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Name: Xella Sky (angemeldet) · Datum: 31.12.15 01:22 · Für: Kapitel 1
Liebe Oriane,
deine kleine Szene ist wirklich anrührend. Es entsteht eine melancholische Stimmung, bringt aber auch die private Seite von Kathryn Janeway - die doch nicht immer nur rationale Wissenschaftlerin ist - sehr schön zur Geltung. Den Regen auf der Scheibe und das Flackern der Kerze habe ich bildlich vor mir gesehen. Schade, dass er toxisch ist, denn ein Spaziergang hätte ihr vielleicht gut getan;-)


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 18.12.15 22:22 · Für: Kapitel 1
Ich mag es auch so gerne, wenn der Regen gegen die Scheibe prasselt! Erinnert mich an die Zeit, als ich noch in einer Dachwohnung lebte... Der Regen, die Kerze, die nachdenkliche Janeway. Die Stimmung hast du sehr schön eingefangen!
Ich kann beide so gut verstehen; Chakotay und Kathryn! Die beiden sind so gegensätzlich und passen doch so gut zusammen! Sie ergänzen sich. Ich mag Chakotays ständiger Optimismus und wie er sich nicht von Janeways Rationalität beeindrucken lässt. Gerade das Thema Geister und Verstorbene ist so eine sensible Angelegenheit.
Ich finde, dir ist es wunderbar gelungen, für beide Seiten gleich viel Verständnis aufzubringen, ohne die eine zu schwächen, oder die andere zu bevorzugen!

Antwort des Autors: Danke für den Kommentar! Das Thema des OS war mir selbst sehr wichtig, daher freut es mich, dass rüberkommt, was rüberkommen soll. Chakotay und Janeway haben in ihrer Gegensätzlichkeit so schön zu dem Thema gepasst.


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 18.12.15 16:20 · Für: Kapitel 1
Hach, Du schreibst einfach so schön, Ori. Das Bild der Regentropfen auf dem Raumschifffenster hat mir total gut gefallen. Natürlich muss es sich dann um toxischen Regen handeln, um der schönen Szene einen Dämpfer zu verpassen ;) . Das passt total gut zu Janeways innerer Haltung. Chakotays immer positive Sicht der Dinge kommt hier auch sehr realistisch zum Tragen. Ich hatte in den Folgen, die ich gesehen habe, auch immer das Gefühl, dass er mehr oder weniger die Moral hochhält. Vielleicht dringt ja doch ein wenig davon zu Janeway durch.

Überhaupt finde ich es schön, dass Du eine VOY-FF geschrieben hast. Diese Serie ist gemeinsam mit ENT noch so wenig vertreten im Adventskalender.

Antwort des Autors: Vielen Dank, Gabi, für das Lob! :) Ich liebe Regen, der auf mein Dachfenster trommelt und vermisse das richtig in meiner neuen Wohnung, vllt kam daher der spontane Einfall, dass es toxischer Regen sein muss. VOY ist neben TOS die einzige Serie zu der ich hin und wieder etwas schreibe und wie ich schon bei MaLi geschrieben habe, die beiden passen einfach so wunderbar um die Botschaft klarzumachen.


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 18.12.15 08:20 · Für: Kapitel 1
Das ist ein schönes, etwas verrücktes Bild: Regentropfen, die das Aussichtsfenster eines Raumschiffes benetzen, dann noch das Licht der Kerze dazu... Wahrscheinlich ist es dunkel draußen, man stellt ja gewöhnlich keine Kerze ins Fenster, wenn es hell ist. Es wirkt ein bißchen so, als wollte Janeway den Seelen der Verstorbenen den Weg nach Hause zeigen.

"Ich glaube nicht, dass die Toten es uns übel nehmen, wenn wir von Zeit zu Zeit anderes im Kopf haben" - das ist ein tröstlicher Satz, den Chakotay da ausspricht, und man möchte ihm gerne zustimmen. Für Kathryn ist freilich alles noch schwieriger als für normale Leute: Sie hat auf ihrem bisherigen Weg nicht nur Freunde und Angehörige verloren, sondern sie mußte auch noch Entscheidungen treffen, die mitunter tödliche Konsequenzen für andere hatten. Es gibt Anführer, die leicht über diese Tatsache hinweggehen können, aber sie gehört nicht dazu, und das ist eine der Eigenschaften, die sie zu einem guten Captain machen. Sicher, die sanften und einfühlenden Worte, die Chakotay in deiner Geschichte zu ihr spricht, können ihr die Bürde nicht nehmen, aber man hat das Gefühl, sie machen sie ihr doch einen Moment lang leichter.

Antwort des Autors: , dass es bereits dunkel ist, habe ich unbewusst vorausgesetzt. Chakotays Worte wollen zwar trösten, aber ich hatte beim schreiben nicht das Gefühl, dass Janeway in diesem Moment getröstet werden möchte. Vielen Dank fürs Kommentieren :)


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