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Name: Cola (angemeldet) · Datum: 02.06.18 15:09 · Für: Kapitel 15: Wakonda
Huhu liebe Scully,

OMG, es tut mir so leid, dass man hier so gar nichts mehr von mir gehört hat in den letzten Wochen! :(

Im Forum im privaten Abmeldebereich hab ich grad geschrieben, warum; das mag ich im Archiv nicht unbedingt breittreten - aber ich wollte hier trotzdem gern »offiziell« sagen, dass ich deine Geschichte auf gar keinen Fall vergessen habe. Ich habe in den letzten Wochen kein einziges Wort gelesen (zumindest kein literarisches), daher bin ich noch kein Stück weiter als beim letzten Review - aber auch wenn es vielleicht noch eine Weile dauert, bis ich wieder den Kopf fürs FF-Lesen frei habe, werde ich Caden, das Triumvirat und den Rest der Crew auf keinen Fall vergessen. :)

Das war mir nur irgendwie wichtig, dir zu sagen, da ich momentan auch für Mails abseits des zwingend notwendigen Schriftverkehrs nicht den Kopf frei habe. :)

Ganz viele liebe Grüße! *herz*
Cola

Antwort des Autors: Stooooop! Liebe Cola,

du brauchst dich mir gegenüber nicht entschuldigen. Du brauchst dich deshalb auch überhaupt nicht schlecht fühlen! Erstmal entspannt durchatmen.

Ich freue mich über jedes Review von dir und das Wissen, dass dir die Geschichte gefällt, dass du sie irgenwann lesen wirst, egal, ob du dich äußerst oder nicht. Ich werde nicht sauer, wenn du nicht schreibst. Ich freu mich einfach, wenn was kommt und wenn nicht, dann soll es gerade nicht sein. Das letzte, was ich will, dass du dich da verpflichtet oder unter Druck gesetzt fühlst. Egal weshalb.

Also ganz lieb von dir, dass du mir Bescheid sagst, aber dir sei gesagt: Buchstaben laufen nicht weg. Deshalb ist Papier auch so geduldig.

Ganz liebe Grüße und entspanntere Fahrtwasser für die Zukunft
Scully


Name: Cola (angemeldet) · Datum: 12.05.18 11:59 · Für: Kapitel 15: Wakonda
Liebe Scully,

das mit dem Schneller-Lesen-als-du-veröffentlichst hat sich leider schon wieder erledigt - mit Alltagsstress bewältigen, an einer Challenge teilnehmen, die anderen Beiträge der Challenge mitverfolgen UND dem reinen Spaß-Lesen hab ich mir doch etwas viel vorgenommen und komme im Grunde kaum hinterher. *hust*

Inzwischen bin ich aber immerhin beim ersten Drittel von Kapitel 15, und ich muss sagen - die nun erfolgte erste Kommunikation des Wächters stürzt mich in einen ziemlichen Zwiespalt. Einerseits glaube ich, dass der Wächter des Planeten dem Team von der Enterprise einiges voraushat, und bin grundsätzlich gewillt, »auf seiner Seite« zu sein. Zugleich verstehe ich aber auch Jims Perspektive hier mehr als gut. Ob es sinnvoll ist, auf Konfrontationskurs zu gehen, weiß man ja leider immer erst hinterher ganz sicher, und ich kann gerade nicht einschätzen, ob Jim hier den richtigen Weg gewählt hat - aber er steht unter Zeitdruck, und das Gespräch scheint noch lange nicht zu Ende zu sein. Ich würde daher vorsichtig sagen, erst mal gut gemacht. Denn auch wenn der »mannigfaltige Wächter« (so nenne ich ihn nun irgendwie im Kopf, da er ja doch nicht nur eine Einzelperson ist :D) mehr über die menschliche Spezies weiß als umgekehrt und alles in allem sehr klug und bedacht zu sein scheint, scheint er nicht frei von Fehlern und Fehleinschätzungen zu sein, und was Jim vorbringt, ist aus menschlicher sowie föderaler Sicht alles andere als belanglos.

Und oben auf der Enterprise brennt unterdessen im wahrsten Wortsinn die Hütte, auch wenn das Feuer erst mal gelöscht werden konnte - Scotty hat es doch gesagt! Aber nein, auf ihn hört ja keiner. Klar, auch da musste Jim eine Entscheidung treffen, aber trotzdem, Scotty hat hier mein absolutes Mitgefühl. Einmal wegen seines angeschlagenen Zustands, der von all dem Stress garantiert nicht besser wird, selbst wenn er sich schont, dann aber auch, weil er absolut recht hat: Seine Leute halten dafür jetzt den Kopf hin. Das geht nicht spurlos an Scotty vorbei.

Und Zoe und Nicki sind also wieder vereint, an einem Ort, auf den man eigentlich auch gut verzichten könnte. Aber immerhin haben sie es beide überstanden, das ist ja auch nicht sooo selbstverständlich nach allem.

Und der ärmste McCoy - von leichtsinnigen potenziellen Suizidenten umgeben! XD

Über deine Bemerkung in der Mail, dass Jim einfach »anders begabt« ist, musste ich sehr lachen. Das klingt ein bisschen wie: James Tiberius Kirk, ein zwar intuitiv begabter, aber sonst doch eher langsamer Förderschüler zwischen zwei Genies. *prust*

Mein Sorgenkind ist momentan natürlich wieder ganz verstärkt Caden. Einerseits finde ich es gut, dass der Wächter zu seinem Schutz agiert - andererseits ... uff, ich weiß nicht. Es ist auch ganz schön unheimlich, was da passiert. Und zugleich ist es schwierig einzuschätzen, wie Caden selbst sich dabei wirklich fühlt. Ich hoffe so sehr, dass er vollständig gerettet und geheilt werden kann. Darauf verlassen möchte ich mich aber lieber nicht. :(

Viele liebe Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Hey Cola!

Mensch, schön von dir zu lesen :) Ich brauch derzeit ja auch etwas länger zum Antworten und auch sonst wär das überhaupt kein Problem. Wie bestimmt schon einmal erwähnt: Die Story läuft nicht weg. Werd auch vermutlich diese Woche nicht dazu kommen, ein neues Kapitel online zu stellen, da mir aufgefallen ist, dass ich da noch eine Szene generalüberholen muss. Hach ja, erstens es kommt alles und zweitens anders als man denkt. Lass dir also ruhig Zeit mit dem Lesen.

Der Zwiespalt, in dem du dich befindest, den hab ich quasi voller Absicht ausgegraben und schön angepinselt. Das ist genau der Konflikt, den ich beleuchten will. Einerseits ist Wakonda sicherlich intelligent, er sollt nicht überstürzt rüberkommen, aber es ist eben schwer, ihm zu vertrauen. Aber dadurch, dass Jim (und der Leser) kaum Wissen besitzen, weil der Wächter ja fast alles für sich behält, ist es nur natürlich, dass keiner die Situation wirklich einschätzen will. Und Kirk ist wahrlich in einer bescheidenden Situation. (Es tut mir leid ... ein bisschen!) Und nein, bei mir ist niemand frei von Fehlern. Ganz offensichtlich hat auch Wakonda welche, sonst hätte es auf der Basis keine Meteoriten geregnet.

Ich konnte es einfach nicht mit ansehen, wie Scotty ein ums andere Mal warnt und Kirk immer wieder mit seiner "Mit dem Kopf durch die Wand"-Tour durchkommt. Es musste einfach mal knallen. Auch wenn der Schotte sich dafür bei mir sicherlich nicht bedanken wird, aber in Zukunft hat er deutlich bessere Argumente. Es musste einfach mal schiefgehen. (Auch hier: Es tut mir ja doch ein kleines bisschen leid ...)

Ach, meine beiden Mädels könnte ich so leicht doch nicht über die Klinge springen lassen! Glaub ich ... In diesem Fall auf jeden Fall nicht. Wer bewegt denn dann Scotty zur Vernunft, wenn McCoy nicht im Haus ist? :P
Der Schiffsarzt tut mir in dieser Geschichte noch am meisten leid. Wobei es anfangs doch so gut aussah, als Kirk tatsächlich mal innegehalten hatte. Aber er hat echt einen undankbaren Job, bei den Kunden ^^
Ja, manchmal, ich gebe es zu, wirkt Kirk auch genau SO! xD Nicht oft, aber manchmal ... Manchmal ist man doch froh, dass er sich in kompetenter Betreuung befindet *grins* Meistens macht er sich aber als Captain echt nicht schlecht, ich hab nix gegen den. Er ist eben wesentlich intuitiver und um schnelle Ergebnisse bemüht.

Ja, Caden ist inzwischen wieder das Zentrum der Geschichte. Schön, dass du wieder mit ihm mitfieberst. Wie sich das alles entwickelt und was am Ende dabei rauskommt, das wird sich zeigen. Die Sache mit dem Wächter bleibt auf jeden Fall noch spannend. Freu mich, dass du noch dabei bist :)


Liebe Grüße
Scully


Name: Cola (angemeldet) · Datum: 29.04.18 15:18 · Für: Kapitel 13: Unsichtbare Hand
Huhu liebe Scully,

und nun bin ich am Ende von Kapitel 13 angekommen. :)

Whoa! Eigentlich, so rein theoretisch, hätte man als Leser dank deiner Hinweise darauf kommen können, dass der Planet selbst ein Wesen ist. Und dass Caden jetzt so weit mit ihm verbunden ist, dass man z.B. sein Signal einmal überall auf dem Planeten orten konnte. Aber Theorie und Praxis liegen oft weit auseinander, und ich bin auf diesen genialen Einfall nicht gekommen, bis Spock es aussprach und dann zusätzliche Gedanken dazu hatte.

Eine wirklich coole Idee - wobei sie meine Sorge, dass Cadens Trennung von dem Planeten evtl. nicht so leicht sein könnte, noch bestärkt. Denn er lebt ja nun irgendwie dadurch weiter, dass er ein Teil dieser Welt ist - aber was ist mit seinem Körper, wenn er wieder solo ist?

Die Szenen mit Kirk und McCoy sowie Scotty haben gerade wunderbar gepasst, weil ich gestern Abend die TNG-Folge »Relics« mit Scotty gesehen habe. Raumschiffcaptains, die wie Kinder quengeln und drängeln mangels ausreichender Einsicht in die Materie, und ein Scotty, der einfach nicht die Füße stillhalten kann. :D (Wobei ich die Folge insgesamt total traurig fand. Dass Scotty in dieser fremden Zeit ohne seine Freunde leben muss, nur damit ihn das Publikum noch mal in Aktion sieht. Ich hoffe, er und der ebenfalls noch lebende Spock haben sich danach bald getroffen.)

Whoa, das ist und wird noch extrem spannend. Nun, da die Technik gerade keine soo große Rolle spielt, falle ich wieder zurück ins Mitfiebern und kann dem Geschehen emotional wieder sehr gut folgen.

Ganz liebe Grüße und einen schönen Restsonntag, falls du das Review heute noch liest. :)
Cola

Antwort des Autors: Da liest du doch glatt schneller, als ich veröffentliche :)

Theorie und Praxis ist so eine Sache. Ich streue sehr gern kleine Dinge ein, die hinterher, wenn man den Verlauf kennt, plötzlich ganz anders, viel wichtiger wirken, vorher aber als beiläufige Infos untergehen. Da hab ich tierischen Spaß dran und es freut mich, dass es wieder einmal geklappt hat. Das zeigt, dass ich meine Leser genug "einlulle", dass sie meinen Gedankengängen folgen, aber auch so sehr fessel, dass sie sich zurückerinnern können, was vor fünf Kapiteln mal am Rande erwähnt wurde. Das ist genau das Feeling, das ich selbst haben will, wenn ich in Büchern versinke. (Ich bin gerade total stolz auf mich, hihi!)

Inwieweit er nur durch den Planeten noch lebt, wird man sehen. Aber ja, das macht die Sache doch noch etwas komplizierter. Was genau bei der Trennung passiert, ob das schwierig ist oder zu Problemen führen kann, sind durchaus Fragen, die sich auch die Crew stellt. Ist ja ein ziemlich einzigartiger Fall.

Und schon wieder muss ich mein Unwissen beichten. Ich bin auch noch nicht dazu gekommen, TNG zu schauen, obwohl es mir bereits mehrfach wärmstens empfohlen wurde. Allererdings kann ich dein Gefühl nachvollziehen. Charaktere in eine fremde Zeit, ohne bekannte Gesichter, zu verfrachten stelle ich mir auch gruselig vor. Mir tut ja meine Oma schon leid, die immer öfter anmerkt, dass da ja niemand mehr ist, den man zu Festen einladen könnte. Entweder reisen die Leute nicht mehr oder sie sind tot. Schon allein das nagt ja sehr an den Betroffenen! Wie es dann ist, schlagartig mit dieser Situation konfrontiert zu sein, sich womöglich nicht einmal mehr auf seinem Gebiet (Raumschifftechnik) auszukennen, weil die Entwicklung einen riesen Satz gemacht hat oder völlig veraltet ist, will ich mir gar nicht vorstellen. Da ist man doch vollkommen in der Luft hängend.

In der Tat, der Technikaspekt ist soweit erstmal abgehakt. Das Schiff hat ja nun auch vorerst genügend Pannen erlebt. Noch ein Defekt und Scotty bekommt einen Herzinfakt. Zumindest ein paar ruhige Minuten wollte ich dem Guten dann doch gönnen :P
Dass ich dir damit auch eine Freude machen konnte und du die soziale Schiene wieder voll und ganz genießen kannst, freut mich natürlich auch ungemein!

Ich habs gelesen und mich über deinen Wochenendgruß sehr gefreut. Dir wünsche ich einen wundervollen Start in die Woche. (Das nächste eBook schick ich dir morgen per elektronischer Post. Der vierte Akt ist dann morgen nämlich auch hier komplett hochgeladen.)


Liebe Grüße
Scully


Name: Cola (angemeldet) · Datum: 27.04.18 14:46 · Für: Kapitel 12: Spiegel der Realität
Scully! :)

AWW, Caden ist wieder da! *hier Herz einfügen, das das Script fressen würde*

Und ich bin gleichermaßen begeistert und besorgt. Die ganzen Gedanken, die McCoy und auch Spock sich machen, sind natürlich berechtigt. Gleichzeitig gelingt es dir aber auch echt gut, immer wieder total Caden-typische Aspekte mit einzubringen, die darauf hinweisen, dass dies durchaus Caden ist - nur eben eine Art gepimpter, getunter Caden, der sehr viel mehr kann als das eigentliche Original, in dem das Original aber durchaus noch zu finden ist.

Die Wunden, die da sein müssten, aber es nicht sind, geben mir aber ziemlich zu denken. Dennoch geht es mir wie Spock und ich glaube Caden - es geht irgendwie einfach nicht anders, und ich hoffe, dass er recht hat, was die nicht vorhandene Gefahr betrifft. Und dass es tatsächlich nur darum geht, dass er ein Versprechen gegeben hat, und er diesen Ort dennoch wieder verlassen darf.

Mir ist aufgefallen, dass wir beide Kirks Intelligenz doch etwas verschieden einschätzen. *kicher* Ich fand es ein bisschen hart, dass er von selbst so gar nicht auf die Gedankengänge gekommen ist, dass Caden nicht oder nur zum Teil er selbst sein könnte - ich glaube, ich hab da einfach eine bessere persönliche Meinung von Jim, immerhin wurde er an der Akademie als »wandelndes Bücherregal« (oder so ähnlich, ich habe die Bezeichnung gerade nicht auswendig im Kopf) bezeichnet. Aber nun gut, er hat ja Bones an seiner Seite, der ihn aufklärt. *gg*

Das Tier, das nicht einmal Spock sofort als solches erkannte - genial! Das war ein toller Kapitelabschluss. :D

Wie gesagt, ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob ich richtigliege mit den verschränkten Händen - vielleicht ist das auch vorrangig eine regionale Sache und gefaltet ginge ebenso gut, aber ich wollte es einfach mal anmerken. :D

Leider bin ich im Moment weder so schnell noch so konzentriert beim Lesen und Reviewen, wie ich mir das wünschen würde - ich hab gerade wieder ein absolutes AOS-McKirk-High und hänge schon halb mit dem Kopf in meinem Beitrag zur momentanen Tatort-Challenge, und neben diversen Sachen, die das Offline-Leben mir abverlangt, merke ich, dass meine Feedbacks momentan nicht so wirklich meinen eigenen Ansprüchen genügen. Aber ich denke/hoffe, du freust dich trotzdem, und hoffe natürlich, nichts Wichtiges vergessen zu haben. :)

Viele liebe Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Ich wusste doch, dass dir das gefällt :) Aber sonst wäre der Prolog mit Caden ja einfach nur dagewesen, um sein Verschwinden dramatischer zu gestlaten - so gemein bin ich dann ja doch nicht.

Die kleinen Veränderungen, die auch du mitbekommst, werden noch wichtig. Die Beschreibung eines Über-Caden ist aber witzig. So hatte ich das noch gar nicht gesehen.
Wie sich das mit den Wunden verhält, wird später noch erläutert und ich finde es immer wieder interessant, Lesereindrücke zu lesen. Dann bekommt man erst so richtig mit, wie das, was man da getippt hat, auf andere wirkt. Inwieweit Caden an den Planeten gebunden ist oder nicht, mal schauen.

Bezüglich Kirks Intelligenz sei zu meiner Auffassung erwähnt, dass ich AOS nie gesehen habe. Und in TOS hat Kirk für mich einfach andere qualitäten. Ich will ihn nicht als dumm bezeichnen, weil er das definitiv nicht ist. Aber er ist eher der Taktiker und, was er Spock voraus hat, er ist unglaublich flexibel und kann aus seiner Impulsivität viel Gutes schöpfen. Er ist von den dreien eher so der McGyver, aber ich hab ihn nie als ernsthaften Wissenschaftler oder Diplomaten gesehen. Das waren Dinge, die er bis zu einem Grat beherrschte, wie er es brauchte, um Captain zu werden. Fliegen, Befehlen und sich heroisch in Gefahr begeben (:P), dat kanner. Und wenn er jetzt auch noch ein Genie wäre, wie es bei anderen Formaten augenscheinlich der Fall wäre, hätten Spock und McCoy ja kaum noch etwas zu tun :P

Schön, dass dir die Fauna gefällt. Ich mag die Weidenlemuren auch und ich fand die Szene zu lustig, wie Spock da sitzt und dann feststellt, dass sie nicht alleine sind :)

Was heißt hier leider? Ich freue mich über jeden Rückmeldung und finde die hier von dir unglaublich aufschlussreich und ausführlich. Da brauchst du dich wirklich nicht für zu entschuldigen. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn du jetzt sagst, dass du derzeit nicht zum Lesen kommst und die Geschichte erstmal beiseite legst. Die läuft nicht weg.
Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass du weiter kommentierst. Dass ich diesmal so lange für die Antwort gebraucht habe, liegt daran, dass ich die letzte Woche über sehr beschäftigt war. Aber ich hab es immer sofort gelesen und mich sehr gefreut ^^


Liebe Grüße
Scully


Name: Cola (angemeldet) · Datum: 22.04.18 15:52 · Für: Kapitel 11: Überall und nirgendwo
Hallo Scully,

immerhin zwei Kapitel habe ich in der vergangenen Woche geschafft - nicht viel, aber dafür hatte ich großen Spaß dabei, die Herrschaften durchs fremde Gelände wandeln zu sehen. :D

Einmal mehr waren meine Gefühle ganz bei McCoy - der Ärmste! *prust* Seine Warnungen werden ignoriert, Scotty hopst gegen seinen Rat übers Schiff, und dass Jim auf dem Landgang direkt mit der Hand im noch unabgeklärten Wasser herumplantschen muss, ist auch wieder typisch.

Es gefällt mir echt gut, wie du die Umgebung Stück für Stück präsentierst. Ich bin gespannt, was da wartet - an einen Messfehler glaube ich definitiv nicht, allerdings leider auch nicht mehr so recht daran, dass es Caden ist. Es sei denn, dieser Planet hätte ihn auf irgendeine Art und Weise verändert. Dass zum Beispiel eine zwar nicht humanoide, aber dennoch sehr intelligente Spezies ihn bei sich hat und sein Signal quasi zigfach ausstrahlt, sodass es die Messergebnisse verfälscht. Hmmmm.

Dass Nicki auf dem Weg der Besserung ist, erleichtert mich sehr. Es ist nur realistisch, dass auch hierbei ein Besatzungsmitglied nicht überlebt hat, aber ich bin froh, dass es niemand ist, den ich »näher kenne«.

Kritische Anmerkungen habe ich zu den letzten beiden Kapiteln so gut wie gar keine, bis auf eine winzige Sache im Ausdruck: Mir ist nun schon ein paarmal die Formulierung »die Hände hinter dem Rücken falten« aufgefallen. Diese ist meines Wissens dem Wortsinn nach eigentlich nicht korrekt, da »die Hände falten« die Position beim Beten beschreibt - also die Hände flach aneinanderlegen. Das, was Spock so häufig tut, ist meiner Auffassung nach ein Verschränken, kein Falten - ist aber sehr korinthenkackerisch (ähm, Neologismus?) und könnte ebenso gut gar nicht stimmen; evtl. wird das ja auch von Region zu Region verschieden ausgedrückt. Ich hatte das auch mal in einer Geschichte von Janora kritisiert, aber da ihr beide für das, was ich als Verschränken kenne, das Wort Falten benutzt habt, ist es auch gut möglich, dass ich da falschliege. Aber ich dachte, ich merke es trotzdem mal an. :)

Das mit der Nautilus-Klasse finde ich cool! Passt da auf jeden Fall sehr gut rein. :)

Liebe Grüße und eine gute Woche!
Cola

Antwort des Autors: Wegen zeitweisen Internetausfalls etwas später, aber ich hab mich lesend schon vorher gefreut, dass du wohl großen Spaß mit den Leuten hattest.

McCoy ist bei mir immer so ein heimlicher, misantroper und mein ganz persönlicher Held, der es mir erlaubt so herrlich sarkastisch-zynische Bemerkungen reinzubringen, ohne die ich vermutlich gar nicht könnte. Und ja, die Situation, in der er sich da gerade befindet, gefällt ihm ganz und gar nicht. Mir dafür umso mehr. Schön, dass du da meine Ansicht teilst :P

Lassen wir uns überraschen, was der Messfehler letztlich ist. Jedenfalls hatte ich eine große Freude an der Gestalltung des Planeten. Wenn es auch nur vier Tiere gibt, die ich näher beschrieben habe, sieht man von den Pflanzen ab, war das echt super. Und es ist gar nicht so leicht, etwas zu basteln, dass nicht zu irdisch rüberkommt, wie ich feststellen musste.

Es wäre nicht unrealistisch gewesen, wenn den Stahlenunfall alle überlebt hätten, aber irgendwie stirbt bei mir immer irgendjemand. Nie leichtfertig, aber ich glaube, ich hab noch keine Geschichte fabriziert, in der es keinen Toten gab. Ich unterstreiche eben gern, dass schlimme Dinge nuneinmal passieren und dass man sich da keine Illusionen zu machen braucht. Ich hatte auch kurz überlegt, Nicki diesen Posten zuzuweisen, aber das hab ich dann doch nicht über mich gebracht.

Das mit der Formulierung der hinterm Rücken verschränkten Hände kannte ich so noch nicht. Aber vielen Dank für den Hinweis. Letztens habe ich auch gelernt, dass man nicht schreibt, dass jemand mit den Augen rollt, sondern dass es im deutschen nur ein Augenverdrehen gibt. Man lernt doch nie aus. Da werd ich mich bei der Überarbeitung mal dransetzen und das rausdividieren ;)

Ich mag meine Nautilusklasse auch! Vor allem schon, weil ich einfach Meere unglaublich interessant finde.

Liebe Grüße und eine schöne Restwoche dir auch
Scully


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 16.04.18 17:40 · Für: Kapitel 9: Der kleine Prinz
Huhu Scully,

und schon bin ich durch mit der ersten eBookversion, die du mir geschickt hast - wie cool, dass auch schon die nächste da ist; vielen lieben Dank dafür! Ich freu mich schon sehr darauf, auch wenn ich heute festgestellt habe, dass die Woche ab Mittwoch ähnlich vollgestopft wird wie das vergangene Wochenende. Aber zwischendurch findet sich bestimmt immer mal Zeit, um ein paar Seiten zu lesen. :)

Nun bin ich also am Ende von Kapitel 9, »Der kleine Prinz«. Du hast es in deiner Reviewantwort sehr treffend ausgedrückt: Von der sozialen Komponente her war der Rest des zweiten Akts wirklich sehr viel leichter zu lesen, bereits ab dem Punkt in Kapitel 8, an dem Jim wieder zu seiner Selbstsicherheit als Captain zurückfindet. Seine Gedanken und ganz besonders auch seine Interaktion mit Bones haben mir wieder sehr gefallen, und sogar Spock hat seinen Platz in ihren Gesprächen gefunden, auch wenn er nicht persönlich dabei war. Am tollsten fand ich den Abschluss in der Bar am Ende des Kapitels:

»In der Tat, fand McCoy. Das war Glück.«

Eine sehr, sehr schöne Stelle!

Ich bin allerdings eher bei Jim, was Spocks vermutliche Reaktion betrifft - ihm wäre aus meiner Sicht ganz bestimmt noch irgendwas Intelligentes eingefallen, das Jim in all den Jahren mal von sich gegeben hat; sooo doof ist Jim ja nun auch wieder nicht. *prust*

Keine Angst, ich wollte mit meiner Kritik an den zu kurz kommenden freundschaftlichen Beziehungen auf keinen Fall bewirken, dass du die Geschichte noch einmal generalüberholst. :) Ich bewundere sehr viel eher, wie gut du Kritik annimmst, indem du dir einfach Gedanken darüber machst - das ist viel, viel mehr, als zahlreiche andere Autoren machen. Ich persönlich halte es meistens so: Wenn eine berechtigte Kritik leicht umzusetzen ist, versuche ich durchaus, sie noch in einer fertigen Geschichte zu beachten - aber wenn es ein größeres Unterfangen wäre, bedanke ich mich einfach bloß für den Hinweis und nehme mir vor, daran in der nächsten Geschichte dieser Art besser zu arbeiten. Sonst würden die Geschichten ja zu Endlosbaustellen. Falls du ohnehin vorhattest, die Geschichte noch einmal zu überarbeiten, will ich es dir natürlich nicht ausreden, aber ich als Leserin erwarte auf keinen Fall, dass du im Rahmen dieses Werks noch etwas veränderst.

Ein paar kleine Gedankenspiele: Die Freundschaft zwischen Kirk und Spock oder auch die trotz aller Kabbeleien bestehende grundsätzliche Wertschätzung zwischen McCoy und Spock könnte man, finde ich, ohne größeren Aufwand auch in eine handlungsintensive Geschichte einbauen. Das ist ja in der Serie im Grunde auch so - die drei sitzen ja jetzt eher nicht kuschelnd auf dem Sofa und gucken zusammen Friends. :D Wobei ich, wenn du so was als Trash schreiben würdest, es auf der Stelle lesen würde! :D Aber zurück zum Ernst: Ganz kleine Gesten würden dafür schon ausreichen aus meiner Sicht. Leonard bemerkt z.B. in der Geschichte einige Male, dass Jim Spock anders behandelt als sonst, dass er ihn z.B. unterbricht, was er sonst gegenüber Spock nicht zu tun pflegt. Spock wiederum macht in diesem Teil, wenn es zu Interaktionen zwischen ihm und dem Captain kommt, meist den Eindruck, Jim würde ihn nerven mit seinen ständigen Nachfragen, dabei sieht er diesen doch eigentlich mit all seinen Macken als sehr engen Freund an. Was auf mich hier so fremd wirkte, liegt daran, dass ich Jim trotz allem Stress nicht zutraue, Spock gegenüber dauerhaft so »bossy« aufzutreten, während er genau weiß, dass Spock (auf seine eigene Weise) trauert. So gut kennen sie sich eigentlich schon zu dem Zeitpunkt; für mich war hier die Pon-Farr-Folge ein ziemlich deutlicher Wendepunkt, an dem klar wurde: Jim würde für Spock sehr weit gehen, sogar seine Karriere aufs Spiel setzen, und Spock vertraut Jim mehr als jedem anderen Menschen - und zählt sogar Leonard zu jenen, die er da unten dabeihaben will. In der Gesamtsituation hätte mir ein winziger Moment des Innehaltens genügt, der das Ganze wieder ins rechte Licht rückt. Mehr gibt uns die Serie ja in den meisten Folgen auch nicht, und doch sind diese Freundschaften und die Wertschätzung in so vielen kleinen Momenten spürbar. Nun, wo ich Kapitel 8 zur Gänze kenne, könnte ich mir z.B. sehr gut vorstellen, dass nach dieser Stelle -

»Wenn er zweifelte, zweifelte im schlimmsten Fall die gesamte Crew, die zu Teilen für ihn wie eine Familie war. Sein Blick glitt zu Spock und McCoy. Seine zwei besten Freunde und vierhundertsechzig andere Besatzungsmitglieder verließen sich auf ihn.«

- noch ein kleines Plätzchen für eine versöhnliche Szene wäre, an der alle drei beteiligt sind. Dass Kirk beispielsweise selbst kurz zu den beiden tritt, ehe McCoy dann mit an seinen Platz kommt, zum Beispiel. Die Distanz zwischen den Parts war so gravierend in den letzten Kapiteln, dass mir als Leserin so etwas guttäte an dieser Stelle. Nun ist es ja nicht unbedingt Jims Stärke, sich wortreich zu entschuldigen, aber in der Serie gibt es ja recht häufig Situationen, in denen er Spock mal wertschätzend an der Schulter oder am Arm berührt, wenn sie sprechen - schon das allein könnte das Bild hier wieder gerade rücken; Spock weiß das dann bestimmt ausreichend zu deuten.

Was mich noch mal zu McCoy, Spock und der Hand bringt: Das rüde Abweisen war mir tatsächlich eine Spur zu krass, und es freut mich ungemein, dass du diesen Gedanken aufgreifst. Ob dann letztlich wirklich etwas verändert wird, ist mir gar nicht vordergründig wichtig, aber ich finde es toll, dass du weder darüber hinweggehst noch es rigoros abschmetterst. :) Was ich absolut glaube, ist, dass du damit richtigliegst, dass Spock sich in dieser Situation nicht wirklich trösten lassen würde. Dass er sich in seine starre Vulkanierrolle flüchten würde, fände ich aber z.B. glaubwürdiger als dieses rüde Abschütteln. Ein Gar-nicht-Reagieren wäre für McCoy zwar immer noch eine Zurückweisung, aber es würde nicht die Wertschätzung untergraben, die die beiden ja trotz allem doch füreinander hegen. Spock könnte ja auch einfach elegant einen Schritt zur Seite treten und weitermachen, als hätte Leonard gar nichts gesagt - Abweisung genug für den emotionalen Arzt, aber keine von der Art, die impliziert, dass er als Person zurückgestoßen wird, sondern eher was »typisch vulkanisch Versponnenes«. :D

So, nun aber mal weg von meinen drei Lieblingen, so gern ich dich auch mit ihnen vollquatsche:

Dayo! Oh Gott, ich hab ihn lieb! Und es freut mich unheimlich, dass Caden eine so besondere Freundschaft geschlossen hat - das ist selten und für zwei Außenseiter wie die beiden umso wertvoller. Ich hoffe so sehr, dass Caden gefunden wird. Wenn er entgegen aller Hoffnung doch tot ist oder irgendetwas mit ihm geschehen ist, das bewirkt, dass er danach nicht mehr derselbe ist - ich glaube, dann werde ich weinen, und das nicht zu knapp.

Mersad hat es irgendwie auch direkt in mein Herz geschafft nach der Szene mit Dayo. Wie eiskalt er das Gespräch über Sex durchgezogen hat - bwaah! Und ich musste das mit dem Zölibatseid dann noch mal nachlesen, das wusste ich gar nicht mehr so genau - und dachte dann fieserweise: Dann sollen Gaila und AOS-Jim den aber bitte auch leisten, ja? *prust* Aber so, wie ich das verstanden habe, beinhaltet dieser Eid vorrangig, nicht von ihrer natürlichen Anziehungskraft Gebrauch zu machen, um Mitglieder anderer Spezies zu verführen? Weil, wenn sie auch mit anderen Deltanern nicht mehr schlafen dürften, fände ich das - hff - »nicht artgerecht auf Humanoide bezogen und in entsprechend besseren Worten ausgedrückt«. Es würde sie ihrer natürlichen Lebensweise berauben und über kurz oder lang bestimmt auch körperliche und seelische Schäden hervorrufen. Aber unabhängig davon: Ich mag Dayo und Mersad, und irgendwie hat mein Hirn beschlossen, die beiden ohne jede echte Hoffnung zu shippen. *prust*

Kapitel 9 fand ich insgesamt sehr spannend - nun kommen wir dem Titel schon ein bisschen näher, wenn auch noch nicht alles geklärt ist, und OMG, ich muss wissen, wer der einzelne Humanoide auf dem Planeten ist. ;__;

Ganz reizend fand ich den leisen, subtilen Flirt zwischen Scotty und Uhura. Ich habe die beiden so unglaublich gern als späteres angedeutetes Pairing, und dass Scotty Uhuras verlegenes, aber wunderschönes Lächeln hier so auffällt, hat mich darum umso mehr gefreut. Sie passen auch von ihrer Art her total gut zusammen - sie beide haben ein Wesen, das eine gewisse Sanftmut und Geborgenheit ausstrahlt, aber dennoch ist Scotty zumeist ein richtiger Haudegen, und auch Uhura kann ziemlich tough sein, wenn die Situation es erfordert.

Und! Dieser Satz:

»Oh ja, wer will auch bei einer Tiefseeerforschung schon Fische beobachten?«

*pruuuust* - Genau das Gleiche hab ich auch gedacht, als Sterson so doof sagte, man könne sich mit dem Schiff bloß vor »Fischen oder so« tarnen. Und beim Thema Tiefseeforschung war ich direkt auf Jahnsons Seite - das ist ein Gebiet, das mich sehr fasziniert, insbesondere bioluminsezente Lebewesen in der Tiefsee. Ich wusste bis zu diesem Kapitel gar nicht, dass es eine Nautilusklasse in der Sternenflotte gibt - oder hast du dir die selbst ausgedacht? Gefunden habe ich in Memory Alpha bislang bloß ein einzelnes Raumschiff, das Nautilus heißt, das scheint allerdings kein Tiefseeschiff zu sein.

So! Nun werd ich mir mal die neue eBook-Version runterladen. =) Und irgendwie ist es mir wichtig, noch mal zu betonen, dass ich auf keinen Fall erwarte, dass du wegen meiner Reviews etwas umschreibst - ganz oft kann man so Gedanken ja auch einfach mit in spätere Projekte nehmen, und selbst wenn nicht, freut es mich, dass du auch kritische Punkte aus Reviews in deine Gedankenwelt lässt. :)

Alles Liebe
Cola

Antwort des Autors: Moin Cola,

ja, siehste, das passt doch genau, wie Faust aufs Auge! :) Aber keine Sorge, die rennt nicht weg. Also, wenn du nicht dazu kommst zu lesen, dann kommst du eben nicht dazu. Alles gut.

Ich hätte eher befürchtet, dass erst ab Akt III besser werden würde, aber du hast da ein paar Nebensätze gefunden, die ich erst später vermutet hatte. Aber ja, ein bisschen bin ich drauf eingegangen. Als Jim wieder zu sich selbst zurückfindet, da findet er auch endlich die Ruhe, mal wieder nicht nur Captain zu sein, sondern sich zu vergegenwärtigen, dass Jim ja Freunde hat. Und natürlich wird dann auch McCoy entspannter, als er merkt, dass sein Freund wesentlich ruhiger und ausgeglichener wird. Vielen Dank für das Kapitelabschlusslob.
Was Spock angeht, wäre ich mir in der Situation nicht so sicher. Er ist gerade mit dem Kopf wirklich ganz woanders, was sich wohl nur dann ändert, wenn das alles vorbeit ist und er Antworten hat oder aber wenn McCoy oder Jim in konkrete Gefahr geraten sollten.

Keine Angst, ich werd die Geschichte nicht umschreiben, aber sollte ich demnächst einmal Zeit finden, werde ich das auf jeden Fall berücksichtigen und es ist wie du sagst: Es sind nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen. Ein besorgter Blick von McCoy, ein Schulterklopfen von Jim und Spock noch eine Spur mehr vulkanisch, dann müsste das schon hinhauen.
Natürlich nehme ich Kritik auf! Also, wenn ich sie nachvollziehen kann. Würde mir jetzt jemand an den Kopf werfen, dass es zu wenig Charaktere seien, würd ich ihm vermutlich danke sagen und mir denken, dass sich das für die Geschichte nun einmal ändern lässt und mir so gefällt, wie es ist. Du hast das fabelhaft dargelegt - wie ich das von einem Leser niemals erwarten würde, mich aber freue, wenn es jemand tut - und ich finde, dass du da Recht hast. Inzwischen hab ich auch genug Abstand zum Werk, um da ganz nüchtern zu sagen, dass diese Fassung da sicher nicht optimal ist.
Ob es gleich eine ganze Szene wird, da werd ich mal schauen, aber die Idee hatte ich auch schon zwischenzeitlich. Vielleicht mal zwischen Jim und Spock, McCoy hat da nicht so gute Chancen und man müsste die irgendwo abseits ohne den Rest aufeinandertreffen lassen. Aber da wird sich sicher eine Möglichkeit finden. Im Grunde ist auch das nur eine Kleinigkeit. Einfacher, als eine komplette Szene umzubauen. Ich werd nur so viel umbauen, wie ich will und wie ich zeitlich schaffe. Versprochen ;-)

Oh ja, Dayo ist ein lustiger Kollege. Und Mersad auch. Ich hatte einen Heidenspaß, als er so trocken über die deltanische Art doziert hat! Und ja, ich nehme stark an und darauf lege ich das Werk auch aus, dass der Eid sich einzig und allein auf Beziehungen mit anderen Arten bezieht.
Dass jemand meine OCs shippt ist mir ja auch noch nicht passiert! Andererseits ist das auch eines der wenigen Pairings überhaupt, das mir mal zwischenzeitlich durch den Kopf ging. Und sonst mache ich mir überhaupt keine Gedanken über Pairings. Zu dieser FF hatte ich gleich zwei, die ich wenn dann auf den nächsten Band verschoben habe. Wobei Mersad noch zu jemand anderem besser passt, wie ich finde. Dayo und ihn finde ich als Freunde zu knuffig, muss ich zugeben, um daraus eine Liebesbeziehung zu bauen.

Ja, wer will unter Wasser schon Fische beobachten? xD Fand ich auch selbst sehr gut, auch, wenn man sich nicht selbst loben soll. Aber hat mir Spaß gemacht ^^
Die Nautilus-Klasse ist übrigens eine Erfindung von mir selbst. Es gibt keine U-Boot-Raumschiffklasse. Irgendwo im Forum gibt es einen Thread für Schiffe und da findet man die Skizze und eine nähere Beschreibung. Ich wusste zwar, dass es ein Schiff gibt, das so heißt, aber ich hab mich dennoch für den Namen der Klasse entschieden. Einfach zu passend.


Ganz lieben Dank für deine Rückmeldung und viel, viel Spaß beim Weiterlesen und beim Entlarven des kleinen Prinzens ;-)
Scully


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 12.04.18 15:00 · Für: Kapitel 8: Dunkle Wolken
Huhu Scully! :)

Bis ins erste Drittel von Kapitel 8 hab ich es nun schon geschafft - da, wo Bones Spock die Arbeit vergällt, was er wie immer außerordentlich gekonnt anstellt. :D

Irgendwie fällt es mir diesmal schwerer als bei Teil I, konkrete Worte zum bisherigen Handlungsverlauf zu finden. Erst mal hat es mich natürlich ziemlich getroffen, dass ausgerechnet Caden verschwunden ist bzw. sogar für tot gehalten wird - was aber aus Autorensicht betrachtet total geschickt war, denn die Unklarheit bezüglich seines Verbleibs war mein Hauptmotor, so schnell zu lesen. :D

Alles in allem holt mich die Geschichte emotional nämlich noch nicht ganz so sehr ab wie der Vorgänger. Ohne Cadens überforderte Perspektive fällt es mir wesentlich schwerer, mich durch die technischen Beschreibungen zu lesen, die mir hier eine Nuance zäher vorkommen als in Teil I. Dort fiel mir ja besonders auf, dass der Text trotzdem immer unterhaltsam bleibt, während ich diesmal phasenweise echt Schwierigkeiten habe, aufmerksam zu bleiben und nicht im Lesefluss zu stocken. Die geballte Kombination aus technischen/physikalischen und medizinischen Beschreibungen ist für mich persönlich doch etwas viel.

Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass ich auch diesmal wieder beeindruckt bin von so viel Ahnung von der Materie. Das hier ist schon wirklich das, was das Prädikat »Science-Fiction« verdient, während die meisten ST-FFs (meine eigenen zum Beispiel *hust*) eher im Bereich »Science-Fantasy« anzusiedeln sind, einfach weil das technische/physikalische Verständnis für mehr Details nicht da ist.

Was mir zum momentanen Zeitpunkt etwas fehlt, ist ein Charakter, an den ich mich besonders hängen kann, um ihn durch die Geschehnisse zu begleiten. An Caden war ich als Leserin sehr schnell sehr dicht dran, weil er so wunderbar ungefiltert war, während bei den aktuellen Perspektiven eine gewisse Distanz für mich spürbar ist. Am meisten nachfühlen kann ich (wie könnte es auch anders sein) McCoys Perspektive - auf Leonard ist einfach Verlass -, dicht gefolgt von Scotty, Hogan und Nicki. Jim wie auch Spock bleiben mir bislang merkwürdig »fremd« beim Lesen, obwohl mir gerade bei Jim der Einstieg so super gefallen hat. Und auch wenn du mich schon vorgewarnt hattest, bedaure ich es sehr, dass der Freundschaft zwischen den beiden auch diesmal nicht viel Raum gegönnt ist - eine Extremsituation wie diese hätte sich da prima angeboten, um ein bisschen von der speziellen Dynamik einzustreuen, die TOS unter anderem so besonders für mich macht. Dass Jim ausgerechnet in so einer Situation nur dann wirklich mit Spock interagiert, wenn er was wissen will, macht mich nach so mancher Folge, die zu diesem Zeitpunkt des Geschehens schon dran war, ein bisschen traurig - und für meinen Geschmack dürfte auch gern ein wenig mehr durchkommen, dass auch zwischen Spock und Leonard nicht NUR diese Genervtheit voneinander besteht. Die Szene, in der Spock unwirsch Bones’ Hand abschüttelt, fand ich persönlich ein bisschen »drüber«. Wir befinden uns hier zeitlich schließlich weit nach der Folge, in der Spock Jim und Bones als seine beiden engsten Freunde mit auf Vulkan genommen hat, wo er ursprünglich verheiratet werden sollte. (Ich habe die Folge allerdings noch nie auf Deutsch gesehen, womöglich werden da auch andere Begriffe benutzt?)

Ausnehmend gut gefallen mir dagegen die OCs, die hier mehr Tiefe bekommen, auch wenn Hogan kein »reiner« OC ist. Diese aufmüpfige, teils respektlose Art angesichts des Dramas um Caden mag ich sehr; ebenso wie es mir Nicki noch mal ein gutes Stück nähergebracht hat, wie sehr sie sich nach den Briefen ihres Vaters sehnt und wie wütend es sie macht, schon wieder keine Chance zu bekommen, sie zu erhalten. So ein Einzelschicksal in den niederen Rängen ist mal etwas völlig Neues und hat mich sehr berührt. Für die Führungsoffiziere nicht von Belang, aber für Nicki selbst bitter und schmerzhaft, so sehr die Entscheidung »von oben« auch nachvollziehbar ist. Auch, was mit Nicki wegen der Strahlung passiert ist, hat mich berührt, besonders, als sie Christine für Arlene hielt. Ich hoffe, sie erholt sich wieder. :(

Aww, und der kleine Pavel! Den hast du total niedlich hingekriegt, und ich herze es sehr an, wie Sulu ein bisschen die Beschützerrolle für ihn übernimmt. *hier Herz einfügen*

So! Nun habe ich dich lange vollgequatscht, und ich freue mich aufs Weiterlesen. :)

Ganz liebe Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Huch, das ging diesmal schnell! Schon in Kapitel 8? Ich versuch, dass ich am Wochenende den nächsten Akt für dich ins eBook gesteckt bekomme und dir zusende.

Ja, gerade den Protagonisten aus Teil eins so in die Bredullie zu bringen war einerseits sehr böse und hinterhältig, andererseits scheint es auch einen Effekt zu haben, dem ich nicht abgeneigt bin: Es trifft und beschäftigt den Leser. Ich war mir anfänglich sehr unsicher, ob die dauernde Unsicherheit so gut ist, aber scheinbar kann man damit ganz gut leben. Ich glaub, in dem Punkt ist es ganz gut, wenn man nicht eine Woche auf das nächste Kapitel warten muss, sondern straigt durchlesen kann.

Es ist wahr, dass die Geschichte doch sehr technisch ist, da stimme ich dir voll zu. Ich hab hier vor allem Perspektiven gewählt, die erfahren sind und ihre Strategien haben, mit der Situation umzugehen - zumindest bis zu einem gewissen Punkt. In Teil 1 hatte ich, wie du richtig festgestellt hast, Caden, der ja total unbedarft war. Jetzt hab ich Kirk und Scotty und Co, die das bis zu einem gewissen Grad alles schon einmal mitgemacht haben. Das ist alles entsprechend routinierter und auch etwas weniger aufgewühlt. Es wird nach hinten hin aber etwas weniger. Ab Akt III sollte sich das (hoffentlich) etwas legen.
Wobei ich beim neuerlichen Lesen selbst festgestellt habe, dass die technischen Beschreibungen teilweise unnötig kompliziert und widersprüchlich geworden sind. Die ewig langen Monologe von Spock hätte man besser rüberbringen können. Nicht nur wegen der Thematik, sondern an manchen Punkten liegt es auch einfach an meiner Umsetzung, die teils eben recht hölzern ist. Da muss ich echt beiarbeiten, um das etwas flüssiger lesbar zu machen.

Allerdings ist es schon einmal gut zu wissen, dass es zumindest so aussieht, als hätte ich Ahnung ^^'' und dass die Patzer, die mir da unterlaufen sind, nicht allzu offensichtlich sind. Das beruhigt mich doch etwas. Trotzdem, es etwas leserfreundlicher gestalten sollte ich es in Zukunft dennoch.

Ich konnte mich hier in der Geschichte nicht entscheiden, wen man direkt begleiten kann. Haupthandlungsstrang ist Cadens Verschwinden - nur ist Caden eben nicht da und in den ersten beiden Akten geht es vorwiegend darum, dass das Verschwinden eines einzelnen Crewman der Sicherheit von hundert anderen Menschen eben untergeordnet ist. Das ist ein ziemliches Dilemma, aber überspringen wollte ich den Zeitraum auch nicht. So hat man Spock, der sich auf seine Arbeit zu fokussieren versucht; McCoy, der zu Spock vordringen will und sich um Kirk kümmert; Kirk selbst, der noch mit den Erlebnissen von Gamma Hydra VI kämpft und wie Spock sehr mit sich selbst beschäftigt ist, in der "normalen" Spur zu bleiben; Scotty, der sich wie immer um sein Schiff sorgt ... Da hat gerade jeder so seine eigenen Probleme und denen fehlt einfach die Luft, um mal durchzuatmen, das zu ordnen und aufzuarbeiten. Entsprechend diese sehr hektische und nicht allzu tiefe Atmosphäre. Ich hadere gerade mit mir, das weiter auszuführen, um mich zu rechtfertigen (was ich eigentlich nicht will, ich schätze deine Meinung sehr und verstehe auch, wie du dazu kommst), oder abzuwarten. Insgesamt kann man aber sagen, dass in der Handlungsdichte die soziale Komponente ziemlich untergeht. Ich frag mich nur selbst, seit du mich darauf im ersten Teil aufmerksam gemacht hast, ob man das in dieser Situation so viel anders machen könnte. Schließlich kommen die Figuren gerade mal zum Schlafen zwischendurch, weil da echt eine Katastrophe die nächste gejagt hat. Da grübel ich selbst schon eine Weile drüber ... Ergo: Ich verstehe, was du meinst, hadere aber noch mit mir, wie ich das besser machen kann. Der Tipp mit der Szene, wo Spock McCoy rüde abweist, ist schon einmal ziemlich gut!

Ja, dafür hatte ich dann die kleinen eigenen Schicksale. Wenn ich ohnehin schon für fast jeden Charakter seinen eigenen Konflikt hatte, durften meine OCs natürlich nicht fehlen. Gerade den Konflikt der Wünsche der unteren Ränge und die harten Entscheidungen der Führung werden hier noch öfter eine Rolle spielen. Das ist ein Gefüge, dass ich sehr gerne ausspiele, am liebsten eben so, dass beide Seiten nachvollziehbar sind und frontal miteinander kollidieren. Manchmal ist das eben so und es ist schwer, sich auf eine Seite zu stellen.
Das Lob zu Pavel ehrt mich übrigens sehr! Ich tue mich sehr schwer mit dem Charakter, weil er so selten vorkam. Vergliechen mit dem Rest. Für mich bleibt er einfach der Grünschnabel auf der Brücke mit der großen Klappe :P Aber ich mag ihn!


Ich hoffe, dass die nächsten Kapitel für dich von der sozielen Komponente her leichter zu lesen sein werden, sobald die Enterprise in ein bisschen ruhigere Fahrwasser geräht ^^'


Liebe Grüße zurück
Scully


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 08.04.18 15:59 · Für: Kapitel 1: Auf Wiedersehen
Soo, liebe Scully,

den Prolog und ca. zwei Drittel des ersten Kapitels hab ich gestern noch geschafft! :)

Es war ganz »merkwürdig« (auf eine gute Art!) - irgendwie wie heimkommen. Als hätte es gar keine Lesepause dazwischen gegeben. Dabei ist einiges passiert in der Zwischenzeit, sowohl bei Caden als auch bei der Crew der Enterprise.

Erst mal habe ich mich unheimlich darüber gefreut, dass Caden seine Ausbildung geschafft hat und nun tatsächlich auf der Raumstation arbeitet. Und er scheint sich recht sicher dort zu fühlen und hat sogar Anschluss gefunden! Dayo mag ich schon jetzt ziemlich gern - einmal schon allein deshalb, weil er wohl Geduld mit Caden hat, sonst würde das mit ihnen wahrscheinlich nicht so gut funktionieren. Aber dann auch wegen des Dramas, das er um seine Haare macht - ich habe da eher Cadens Einstellung, aber es war putzig mit anzusehen, wie Dayo um seine Frisur trauert. *prust*

Den Titel von Kapitel 1 mag ich total gern. Auf Wiedersehen. Wer hätte das gedacht, dass es schon so früh wieder so weit sein würde?

Auch den Einstiegszeitpunkt finde ich gut gewählt, und ganz besonders gefällt mir hier, wie ernst und nachdenklich du Jim in diesem Kapitel dargestellt hast. Die Folge »Wie schnell die Zeit vergeht« hier einzubringen, finde ich wirklich gut gemacht, und in den späteren Kinofilmen zeigt sich dann ja auch sehr schön, dass Jim nach wie vor nicht gut mit der Vorstellung des Alterns umzugehen weiß, dem er zu diesem Zeitpunkt schon sehr viel näher ist. Da ist er nicht mehr der junge, agile (okay, ein bisschen agile) Captain und steuert ganz langsam auf den Punkt zu, an dem er überhaupt kein Captain mehr sein wird. Und abseits dieses Captain-Seins gibt es in seinem Leben … nichts. Zwei sehr gute Freunde, das ja. Aber er ist in erster Linie Captain Kirk, und dass ihm das nach Gamma Hydra IV so deutlich bewusst wird, halte ich für sehr glaubwürdig. Ganz allgemein finde ich es schön, dass du auch Jims melancholische Seite so deutlich aufgreifst. Viele sehen ihn in erster Linie als einen nur mäßig intelligenten, leichtsinnigen Kerl, aber so hat er auf mich nie gewirkt. Leichtsinnig vielleicht in Bezug auf sich selbst und sein eigenes Leben, aber sonst? Nein, nie. Auf seine Crew und seine Freunde hat Jim aus meiner Sicht immer gut aufgepasst. Noch nicht mal als übermäßig krassen Schürzenjäger habe ich ihn je empfunden - eher so, dass er eben extrem gut ankommt bei den Frauen und, wenn sie sich ihm schon darbieten, eben nicht Nein sagt. Darüber hinaus aber auch so, als suche er in jeder dieser Liebeleien etwas Tieferes; etwas, das seine Einsamkeit lindert. Ein typischer Schürzenjäger dagegen ist auf schnelle Abenteuer ohne echte Verantwortung aus.

Auch Leonard mag ich hier wieder sehr. Er wäre ja nicht Leonard McCoy, wenn er Jim nicht selbst jetzt mit Sport quälen wollen würde. :D

Ich muss schon schlucken bei der Vorstellung, wie Caden und Hogan erfahren werden, dass und vor allem wie Lieutenant Galway gestorben ist. :(

Nun geht es im Kapitel aber erst mal weiter mit Scotty. Oh, und ich mochte es total, dass auch Uhura einen Part bekommen hat! :)

Ganz liebe Grüße und bis bald!
Cola

Antwort des Autors: Cola! :D

Schön, dass dir der Einstieg gefällt. Es war in der Tat auch so gedacht, dass man als Leser direkt weitermachen kann. (Wie immer: Es ist aber schön zu lesen, dass mein Plan aufgegangen ist.) Einerseits ist eben viel passiert, aber man sollte es doch wiedererkennen. Daher auch ein wenig der Titel, der darauf anspielt. Allerdings auch innerhalb der Geschichte (in mehrfacher Hinsicht). Allerdings, so schnell? Es ist immerhin ein Jahr vergangen ;)

Auch gut zu hören, dass Dayo dir gefällt. Er ist ein kleiner Schussel, aber ein lieber Kerl, den ich auch sehr mag. Ebenso wie die weiteren Leute von der Sternenbasis. Da wird noch der ein oder andere neue Name fallen. Die Jungs und ... Mädels? Nein, nur Jungs (*hust* fällt mir gerade mal so auf ...) haben mir echt Spaß gemacht.

Da es ja auch die Folge war, in der Galway verstarb, hab ich es dort angesiedelt. Und auch, weil es einfach so viel Stoff lieferte. Der Alterungsprozess, insgesamt diese innere Bedrohung - eine Krankheit, nix auf das man einfach schießen kann und es geht weg, sondern etwas, das einen von inneren heraus zerfrisst - und diese brutale Spiegelung der möglichen Zukunft, Kirks Amtsenhebung durch Spock, der die Befragung leitete ... Da war einfach so VIEL, das bot sich einfach an.
Und wie du selbst auch sagst, ich glaub einfach nicht, dass das etwas ist, worauf Kirk gut zu sprechen ist. Daher hab ich ihn das mal aufarbeiten lassen, um auch ein wenig die Lücke zur nächsten Folge zu füllen. Ich gebe offen zu, dass Kirk nicht mein liebster Charakter ist, aber ich liebe es, die tiefsinnigen Seiten von Charakteren herauszukitzeln und über die Zeit in dieser Geschichte habe ich Kirk immer mehr zu schätzen gelernt. Ich hatte vorher keine Abneigung gegen ihn, aber Spock war mir einfach um Längen lieber. Oder McCoy. Nach dieser Geschichte fiel mir die Figur wesentlich leichter.
Aber was die Darstellung betrifft, hast du auch Recht. Zwar halte auch ich ihn nicht für den Cleversten unter der Sonne - dafür hat er Pille und Spock - aber als reinen Schürzenjäger habe ich ihn nie gesehen. Pierce (Hogan's Vorbild), DAS ist ein Schürzenjäger! Aber volles Rohr. Kirk hat, wie du schon gesagt hast, zwar die Gelegenheiten genutzt, aber nie derart offensiv oder plump, geschweigedenn hartnäckig. Und in so Folgen wie, als er auf dem Planeten mit den Indianern strandeten und er als Kirok sogar eine Frau hatte und ein Kind erwartete, kam schon durch, dass ein Teil von ihm sich danach sehnt, bei ihm aber eben einfach Schiff und Mannschaft an erster Stelle stehen.

Oh, McCoy wird noch so einige Gelegenheit bekommen, seinen Sadismus auszuleben :P Er hats mal wieder in die heimliche Hauptrolle geschafft ;)

Leider bekommt Uhura nicht oft etwas zu sagen ... das hat auch in dieser Geschichte nicht geklappt. Und auch die Beziehung zwischen Kirk und Spock, freundschaftlicher Natur, kommt hier vermutlich wieder ein wenig kurz. Aber die zwei haben dafür vermutlich einfach nicht den Kopf gehabt - und vor allem besteht die Freundschaft der beiden für mich darin, dass sie sich gegenseitig den Rücken freihalten und nicht darüber zu reden brauchen. Sie vertrauen sich einfach, ohne, dass man drüber hätte sprechen müssen. Meistens zumindest *hust*

Liebe Grüße zurück, vielen, vielen Dank für das Feedback und dir morgen einen tollen Start in die Woche
Scully


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 07.04.18 13:45 · Für: Prolog

AAAAHHHH, YAY, CADEN KOMMT SCHON IM PROLOG WIEDER VOR! *hier Herz einfügen, das das Script fressen würde*

Ähm, was für ein Review. *prust* Nun geht es erst ans richtige Lesen und du hörst dann bald wieder von mir. =)



Antwort des Autors: Ich wusste, ich spanne dich nicht allzu lange auf die Folter :D Also, vorläufig. Jedenfalls hat es mich sehr gefreut, dass ich dir eine so große Freude mit meiner Geschichte machen konnte. Das lässt mir das Herz wirklich aufgehen ^-^ Das Parkett kann das ab.


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 03.01.18 11:45 · Für: Kapitel 1: Auf Wiedersehen
Was mir an diesem Kapitel ganz besonders gut gefällt - außer der von Dir immer so gut gekonnten Perspektiven- und damit Stilwechsel der einzelnen Absätze -, ist einmal der Umstand, dass Du einen Absatz aus Uhuras Sicht schreibst. Von ihr bekommt man im Allgemeinen ja sehr wenig mit, so dass es sehr erfrischend ist, das Geschehen auf der Brücke aus ihrer Sicht zu erleben.

Ebenfalls, oder noch besser, hat mir gefallen, dass Du Kirk hier einmal nicht in seiner leichtsinnigen, eher jugendlich-spontanen Art schilderst (der ich ja bekanntermaßen gar nichts abgewinnen kann), sondern ihn hier mit den Nachwehen eines Geschehnisses aus der Serie konfrontierst, die ihn zum Nachdenken und zum Hinterfragen der eigenen Werte und Prioritäten veranlassen. Kirk wirkt nachdenklich, brütend, melancholisch. Und das tut dem Charakter sehr gut. Es verleiht ihm eine Tiefe, die ich so bislang nicht in ihm gesehen habe. Das ist ein ausgezeichneter schreiberischer Kniff!

Mein Lieblingssatz ist "Sie flogen zur Sternenbasis 10, holten dort etwas ab, von dem sie nicht wussten, was es genau war, und flogen es zu einem Ort, von dem sie nicht wussten, wo der lag, zu einem Zweck, den sie nicht kannten, um ein Phänomen zu erforschen, dessen Beschaffenheit sie nicht einmal erahnen konnten." - das beschreibt doch herrlich die Natur der Anweisung :)

Antwort des Autors: Ich fand auch, dass Uhura einfach mal ihren eigenen Part bekommen musste. War ja die erste Geschichte, die ich mit Manuskript geschrieben habe und da ist mir in der Storyline aufgefallen, dass sie wirklich völlig außen vor ist. Andererseits hab ich auch gemerkt, dass zu viele Perspektiven zwar viele Freiheiten ermöglichen, aber auch sehr verwirrend werden können. Irgendwo dazwischen liegt wohl das für mich beste Maß, das ich noch finden muss :)
Trotzdem mag ich den Abschnitt auch, weil Uhura auch sonst immer sehr stiefmütterlich behandelt wurde, zumindest in TOS.

Ja, da war ich wirklich sehr begeistert, als du sagstest, dass dir mir diesen Abschnitten der gute Mann fast sympathisch werden könnte. Aber es war für mich außer Frage, dass er von Gamma Hydra irgendwas "mitnimmt". Er definiert sich so sehr über die Rolle de Captain, er ist ja eigentlich kaum etwas anderes - mal von einem Schürzenjäger abgesehen :P - und dann hat er erlebt, wie er abgemustert, alt und gebrechlich wurde. Ich glaub, seinem Ego hätte nichts schlimmeres passieren können! Daher wars für mich nur logisch, das mit aufzugreifen.

Den Satz mag ich übrigens auch xD Er ist so extrem unkonkret und verdeutlicht es in einem Satz so schön, was an manchen Anweisungen einen einfach zu Weißglut treibt. Die Macht des Unwissens, qausi.

Vielen Lieben dank für die neuerliche Rückmeldung und auch nochmal für die Betaarbeit ;)


Und ein frohes Neues


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