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Name: Seveny (Anonym) · Datum: 04.09.17 20:07 · Für: Das Problem
Hallo Gabi,
die Idee finde ich schon mal ganz toll, da geht es jetzt richtig um etwas und Gaheris kommt mit seinem Angebot natürlich gleich super sympathisch rüber, denn auch für einen schwulen Mann ist diese Sache kein Spaß. Worüber ich ein wenig nachgedacht habe: Wenn sie doch schon Proben des Mittels haben, warum können sie es nicht einfach replizieren? Oder ist es vielleicht gar nicht replizierbar und jedes andere Verfahren dauert zu lange? Auf jeden Fall gefällt mir der Text bisher sehr gut. Der Anfang als etwas passive Erläuterung des Problems, das nachfolgende Gespräch über das Problem selbst und dann die letztendliche Erkenntnis, reden hilft bei denen nicht. Das ergibt eine schöne Steigerung und macht neugierig, denn eigentlich gibt es doch nur eine Lösung? Bin gespannt, was Du Dir ausgedacht hast.
LG
Seveny

Antwort des Autors:

Hallihallo, liebe Seveny,

 

ich bin ganz gerührt, dass Du mir hier einen Kommentar hinterlässt! (ich werde die FF aber nach der Challenge auch auf ff.de einstellen).

Das Mittel replizieren ... da sind wir wieder an dem Punkt, den ich in der letzten Beta erwähnt habe. Ich bin bislang davon ausgegangen, dass die Replikatoren nur eher alltägliche Dinge herstellen können, nicht jedoch Medizin. Einen "Beweis" für diese Einschränkung, die in meinem Kopf existiert, habe ich allerdings nicht.

 

Da der Punkt des "warum stellen Sie es nicht selbst her?" bereits von mehreren Lesern angesprochen worden ist, habe ich erkannt, dass ich das hier viel zu wenig erklärt. Ich versuche in den jeweiligen Enden da ein bisschen mehr darauf einzugehen, damit die Geschichte einen Sinn ergibt (sonst wäre das Dilemma in der Tat recht einfach zu umgehen).

 

Und wenn ich es schaffe, das eine Ende endlich soweit zu kürzen, dass es nicht die 4000er Wörtermarke um ein Vieles sprengt, kommt die Auflösung bald (das andere Ende ist schon im Kasten und im Ein-Kapitel-Wortrahmen)

 

Vielen lieben Dank für Deine Anmerkungen *Drück*

LG Gabi



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 21.08.17 11:48 · Für: Das Problem
Huhu! Bin mit Gunnis Romanen durch, jetzt endlich deine Geschichte. :) Wollte eigentlich warten, bis sie fertig ist, aber ... da war so ein Lockwort bei den Tags ... speziell bei den Charas. XD

Sooo, das Gabi-Trio ist wieder am Start und trotz des unangenehmen Themas und der Situation huscht doch hin und wieder ein Schmunzeln über das Gesicht. Gaheris sorgt einfach für (unfreiwillige?) Komik, ich mag ihn und seine Art total. :)

Ezri gewohnt niedlich und Bashir, hach, wo ich mich auf den Wuseligen eingeschossen habe, liebe ich es, ihn bei dir so "erwachsen" und fast schon cool zu lesen, wie man ihn zum Ende der Serie kennt. (An dieser Stelle füge im Geiste ein furchtbar quietschiges Review ein, aber ich erspare es dir hier in echt XD).

Die Idee der Geschichte ist ja relativ klassisch: "Gib mir die Frau für eine Nacht, dann bekommst du, was du willst." Bei jedem anderen Autoren hätte ich jetzt die Nase gerümpft und wäre mir recht sicher, auf was es hinaus laufen könnte. Aber bei dir bin ich richtig gespannt und dazu noch die Möglichkeit der verschiedenen Enden. Sehr cool!

Was mich nur ein bisschen störte, war folgendes von Gaheris: „Du musst gar nichts dafür machen, Julian, sondern Ezri.“

Stimmt ja so nicht. Immerhin erwartet man, dass Bashir zum einen seine Partnerin betrügt und zum anderen sich ebenfalls "verkauft". Okay, vielleicht seh ich das jetzt zu eng, weil Bashir ja in der Situation ist, "nein, danke, wir trinken nur Tee" zu sagen. Ich lass mich überraschen. Kommen zwei oder mehr Enden, weißt du das schon?

Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank für Deinen Review, liebe Amber! Ich habe mich ausgesprochen darüber gefreut!

 

Das mit dem "aber Bashir ..." hat Racussa auch schon angemerkt. Das finde ich sehr interessant, da scheine ich eine andere Denke zu haben. Mir ist beim Schreiben zu keiner Zeit der Gedanke gekommen, dass Bashir da kompromittiert werden könnte, weil für mich irgendwie logisch war, dass er das sowieso nicht machen würde. Für seinen Charakter fände ich es unpassend, wenn er sich mit einer Frau "vergnügt", nur weil er die Gelegenheit dazu erhält.

 

Wieviele Enden es haben wird, weiß ich noch nicht. Ich muss die verschiedenen Möglichkeiten erst mal schreiben und dann sehen, ob es a) insgesamt rund ist, b) nicht zu kurz wird und vor allem c) nicht zu lang (mein Lieblingsende muss ich da z.B. mit radikalen Schnitten versehen, weil sich das sonst zu einem eigenen Roman auswachsen würde). Ideen habe ich für ca. 4 Enden, aber ich sehe jetzt schon, dass sich nicht alle als Abschlusskapitel gut machen.



Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 20.08.17 13:45 · Für: Das Problem
Sehr schöner Kapiteleinstieg, der gleich zu Beginn keinen Raum für fluffige Illusionen lässt! "[Houston, ]Wir haben ein Problem." Schön! xD
Und ich kenne die DS9-Charaktere ja nicht so gut, aber Ezris Art mag ich. Erst fragen und dann nachdenken, ob das überhaupt der eigene Wille war. Passiert mir auch öfter und macht sie mir dadurch sehr sympathisch.

Zugegeben ist das eigentliche Problem dann aber doch sehr ernst. Epidemien sind eine sehr hässliche Angelegenheit.
Dass solche wichtigen Angelegenheiten dann an solchen Spitzfindigkeiten scheitern, welcher Herkunft der Gegenüber ist oder welches Geschlecht er hat - woran auch immer es dann letztlich lag - ist übel. Da kommt man sich einige Jahre zurückversetzt vor, wenn man keine triftige Gründe dafür kennt.
Wie dann auch Bashirs ungestüme Freude einen so krassen Dämpfer erfährt, macht noch einmal mehr deutlich, wie krude die Umstände sind. Schon an dem Punkt ahnt man, dass das Problem nicht naturwissenschaftlicher, sondern schöngeistigeren Ursprüngen wie Politik oder ähnlich entspringt und vollkommen vermeidbar und unnötig wird. Also maximal ärgerlich, nicht dazu geeignet, die Leute zu erfreuen oder Verständnis hervorzurufen.
Was dann aber konkret das Anliegen ist, hat auch mir das Entsetzen ins Gesicht getrieben. Diese Spezies ist mir maximal unsympathisch ... Und ich versteh, dass deine Besatzung da von der Rolle ist.
Dass Gaheris dann sogar überlegt hat, selbst den Tausch zu erledigen und womöglich in der Gunst der Spezies durch das Anschneiden des Themas gesunken ist, obwohl er nur eine Freundin schützen wollte, ist natürlich ein doppelt harter Rückschlag.

Allerdings frag ich mich, weshalb Bashir bei der Frage, ob es sich um Landsleute handelt, nicht einfach Ja gesagt hat. "Lands"leute bezeichnet ja eher eine gleiche Zugehörigkeit, die in über 300 Jahren wohl kaum auf Länder beschränkt wäre, womit es ja auch weit ausgelegt korrekt wäre, andere als Landsmann zu bezeichnen, wenn es sich nur um einen Föderationsbürger handelt.
Andererseits konnte er natürlich nicht ahnen, wie wenig die Typen darauf geben, dass sich jemand um andere schert, unabhängig der Zugehörigkeit.

Auf jeden Fall eine sehr, sehr verzwickte Situation mit manigfaltigen Lösungsmöglichkeiten und Ausgängen der Katastrophe. Bin gespannt.

Antwort des Autors:

Ganz lieben Dank für Deinen ausführlichen Review, liebe Scully! Ich freue mich total darüber (ich hatte Dir die FF nicht zur Beta gegeben, weil ich mir dachte, dass das Thema eher nicht so Deinen Geschmack träfe ...)

 

Ezri wird ja nur in der letzten Staffeln von DS9 eingeführt, aber sie kommt da teilweise so herrlich zerstreut rüber. Das müsste sich wahrscheinlich zwei Jahre nach der Zwangsvereinigung mit dem Symbionten gelegt haben, aber ich mag dieses Chaotische an ihr viel zu sehr, um ihr in dieser Hinsicht jetzt eine große  Weiterentwicklung zuzugestehen ;) .

Bashir hat bei der Frage wohl einfach nicht groß nachgedacht und wahrheitsgemäß geantwortet, dass es eben keine Terraner seien. Aber es hätte am Ausgang des Gesprächs ohnehin nichts geändert. Sein Gesprächspartner wäre deswegen wohl nicht von seinem Pochen auf die Einhaltung ihrer Riten abgekommen.

 

Die Spezies kommt sehr platt und engstirnig rüber. Darüber habe ich mir auch so meinen Kopf zerbrochen, aber ich hatte keinen anderen Ansatzpunkt gefunden, um dieses Szenario loszutreten. Auch die Ansätze, die mir für die jeweiligen Schlusskapitel vorschweben sind teilweise absolut nicht sternenflottenkonform. Aber ich betrachte das jetzt einfach mal als meine was-wäre-wenn Spielwiese.



Name: werewolf (angemeldet) · Datum: 08.08.17 08:07 · Für: Das Problem
Das ist ja mal ein spannender Einstieg :) das Dilemma ist sehr interessant und man kann Dax' Zwiespalt verstehen, und auch Julians Gefühle diesbezüglich. Es ist absolut nachvollziehbar, dass er sie beschützen möchte.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
LG
werewolf

Antwort des Autors:

Hallihallo, liebe werewolf,

 

ich freue mich sehr, dass der Einstieg interessant genug gestaltet ist. Danke für Deine lieben Worte!

Ich überlege hier im Urlaub auch immer wieder hin und her, welche Enden ich verwirklichen soll (schreiben kann ich hier leider nicht, wie ich das erhofft hatte, da ich zwei kleine Jungs und einen älteren Vater dabei habe, was meine ruhige Zeit für mich gegen Null tendieren lässt)

 

LG Gabi



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 05.08.17 08:31 · Für: Das Problem
Ein spannender Anfang. Allerdings finde ich es erstaunlich, das ein 'synthetisch' hergestelltes Medikament nicht von der Föderation im Sinn eine Generikums einfach analysiert und nachgemacht werden kann. Bei einem natürlichen, das von Lebensformen gewonnen wird, die nur im Dandroka-System vorkommen, wäre das was anderes. Aber die unlizensierte Nachproduktion von Medikamenten ist auch ein ethisches Problem...
Ein witrziges Detail: Sie haben ein Problem damit, dass Ezri mit dem Argachen schlafen soll; aber es scheint unproblematisch, dass Bashir mit der Frau das Argachen schläft: Das ist auch nicht gerade gleichberechtigend...quasi eine halb-offene Beziehung ;-)
Bin schon sehr gespannt auf die Alternativen.

Antwort des Autors:

Hi Racussa, vielen lieben Dank für Deinen Kommentar!

 

Dass das Medikament momentan nur von den Dando hergestellt werden kann, wird im Text erwähnt, das heißt, dass einer oder mehrere erforderliche Ausgangsstoffe sich nur in deren Besitz befinden. Mit ewig viel Zeit an der Backe, kann das Task-Team wahrscheinlich irgendwann das Mittel auch selbst nachkochen, aber die Zeit existiert im Angesicht von über 50.000 Betroffenen nicht.

Dass Bashir kein Problem damit hat, mit der Frau des Agarchen zu schlafen, wird gar nicht thematisiert. Es ist für ihn vollkommen selbstverständlich, dass er das nicht machen wird. Das passt überhaupt nicht zu seinem Charakter.

 



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