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Reviews für Unter Kriegern

Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:57 · Für: Kapitel 11

Ende gut, alles gut! Die beiden Freundinnen sind wieder vereint und die Föderation, sowie die Klingonen über das Nahen des Dominion informiert, auch wenn diese Information für die Tirana zu spät kam. Aber so ist das trauriger Weise im Krieg. Durch das Schweigen hatte die Tirana dran glauben müssen, die K’Tang konnte unbemerkt entkommen. Hätte jene den Funkspruch entgegen des Befehls abgesetzt, wäre vielleicht die Tirana gewarnt und verschont worden, aber die K’Tang entdeckt und vernichtet. Trotzdem werden Robin die Selbstvorwürfe wohl noch lange begleiten …

Die Geschichte hat mir gut gefallen, da sie einen spannenden Einblick in die Gesellschaft der Klingonen geboten hat. An die kurzen Sätze, besonders im ersten Kapitel, musste ich mich erst gewöhnen und das Format, (das ich auf Grund seiner Erscheinung als „Klotzformat“ bezeichne), hat mir das Lesen erschwert. Auch wurde man zeitweilig mit so vielen Infos überhäuft, dass ich Mühe hatte, die wichtigen von den unwichtigen zu unterscheiden.
Trotzdem enthält die Geschichte spannende Spitzen und interessante Informationen. Technisch erscheint sie mir gut recherchiert, was ich hingegen im medizinischen Bereich wieder vermisst habe. Der Wechsel zwischen den Schauplätzen vermittelt angenehm den Eindruck, eine TV Folge zu sehen, die Hauptcharaktere wurden mit unterschiedlichen Motiven und Wesenszügen gezeichnet, was sie bunt und glaubhaft macht. Gegen Ende gewinnt die Story stilistisch an Qualität, was es leicht gemacht hat, sie an einem Stück durchzulesen. Klingonen sind ein gutes Beispiel für interkulturelle Differenzen und mit dieser Geschichte wurde die Idee der Challenge gut um -und in Szene gesetzt. Abgesehen von den Kleinigkeiten, die ich in den Kapiteln bereits angemerkt und von anderen Reviewern vorgebracht wurden, eine gelungene Art, das Thema Interspezies anzugehen.



Antwort des Autors:

Antwort des Autors: Ja, mit den Selbstvorwürfen muss Robin halt leben. Zunächst einmal freut es uns zu Hören das dir die Story zugesagt hat und die Charaktere glaubwürdig erscheinen. Der Wechsel zwischen den Schauplätzen war auch so angelegt wie in einer Folge. Auch wenn die Story sicher noch Schwächen aufweist sind wir froh zu hören das Thema gut getroffen zu haben. Wir danken Dir auf jeden Fall für dein ausführliches Feedback und die Zeit die du dafür aufgewendet hast. Bei der nächsten Story werden wir die Kritikpunkte beachten und wenn möglich vermeiden.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:54 · Für: Kapitel 10

Oh ja, nach zwei Wochen „Klingonen Urlaub exklusiv“ muss ihr DS9 wie das Four Seasons vorgekommen sein! Eine richtige Dusche, ein weiches, warmes Bett, frische Kleidung … Danach nimmt sie den Leser mit auf einen Spaziergang durch die Station, wo einem noch einmal schön vor Augen geführt wird, was einem mittlerweile, da X Mal gesehen, schon gar nicht mehr auffällt: Die friedliche Welt auf der Station, Personen bei der täglichen Arbeit und ein unscheinbares Dartbrett an der Wand.
Eine schöne Überraschung war der Drink Marke „Mutara“. Was für eine absolut herrliche Idee! Ein Getränk, das sich durch die körpereigene Spannung verändert und zu einem Schauspiel verwandelt, wie man es sonst nur im All im Grossformat bewundern kann. Ich habe dieses Drink so deutlich vor mir gesehen, dass ich mir wünschte, es gäbe so etwas wirklich, nur, um es mit den eigenen Händen und Augen einmal erleben zu dürfen …



Antwort des Autors: Freut uns dass dir die Sache mit dem Drink gut gefallen hat. Ich hoffe das der Schluss nicht zu ausufernd war, da wir uns hier an Canoncharakteren ausprobiert haben.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:53 · Für: Kapitel 9

Ein herrliches Bild: Die Klingonen ziehen unter dem gemeinsamen, vermeintlichen Schlachtgesang von Queen in den Kampf! Ich gebe zu, so etwas hätte ich ja sehr gerne mal in einer gedrehten Folge erlebt, hat mir die Idee doch in ST XIII „Beyond“ schon sehr gut gefallen. Bei Klingonen kommt das einfach noch ein ganzes Stück realistischer rüber und passt ausgesprochen gut zu diesem Volk.
Nur die „Sonde der Klasse 10“ würde ich hier umbenennen, denn es regen sich Zweifel, dass die Klingonen, die nicht der Sternenflotte angehören, ihre Sonden mit den selben Klassifizierungen versehen, mit denen die Flotte sie gekennzeichnet hat.

Der zweite Teil offenbart schonungslos die Bedeutung des Wortes „Krieg“: Opfer ohne Ende. Die Crew, die durch das Schweigen der Klingonen nicht gewarnt worden war, wurde von den Schiffen des Dominion überrascht und überwältigt. Da sie gegen diese Übermacht nichts hatten ausrichten können, war ihnen das Einzige geblieben, was sie tun konnten: Ihr Leben dafür zu geben, damit andere rechtzeitig gewarnt werden konnten. Der stolze Preis einer Information, den fast die gesamte Mannschaft mit dem Leben bezahlt hat. Man ist hier als Leser hin und her gerissen, da man die Klingonen dafür verurteilt, ihren Verbündeten diese wichtige Nachricht vorenthalten zu haben. Allerdings hatten jene den strikten Befehl der Funkstille, an welchen sie sich selbst nach bestem Wissen und Gewissen gehalten hatten.

So, und endlich weiss auch die Crew der Recovery, was aus Robin Karsten geworden ist. Doch mich überrascht, dass jene nichts von den Dominionschiffen erzählt, die sie entdeckt hatten. Die Zerstörung der Tirana und somit die Entdeckung der Feinde war ihr ja nicht bekannt.



Antwort des Autors: Im zweiten Teil wollten wir zeigen dass eine Funkstille auch Schattenseiten haben kann. Die Information über die Jem Hadar wurde nicht gesendet weil sich der Birdof Prey zu dem Zeitpunkt noch im Domminonraum befand und die Funkstille noch galt. Erst als Robin kurz vor DS9 ist, spricht sie mit der Recovery. Da ist es für die Tirana aber bereits zu spät.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:51 · Für: Kapitel 8

Auch wenn ich selbst keine Freude daran hätte, kann ich die Entscheidung, im Quartier und den persönlichen Aufzeichnungen Karstens, Nachforschungen über sie anzustellen, absolut nachvollziehen. Wie auch im Text schön angemerkt wurde, gibt es besonders in Kriegszeiten viele, die die Prioritäten neu ausrichten und desertieren, oder sogar zum Feind überlaufen. Nicht selten hinterlassen sie dabei schon vorher Zeichen und Spuren, die man erst im Nachhinein zu interpretieren weiss …
 
In diesem Kapitel hat mir am besten gefallen, wie Jeri Parker ihrer Freundin weiterhin treu die Stange hält und sie sogar ihrem Commander gegenüber verteidigt. Sie glaubt nicht daran, dass Robin die Crew absichtlich verlassen hat und verschafft ihr so sogar die Chance, die Suche nach ihr ausweiten und wieder aufnehmen zu dürfen. Jeri kommt so sehr sympathisch rüber, während Commander Walker hier den kühlen, rationalen Part übernehmen darf. Und tatsächlich: Das Shuttle wird entdeckt und die schlimmsten Befürchtungen scheinen bestätigt: Robin ist fort.
Bei mir bleibt allerdings die Frage zurück: Haben die Klingonen die Notboje mitgenommen, dass sie nicht geortet werden kann und warum wurde kein Landeteam zu einer Oase geschickt? Bei fehlenden Lebenszeichen hätten sie zumindest nach einer Leiche oder Spuren eines Kampfes suchen können …



Antwort des Autors: Ich bin froh das für dich die Quartiersszene nachvollziehbar ist. Da habe ich schon andere Meinungen gehört. Der Commander hat zwar den Schwarzen Peter, aber das ist OK. Die Abtastung des Planeten ist ja geschehen und wurde ergebnislos beendet als die Waffensignatur an den Trümmern entdeckt wurde. Da die Klingonen den Notsender bemerkt haben, haben sie ihn auch mit genommen. Gut, hier hätte eine extra Erwähnung nicht geschadet.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:50 · Für: Kapitel 7

Hier wäre eine kurze Einleitung schön, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist. Der Leser erhält sonst den Eindruck, es sei gerade mal ein Tag verstrichen, was einem dann bei der Erwähnung der verschwundenen blauen Flecken stutzen und das Kapitel noch mal beginnen lässt, weil man denkt, etwas überlesen zu haben. Vor allem, da nur die verletzten Rippen verheilt scheinen, das blaue Auge jedoch noch nicht.

Haha! Ja, ich kann mir lebhaft vorstellen, dass die irdische Rockmusik den Klingonen zusagen würde! Und in „We will rock you“ geht es ja auch im weitesten Sinne um einen Kampf. Die Idee einer rockenden Klingonin gefällt mir ausgesprochen gut und um einiges besser, als das, was der „Sohn“ des VOY MHN damals als klingonische „Musik“ bezeichnet hat …
Der Tanz mit den Jem’Hadar war spannend geschrieben, auch wenn man wieder den Eindruck gewinnt, dass die Crew ohne Robin ziemlich hilflos dasteht. Jetzt bin ich gespannt, wie sie die K’Tang aus diesem Schlamassel heraus lavieren wird …



Antwort des Autors: Die Einleitung wäre eine Möglichkeit gewesen. Da sind wir aber nicht drauf gekommen und wurden auch nicht drauf hingewiesen. Die Idee mit „we will rock you“ war eine der Ersten die ich einfügte als ich die Storyidee entwickelte. Ich kann mir das einfach lebhaft vorstellen, wenn sich die Klingonen vor einer Schlacht damit Mut ansingen. Freut mich das dir die Szene gefällt. Der Tanz mit den Jem Hadar gehört war nicht ganz einfach. Da wird sich jemand sehr drüber freuen. Die Klingonen hätten ein plumbes Angriffsmannöver geflogen und riskiert das die Jem Hadar ihre Position weitergeben. Somit wären sie entdeckt und das Dominion gewarnt. Durch Robins Manöver waren sie so überrascht, das sie gar keine Zeit hatten eine Nachricht zu senden.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:49 · Für: Kapitel 6

Uärgs! Ich hatte es geahnt, gehofft, befürchtet: Die Essensmutprobe mit Gagh musste ja noch kommen! Ich bin ehrlich gesagt überrascht und enttäuscht zugleich, wie gut sie all diese Prüfungen meistert. Sie repariert erfolgreich ein Gerät, das sie vorher noch nie gesehen hat und sogar das technische Verständnis der Maschinenraumcrew übersteigt, und mampft dann noch ohne Würgereiz die widerlichsten Dinge in sich hinein. Ich kann mich noch gut an die Erfahrung erinnern, als ich in Gesellschaft ausländischer Gastgeber das erste mal Schwarzmoos (heisst nicht ohne Grund so!) gegessen habe. Das angewiderte Schütteln war unmöglich zu unterdrücken und hat bei meinem Gastgeber glücklicherweise nur für Erheiterung gesorgt …

Ich für mich hätte gerne einmal erlebt, wie sie und auch die Klingonen reagieren, wenn sie eine Prüfung nicht besteht, sprich, sich nicht nahtlos in die fremde Kultur einfügen kann. Sie bekommt langsam den Anstrich des Übermenschen, was an ihrer Glaubwürdigkeit kratzt.



Antwort des Autors: Ja das Essen gehört natürlich dazu. Du hast vollkommen recht. Das reparieren des Gerätes ist durchaus realistisch. Als Ingenieurin hat sie die nötigen technischen Fertigkeiten und die Theoretische Funktionsweise. Es ist ja eine Reparatur und keine Neukonstruktion, defekte Bauteile erkennen und austauschen ist jetzt nicht so schwer. Diese wäre nicht möglich. Außerdem hat ein Bird of Prey nur eine kleine Mannschaft. Das noch vorhandene Personal im Maschinenraum besteht eben nur noch aus 2 Hilfsarbeitern. Die Reaktionen der Klingonen, bei einer nicht bestandener Prüfung wäre tatsächlich interessant gewesen. Aber dieses Idee hatten wir beim schreiben nicht auf dem Schirm. Danke für die Anregung.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:48 · Für: Kapitel 5

Glück im Unglück für Robin Karsten, die zwar noch nichts zu Essen, aber zumindest wieder eine gesunde Hand bekommen hat. Mir gefällt die Metapher, der klingonische Chefingenieur müsse ein wahrer Zauberer gewesen sein. Mit diesem kurzen Satz wurde ganz wunderbar zum Ausdruck gebracht, in welch schlechtem Zustand das Schiff schon allgemein gewesen sein muss, bevor es durch das Ableben des Ingeniers mit einem Bein symbolisch auf dem Schrottplatz gelandet ist. Solche Vergleiche und Wortspiele gefallen mir sehr gut!

Robins Start auf ihrem neuen Schiff fiel ja ausgesprochen holperig aus. Wie schön, dass sie in M’Kara zumindest so etwas wie eine „Freundin“ finden konnte. Ich bin sicher, die zwei werden noch viel voneinander lernen. Das Verhalten der Klingonen und deren Begründung erscheint mir bis jetzt schlüssig und zum Volk passend. Nur mit einem bin ich nicht einverstanden: Robin wird als „nicht ausgesprochen sportlich“ beschrieben, sie ist geschwächt, Verletzt und dazu noch eine Frau. So einen Berg von Klingonen reisst sie nicht herum, geschweige denn, dass sie ihn vom Stuhl auf den Boden befördern kann. Ich hatte selber schon das zweifelhafte Vergnügen geprellter und gebrochener Rippen und habe Kampfsporterfahrung, daher weiss ich, was einem in so einer Situation noch an Bewegung erlaubt ist. Da tut sogar das Sprechen weh und Bewegungen sind nur noch in Zeitlupe möglich. Die Szene wäre glaubhafter, wenn sie ihm einfach den nächstbesten Schraubenschlüssel über den Schädel gezogen hätte.



Antwort des Autors: Freut mich dass dir solche Wortspiele gefallen, die sind manchmal ganz pracktisch. Was deinen Kritikpunkt betrifft, hast du schon recht. Das kann ich schon nachvollziehen. Doch bin ich mir nicht sicher ob sie von einem Klingonen respektiert würde, hätte sie eine andere Art gewählt. Es ist schließlich schwer sich bei einem Klingonen respekt zu verschaffen. Daher habe ich mich für diese Art entschieden. Sorry wenn es unrealistisch geworden ist.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:46 · Für: Kapitel 4

Dritter Akt: Auftritt der versprochenen Klingonen! In einem muss ich Robins Optimismus allerdings widersprechen: Da die klingonische Speisekarte von vielerlei Fleisch und Innereien bereichert ist, würde sie im Ernstfall wohl leider kaum als „ungeniessbar“ durchgehen.
Die Erben Kahless’ bestätigen hier die gängigen Stereotypen: Sie sind ruppig, unfreundlich und behandeln ihre Gäste nicht gerade sehr zuvorkommend. Allerdings überrascht mich der Sexismus! Ich hatte bisher immer den Eindruck, die Klingonen sähen nicht ganz so weit auf ihre weiblichen Mitklingonen herab, als andere Völker. Der Captain scheint mir auch nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte zu sein. Ihm dürfte bekannt sein, dass hungrige und geschwächte Arbeiter einen Mangel an Leistung zeigen, ausserdem war es, gelinde gesagt, äusserst ungeschickt von ihm, Robin gerade in die Hand zu schneiden. Eine Wunde an einer so beanspruchten und exponierten Stelle heilt nicht nur sehr schlecht, sie blutet auch stark und ist äusserst schmerzhaft, was ihre Arbeitsleistung noch einmal deutlich verringern wird.



Antwort des Autors: Bei den Klingonen haben wir bekanntes verwendet, einfach damit sie auch als Klingonen erkannt werden. Das wir damit ein bekanntes Klischee bedienen war wohl nicht zu vermeiden. Der Captain sollte auch nicht unbedingt das hellste Licht im Kronleuchter sein. Das ist beabsichtigt. Das „in die Hand schneiden“ war wohl notwendig, da die Klingonen sich vergewissern mussten, das Robin kein Formwandler ist. Soweit ich weiß, ist das die Klingonische Art diesen Test durchzuführen.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:45 · Für: Kapitel 3

Ah, jetzt erfährt man endlich etwas über den Grund, warum unsere Protagonistin so alleine durchs All gegondelt ist. Ich hoffe nun insgeheim, dass ihr ihre Fortbildung etwas auf dem Planeten helfen kann, wo sie jetzt Mutterseelen alleine sitzt. Wie schön und tröstlich zu lesen, dass sie so tolle Freunde haben darf, die sie so vermissen und sich für sie einsetzen!

Oje … Ja, das ist wirklich eine harte Entscheidung! Dem Gespräch nach scheint die Crew mit Robin eng verbandelt zu sein, was durch den Umstand, dass sie von allen beim Vornamen genannt wird, bestätigt wird. So jemanden nach fünf endlosen Tagen Hoffen und Bangen dann aufgeben zu müssen, obwohl die Hoffnung nicht im Mindesten geschwächt ist, muss unbeschreiblich hart und grausam sein. Ich bin sicher, dass die Gedanken ihrer Freunde auch weiterhin bei Robin sein werden, auch wenn sie dann an der cardassianischen Grenze gefordert sind …



Antwort des Autors: Ich wollte eigentlich nur zeigen dass es auch leute gibt die Robin vemissen und sich sorgen machen. Hoffentlich bin ich nicht übers Ziel hinaus geschossen.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 09.04.17 15:44 · Für: Kapitel 2

Auch im zweiten Kapitel wird man mit etwas überrascht, was man im ST Universum nicht oft sieht: Das Fehlen der Technik! Kein Tricorder? Oops! Und schon sieht sich der Protagonist, der bisher immer auf die Überlegenheit der Technik hatte bauen können, mit der rauen Natur konfrontiert. Nun braucht er auf einmal die Augen, um nach einer Höhle zu scannen, muss das Wetter mit der Haut erfühlen und braucht Seh-, Riech- und Geschmacksorgane, um giftige von ungiftiger Nahrung zu unterscheiden. Auch die Ohren sind gefragt, denn kein Radar zeigt einem mehr schützend an, ob Feind oder Raubtier im Anmarsch ist. Genau DIESEN Punkt vermisse ich in so vielen Geschichten von StarTrek! Meinen aufrichtigen Applaus, dass ihr euch hier auf den Charakter selbst und nicht die Technik, die ihn begleitet, beschränkt!

Mir gefällt die Idee mit der Oase im Krater! Auch die mysteriöse, kahle Stelle mitten im Wald. Ich wundere mich nur, dass Robin zwar genug trockenes Holz führ mehrere Tage Feuer finden konnte, es aber nicht genug Äste und Zweige gibt, um sich damit einen Unterschlupf zu bauen. Von einer Tanne reichen ja schon wenige Äste, um sich einen kleinen Iglu zu bauen. Allerdings beneide ich die gute Frau: Sie ist wohl der einzige Mensch, der jemals auf dem Waldboden hat schlafen können, ohne von Ameisen, Schnecken und Mücken bedeckt wieder aufzuwachen! DAS mag ich an der Natur nämlich am wenigsten …



Antwort des Autors: Auch mir ist es in Star Trek schon häufig aufgefallen, dass die Protagonisten fast immer einen Tricorder haben und ist die Situation auch noch so schlimm. Selbst bei größter eile ist immer Zeit einen Tricorder mit zu nehmen. Ich wollte mal zeigen das es ohne geht, wenn der Protagonist nur ein wenig sein Kopf benutzt. Die Vegetation sollte eigentlich so beschaffen sein das es keine Äste gibt die lang genug sind um sich einen unterstand zu bauen. Haben wir wohl vergessen, genauer zu beschreiben.


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