TrekNation Einloggen
Info-CenterImpressumTeam
Erweiterte Suche

Name: USS-Stories (angemeldet) · Datum: 17.03.18 12:55 · Für: Holpriger Start
Liebe Gabi!

Nachdem ich vor einiger Zeit auch endlich Netflix-Zugang bekommen habe und mich gleich gierig auf Discovery gestürzt habe - Und oh, mein Gott, es ist der Hammer! -, habe ich jetzt beschlossen, mich auch FF-technisch an die Serie zu wagen. Und da standst du natürlich gleich ganz oben auf der Liste. (Zugegebener Maßen, die Auswahl ist begrenzt.)
Ich habe mich aus drei Gründen für diese Geschichte entschieden:
1. Sie besteht aus mehreren Kapiteln, was sowohl Handlung als auch Details verspricht.
2. Sie spielt vor der eigentlichen Serie, weshalb ich keine Angst vor Spoilern haben muss. (Ich habe nämlich noch nicht alle Episoden geschafft.)
Und 3. Ich bin ein Fan von Stamets!
Er hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Allein schon sein Aussehen hat sich in mein Gedächtnis gebrannt. Man sieht selten ein so einprägsames Gesicht. Tja, und dann sein Charakter. Tatsächlich wirkt er in den ersten Episoden übertrieben unhöflich, aber das hielt mich nicht davon ab, ihn ins Herz zu schließen. Und mit jeder weiteren Szene wurde er ein bisschen liebenswürdiger. Spätestens die Beziehung zu Culber, der ja nun wirklich die Inkarnation von Liebenswürdigkeit darstellt, machte ihn menschlich und...naja...liebenswürdig. ;-)
Tatsächlich hat mich dein erstes Kapitel ein wenig an mich und meine beste Freundin erinnert. Auch ich bin manchmal etwas ruppig und schwer sarkastisch (wenn auch nicht so prinzipiell abweisend gegenüber anderen Menschen wie unser lieber Paul - aber wahrscheinlich sind es gerade diese kleinen Parallelen, die mich ihn mögen lassen). Wortwechsel wie

„Aber sei höflich.“
„Ich bin immer höflich.“

kenne ich deswegen selbst.
Überhaupt bin ich beeindruckt, wie authentisch du die Beiden in ihrer Interaktion miteinander beschreibst. Ich denke, genauso hätte es abgelaufen können. Mit Sätzen wie "Er beschloss, sie nicht zu mögen." oder "Ich bin nicht eifersüchtig. Ich bin nur agitiert!" triffst du Stamets auf den Punkt. Auch Culber finde ich realistisch, auch wenn man hier vorsichtig sein muss. Wir wissen aus der Serie heraus einfach noch zu wenig über ihn, wie ich finde. Du beschreibst ihn als einen sympathischen jungen Mann, der Paul besser im Griff hat, als dieser sich je eingestehen würde. So ist das wohl, wenn man ein Herz erobert - vor allem wenn es eines ist, dass prinzipiell lieber verschlossen bleibt.
Ich freue mich schon darauf, die anderen Kapitel in den nächsten Tagen zu lesen und werde dir sicherlich noch das ein oder andere Review da lassen. (Ich werde die Reviews - wenn du kein Problem damit hast - auch so auf Treknation übernehmen.)
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

Alles Liebe
Sophia

Antwort des Autors:

Ich kopier meine Antwort hier auch rüber ;)

 

Liebe Sophia (ein schöner Name übrigens!),

ich freue mich gerade riesig über Deinen Kommentar - und hauptsächlich nicht einmal wegen meiner Geschichte (aber darüber natürlich auch!), sondern darüber, dass Dir Discovery gefällt. Die Serie hat mich so dermaßen eingefangen - im positiven wie im negativen Sinn - dass ich gar nicht mehr davon loskomme. Und vor allem Anthony Rapp als Stamets ist in der Tat der Charakter, den ich mir irgendwie wohl schon immer im Star Trek Franchise gewünscht habe. Er ist ein Traum!
Mir geht es bei ihm wie Dir, er erinnert mich ziemlich an meine eigene sozial inkomtatible Art, daher mag ich ihn ;) - ich schätze, daher lässt er sich auch so gut schreiben. Bei Culber orientiere ich mich ein wenig an dem Schauspieler. Ich habe einige Interviews mit Wilson Cruz gesehen und gelesen und übernehme beim Schreiben von Culber im Prinzip dessen Art. Ich habe den Eindruck, dass der Schauspieler viel von sich in die Rolle fließen lässt, so dass das passen könnte.

Und logo habe ich keine Probleme, wenn Du Reviews von einem Archiv zum anderen kopierst. Das mache ich genauso und ich finde es schön, dass dann in beiden was steht ;).

Ganz lieben Dank fürs Lesen und fürs Kommentieren. Ich hoffe, Dir sagen auch die anderen Kapitel zu.

Gabi



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 17.01.18 10:20 · Für: Holpriger Start
Wodka Martini!!!! Damit hat mich diese Geschichte sofort gewonnen. Ich ignoriere mal den Fruchtspieß, das ist echt hart, aber das Bond-Getränk ist genial. Wie immer ist auch deine Beschreibung des Flairs faszinierend, man hört richtig die Musik und sieht den Club vor sich. DIS ist zwar nicht so meine Welt, aber durch deine Brille sieht es gleich bunter und weniger militarisiert aus. Bester Satz: " Er beschloss, sie nicht zu mögen."

Antwort des Autors:

Liebe Racussa, ich freue mich total, dass Du in meine DSC-FF reinliest. DANKE!

LOL, und wenn ich DIch mit einem Drink kriegen kann, dann weiß ich doch, was ich demnächst in meine Geschichten einbauen muss (Scherz ;) )

Yup, Stamets ist so ein Typ, der garantiert durch die Gegend läuft und sich genau überlegt, wer es Wert ist, von ihm mit Wohlwollen betrachtet zu werden (und wahrscheinlich fallen 99% der Vertreter der humanoiden Spezies da erst einmal durch.


Name: Seveny (Anonym) · Datum: 04.01.18 11:29 · Für: Holpriger Start
Hi Gabi,
jetzt muss ich doch mal in Vorfreude auf nächsten Montag Deine DSC FF lesen. Herrlich, die Antworten, die Stamets seinem Freund und den Ladies vor die Stirn knallt. Auch seine innere Stimme hast Du gut getroffen.
"Er beschloss, sie nicht zu mögen" ... LOL Stimmt, bei ihm gehen solche Gefühle völlig über den Kopf. Auch über den Satz „Ich bin nicht eifersüchtig. Ich bin nur agitiert!“ habe ich mich amüsiert. Es passt so hervorragend zu seinem Wesen. Man sieht ihn förmlich vor sich, mit seiner Unmutsfalte auf der Stirn, die wahrscheinlich schon eingewachsen ist und nicht mehr rausgeht.
Deine Charakterisierung von Culber gefällt mir auch sehr gut. Ich hoffe, wir bekommen in der Serie noch ein bisschen mehr von ihm präsentiert, denn noch kommt er etwas blass daher (trotz dunkler Haut :D) Er hatte noch nicht viele Textstellen und Auftritte, aber rein von der Logik her, glaube ich auch, dass er so ziemlich das Gegenteil von Stamets sein müsste. Ein sehr geduldiges Gegenteil.
LG
Seveny

Antwort des Autors: Hallihallo Seveny,

wie schön, Dich hier zu lesen (und überraschend, da ich die Geschichte auch auf fanfiktion habe, dort lade ich die Kapitel auch früher hoch als hier) *HUGS*

Das wird meine erster Versuch einer richtigen Handlung mit DSC Charakteren. Das erste Kapitel ist noch sehr Herumblödel-lastig, weil es einfach zu viel Spaß macht, Stamets zu schreiben ;). Der ist so ein herrliches Opfer für Unannehmlichkeiten aller Art ;), einfach weil er immer so divenhaft reagiert. ;)

Ja, auf mehr von Culber in der Serie hoffe ich auch noch stark (bevor er dann gekillt wird ... ja, ich weiß, ich bin Pessimistin...), in der Vorschau für ep 10 begehrt er immerhin mal gegen Lorca auf. Ich hoffe, er lässt sich da nicht gleich wieder unterbuttern.

Ganz lieben Dank für Lesen und Kommentieren,

Liebe Grüße, Gabi


Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 21.12.17 07:10 · Für: Holpriger Start
Die neue Technikerin mit den roten Haaren und der großen Klappe? Wirklich ein OC von dir oder aus DSC? Ich oute mich hier mal als so unwissend wie in DS9 - bevor ich bei dir gebetat habe.

Aha, Stamets ist also ein Worcoholic. Schon einmal etwas über ihn gelernt. Dass Culber der Schiffsarzt ist, war sogar schon vorher zu mir durchgedrungen. Das Gerangel um den Kommunikator war zumindest sehr amüsant zu lesen :)

Nach der Vorgehensweise der Flotte wäre ich aber - selbst, wenn ich die Notwendigkeit erkannt hätte - auch mindestens verknupft gewesen. Da will man gewissenhaft seine Ansätze in Echtbetrieb prüfen und dann wird man damit konfrontiert, womöglich in Kampfhandlungen zu geraten und dass der Chef vermutlich nicht mal eine Ahnung hat, was er da befehleigen soll, aber dafür ein astreiner Schachspieler ist. Ungünstig.

Aber Culbers Art bringt ihn entweder an den Rand des Wahnsinns oder auf andere Gedanken ;) Ich mag gerade seine neckische Art ihm gegenüber.

"[...]sonst kannst du mich gleich wegen Migräne behandeln.“
Culber strahlte ihn an. „Es wird dir Spaß machen.“
Den Spruch fand ich gut! Was genau meint er wohl, wird Spaß machen? xD
(Doch ein kleiner passiver Sadist?)
Obwohl die Getränkeorder mit Schirmchen fast noch besser war. Ich weiß nicht, ob er sich mit Hogan verstehen würde oder die beiden sich töten wollen würden ...
"klassischem Drink und wildgewordenem Obstspieß" - in der Hinsicht würden Stamets und Hogan sich verstehen! Auch ich als Abstinenzler halte das für ein Verbrechen.

Stamets eifersüchtige Reaktion auf die beiden Mädels hatte fast schon ein wenig was bedrohliches, wenn Culber nicht immer nur ermahnend seinen Namen genannt hätte und resigniert hätte, als er begriffen hat, dass er es ohne deutliche Ansprache nicht verhindern würde und damit würd er ihm vor den Frauen in den Rücken fallen, was er natürlich nicht tut. Ich hätte es bedenklich gefunden, aber dass Culber das sogar so sehen kann, dass er es niedlich findet, outet ihn als unverbesserlichen Optimisten.
(Mit den Sprüchen, er solle Stamets doch im Bällebad - äh, bei der Schocktherapie - lassen und sich mit den beiden Frauen einen schönen Tag machen, hat die Dame von Andoria aber auch bei mir nicht den besten Eindruck hinterlassen.)

Es war, auch wenn es 'nur' ums Pairing ging, sehr amüsant zu lesen :)


LG
Scully

Antwort des Autors: Oh je, Du Ärmste! Du hast Dich tatsächlich hier dran gesetzt?

Es hatte ja einen guten Grund, warum ich Dich hier nicht um die Beta gefragt habe, da ich denke, dass das so gar nicht nach Deinem Geschmack sein dürfte. Dafür einen ganz, ganz lieben Dank, dass Du Dich in diese Welt gewagt hast.

Die Ingenieurin ist ein Discovery-Charakter. Es ist wegen des Fortsetzungscharakters der Serie und der Charakterentwicklung sehr schwer, in die Serie hineinzuschreiben. Also habe ich meinen ersten Versuch einer handlungsbetonten Geschichte in die Zeit vor der Serie gelegt werden.

Ja, Stamets ist ein Workoholic. Er lebt im Prinzip für seine Forschung und ist von jedem genervt, der seinen Gedanken nicht folgen kann (was auf die meisten zutrifft), und er kommt vor allem zu Beginn der Serie extrem unhöflich rüber. Dass er eine funktionierende Beziehung hat, ist m.E. zu einem großen Teil Culber zu verdanken, der in der Tat ein unverbesserlicher Optimist ist. (weswegen ich auch die größten Bedenken habe, ob er die erste Staffel überhaupt überlebt). Ich freue mich gerade sehr, dass ich für jemanden, der die Charaktere überhaupt nicht kennt, sie offensichtlich passend beschrieben habe.

LOL! An dem Drink hatte ich Spaß. Da habe ich mir überlegt, wie man wohl Stamets pragmatische und Culbers eher romantische Art in diesem Bild herüberbringen könnte, und dieses Ergebnis fand ich für die beiden Temperamente am passendsten.

Stamets und Hogan würden vielleicht tatsächlich miteinander auskommen. Ich denke, da wäre tägliche Fopperei an der Tagesordnung, aber der unterliegende Sarkasmus, der beiden zu eigen ist, könnte da eine gemeinsame "Duldungsebene" schaffen.

Ganz lieben Dank für Lesen und Kommentieren! *Hug*


Ein Review abgeben