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Reviews für Oeffnet den Himmel

Name: Persephone (angemeldet) · Datum: 24.01.18 22:11 · Für: Kapitel 1

Ich habe die Geschichte schon vor einer Weile gelesen und mir immer vorgenommen, einen Review zu verfassen. Und es nie gemacht. Ich schäme mich und schreibe ihn jetzt.

Ich finde die Story nämlich wunderschön! Ich sehe sie förmlich vor mir und muss sagen, dass es einfach wunderbar ist, wie du die beiden schreibst. Da merkt man, wie gut du dich in sie hineinversetzen kannst. Irgendwiie. Du verstehst, was ich sagen will.

Die Beschreibungen sind wunderbar. Und ich finde, man merkt, dass du hier an einem OS geschrieben hast. Dein Fokus liegt hier viel mehr auf den Personen, auf deren Gesten, Mimik, auf deren Gefühlen. Du beschreibst sehr viel (keine Sorge, es ist nicht zu viel). Aber in Hughs POV gibst du sehr viel von ihm Preis, sodass man sich als Leser wunderbar in ihn versetzen kann. Überhaupt trägt die Story den Leser gut. Es ist nicht zu viel und auch nicht zu wenig.

Man kann wunderbar mit Culber mitfühlen. Die Liebe, die er empfindet (diese "Reinheit"^^), es ist alles hier drin und ich finde es super, dass du das so rausarbeitest. Culber hat den perfekten Beruf für sich gewählt, das steht fest.

>>„Habe ich geträumt?“
Ich hoffe es. Culber blinzelte die Tränen fort und ließ von seiner Nase ab.
Das finde ich übrigens sehr witzig^^

Stamets Zustand ist übrigens auch super getroffen. Es muss unglaublich schwer sein für ihn, das alles zu begreifen. Kein Wunder, dass er Schlafstörungen hat. Und dass er keine Worte dafür findet, ist genauso verständlich. Ja, das passt super. Ich möchte gar nicht wissen, was in seinem Kopf alles vor sich geht. Auch sehr passend: wie poetisch er sein kann - wenn es um seine Forschung geht. Wahrscheinlich hat Culber ihn noch nie so reden gehört.

Alles in allem eine sehr schöne Story. Zum Wort: du hast es ja mehrmals eingebaut. Da muss ich aber sagen, dass mir diese Stelle
>>Fingerspitzen schoben sich unter den Halsausschnitt des Pyjamas und kraulten den verspannten Schulterbereich.
nicht so gut gefällt, weil sie ein wenig gezwungen wirkt.
Die anderen Erwähnungen des Wortes finde ich aber sehr passend gewählt!

Vielen Dank, dass du die Story geschrieben und mit uns geteilt hast!

Antwort des Autors: Oh man, ich Trulla. Jetzt hab ich vor lauter Gequatsche glatt vergessen, Dir hier zu antworten. Wie unhöflich!

Erst mal muss ich gleich meine Begeisterung loswerden, dass Du Deine Scheu abgelegt hast, und mich kritisierst! Ja das wird :D. Den Teil mit den Fingerspitzen unter dem Halsausschnitt muss ich mir dann nochmal ansehen.

Irgendwie hatte ich damals schon so eine deprimierende Vorahnung, weswegen der Ton der Geschichte auch so melancholisch geworden ist. Es hat mir beim Schreiben teilweise weh getan.

Umso mehr freue ich mich, wenn ich dann diese Gefühle auch einigermaßen rüberbringen konnte. Mit Culber habe ich mich beim Schreiben ja immer mehr angefreundet. Er ist auch so ein praktisches Vehikel, um mich durch seine Augen über den lieben Eisprinzen zu begeistern, was ich als neutraler Erzähler nie tun könnte.

Ganz, ganz lieben Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!



Name: Mija (angemeldet) · Datum: 10.11.17 08:24 · Für: Kapitel 1
Aw, das ist eine sehr schöne und feinfühlig geschriebene Geschichte. Du hast Culbers Gedanken über Stamets wunderbar beschrieben – seine Verzweiflung darüber, dass der Partner ihm zu entgleiten scheint, und gleichzeitig das Wissen, dass er alles für Stamets tun würde. Auch Stamets‘ Art ist toll eingefangen. Was er erlebt, ist eigentlich unvorstellbar, aber ich finde, es ist dir sehr gut gelungen, dieses Unmögliche darzustellen zu versuchen. Mein Lieblingssatz in diesem Zusammenhang ist: „Hugh, ich berühre den Himmel und ich kann es nicht in Worte fassen, weil unsere Sprache zu inadäquat dafür ist.“ – das ist wunderschön formuliert. Auch der letzte Satz ist einfach nur ... wow. Ein perfekter Abschluss. Ich hoffe wirklich, dass man in der Serie eine Lösung für Stamets‘ Problem findet, die nicht beinhaltet, dass er um die Ecke gebracht wird oder seine Beziehung zu Culber zerbricht ...
Das Einzige, was mich anfangs etwas irritiert hat, ist die durchgehende Verwendung der Nachnamen – gerade in Culbers ja doch sehr aufgewühlten Gedanken über Stamets wirkte mir das zuerst etwas zu distanziert, aber man gewöhnt sich daran.
Danke fürs Schreiben und Teilen!

Antwort des Autors:

Danke für's Lesen und Kommentieren! <3



Dass ich Dich mit meinen Gedanken ein wenig berühren konnte, bedeutet mir sehr viel. Mich hat es innerlich beim Schreiben teilweise zerrissen, aber das ist natürlich immer schwer, auch für andere rüberzubringen.
Deiner Hoffnung, dass die Drehbuchautoren für die beiden eine gute Lösung finden, schließe ich mich aus ganzem Herzen an. Ich habe echt die größten Bedenken für die beiden. Ich bin schon total aufgeregt auf die Folge nächsten Montag.

:) Das mit den Nachnamen ... ja, das ist so ein Ding, wo ich konträr gegen so ziemlich 95% des Fandoms gehe. Ich gehöre zu der extrem seltenen Gattung FF-Autor/Leser, die es nicht mag, wenn im Erzähltext Vornamen verwendet werden. Star Trek hat eine Tradition von Nachnamengebrauch und die Vornamen nur in sehr persönlichen Verhältnissen. Ich habe große Probleme bei Star Trek FFs, welche Vornamen im Erzähltext verwenden. Das reißt mich sofort raus beim Lesen. Daher ist bei mir das "default setting" der Nachnamengebrauch, sobald ich mich in der Erzählperspektive, 3. Person, befinde. In diesem Fall hier hatte ich mir jedoch zwischendurch tatsächlich überlegt, ob ich Stamets' Vornamen verwenden sollte, wenn Culber über ihn nachdenkt. Ich fand es aber dann etwas schwierig abzugrenzen, wann ein Gedanke direkt von Culber kommt und wann er sozusagen von mir als Erzählerin stammt. Ich hätte die Geschichte dazu in der 1. Person schreiben sollen - was ich nicht so gerne mache.
Hier wäre also tatsächlich eine Gratwanderung trotz meiner normalen Vornamen-Aversion drin gewesen, da hast Du recht.


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 09.11.17 22:36 · Für: Kapitel 1
Obwohl DIS nicht so meins ist aufgrund der kriegslüsternen Grundzüge, ist diese Szene sehr einfühlsam. Spannend ist der unterschiedliche Einsatz der Hände und Fingerspitzen...Zweimal mußte ich herzhaft lachen: Nicken und Nacken nur wenige Wort voneinander entfernt...und das Bild vom plüschigen Pyjama, wobei ich ja sofort an die TOS/TNG-Uniformen denke und nicht an die goldblauen Rüstungen von DIS...Danke für das Schmunzeln dieser mit viel...hm...Fingerspitzengefühl geschriebenen Geschichte :-)

Antwort des Autors:

Schön, dass ich Dich zum Lachen bringen konnte. ;)

 

 



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 08.11.17 21:38 · Für: Kapitel 1
Ach ... man ... :'(

Liebe Gabi, die Geschichte ist echt ... traurig und ehrlich und ernst und romantisch und schön und ... endgültig. Irgendwie hinterlässt sie den Beigeschmack von: "Das war's dann wohl, genieß, so lange es noch geht."

Ich weiß, du magst eigentlich aussagekräftigere Reviews, aber wenn du so etwas emotionales schreibst, dann musst du halt mit einem derartigen Review rechnen. ;)

Abgesehen davon, dass du die beiden Schnuckel wirklich phantastisch geschrieben hast, hast du dein Stichwort super eingebracht. Mir gefiel zu dem Punkt besonders die Stelle, an der Stamets seine Finger nach etwas nicht Greifbarem ausstreckt.

Wirklich, eine sehr, sehr schöne, romantische und traurige Geschichte - und gänzlich ohne Kitsch. Ich bin begeistert. :*

Antwort des Autors: Stimmt ... ich hätte Dich vorwarnen sollen ... Die ersten Versionen waren noch überhaupt nicht so traurig, eher ein wenig witzig, eine davon war sogar eine ab18 Variante.
Aber im Endeffekt ist es so eine Art Verarbeitung geworden von all dem, was mir derzeit im Kopf umhergeht.

Ich hoffe, es war nicht allzu deprimierend zu lesen. Die Fingerspitzen am Ende sind ja immerhin noch in Berührung, da ist ein wenig Hoffnung (ist halt blöd, so etwas mitten in eine Serie hineinzuschreiben, wo man nicht die leiseste Ahnung hat, was aus den beiden werden wird)


Name: Iska (angemeldet) · Datum: 08.11.17 15:28 · Für: Kapitel 1
Hallo Gabi,
es hat mir sehr gut gefallen, wie Stamets Zustand und die Hilflosigkeit seines Partners in deiner Geschichte beschrieben werden. Für mich hat sein Zustand etwas von einer Drogenabhängigkeit, was ja auch in deiner Geschicte angedeutet wird. Nachdem ich sie gelesen habe, bin ich noch neugieriger, wie es mit Stamets weitergeht. :)

Antwort des Autors:

Hallo Iska,



ganz lieben Dank für Lesen und Kommentieren! Ich freue mich sehr, dass Dir die kleine Momentaufnahme gefallen hat.

Ja, ich finde auch, dass die Navigation einen drogenähnlichen Zustand bei Stamets auslöst. Da wird mit jedem Sprung schlimmer, und ich bin schon mit zitterndem Herzen darauf gespannt, wie es ihm im Endeffekt damit geht. Da der Sporenantrieb scheitert, muss ihm ja irgendetwas passieren ... seufz.


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