Weihnachten ist. Meintest du den Vater von Janeway? Der ist schon vor vielen Jahren verstorben. Nein, Phoebe hat keinen Mann. Hab ich einfach so beschlossen^^ Was Kathryn und ihre Mutter angeht, ich fand es einfach unrealistisch, dass immer alles Friede, Freude, Eierkuchen sein soll. Über die Jahre hinweg hat eine gewisse Entfremdung zwischen den beiden stattgefunden und das ist nur schwer zu überdecken. Außerdem beäugen Mütter immer kritisch die Lebensentscheidungen ihrer Töchter. Egal wie alt diese sind. Das hält Gretchen auch nicht anders als andere Mütter.



Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 04.01.19 23:20 · Für: Kapitel 3 - 25. Dezember
Und das war, um Kathy Ways Worte aufzugreifen, alles, aber kein Zuckergusskapitel.

Julia Paris ist hier so, wie sie mir auch in den Büchern vorkommt. Dass die beiden Hand gegen ihre eigene Enkelin erheben, obwohl sie sie so selten sahen, sagt mir genug darüber, was Tom ertragen hat als Kind. Oh man.

Das ist bedrückend, dieses Kapitel.

Wenn mir auch Tante Kathy hier sehr, sehr gefällt. Wirklich sehr.

Gretchen würde ich jetzt gerne allerdings auf den Mond schießen. Alternativ auch in den Deltaquadraten. Warum müssen sich alte Leute so oft einmischen und warum denken sie, sie hätten immer Recht *seufz*. Sie haben nicht immer Recht.

Miral tat mir so leid. Aber ich fand sie auch megacool. Die Kugeln zu klauen, und dann der Meteoritenschauer! Yeah! Dafür sind klingonische Gene GUT! (Meine Kinder könnten das auch, ganz ohne Klingonenblut, aber ich unterstelle das jetzt einfach mal, dass das die 25 % waren...).

Danke fürs Teilen, ich bin gespannt, wie es weiter geht.

LG
Stephie

Antwort des Autors:

Hallo Stephie.

Ich muss mich für die späte Antwort entschuldigen. Das Real Life hat mich für eine Weile verschluckt, doch nun bin ich wieder da;-)

Nein, es war wahrlich kein Zuckerguss-Kapitel und es ist auch keine solche Geschichte. Es ist traurig, aber wahr, dass auch an den Feiertagen (oder gerade da?) schlimme Dinge passieren.

Ich habe die meisten Romane noch nicht gelesen, daher weiß ich nicht, wie Julia Paris dort charakterisiert wird, doch es schien mir für hier einfach passend zu sein, sie mit einer gewissen Strenge und Kälte auszustatten. Es käme mir unrealistisch vor, sie als liebes, sanftes Omachen zu zeichnen. Dann hätte Tom sicher nicht so ein gestörtes Verhältnis zu beiden Eltern gehabt. In der Serie hat er sie ja kaum (oder nie?) erwähnt. Das wäre anders gewesen, wenn sie ein gutes Verhältnis zueinander gehabt hätten oder wenn sie Owen öfters ausgebremst hätte.

Es freut mich, dass dir "Tante Kathy" hier gefällt:-)

"Warum müssen sich alte Leute so oft einmischen und warum denken sie, sie hätten immer Recht" Tja, vermutlich weil sie über viel Lebenserfahrung verfügen und sie glauben, dass sie das zu kompetenten Urteilen berechtigt^^ Doch du hast recht. Alter und Weisheit sind nicht dasselbe. Sie haben nicht immer recht!
Witzig ist, dass meine Kathryn Janeway sich im nächsten Kapitel genau dieselbe Frage stellt wie du hier.

Hihi, das waren bestimmt die 25% Klingonenblut. Der Rest ist kindliches Temperament. Die Leidenschaft hat Miral schließlich von beiden Eltern geerbt;-)

Vielen Dank für dein Review! Hat mich sehr gefreut.

LG, Xella



Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 04.01.19 23:19 · Für: Kapitel 2 - 24. Dezember
Ich bin grade in Review-Laune.

Und versuche, die Kathryn Janeway aus diesem Kapitel mit dem traurigen Admiral in Einklang zu bringen. Und die kleine, anhängliche Miral mit der abgeklärten Erwachsenen von später.

Mir ist aufgefallen, dass mich etwas im Lesefluss stört - obwohl ich die Geschichte und die Sprache, deine Beschreibungen kleinster Details unglaublich schön finde. Was mir aber auffällt, ist, dass du Gretchen Janeway "Gretchen" nennst, Phoebe Janeway "Phoebe", aber Kathryn Janeway "Janeway". Du erzählst ja personal aus Kathryn Janeways Sicht, aber bleibst dabei, sie Janeway zu nennen, und da kriege ich innerlich einen Knoten in den Kopf. Also sowohl, dass alle anderen beim Vornamen genannt werden, als auch, dass der Erzähler sich selten beim Nachnamen nennt. Etwas anderes wäre das vermutlich bei einer Voyager Story, die sehr Science-Fiction mäßig angelegt ist. Aber hier, im familiären Beziehungskontext...? Vielleicht hast du dir aber auch etwas dabei gedacht. Ich muss sagen, dass die Namensnennung mich selbst immer vor Herausforderungen stellt. Immer nur Vornamen geht ja auch nicht.

Abgesehen davon bin ich aber vollauf glücklich mit den Bröckchen, die du mir hinwirfst. Das Lebensfenster-Konzept ist eines, das mir gut gefällt - wenn es nach mir ging, müsste man nicht immer ALLES erzählen. Und in diesem Kapitel wurden ja wieder einige Details mehr offenbart. Und ganz klar zieht sich durch DIESES Kapitel deutlich mehr Glück als durch den Oneshot.... ich bin also weiter furchtbar neugierig.

Liebe Grüße
Stephie

Antwort des Autors:

Ich merke es^^ Finde ich gut!

Es ist sicher nicht einfach, die alten und jungen Personen in Einklang zu bringen. Manches ist ihnen schon zugefügt worden, Vieles steht ihnen aber auch erst noch bevor. Du darfst also gspannt bleiben.

Tatsächlich hab ich an der Bezeichnung von Janeway ne ganze Weile herumüberlegt. Es spräche sicher Manches dafür, sie hier als Kathryn zu bezeichnen ... doch irgendwie wollte ich bei ihr immer ein wenig Distanz wahren ... um zu zeigen, dass es eigentlich um Miral geht und weil ich mal irgendwo gelesen hab, dass es dämlich wirkt, wenn man Figuren, die anders bekannt sind (z.B. durch militärischen Rang o.ä.) auf einmal auf eine vertrauliche Ebene hinunterzieht. Doch das ist sicher Geschmackssache. Ich les es mir nochmal durch und denke drüber nach. In Kapitel drei wird übrigens ein Perspektivwechsel folgen. Gerne darfst du mir auch da schreiben, wie dann die veränderte Personenbezeichnung wirkt;-)

In bin froh, dass dich die Bröckchen von Kapitel zwei zufrieden stellen *lach* und du hast das richtig erkannt, das ist das "Glücks-Kapitel". Ein bisschen Weihnachten muss ja sein! Über das Folgende mag ich nicht noch mehr spoilern, aber du musst nicht lange warten. Heut Abend kommt die Fortsetzung.

LG Xella



Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 03.01.19 08:50 · Für: Kapitel 1 - 23. Dezember
Okay, du hast mich.

Ich versuche, all die beiläufig gestreuten Informationen noch irgendwie in Reihe zu bringen. B'Elanna war also 5 Jahre im Gefängnis (alle Maquis?), Tom wohnte bei Kathryn, sprich, diese ist eine Art Mutterersatz für Miral, und es gibt eine Menge Gerüchte, was bedeutet, es gibt auch keine andere Beziehung, die das ganze irgendwie entkräften könnte.

Und jetzt müssen EHeprobleme angegangen werden, über Weihnachten. In deinem anderen Oneshot konnte man ja bereits lesen, dass die beiden sich getrennt haben, offenbar waren sie also nicht erfolgreich. Einerseits finde ich das übrigens unglaublich schade - ich mag Tom und B'Elanna zusammen - aber andererseits werden sicher auch im 24. Jahrhundert Ehen nun mal wieder geschieden.

Dass Gretchen Janeway Zweifel daran äußert, dass ausgerechnet Kathryn sich nun kümmert (statt Owen Paris), kann ich übrigens nachvollziehen, wobei ich glaube, dass da eben auch B'Elanna ein Wort mitzureden hatte.

Kurz gesagt: Du hast mir hier wieder ein Bröckchen hingeworfen, der mir Lust auf MEHR macht, und der wieder viele, viele Fragen aufgeworfen und nur wenige beantwortet hat.... Ich werde hibbelig.

Ganz liebe Grüße und ein frohes neues Jahr! Stephie

Antwort des Autors:

Hi Stephie.

Ich freu mich, dass du wieder an Bord bist und dann auch noch ganz fleißig die Infos sortierst :-)
Zu fast allem, was du aufgelistet hast, kann ich ja sagen. Dass es bei Tom und B'Elanna kriselt, tut auch mir weh, doch für die Story muss es sein. Außerdem sind Trennungen im 24. Jahrhundert nicht ohne Vorbild. B'Elanna war in einem ähnlichen Alter wie Miral jetzt, als ihr Vater die Familie verließ. Es gibt Voy-Folgen, die das thematisieren und es gehört eigentlich zu einer der Urängste von B'Elanna, dass sich das bei Tom und ihr wiederholt. Nun, manchmal lässt das Leben Dinge, die man erwartet, auch eintreten. Vielleicht gerade weil man mit ihnen rechnet.

Ob Gretchens Misstrauen berechtigt ist oder nicht, wird man im Laufe der Geschichte noch erfahren. Es wird auch noch aufgelöst, ob Owen wirklich die bessere Aufsichtsperson gewesen wäre, wie Gretchen meint.

Du wirst hibbelig? Das finde ich gut! *muhaha*
Doch nun im ernst. Ich sollte vielleicht kurz was zur Hauptgeschichte, die bald folgt, loswerden: Die Idee zu Mirals Lebensgeschichte kam mir durch ein Projekt auf ff.de. Es nennt sich "Lebensfenster". Die Lebensgeschichte einer Person wird mit Hilfe von 18 Schlagworten erzählt. Das heißt, ich hüpfe in mehr oder weniger ausführlichen Episoden durch Mirals Leben. Vieles wird erwähnt, aber manches bleibt auch im Dunkeln. Ich hoffe, dass du und die anderen Leser mit mir auf die Reise durch Mirals Leben gehen werdet und dass ihr mir verzeiht, dass manches absichtlich unerwähnt bleiben wird. Nur mal kurz durchs Fenster schauen ist hier nämlich das Konzept.

Vielleicht tröstet es dich ja ein bisschen, dass die Geschichte hier noch 3 weitere Kapitel haben wird. Ein bisschen mehr kann man also dieses Mal in Mirals Welt eintauchen^^

LG und auch dir ein frohes neues Jahr!
Xella



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