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Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 03.01.18 11:45 · Für: Kapitel 1: Auf Wiedersehen
Was mir an diesem Kapitel ganz besonders gut gefällt - außer der von Dir immer so gut gekonnten Perspektiven- und damit Stilwechsel der einzelnen Absätze -, ist einmal der Umstand, dass Du einen Absatz aus Uhuras Sicht schreibst. Von ihr bekommt man im Allgemeinen ja sehr wenig mit, so dass es sehr erfrischend ist, das Geschehen auf der Brücke aus ihrer Sicht zu erleben.

Ebenfalls, oder noch besser, hat mir gefallen, dass Du Kirk hier einmal nicht in seiner leichtsinnigen, eher jugendlich-spontanen Art schilderst (der ich ja bekanntermaßen gar nichts abgewinnen kann), sondern ihn hier mit den Nachwehen eines Geschehnisses aus der Serie konfrontierst, die ihn zum Nachdenken und zum Hinterfragen der eigenen Werte und Prioritäten veranlassen. Kirk wirkt nachdenklich, brütend, melancholisch. Und das tut dem Charakter sehr gut. Es verleiht ihm eine Tiefe, die ich so bislang nicht in ihm gesehen habe. Das ist ein ausgezeichneter schreiberischer Kniff!

Mein Lieblingssatz ist "Sie flogen zur Sternenbasis 10, holten dort etwas ab, von dem sie nicht wussten, was es genau war, und flogen es zu einem Ort, von dem sie nicht wussten, wo der lag, zu einem Zweck, den sie nicht kannten, um ein Phänomen zu erforschen, dessen Beschaffenheit sie nicht einmal erahnen konnten." - das beschreibt doch herrlich die Natur der Anweisung :)

Antwort des Autors: Ich fand auch, dass Uhura einfach mal ihren eigenen Part bekommen musste. War ja die erste Geschichte, die ich mit Manuskript geschrieben habe und da ist mir in der Storyline aufgefallen, dass sie wirklich völlig außen vor ist. Andererseits hab ich auch gemerkt, dass zu viele Perspektiven zwar viele Freiheiten ermöglichen, aber auch sehr verwirrend werden können. Irgendwo dazwischen liegt wohl das für mich beste Maß, das ich noch finden muss :)
Trotzdem mag ich den Abschnitt auch, weil Uhura auch sonst immer sehr stiefmütterlich behandelt wurde, zumindest in TOS.

Ja, da war ich wirklich sehr begeistert, als du sagstest, dass dir mir diesen Abschnitten der gute Mann fast sympathisch werden könnte. Aber es war für mich außer Frage, dass er von Gamma Hydra irgendwas "mitnimmt". Er definiert sich so sehr über die Rolle de Captain, er ist ja eigentlich kaum etwas anderes - mal von einem Schürzenjäger abgesehen :P - und dann hat er erlebt, wie er abgemustert, alt und gebrechlich wurde. Ich glaub, seinem Ego hätte nichts schlimmeres passieren können! Daher wars für mich nur logisch, das mit aufzugreifen.

Den Satz mag ich übrigens auch xD Er ist so extrem unkonkret und verdeutlicht es in einem Satz so schön, was an manchen Anweisungen einen einfach zu Weißglut treibt. Die Macht des Unwissens, qausi.

Vielen Lieben dank für die neuerliche Rückmeldung und auch nochmal für die Betaarbeit ;)


Und ein frohes Neues


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