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Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 18.06.17 03:48 · Für: Kapitel 1

In dieser Geschichte hat es sehr viele schöne Szenen drin, die zwar „nebensächlich“ erscheinen, aber doch so viel aussagen. Zum Beispiel, wie sich Edon entschuldigt, das Wochenende verdorben zu haben, wo hingegen sie einfach glücklich ist, ihn endlich zu sehen. Oder, wie er bereit ist, nur ihretwegen, nach dem Willen der Propheten zu leben, weil es IHR so viel bedeutet. Dass sie die zweiflügelige Tür gemeinsam aufstossen, oder wie er sie im Kreis wirbelt bei der Umarmung …

:’( Ich frage mich gerade, was grausamer ist: Auf einen Schlag zu wissen, dass mit dem Partner, den man über alles liebt, nichts wird, oder ob man sich in Jahren und Jahrzehnten auseinander leben oder zerstreiten muss, bis man es merkt, dass es nicht passt …
Die Geschichte klingt nach und ich bin noch enttäuscht, dass Kira mit einer „schwarzen“, nichtssagenden Zukunft gehen muss. Zumindest für Edon hatten die Propheten einen wortwörtlichen Lichtblick, als er, wie ich glaube, Serina erblicken durfte :)
Eine wunderschöne, wenn auch traurige Geschichte. Aber ich habe sie sehr gerne gelesen!



Antwort des Autors:

:D Ich hätte es ahnen müssen, dass so etwas nach unserem Gespräch passiert ;). 

 

Ich freue mich natürlich sehr über das Feedback, aber ich hoffe, dass ich Dich damit nicht in irgendwelchen Zugzwang gebracht habe. Das muss ja echt nicht sein.

 

Ja, sorry, Kiras nichtssagende Zukunft ist halt ganz persönlich, weil ich mit ihrer privaten Weiterentwicklung nicht glücklich war. Und mir ging es hier vor allem darum, WARUM die Propheten sich bemüßigt fühlten, die Beziehung zu beenden. Das wurde in der Serie nie erklärt, war für mich ziemlich unbefriedigend. Das roch so total nach "ups, wir können mit dem nächsten Lover für Kira schon wieder nichts anfangen ...". Also habe ich seitdem nach einem vernünftigen Grund gesucht, warum sich wohl "Götter" in so eine profane Angelegenheit wie die Beziehung zweier Bajoraner einmischen sollten. Und da mein Headcanon sich mit der Beziehung zwischen Bajor und Cardassia beschäftigt, ist es in dem Fall halt für den Verlauf von Wichtigkeit, dass Shakaar frei ist, und weniger von Bedeutung, ob Kira mit dem Gelatinemännchen zusammenkommt oder nicht.



Name: Nerys (angemeldet) · Datum: 05.07.15 00:31 · Für: Kapitel 1
Tolle kleine Story - typisch du und genau darum gut ;) Mir gefällt das Zusammenspiel der beiden irrsinnig gut, man merkt diese tiefe innige Verbundenheit, die weit über ein paar romantische Gefühle hinausgeht. Und ich liebe die kleine Anspielung auf Shakaar/Serina!

Antwort des Autors: Sorry, wie unhöflich von mir. Ich habe total vergessen auf Deinen Kommentar zu reagieren. Ich freue mich, dass Dir die kleine Szene gefällt. Im Endeffekt hatte ich dann halt doch wieder nur Lust auf etwas Bajoranisches ;). Ich finde, Kira und Shakaar lassen sich einfach so wunderbar zusammen schreiben. Szenen mit ihnen könnte ich ohne Ende tippen.


Name: VGer (angemeldet) · Datum: 26.06.15 20:28 · Für: Kapitel 1
Ja, das ist ein echter Gabi-Klassiker ... die Geschichte würde man auch als Deine erkennen, würde Dein Name nicht drüberstehen :-)

Ich mag die vielen kleinen Details, die Du einbaust, das erweckt den Planeten und die Kultur zum Leben. Besonders spannend fand ich Shakaars kritische Gedanken zu Kiras Glauben, weil es zeigt dass die Bajoraner nicht alle superfromm sind sondern vielseitig (das hast Du ja auch bei Sito Jaxa gemacht, aber irgendwie wirkt es nochmal stärker wenn es nicht von einem "Revoluzzer" wie Sito kommt), und auch die Verbindung zwischen "Kirche und Staat" und das Machtgefüge das damit einhergeht.

Schön fand ich auch die Anknüpfung zu Deinem späteren Kopfcanon und den Hinweis auf Serina ... :-)

Gern gelesen!

Antwort des Autors: Danke, VGer. Ja, leider ist nur etwas herausgekommen, was ich irgendwie in veränderter Form schon x Mal geschrieben habe. Vielleicht finde ich das nächste Mal wieder Elan. Dass die Bajoraner alle gleichgestrickt sind, halte ich auch für unwahrscheinlich. Ich kann mir vorstellen, dass diejenigen, welche keinen Sinn mehr im Glauben gefunden haben, auch am ehesten bereit waren ihrem Planeten den Rücken zu kehren und zur Sternenflotte zu gehen. Von Ro wissen wir, dass sie mit dem Glauben nicht viel anfangen kann, für Sito erschien mir das auch passend. Auf Bajor selbst ist es bereits innerhalb der Orden angedeutet, dass der Glaube vielfältig ist (Kira gesteht zu Anfang der Serie, dass sie Winns Glaubensrichtung teilt und regt sich tierisch über Bareils modernere Interpretation auf). Kira ist in der etwas seltsamen Folge "Accession", wo der Dichter aus einer früheren Zeit zurückkehrt und die D'jarras wieder einführen möchte, sofort bereit, ihre Militärkarriere an den Nagel zu hängen, während in einem Gespräch zwischen Sisko und dem Dichter deutlich wird, dass Shakaar nicht vorhat zurückzutreten. Auf dieser Aussage beruht meine Interpretation, dass Shakaar ein wesentlich weniger striktes Verhältnis zum bajoranischen Glauben hat als Kira. (;) bajoranische Kultur und Religion ist und bleibt halt irgendwie mein Lieblingsthema)


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