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Name: Seveny (Anonym) · Datum: 12.12.17 13:25 · Für: Bolianisches Girlanden Bohei
Hallo Gabi,
ich muss zugeben, ich war anfangs skeptisch, ob eine Erweiterung der Geschichte gut tun würde oder nicht. Sie tut ihr gut, ganz ohne Frage! Sie ist sogar zwingend. Im Prinzip fängst Du die Wettbewerbs-Geschichte nur eine Szene später an. Damit verschiebt sich irgendwie die Gewichtung. Die Geschichte wirkt wie aus Culbers Sicht heraus erzählt und auch irgendwie wieder nicht. Mit dieser Fassung liegt die Gewichtung auf Stamets und das empfinde ich als deutlich runder. Nicht weil mir in der Kurzfassung etwas fehlt, sondern, weil man einfach merkt, dass du eher aus Pauls Sicht schreibst. Das wirkt auch natürlicher, weil ja Culber der Besuch ist, der von außen dazu kommt. Da kann man mal sehen, was eine einzige Szene ausmacht und das wäre mir ohne diese Langfassung echt nicht aufgefallen.
Zur Geschichte selbst: Wie immer gekonnt formuliert. Eine nette Idee, die Zwei auf diese Weise zusammenkommen zu lassen. Die Charakterisierung von Stamets, speziell auch seine Dialoge sind brillant und auf den Punkt. Außerdem liebe ich Deine Formatierung, das kann sogar ich lesen, ohne dauernd in der Zeile zu verrutschen und ich habe nicht das unangenehme Gefühl von Buchstaben-Dickicht. Ich freue mich auf weitere Episoden Deines neuen Traum-Duos,
LG
Seveny

Antwort des Autors: Liebe Seveny,

Ich bin gerade sehr erleichtert, dass Du das auch so empfindest. Du kannst Dir vielleicht meinen Fluchanfall vorstellen, als ich merkte, dass ich 1000 Wörter über die Obergrenze rausgeschossen bin. Ich verstehe daher auch die Kritik der Jury sehr gut, dass weder Handlung noch Charakterisierung klar rüberkommen. Es fehlt in der Kürzung halt einfach etwas.

Und ich könnte ehrlich gesagt stundenlang Szenen aus Stamets' Sicht schreiben. Diese lass-mich-bloß-in-Ruhe-Attitüde macht einen Heidenspaß beim Schreiben. Das ist echt mein Glück, dass er so ein Griesgram ist :)

Ganz, ganz lieben Dank, dass Du Dir diese Version hier auch nochmal durchgelesen hast. Diese Bestätigung nochmal durch Deine Augen war sehr hilfreich für mich.

LG Gabi


Name: Sinaida (Anonym) · Datum: 03.12.17 13:51 · Für: 2. Die erste Nacht
Das war ganz, ganz toll. Sprachlich einfach wunderschön.
Mir hat so gut gefallen, wie du in der kurzen Geschichte gezeigt hast, wie Culbers Absichten und Ziele sich im Verlauf der Handlung ändern. Es war einfach schön quasi dabeizusein, wie er sich verliebt.
Diesen Satz liebe ich ja (auch weil ich eine Schwäche für gelungene Sprachbilder habe): "Er hatte sich von der abweisenden Art Stamets‘ angezogen gefühlt, hatte sich herausgefordert gefühlt, diesen Eisprinz zum Schmelzen zu bringen. Und jetzt musste er feststellen, dass er im Tauwasser zu ertrinken drohte." So klasse und treffend!
Die Sexszene war voller Emotionen, erotisch und in keiner Weise plump. Riesenkompliment dafür! :)
Und der Schluß! Natürlich wacht Culber alleine auf udn Stamets ist weg. Alles andere hätte auch nicht zu Stamets gepasst. Aber immerhin ist das ein Eingeständnis, dass es auch ihn erwischt hat und zwar sowas von. :D
Danke für diese rundherum gelungene Geschichte. :)
LG
Sinaida

Antwort des Autors: Danke, liebe Sinaida,

Ich freue mich so sehr, dass Du mir hier ein Review hinterlassen hast (und Du hast völlig recht (bezogen auf die mail) ... der abgehackte Satz am Schluss gehörte da nicht rein ... peinlich ... vielen Dank für den Hinweis!)

Ja, klar, der Schluss musste sein, damit mein Wettbewerbsbeitrag da in die Reihe passt. Wenn Stamets zu früh nachgegeben hätte, hätte mir das Thema gefehlt ;).

Ich bin übrigens besonders erleichtert, dass die Eisprinz-Tauwasser-Metapher nicht plump rüberkommt. Ich bin immer sehr vorsichtig mit dieser Art von Sprache, da sie zu rasch in Kitsch umschlagen kann - vor allem im Bereich von FFs (ich denke, bei FAs ist das nochmal etwas anderes). Auch dass meine Erotik-Beschreibung geschmackvoll genug ist, freut mich sehr. Daran knabbere ich doch meist schon etwas länger, bis ich alle Wörter ausgeräumt habe, die ich fürchterlich finde (dieses Mal ist, glaub ich, sogar kein einziges beschreibendes Wort übrig geblieben)

Ganz lieben Dank!

Gabi


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 30.11.17 21:51 · Für: 2. Die erste Nacht

Also ... Das war eine ungewohnte Mischung aus sachlich und niedlich! ^^ Aber passt zu dem Pairing. ;)

Ich bin ja so ein großer Gaheris-Fan und die expliziteren FF mit ihm finde ich persönlich ... besser? Aufregender? Ha, jetzt hab ich das Wort: prickelnder!

Aber die Szene/das Kapitel gefiel mir auch sehr: Deutlich mehr Erotic & Romance als PWP - aber da scheiden sich ja immer die Geister (und du hast mich einfach mit Gaheris und Bass so sehr gepackt! Da kommt vermutlich so schnell nix von dir ran, meine Ansprüche sind entsprechend hoch! XD).

Das Ende fand ich besonders knuffig, Culber kommt so richtig als schnuckeliger Sunnyboy rüber. Hier ein Flirt, da ein Schäkern. Mal sehen, DSC uns da noch bietet. ^^

Bin gespannt, was Stamets dazu zu sagen weiß, wenn da plötzlich ein Anruf kommt - oder schlimmer: Jemand vor der Tür steht! XD

Antwort des Autors: Danke für Lesen und Kommentar, liebe Amber, auch wenn ich Dich nicht so mitnehmen konnte wie mit Gaheris ;) .

 



Hihihi ... jetzt wollte ich gerade schreiben "beim nächsten Mal vielleicht wieder" ... aber ich denke, die Erotikteile sind jetzt raus aus meinem System, jetzt kann ich mich wieder den "normalen" Geschichten widmen.

 



Hab eine wunderschöne Adventszeit, HUGS Gabi



Name: Lady Q (angemeldet) · Datum: 30.11.17 11:57 · Für: 2. Die erste Nacht

Ich quietsche!

Vermutlich denkst du, ich schleim mich bei dir ein, wenn ich nun in Begeisterungsstürme ausbreche, und das, nachdem ich dir ja nun zu verdanken habe, eine neue Lieblingsserie zu haben. Schleim, schleim. Aber oh mein Gott, ich QUIETSCHE! War das SCHÖN!

Ist das der Teil, den du bei FF.de nicht hochladen willst? Also ich sage dir ehrlich - versteh ich nicht. Das war doch so schöööön!

Aber von vorne:
Schon die Art und Weise, wie die beiden überhaupt im Hotelzimmer landen, ist so Stamets-like. Es ist so spröde. So abgesprochen. Ich hatte ja (echt!) noch nie einen One-Night-Stand, und kann daher nicht mitreden, wie man sich normalerweise darauf verständigt, einen One-Night-Stand zu haben - diese Lebenserfahrung fehlt mir schlicht, und daher würde ich sie wohl auch nie beschreiben können. Deine Art und Weise es zu tun, gefiel mir aber ausgesprochen gut. Es war so offen, erwachsen, und irgendwie natürlich. Super. Gefiel mir schon mal.

Wie es dann weiter ging, gefiel mir aber noch besser. Nein, ich fasse jetzt nicht dieses Kapitel zusammen, aber ich sage dir ehrlich: Hach! Dass du all die kleinen Details beschrieben hast (wie die roten Flecken), und dass er einen Krampf hatte (haaaa! Sowas passiert nämlich im echten Leben!!!), das war einfach so schön und herrlich! Und du findest das PWP? Ich gar nicht. Es ist wunderbarst erklärend, wie Hugh sich verliebt hat, wie Pauls Mauern gefallen sind, und wie aus dem mürrischen Etwas der liebevolle Schlafanzug-Kerl werden konnte.

(Bemerkt man, dass du mich angesteckt hast? Nein, oder? Gar nicht.)

So. Und dann verschwindet Paul und Hugh lässt nicht locker und ist so fluffig, auch noch vor der Hoteldame zuzugeben, dass er grade den Sex seines Lebens mit dem Mann seines Lebens hatte, und der das doch noch nicht weiß. Ich quietsche schon wieder!!!!!!!!

Sprachlich (um dem Review auch einen Touch konstruktiver NIcht-Kritik zu geben) war es wie immer wunderschön zu lesen, obwohl ich zwei oder dreimal über Formulierungen gestolpert bin, die ich beim erneuten Überfliegen nicht wiederfinde. Einmal gabs zu viele Ers als Satzanfänge hintereinander für meinen Geschmack. Aber das hat der eindeutigen Freude beim Lesen keinen Abbruch getan, wirklich nicht! Ich bin jetzt ziemlich geflasht und beneide dich darum, diesen Sex im Kopf zu haben (ich muss das noch ein paar Mal lesen, glaube ich...).

Ganz liebe Grüße
die gar nicht mehr ladylike Lady Q

Antwort des Autors: Darf ich auch gleich mal quietschen, Mylady Q! Ganz lieben Dank für Deine aufmunternden Worte! Ich war mir nicht sicher, ob ich mein Gedankenkino hier wirklich einstellen sollte - jetzt weiß ich, dass es sich schon alleine für Dich gelohnt hat! Danke!

Nicht-hochladen-wollen ist nicht so sehr das Problem bei ff.de, sondern das Nicht-hochladen-dürfen. Die Seite hat eine strikte non-PWP-Politik. Wenn ich es noch richtig im Kopf habe, muss mindestens 2/3 des Textes aus nicht sexueller Handlung bestehen, und das erreiche ich hier nicht so ganz ;). Ich hätte es ev. - wie hier - als Storysammlung anlegen können (ich weiß nicht, ob ich kapitelweise PWP gehen darf auf fanfiction), aber das geht momentan wegen der bolianischen Girlanden (das ist dann das dritte Kapitel hierzu) nicht, weil das wegen des Wettbewerbs einzeln eingestellt ist.

Dass die erwachsene Art rübergekommen ist, freut mich sehr! Das ist der Punkt, weswegen ich diese Beziehung so liebe. Es ist nicht der homosexuelle Aspekt davon, sondern der Umstand, dass die beiden sich völlig natürlich und erwachsen verhalten, nichts Verschämtes, nichts Pubertierendes. So wie ich mir eine Beziehung vorstelle, und wie es bei Star Trek echt nicht häufig vorkommt.

Nach den bolianischen Girlanden kommt noch ein Kapitel, in dem Hugh Klartext redet und Paul die Pistole auf die Brust setzt. Dann habe ich das Kennenlernen erst mal aus dem System und hoffe, dass ich dann die beiden Charaktere genug im Griff habe, um eine Geschichte mit Außenhandlung zu schreiben.

Stamets läuft eigentlich schon super (diese spröde Art liegt mir total), bei Culber bin ich noch am Ausprobieren. Ich habe noch stark den Schauspieler im Kopf, den ich in mehreren Interviews als extrem warmherzig und leicht verrückten ich-liebe-die-Liebe Typen kennengelernt habe. Das vermische ich noch ein bisschen mit dem, was man in der Serie selbst von Culber sieht.

LOL! Oh ja, die dämlichen Krämpfe. Davon hatte ich in meinen wilden Jahren mehr als einen, wenn man dann hinterher daliegt mit dem Gedanken "war ja toll, aber wie krieg ich mich wieder auseinander ohne etwas zu brechen?" ;) Solche realistischen Beschreibungen empfinde ich immer als wichtig, um den Anstrich eines Groschenromans zu meiden.

Wenn Du nochmal über die Holperstellen stolperst, wäre ich Dir superdankbar, wenn Du mir die schreiben könntest! Gerne auch über ff.de - da bin ich derzeit häufiger eingeloggt als hier. Für erotische FFs habe ich keine Beta und ich selbst tu mich hier mit der Beta schwer, weil ich beim Lesen immer wieder abschweife. Aber gerade mit der Pronomen-Verwendung oder den entsprechenden Ersatzbegriffen (der Mann, der andere, etc...) habe ich mich hier extrem schwer getan. Das lief teilweise echt zäh. Da bin ich um jeden Hinweis dankbar, wo ich nochmal drüber bügeln könnte!

Ganz, ganz lieben Dank nochmal, Gabi



Name: Persephone (angemeldet) · Datum: 25.11.17 23:47 · Für: 1. Schubladendenken

Hallo Gabi,

ich bin übrigens die, die immer Reviews im Word vorschreibt, weil ich dazu neige, ein wenig lang zu werden und dieses Winz-Feld da unten lädt nicht dazu ein, ausschweifend zu werden xD Deswegen bekommst du jetzt – endlich! – das längst überfällige Review zu deinem OS, den ich schon vor gefühlten Monaten gelesen habe.


Culmets. Ich muss dazu nichts sagen. OTP olé. Also… die sind OTP und Corca (ja, ich verbreite den Namen jetzt einfach) ist auch OTP. Lauter OTPs, die sich nicht einmal in die Quere kommen. Klein Persi ist unglaublich glücklich! (Erwähnte ich, dass ich in Reviews zum Labern neige?) Du hast also dieses wundervolle Paar, welches ENDLICH einmal für die Werte steht, die Star Trek immer wieder gepredigt hat. Es ist wundervoll. Es ist romantisch, es ist „süß“. Und das ist die Gefahr. Denn „süß“ sind so manche schwule Pairs, ob sie nun Canon sind oder nicht. Und viele Autoren merken nicht, wenn sie schnulzig werden und es einfach zu viel Schnulze wird. Wobei das auch bei nicht homosexuellen Paaren der Fall sein kann. Bei homosexuellen habe ich es aber sehr oft beobachtet, vor allem, dass einer der Partner dann sehr verweiblicht wird bzw., dass das Pair ein krasses sub/dom-Verhältnis hat.
Kurz: du hast das nicht. DANKE! Danke, dass du keinen der beiden als zickiges Weibsbild darstellst (okay, Stamets ist nah dran, aber das ist was anderes xD). Es tut wahnsinnig gut, so etwas zu lesen und zu sehen, dass schwule Paare nicht mehr so derbe klischeebehaftet sind, wie sie es einmal waren.

Fangen wir von vorn an. Die Einleitung in das Geschehen. Sehr schön. Wirklich, sehr schön. Ich kann es nicht anders sagen! Ich kann so eine Brise Humor gut vertragen. Außerdem bekommt man ein gutes Gefühl für Paul. Dazu auch gleich noch meine Glückwünsche: du lebst den Mann ja regelrecht! Er ist aber auch so ein perfekter Charakter, der für zynisches und sarkastisches Denken geradezu prädestiniert ist. Wenn man sich in so einen hineinversetzen kann, kommen richtig gute Stories raus. Wie bei dir. Die Beschreibung von Culber, allein das ist schon grandios. Ja, so kann man es natürlich auch sehen. Man kann aber auch einfach sagen, dass er attraktiv ist. Aber das würde Paul sicher nicht in den Sinn kommen. Und es ist gut, dass du ihn das auch nicht hast denken lassen. Paul ist ein analytischer Geist und wahrscheinlich ist sein Gedankenleben auch dem eines Androiden näher als dem eines Menschen. Ich muss gestehen, so etwas zu schreiben liegt mir nicht, darum tue ich mich auch unwahrscheinlich schwer mit solchen Dingen wie Logbucheinträgen oder irgendwelchen Lageberichten in FFs. Aber bei dir lässt sich selbst das sehr flüssig lesen, es fügt sich gut ein und wirkt nicht holprig.

Und dann wird es toll. Großartig um genau zu sein. Hugh und Paul. Das Kennenlernen. Wenn es mal ein Flashback geben sollte dazu, dann bitte nur auf diese Art! Das ist ab heute mein interner Canon-Verlauf.

„…als hätte er nur auf diesen Moment gewartet, um seine Aufdringlichkeit an den Mann zu bringen.“
Es sind Kleinigkeiten wie das hier, die mich zum Schmunzeln bringen. Es ist wundervoll, ich mag es. Es lockert die Geschichte auf.

Und die beiden miteinander, beziehungsweise in diesem Moment eher gegeneinander in diesem verbalen Schlagabtausch, haben eine wunderbare Eigendynamik. Ich unterstelle dir jetzt einfach mal, dass du die Geschichte relativ spontan heruntergeschrieben hast und dabei auch noch eine Menge Spaß hattest. Denn genau das lässt sich zwischen den Zeilen herauslesen. Oder zumindest transportiert die Geschichte das. Wie auch immer es nun in Wirklichkeit war, ich als Leser habe unglaublich Spaß dabei, die beiden zu beobachten.

Während man so liest, bemerkt man auch zunächst gar nicht, wie sich auch in Stamets Gedanken langsam die Meinung zu diesem Mann ändert. Das ist am Anfang so subtil, das merkt man erst, als Worte wie „freundlich“ mit hineinkommen in die Sätze. Wirklich sehr gut gemacht, das stellt einen Gedankengang sehr gut nach, man merkt ja selbst manchmal nicht, wie sich die Meinung über andere Leute ändert.

Sie tanzen. Ehrlich. Tanze ist toll. Ich liebe tanzen. Und ich finde es sehr romantisch. Aber auch hier kann man Gefahr laufen, dass es kitschig wird. Oder mary-sue-artig, wenn die Tanzenden sich urplötzlich als die besten Tänzer der Galaxie entpuppen und alle anderen in den Schatten stellen und dann stellt sich heraus, dass sie ja schon sooo lange tanzen… du merkst, ich habe schon viel gelesen und es war nicht immer gut xD Aber das hier ist es. Glaub mir! Ich finde es gut (sofern ich als Maßstab durchgehen kann, ich geh immer davon aus, dass ich leicht zu unterhalten bin.) Eine Frage habe ich aber: was ist ein Stanton? Ich habe Google befragt, da habe ich aber auch keine zufriedenstellende Antwort erhalten (ich hoffe, ich offenbare jetzt kein peinliches Unwissen!).

„"Aber ich führe!", hörte er sich selbst sagen, als er sich von Culber vom Stuhl ziehen ließ.“
Wie ein kleines Kind! Ehrlich. Und wieder einmal eine schöne Stelle, an der das ohnehin beim Lesen andauernde Schmunzeln noch breiter wird. Ich nehme dir Stamets bei solchen Sätzen voll und ganz ab. Das ist Paul Stamets. Auch wenn wir ihn erst ein paar Folgen erlebt haben und davon auch nicht alle mit „dem alten Stamets“, so stelle ich ihn mir auch vor. Und ich muss sagen: Hut ab, dass Hugh sich das antut und vor allem, dass er es geschafft hat, hinter die Fassade zu schauen.

Ich finde es übrigens sehr schön, dass sie sich in dem Moment des Tanzens noch siezen. Das wirkt einfach professioneller. Wenn das Wort überhaupt passt. Offizier, Wissenschaftler. Die duzen sich nicht einfach so und ohne weiteres. Da muss schon was passieren. Und ein Tanz reicht da nicht aus.
Nächste Frage: was ist ein Mixbo? Du kommst hier wirklich mit den Dingen daher, die ich nicht kenne xD

Dass du dann anschließend gleich den ersten Kuss einbaust, kam doch überraschend. Andererseits hätte Hugh da sonst noch Jahre warten müssen, bis Paul sich dazu entschließt, sich küssen zu lassen. Wenn er es überhaupt freiwillig zugelassen hätte. Eine sehr schöne Beschreibung übrigens. Nicht aufdringlich, einfach sehr schön, man kann sich diesen Kuss wunderbar vorstellen. (Auch wenn ich beim Anpassen des Rhythmus‘ an die Musik kurz daran denken musste, wie es wohl wäre, wenn da nebenher ein Cha-Cha-Cha läuft xD)

Das Ende finde ich dann auch so herrlich unaufgeregt. Nicht negativ gemeint, im Gegenteil. Du bleibst bei Paul, du greift den Anfang wieder auf, rundest es ab. Paul ist nicht nervös, hibbelig oder gar verliebt. Er ist noch immer Paul, vielleicht ein bisschen glücklicher, aber dennoch, du bleibst beim Charakter, das ist wirklich schön zu lesen und erleichtert auch, denn auch an der Stelle kann man durchaus abdriften und so manche schlimme Sachen erleben.
Alles in allem habe ich dich hoffentlich jetzt nicht mit diesem Review gelangweilt. Das obligatorische Lob zum Schluss: Danke, dass du in der Lage bist, die deutsche Sprache in Wort und Bild anzuwenden (ernst gemeint, auch wenn es vielleicht witzig klingt. Danke, dass das Lesen keine Qual war, weil die RZG schlecht ist – Abkürzung habe ich letztens erst gelernt xD ). Du baust sehr schöne Sätze, nicht zu lang, nicht zu kurz, passend gesetzt. Dein Stil ist sehr schön, es passt super zu Paul, du hast den Charakter – wie ich schon sagte – im Blut. Der hat ja förmlich auf dich gewartet (oder du auf ihn?^^).

Jedenfalls: Geblubber meinerseits. Es ist jetzt vorbei. Es ist viel, ich weiß. Ich habe mich sogar zurück gehalten. Ich freue mich sehr, dass du DSC fangirlst. Ich freue mich sehr, dass du dich dieses Pairs angenommen hast. Ich freue mich auf mehr! Danke für diese schöne Unterhaltung und den Einblick in den Beginn dieser Beziehung.

Liebe Grüße,
Persephone

Antwort des Autors: Oh ... wow! ... Persephone, ich bin total geplättet! Einen so ausführlichen Review habe ich ja schier noch nie erhalten. Der ist ja fast länger als die Story ;).

Ganz, ganz, ganz lieben Dank dafür! Ich dreh mich hier immer noch im Kreis vor Freude darüber (ja, bis ich umfalle, weil mir schlecht ist ;) ). Ich gestehe, ich habe ihn in Erwartung einiger kritischer Kritikpunkte gelesen, aufgrund der Länge und Deiner genauen szenenartigen Vorgehensweise. Ich war wirklich verblüfft, dass keine kamen. (Ich bin übrigens für konstruktive Kritik immer offen ... nur so nebenbei ;) ).

Dass ich die Kitschfallen umschifft habe, erleichtert mich ungemein. Denn ich hasse Kitsch! Leider haben mich die beiden Cuties in eine Situation hinein manövriert, in der ich tatsächlich eine Art von Oneshots schreibe, die ich normalerweise eher meide (sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen). Aber mit den beiden MUSS es jetzt einfach sein, bis ich die Hormone wieder ausgespült habe ;) . Wenn Du irgendwo bei mir irgendwann irgendwas Kitschiges entdeckst, hau es mir bitte um die Ohren!

Die nächste Szene wird z.B. eine PWP, an der ich arg knabbere, weil ich da sowohl Kitsch als auch Obszönitäten vermeiden möchte ... aber ich will's ja unbedingt schreiben, also muss ich dafür durch.

Die dritte Szene ist bei ff.de hochgeladen. Die ist wieder humorig und Stamets-griesgrämig. Ich kann sie hier aber erst einstellen, wenn der Wettbewerb, für den sie entstanden ist, beendet ist. Die vierte Szene baut dann auf dieser dritten auf, so dass ich die hier auch noch nicht einstellen kann ... irgendwie bin ich gerade ein wenig kompliziert ;) (denn die zweite Szene kann ich wiederum bei ff.de nicht hochladen, weil dort PWP untersagt ist ...)

Das hast Du schön formuliert: Das ist genau das Gefühl, das ich bei Stamets erhalten habe (so ca. 3 Sekunden in seine erste Szene hinein): Diesen Charakter wollte ich schon immer in Star Trek sehen. Ein spezialisierter, hochintelligenter, sozial inkompatibler Wissenschaftler, der vor Leidenschaft nur so brennt, diese aber nicht auf Mitmenschen anwenden kann. Brillant, auf gewisse tunnelblickartige Weise naiv, mit dem Herz auf dem rechten Fleck, wenn man den Mut hat, ihn richtig anzupacken. Forscher durch und durch. Ja - ich habe das Gefühl, dass ich auf diesen Charakter mein gesamtes Star Trek Leben gewartet habe :D.

Ich bedanke mich tausendmal für das Lesen und für diesen wundervollen, ausführlichen Kommentar, liebe Persephone. Das hat mir diesen Sonntagmorgen absolut versüßt!




Fast vergessen: Du hast wegen der Tänze gefragt. Nein, die gibt es nicht :D. Ich gestehe, ich habe die Namen nicht gegoogelt, habe also hoffentlich nicht aus Versehen etwas erwischt, das in anderem Kontext exisitiert. Ich mag es nicht, wenn in Geschichten, die in ein paar Jahrhunderten in einer multispezies Gesellschaft spielen, alles so heißt und aussieht wie klassisch Erde des 21. Jhdt (meist auch noch klassisch Nordhalbkugel europäischer oder US-amerikanischer Bereich). In den nächsten 200 Jahren werden sich die Modetänze unter Garantie verändern und viele Einflüsse anderer Planeten eine Rolle spielen.



Name: Anonym (Anonym) · Datum: 04.11.17 13:15 · Für: 1. Schubladendenken
Hey Gabi,
lol ... ein Text, der vor Begeisterung und Sehnsucht nur so überquillt und mir verdeckt zu flüstert "warum muss ich bei der ersten, öffentlichen Begegnung der beiden aufhören zu schreiben ..." Da kann ich mich meiner Vorrednerin nur anschließen, ab in die Romantikschublade :D ... verlegenes räuspern ... hattest Du nicht mal gesagt, Romantik liegt Dir nicht? Aber das war im Leben vor DSC.
Stamets habe ich mir richtig gut vorstellen können, der Brummbär, der sich mit Unhöflichkeit den Rest der Welt vom Hals hält und gleichzeitig seinen eigenen verletzlichen Kern schützt. Stamets empfindet ganz schnell Sozialstress und flüchtet sofort in seine Wissenschaft. Das ist auch weniger kompliziert als mit seinen Mitmenschen im Schmierfilm sozialer Höflichkeiten und Lügen zu agieren. Für Culber habe ich noch gar kein Gefühl - er hat ja bisher auch nicht wirklich viele Szenen gehabt. Wenn Deine Charakterisierung zutrifft, dann mag ich ihn.
Ich bin gespannt, was Dir noch alles einfällt. Ist sicher ein bisschen schwierig, nach so wenigen Folgen etwas zu schreiben, ohne Gefahr zu laufen, dass die Serie alles kippt.
LG
Seveny

Antwort des Autors:

Hallihallo Seveny,

 

ich freue mich immer sehr, von Dir hier zu hören/lesen (mail kommt noch :D )

 

Neee, Romantik liegt mir eeeeeeiiiiiiigentlich auch nicht. Aber ich fürchte, ich muss im Fall von Stamets/Culber eine Ausnahme machen. Seit dem letzten AfterTrek bin ich nicht mehr nur in Stamets verknallt, sondern auch auch noch in Culber. Jetzt ist eh Hopfen und Malz verloren und jetzt wird sowieso einer von ihnen nicht die Serie überleben ... ich kenn doch mein Glück.

 

Für Culber nehme ich mir momentan noch den Schauspieler als Vorbild. So wie er über seine Rolle und die Beziehung spricht, so nehme ich das als Grundlage für meine Culber-Charakterisierung.

 

Ja, groß etwas Eigenes kann ich zum jetzigen Zeitpunkt da noch nicht schreiben. Ich werde mich noch an ihrer ersten gemeinsamen Nacht austoben (völlig handlungsfrei ;) ), und vielleicht noch etwas mit Saxophon und Kastagnetten (wenn Du AfterTrek gesehen hast, weißt Du, was ich meine ;) )Und dann mal schauen, was die Episoden so an Möglichkeiten für Zwischenszenen hergeben.

 

Ganz lieben Dank für Lesen und Kommentieren,

Gabi

 

 



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 04.11.17 09:19 · Für: 1. Schubladendenken
Awwww, Gabi. :')

Du olle Romantikerin, ja! In die Schublade kommst nämlich du: "Heimliche Romantikerin mit Hang zu Drama und blonden, schwulen Wissenschaftlern"!

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Dass du "Falling slowly" zitierst. Awww, ich höre es jeden Tag und nächste Woche will ich es mit jemandem speziellen als Altflöten/Klavier-Duett spielen. ^^

Stamets - ich glaube, nie hat jemand einem so frischen, unbekannten Charakter so viel treffendes und (kein Scherz!!!) liebenswertes Leben eingehaucht. Selbiges gilt für Culber. Hach, ich bin verliebt in die beiden. :)

*giggel* Und erst Stamets Gedanken, ich kam aus dem Lachen teilweise kaum mehr raus. Mein absoluter Favorit:

"Stamets setzte sein Gehör ein paar weitere Sekunden der Qual aus, um den Mann in einer der Schubladen abzulegen, mit denen er seine sozialen Interaktionen handlich zu sortieren pflegte."

XD Großartig. Du kennst mich ja, ich liebe Romantik (zumindest fiktive) und bei der Stelle, als Culber seinen Kuss der Musik anpasst ... Awwww.

Überhaupt war das hier alles ein wundervoller Mix aus Lachen und Rührungstränchen.

Ich liebe jede Zeile!!!

Antwort des Autors:

;) ... Schuld ist einzig und alleine Wilson Cruz! Der platinblonde, unglaublich umwerfende, das Gehirn umgehende auf niedere Gefilde zielende Stamets reizt mich vor allem zu heißer Erotk. Aber Wilson Cruz ist so ein warmherziger ich-lebe-für-die-Liebe Typ, dass der mich einfach umhaut. Die letzte AfterTrekShow hat das dann besiegelt. Wie er so liebevoll über "seine" Beziehung zu Stamets gesprochen und Anthony Rapp gestreichelt hat, hat mir tatsächlich die Romantikhaube übergestülpt.

 

"Falling Slowly" habe ich die letzte Woche am Klavier eingeübt - ich vermisse das Teil so sehr! Da ich ohnehin nur noch mit Anthony Rapp im Ohr herumlaufe, fand ich das Stück ganz passend (zwei weitere warten bereits in den Startlöchern für andere Momentaufnahmen "Origin of love" und "you don't have to love me")

 

Vielen, vielen lieben Dank für Dein Kompliment bezüglich Stamets' Charakterisierung. Ich schreibe normalerweise nicht so früh in eine Serie, da die Chance, dass alles mit Fortschreiten der Serie Makulatur wird, sehr groß ist. Aber mit Stamets haben sie tatsächlich einen Charakter kreiert, den ich verstehen und fassen kann. Es fällt mir sehr leicht ihn zu schreiben, weil er im Grunde seines Herzens wie ich ist - zumindest in seiner grummeligen Anfangszeit. Diese Szene hier wollte ich schon seit ein paar Wochen schreiben, musste aber noch auf den versprochenen Hinweis warten, wie die beiden sich kennengelernt haben. (wobei mir immer noch die Erkenntnis fehlt, ob Stamets ein Sternenflottenakademieabsolvent ist, oder wegen seiner Forschung als Quereinsteiger - wie Burnham auch - aufgenommen wurde, daher habe ich mich wegen seines Status hier bedeckt gehalten)

 

Ich elaboriere im Geist an einer Geschichte mit mehr Handlung, aber das ist halt sehr schwer in die laufende Serie einzubinden. Da muss ich noch ein bisschen abwarten (und zusehen, wer überlebt ... oh mann, wenn Culber umkommt, oder die Beziehung scheitert, dann weiß ich nicht, ob ich DSC noch weiter anschauen werde ... bin schon wieder viel zu tief in den Charakteren drin, um das Ganze erwachsen zu betrachten), aber ich werde hier sicherlich noch das eine oder andere handlungsfreie Erotik- oder Romantik-Kapitel einfügen :).

 

(schreib Dir später noch ausführlicher. Bin erst gestern Nacht zurückgekommen, und beginne jetzt erst allmählich aufzuwachen und das gesamte Online-Chaos zu überblicken)



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