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Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 11.08.17 21:42 · Für: Kapitel 1

Das ist ein sehr interessanter Ansatz, das Leben von Bashir zu schildern, wie es gewesen wäre, wenn seine Eltern nicht regulierend eingegriffen hätten.

Zwar empfinde ich die Gedanken der Kadettin als recht beleidigend (die hohe Intelligenz scheint jedenfalls nicht sozialer Art bei ihr zu sein), da hätte ich im 24. Jhdt. mehr Reife im Umgang mit geistig langsameren Mitmenschen erwartet, aber die gesamte Darstellung aus Bashirs Sicht ist ausgesprochen gut gelungen. Man sieht die Welt durch seine Augen und lebt und hofft mit ihm. Und am Ende wünscht man sich fast ein wenig, dass der ursprüngliche Bashir eine Chance bekommen hätte. (auch wenn ich froh, war, als "Jules" wieder "Julian" wurde - dieses "Jules" finde ich als Namen so gruselig)



Antwort des Autors: Danke fürs Lesen :-) Die Kadettin soll zeigen, dass man im 24Jhdt. vielleicht nach außen hin höfflicher mit Menschen mit Behinderung um geht, aber insgeheim sie genauso verspottet wie es immer schon war (Quark behandelt seinen vermeintlich "dummen" Bruder Rom ja auch herablassend). Ich verstehe diese "romantische Verklärung" von Jules nicht; Bashir hat die gleiche kindlich-verträumte Natur, jedoch mit dem IQ, der Reife und den Fähigkeiten eines Erwachsenen, wohingegen Jules sein quasi ewig 10-jähriges Ich ist. Wieso sollte er der "Bessere" von beiden sein ?


Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 20.03.17 10:50 · Für: Kapitel 1
Erst war ich etwas verwundert ob der kindlich-naiven Schreibweise, trotz dass es doch aus Basirs Sicht geschrieben ist und er scheinbar trotz der ausgebliebenen Anpassung studierte. Die Auflösung des Ganzen, die auch all meine Fragen beantwortete, fand ich absolut genial herbeigeführt. Der dem Protagonisten angepasste Stil, der schön sauber seine Sicht inklusive seiner Irrtümer und aller Missverständnisse nachstellt, macht es unheimlich einfach, ihn nachzuempfinden und denselben Irrtümern zu erliegen - und sie dabei sogar selbst noch als logisch und richtig zu empfinden.

Den abschließenden Absatz fand ich auch gelungen, wie er mit sich hadert und seine Bedenken rekapituliert und gegenüber der jetzigen Situation abwägt. Sicher wäre es auch denkbar gewesen, zu einem anderen Schluss zu kommen, aber bei der Thematik gibt es kein Falsch, sondern nur ein Fazit, das jeder für sich selbst ziehen kann.

Auf jeden fall ein Werk, das nachdenklich macht. Und wirklich toll geschrieben.

Antwort des Autors: Danke :-) Mich verwundert immer wieder, dass die Leser "Jules" hinterhertrauern, obwohl er sich außer in IQ/Fähigkeiten nicht wirklich von "Julian" unterscheidet. Das Drama ist für mich eher die Reaktion seines Vaters auf die "Problematik" einen eben nicht begabten Sohn zu haben und dies nicht akzeptieren zu können. Julian wirft ihm zu Recht Egoismus vor und fühlt sich zu Recht von ihm nicht akzeptiert.


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 19.03.17 08:24 · Für: Kapitel 1
Hey Liebes,
Für dich doch immer. :)

Ich hatte dir ja bereits im Detail geschrieben, wie ich deine Geschichte finde, möchte es hier aber nochmal betonen:

Du hast ein sehr sensibles Thema auf eine einfühlsame, aber auch sehr realistische und direkte Art beschrieben.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich hoffe, du bekommst ordentlich positives Feedback dafür. :*

Antwort des Autors: Danke, trotzdem auch an Dich, ja wir haben uns ja sehr intensiv ausgetauscht.


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