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Reviews für Über die Grenzen

Name: Enem (angemeldet) · Datum: 04.09.16 12:10 · Für: Silbernes Grab
Liebe MaLi,

die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht und deshalb bin ich hier. Zunächst darf ich anmerken, ausgerechnet die TNG Crew ist nicht ganz so mein Fall, aber das hält mich ja nicht vom Lesen ab, wenn es außergewöhnlich ist. Und das ist diese Geschichte auf alle Fälle.
Ich war mir bei Kapitel 1 schon relativ sicher, dass Picard tatsächlich wissentlich Leute geopfert hat für „das Wohl Vieler“, aber es hat ein bisschen gedauert, bis ich verstanden habe, wohin genau mich deine Erzählweise von Kapitel zu Kapitel bringt.
2, fand ich durchaus ansprechend, eine Sicht auf das „Monster“ selbst, das ja eigentlich auch nur überleben will, nimmt die Distanz. Allerdings darf ich feststellen: 3 und 4 waren einfach klasse. Sehr spannend und durch die Perspektive fühlt man sich von Anfang an mit der Frage konfrontiert – was würde man tun… die Antwort könnte erschreckend sein.
Ich fand es hervorragend erzählt und geschrieben und gerade die Aussichtslosigkeit, die bis zum Ende bleibt und auch nicht aufgehoben wird, machte es in meinen Augen besonders. Es fühlt sich beim Lesen an wie ein reales Grauen, geschickt und einfühlsam in Szene gesetzt. Hut ab, das war mal ganz großes Kino!

LG - Enem

Antwort des Autors: Vielen herzlichen Dank für die liebe und ausführliche Review! Bitte entschuldige meine lange Abwesenheit, sie war und ist krankheitsbedingt, so dass ich zur Zeit nur selten im Archiv unterwegs bin.
Das Monster nimmt tatsächlich etwas die Distanz, da das Kapitel, hm, auf eine gewisse Weise „humorvoll“ rüber kommt. Darum freut es mich natürlich umso mehr, dass dir die restlichen Kapitel so gut gefallen haben!
Vielen, vielen lieben Dank für das riesige Lob! Das freut mich total und gibt mir den Mut, mich wieder einmal an so eine verschachtelte Geschichte heranzuwagen.


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 08.08.16 13:26 · Für: Silbernes Grab
Du meine Güte, es waren noch Crewmitglieder auf der Triton übrig?!

Oh. Mein. Gott.

Ich muß gestehen, ich hatte am Ende des ersten Kapitels nicht richtig aufgepaßt. Ich hatte geglaubt, Deannas Warnschrei, es seien noch Leute auf dem Schiff, sei erfolgt, um Riker und anderen mehr Luft für die Rückkehr zu schaffen. Und nun das! Und das bedeutet...
Das bedeutet, Picard hat im vollen Bewußtsein diese armen Leute zurückgelassen, die in ihrem Schiff durch die Hölle gegangen sind. Jaja, das Wohl Weniger und das Wohl Vieler, aber trotzdem! Hätte es nicht vielleicht eine andere Möglichkeit gegeben? Hätte man sich nicht ein Stück zurückziehen, Kontakt zum romulanischen Warbird aufnehmen, vor dem Geschöpf warnen und eine gemeinsame Rettungsaktion starten können? (Denn mit Sicherheit war die Enterprise längst von den Romulanern geortet worden, so wie umgekehrt auch.) - Nein, nicht, wenn man in den anderen nichts als mörderische und uneinsichtige Monster sieht - ganz davon abgesehen, daß die möglicherweise noch am Ende die Triton für sich gefordert hätten, hätte man ihnen die Rettung der Restcrew überlassen. Also: Vergeßt die Überlebenden, sprengt die Kiste in die Luft und nichts wie weg!

Und so sind sie am Ende alle Verräter an ihren Artgenossen: Das Geschöpf von der fremden Welt, das am Schluß in einer leergefressenen Höhle ausharren mußte, Rahaen, der Taev so lange Tritte versetzte, bis sein Freund vor das Maul des Wesens stürzte, die letzten Überlebenden der Triton, die ihrem Captain die Tür vor der Nase zuschlugen, und Picard, der ein Schiff in die Luft sprengte, in dem seine Counselor noch Leute wahrgenommen hatte. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied, der Picard von sämtlichen vor ihm Genannten trennt: Sie alle hatten nämlich ihre letzten Möglichkeiten erschöpft, standen mit dem Rücken zur Wand. Für sie ging es nur noch um nacktes Sein oder Nichtsein, und meiner Ansicht nach entbindet sie das von moralischer Verantwortung. Der Überlebensinstinkt ist eine gewaltige Macht ins uns, wer will den Stab über ein Geschöpf brechen, das Todesangst hat, das nicht sterben will?

Anders Picard. Gewiß, er muß hastig entscheiden, er trägt Verantwortung für seine Crew, aber wer keinerlei Risiken eingehen will, darf sich nicht in die Weiten des Raums wagen. Die Föderation befindet sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Krieg mit den Romulanern, es wäre seine verdammte Pflicht und Schuldigkeit gewesen, ein Gespräch zu versuchen. Meinem Empfinden nach befand er sich noch längst nicht jenseits der persönlichen Grenze, über die alle anderen Hauptakteure getrieben worden sind; die Bedrohung war nicht unmittelbar, und seine Entscheidung erfolgte noch "kalten Gemütes". Sein unterlassenes Engagement für die Überlebenden kann ich nur als bitteres moralisches Versagen bezeichnen - aber das ist meine eigene Sicht der Dinge.

Dies ist eine großartige Geschichte, die die Challenge meiner Meinung nach hochverdient gewonnen hat! Die in jedem Kapitel wechselnden Perspektiven, die nach und nach immer mehr das Ausmaß des Desasters erkennen lassen, der von einfühlsam bis zu rasant gehende Erzählstil und die ausgeprägte Liebe zum Detail, die selbst die fünf Titelzeilen miteinbezieht, machen sie für mich zu einem Schmuckstück. Meine Gratulation zu dieser ungeheuer lesens- und empfehlenswerten Story, MaLi!

Antwort des Autors: Liebe Gunni, willkommen zum letzen Kapitel!
So wie die Hintergründe und versteckten Hinweise, hast du jetzt *snief* auch meinen einzigen Logikfehler in der Story entdeckt … Ich hatte Picard das Schiff sprengen lassen, damit die Romulaner die Triton nicht in der Neutralen Zone entdecken und einen intergalaktischen Krieg beginnen. Erst nach dem Ende der Challenge fiel mir ein, dass die Romulaner ja selbst dann noch die Warpsignatur des Schiffes, und somit die Verletzung des Vertrags erkennen können … Tja :(

Auch was Picard angeht, hast du Recht! Er musste leider dafür den Kopf hinhalten, dass ich bewusst keine „Helden“ in dieser Story wollte. Es ist eine Geschichte voller Egoismus und Versagen im Kampf ums Überleben. Ein Drama, no happy end, grausam und realistisch. Ich habe es selbst erlebt, wie blind man wird, wenn man vor etwas flieht. Da ist nur ein Tunnelblick und Links und Rechts verschwimmen im Nichts. Man denkt nicht nach, sieht nur sein Ziel und nichts anderes ist wichtig; die die mit dir rennen, sind dir egal. Picards Entscheidung war falsch. Er sah nur noch seine Crew, seine Freunde, die er so schnell wie möglich aus der Zone haben wollte. Seine Entscheidung war moralisch verwerflich, sein Vertrauen zu den Romulanern durch die Vergangenheit gestört. Er hat eine menschliche Tragödie verursacht, für die er sich wird verantworten müssen. Er wird es wohl sein Leben lang nicht mehr vergessen. Somit sind die einzigen Gewinner der Geschichte auch gleichzeitig die Verlierer.

Leider hatte die Zeit nicht gereicht, um die Story noch feiner auszuarbeiten, da sie es sonst nicht mehr in die Challenge geschafft hätte. Dieses Logikloch stört mich heute noch und ärgert mich extrem, doch es ist zu spät, um die ganze Story noch zu ändern. Ich kann nur daraus lernen und hoffen, dass mich die Leser früher auf sowas hinweisen. Allerdings: Hätte Picard nicht versagt, wäre die Story auch nie so spannend geworden …

Vielen, vielen herzlichen Dank für deine super tollen Reviews! (Selbst dann noch, als du den faulen Apfel in der Geschichte entdeckt hast) :D Ich werde mir bei der nächsten bedeutend mehr Mühe geben, damit es keinen „Gammelobst-Skandal“ mehr gibt ;) Danke dir vielmals für deine Lesetreue, Gunni!!!


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 05.08.16 13:02 · Für: Grüne Hoffnung
*Seufz!* Ja, so habe ich mir das vorgestellt.

Es ist wohltuend, wie du die Crew der Galatea beschreibst! Keine Unmenschen mit steinern-arroganten Gesichtern und "grauen Herzen" (direktes DS9-Zitat), sondern ganz normale Leute mit Familien, die Witze machen, Freunde haben und mit Alltagssorgen fertig werden müssen. Keine skrupellosen Mörder und Kriegshetzer, sondern vernünftige Personen, die alles, aber keinen Konflikt wollen. Wer wollte ihnen zum Vorwurf machen, daß sie in der Hoffnung auf Heimkehr und Belohnung den Versuch machen, das fremde, mit exotischer Technik vollgestopfte Schiff zu bergen? Einen unverhofften Lottogewinn würde man ja auch nicht ablehnen.

Taev, als der Name fiel, wurde ich sofort traurig, aber die betreffende Szene ist noch schrecklicher als gedacht. Bei jedem Zutreten leidet man mit Rahaen mit, stellt sich vor, das in dieser Situation einem guten Freund antun zu müssen. Man will nur, daß es ganz, ganz schnell vorbei ist, kann aber Taev nicht verdenken, daß er sich mit besinnungsloser Verzweiflung am Leben und seinem Freund festkrallt.

Und zum Schluß ist alles umsonst gewesen, nicht einer übrig, der erzählen kann, was passiert ist. Ein einziger blöder Befehl zum Scharfmachen der Waffen und ein nur zu dienstbeflissener Zeigefinger haben gereicht. Was soll´s, ist ja nur ein Angehöriger einer wertlosen Rasse, stimmt´s, Herr Worf?

Für solche Geschichten, die die Sicht von allen Beteiligten beleuchten, habe ich eine große Schwäche, hinzu kommt, daß du die Vorgänge ungewöhnlich mitreißend und mit sehr viel Einfühlungsvermögen erzählst. Du brauchst dein schriftstellerisches Licht wirklich nicht unter den Scheffel zu stellen, MaLi, und Reviews für diese Story zu schreiben, ist das reinste Vergnügen. Ich gebe zu, manchmal passiert es auch mir, daß ich auf eine Geschichte stoße, bei der ich nur noch verzweifelt am symbolischen Bleistift saugen kann. Dann stehle ich mich meistens still wieder davon, damit ich nicht flunkern oder den Urheber entmutigen muß. Beim Adventskalender kam das für mich nicht in Frage, ich kenne es noch von früher aus dem FanFiction-Paradies, daß man so viele Reviews wie möglich für den Adventskalender schrieb, um den anderen eine Weihnachtsfreude zu machen. Gut, Geschmäcker sind verschieden; auch seinerzeit mußte man gelegentlich mal ein bißchen die grauen Zellen anstrengen, um das für einen beste an der Story herauszuarbeiten, und dann wieder bereitete es überhaupt gar keine Mühe. Das galt übrigens auch für deine Türchengeschichten, es hat mir richtig Spaß gemacht, sie zu kommentieren. Und so nett, wie du immer antwortest, macht es noch einmal so viel Freude. Es gab auch schon Leute, die es nicht für nötig hielten, mir auch nur mit einem kurzen Satz zu antworten. Da ich aber meist einiges an Zeit für ein Review aufwende, spare ich mir dann der Einfachheit halber die Arbeit für ein zweites. Wie gesagt, trifft auf dich nicht zu, MaLi! Und noch etwas: Schriftstellerische Vorbilder brauchst du eigentlich keine. Natürlich, Zustimmung, weiter an sich arbeiten sollte man bis zum Lebensende, aber für mich steht fest, daß du bereits über einen schönen, souveränen, eigenen Stil verfügst.

Antwort des Autors: Und wieder ein herrlicher Sonnenschein von einer Review! *sonnenbad* Das war das Kapitel, das mir mit Abstand am schwersten gefallen ist. Romulaner sind für mich einfach die beste Spezies überhaupt, und was ich zu Garaks Zitat meine, *garakzerknüllundwegwerf* ist schlicht: Für mich ist es die bunteste Spezies überhaupt! Aus der Asche einer kriegerischen Rasse entstanden, haben sie sich familiär auf der weiten Reise umeinander gekümmert, einen Planeten besiedelt, sich in Liebe vermehrt, in Schlachten ihre Heimat verteidigt und eine wunderbare Kultur aufgebaut. Zugegeben, dass ich in meinen AOS Werken auch viel Kopfkanon einbaue, aber das ist nur, weil ich zu wenig Beta-Hintergrundwissen habe, und ich die wirklich „grauen“ Romulaner einfach nicht akzeptieren will. ;) In meinen letzten beiden Romi-Werken („Ein Tag wie jeder andere nicht“ und „Bis an der Erde steinern Herz“) tauche ich darum auch tief in den Romulanischen Alltag ein, um bei den Lesern gezielt Sympathie für dieses Volk zu wecken. Ich sehe mich da schon richtig als Missionar :D

Ich habe darum absichtlich den Fokus auf die Freundschaft von Rahaen und Taev gelegt, damit der Leser von seinem Schwarz-Weiss Bild weg kommt, und den Tod der Beiden auch schön bedauert. Entschuldige Worf, dass ich dich hier als des Lesers Nemesis missbraucht habe! Darum liebe ich Telek R’Mor so: Der ist Wissenschaftler, offen, vertrauensvoll und absolut gutherzig! Ein Romulaner halt :)

Ach Gunni, du verstehst es, einen geknickten Menschen wieder aufzurichten :) Nein, nein, ich war nicht geknickt, ich sehe mich halt nur im biederen Durchschnitt rumeiern, darum. Zu hören, dass ich den Regler anscheinend doch etwas höher stellen darf, tut darum unheimlich gut :)
Was die Reviews angeht, sei ich einfach grossherzig und tolerant, hat man mir gesagt. :D Habe kürzlich eine eigene Challenge gestartet, wo ich an einem einzigen Tag 100 Ficlets gelesen und reviewt habe. Jemand hat mich dabei unbemerkt verfolgt und gemeint, dass ich selbst bei nichtssagenden Stories immer liebevolle und positive Rückmeldungen verfasst hätte :) Schätze, das muss einfach eine Gabe sein; mach dir da bloss keine Vorwürfe!


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 04.08.16 16:37 · Für: Schwarzer Tod
Eine grandioser Wechsel der Perspektive, MALi! Man darf den den geschuppten Schrecken kennenlernen, der die beiden Crews auf so grausige Weise massakriert hat. Zu diesem Zweck gehst du ein Stück weit in die Vergangenheit des Geschöpfs zurück, und was lernt man kennen? - Ein armes verschmachtendes Ding, letzter Überlebender einer Katastrophe, nur noch schwach an seinem Dasein festhaltend. Sein Schicksal hatte es gezwungen, sich von seinen Leidensgenossen zu ernähren, so daß es schließlich vollständig isoliert war - bis ein irrer Zufall es zusammen mit Gesteinsproben an Bord der Triton brachte. Das darauffolgende Drama läßt sich jedenfalls nun nachvollziehen, und es ist meisterhaft, wie du die Sichtweise des Wesens durchhältst! Sein Geist ist zu schlicht, mit zu wenig Intelligenz und/oder Empathie gesegnet, um die nie gesehenen Kreaturen an Bord als mitleidende Geschöpfe zu erkennen, und so begreift es die verzweifelt Flüchtenden nur als eine Art Gemüse. Seine Gedanken setzen seine Umwelt zwar in eine schlichte Form von Sprache um, und auf seiner Ursprungswelt besaß es wohl eine gewisse gesellige, wenn auch nicht direkt soziale Natur, aber sein Gemüt scheint eher dem eines zwei- oder dreijährigen Kindes zu entsprechen. Vielleicht empfanden unserer Vorfahren vor einer oder zwei Millionen Jahren ganz ähnlich. Den Horror, den das Geschöpf verursacht, nimmt es nicht im geringsten wahr, man kann noch nicht einmal von Aggression sprechen, sondern es befindet sich nach seiner schrecklichen Hungerzeit einfach in einem einzigen seligen Freßrausch. Es plant nicht, es spart nicht für eventuell nachfolgende knappe Zeiten, indem es einen Teil der Crew verschont, und schon darin zeigt sich seine arglose Denkweise. Sehen und handeln sind eins.

Nebenbei, jetzt wird auch die rätselhafte Bitte des sterbenden Romulaners um Vergebung verständlicher: Er und sein Kamerad drohten nach ihrer Flucht in die Klauen des Wesens abzurutschen, und er hat in seiner Verzweiflung dem anderen einen Tritt oder Stoß versetzt, richtig? Der arme Kerl...

Antwort des Autors: Aahhh, Gunni! Jetzt wirst du mir aber unheimlich! :D *schlotter* Schon wieder hast du das Kapitel bis ins letzte Fitzelchen durchschaut und korrekt analysiert. Habe erst kürzlich mit jemandem über deine Reviews gesprochen, wobei wir uns einig waren, dass die den Autoren jedes Mal regelrecht umhauen! (Vor Glück und Verblüffung natürlich!) Du bist jemand, der eine Geschichte wirklich liest, aufnimmt und verinnerlicht, und das merkt man deinen wunderbaren Reviews einfach immer an.

Da du auch eines meiner drei Schriftstellerischen Vorbilder bist, fühle ich mich wahnsinnig geehrt von deinem Lob! Nach deiner Adventskalenderstory hätte mein Ego nämlich in einen Fingerhut gepasst … (und zwar UNkomprimiert!) Es baut sich jetzt so langsam wieder auf ... ;D
Weiss jetzt auch gar nicht, ob es mich freuen oder fuchsen soll, dass du mein 3. Kapitel bereits durchschaut hast :D Ich hoffe, du liest es trotzdem noch … ;)

Vielen, vielen herzlichen Dank für die Review! Die wird noch eine ganze Weile in mir schnurren. Oh und, es freut mich ganz ungemein, dass dir das Monster genauso „sympathisch“ zu sein scheint wie mir! Das ist nämlich *hüstel* mein Lieblingskapitel!


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 03.08.16 09:49 · Für: Roter Alarm
Meine Güte, was für ein Einstieg! Du baust da in Nullkommanichts eine Spannung auf, die einen an den Nägeln kauen läßt. Die ganze schöne allmächtige Technik liefert statt sicherer Informationen nur einen Haufen Fragezeichen; die einzigen etwas genaueren, aber sehr beunruhigenden Hinweise stammen von biologischen Sensoren, nämlich Deannas Emotionenradar. Für die Crew steht schnell fest: Na klar, die Romulaner mal wieder! Hier bin ich meinungsmäßig sofort in Opposition gegangen. Erstens weil ich nicht WOLLTE, daß die Romulaner die Schuldigen sind, ich mag Romulaner! Zweitens weil ich glaubte, da einen Hinweis von dir entdeckt zu haben: Die verzweifelte Stimme über Funk ruft die Elemente an, und hier durchzuckte es mich - Vonda McIntyre! Bei der großartigen Vonda verehren die Romulaner die Elemente. Und drittens kenne ich zwar bisher nur deine Adventskalenderstories, aber die haben mir so viel Freude gemacht, daß ich mir sicher war: "Zu so einer billigen Lösung greift sie nicht, nie im Leben!" Und dann, nach dem ganzem Horrorszenario, das du auf der Triton vor einem ausbreitest, kommt dann ja auch tatsächlich die Bestätigung. Als Worf den armen, vor Angst halbtoten Romulaner erschießt, hätte ich ihn am liebsten vors Schienbein getreten und gerufen "Da, ganz toll gemacht, das nennt man wohl Kollateralschaden! Sicher, Befehl ist Befehl, aber hab wenigstens in einem ruhigeren Moment den Anstand, den Tod des armen Kerls zu bedauern!" Das Ende des Abschnitts ist dann auch alles andere als Star Trek-Routine: Alles Mann zurück ins Schiff und schnell das Hasenpanier ergriffen! Und jetzt muß ich weg und wüßte wahnsinnig gern, was das für ein schwarzgeschuppter Vielfraß war... (ist?!).

Antwort des Autors: Liebe Gunni, ganz ganz herzlichen Dank für deine sehr ausführliche Review! Wie gewohnt, blickst du wieder tief in die Seele der Geschichte und nimmst Details wahr, die man sonst gerne überliest.

Was die Romis angeht, bin ich mit dir absolut gleicher Meinung! Die sind in meinen Geschichten übrigens NIE die Bösen :D In meiner aktuellen Erde Quintologie bekommen sogar die AOSler um Nero einen Persilschein ;) Das mit den Elementen ist tatsächlich ein Hinweis, den nur Romi-Fans kennen dürften. (Kleine Clanunterstützung *hehehe*) Somit hast du nicht nur die Geschichte, sondern auch mich selbst durchschaut :D
Auch bei Worf stimme ich dir zu! Ich werde glaube ich immer mehr zum Anti-Föderalisten. Sind angeblich alles Forscher, aber sind allesamt militärisch ausgebildet und töten wie die Profikiller: Vorschnell, präzis und ohne Reue … *kopfschüttel*

Freue mich übrigens wie die Königin aller Maikäfer, dass ich dich für meine Geschichte begeistern konnte!!! Vielen vielen Dank fürs Reinschauen! :)


Name: longjie (Anonym) · Datum: 30.07.16 19:55 · Für: Silbernes Grab
Einfach nur genial. Super geschrieben😊

Antwort des Autors: Vielen, vielen Dank, Longjie! Du solltest öfters in den Ausgang gehen ... ;) Freut mich riesig, dass du vorbeigeschaut hast und gleich für die ganze Story geblieben bist! (Ohne zau leeee und tschüss) ;D Ganz besonders, da du mit StarTrek eigentlich ja überhaupt nicht grün bist! *drück* Das ist das grösste Lob von allen!!! Deine Humei


Name: longjie (Anonym) · Datum: 30.07.16 19:54 · Für: Grüne Hoffnung
Super mus sofort weiterlesen

Antwort des Autors: Was für ein schönes Lob! Vielen Dank! Und das von einem Romanverschlinger ... *blush*


Name: longjie (Anonym) · Datum: 30.07.16 19:53 · Für: Schwarzer Tod
Gefällt mir immer noch gut, möchte jetzt doch wissen wie es di anderen empfinden

Antwort des Autors: Danke, dir! Der Teil mit dem Monster ist mein lieblings Kapitel. Habe noch nie zuvor aus der Sicht eines "Mörders" geschrieben ...


Name: longjie (Anonym) · Datum: 30.07.16 19:51 · Für: Roter Alarm
Gefällt mir mal schauen wie der nächstebTeil wird

Antwort des Autors: Waiwiwai, da bist du ja wieder :) Freut mich riesig, dass du die Story noch einmal in Angriff nimmst! Und dass sie dir auch noch gefällt, umso mehr :)


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 23.06.16 22:32 · Für: Roter Alarm
Die Geschichte ist ganz hervorragend erzählt und stellt das Problem vor Augen, dass Lebewesen einander nicht nur aus blödsinnigen Motiven wie Gier oder Rache töten, sondern ganz selbstverständlich, um zu überleben. Gerade, als die Geschichte aus der 'Monsterperspektive' geschildert wurde, musste ich darüber nachdenken, was Außerirdische (am liebsten natürlich Romulaner) denken würden, wenn sie die Erde beobachteten und sähen, wie viele Tiere wir täglich töten, um sie zu essen...Eine großartige SiFi, die den Bezug zur Gegenwart und unseren Kriegen und nichtstaatlichen bewaffneten Konflikten genauso auftut.

Antwort des Autors: Vielen Dank für das Lob, Racussa! Was die Romis über uns "Erdlinge" denken, weiss ich nicht, denn die sind im Gegensatz zu ihren Vorfahren ja auch "Fleischitarier" geblieben :D Die Monsterperspektive gefällt mir auch sehr gut; ist das erste Mal, dass ich so etwas geschrieben habe. Der Bezug zu Gegenwart und Krieg ist mir ehrlich gesagt gar nicht aufgefallen, da lag/liegt mein Fokus vermutlich zu sehr auf der Geschichte selbst.


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