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Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 18.07.17 12:26 · Für: Kapitel 4

Großartig! Besonders der letzte Absatz hat es in sich!

Ich hätte niemals gedacht, dass ich eine slash-Geschichte mit Sisko auch nur in Erwägung ziehen würde, aber diese hier funktioniert auf so vielen Ebenen ganz hervorragend, dass sie mich mit einer tiefen Melancholie und und dem Eindruck, ja, so könnte Sisko tatsächlich reagieren, hinterlässt.

 

Diese FF gehört definitiv zu meinen Lieblingen!



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 18.07.17 11:43 · Für: Kapitel 3

Das war ein extrem intensives Kapitel. Sowohl die Gefühle Siskos als auch die des Lesers fahren Achterbahn.

Für mich völlig überraschend hat die Veränderung in Siskos Gefühlen tatsächlich funktioniert. Dadurch, dass er selbst nicht weiß, was er denken oder fühlen soll, kommt Marcs Vorpreschen nicht so plump daher, wie es in diesen Situationen bei FFs doch gerne mal der Fall ist.

 

Siskos Innenleben wird von der Autorin sehr behutsam durchleuchtet und sehr nachvollziehbar beschrieben. Ich sehe ihn vor mir, wie er lächelt, wie er die Augen aufreißt, wie er betreten vor seinem Sohn steht. Ein ganz unerwarteter Sisko wird hier präsentiert und ein absolut passender.



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 18.07.17 11:23 · Für: Kapitel 2

Hier wird gekonnt das klamme Gefühl beim Leser weiter aufgebaut, indem  die schönen Kindheitserinnerungen, die Sisko sogar in einem Holoprogramm festgehalten hat, immer wieder in kleinen Anmerkungen gegen die Realität prallen, in welcher sein Freund sehr wohl ein Spion sein könnte.

 

Während Sisko ganz in der Vergangenheit aufgeht, schimmert bei Marcs Verhalten eine gewisse Desillusionierung durch. Nicht viel, doch sie ist da. Sein Charakter ist ganz wunderbar erarbeitet und übt eine Faszination beim Leser aus. Wie weit ist er echt? Wie weit kann man ihm trauen?

 

Ein sehr gut aufgebauter innerer Spannungsbogen, der aus der Unsicherheit der Charaktere und der Situation genährt wird.



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 17.07.17 17:40 · Für: Kapitel 1

Einfach toller Stil! Die Charaktere gehen mit Leichtigkeit von der Hand, die Kabbeleien zwischen Dax und Sisko wirken absolut natürlich. Und Sisko überhaupt ... entweder hat man ihn im Klischee "kriegscaptain" oder im Klischee "religiöse Ikone" - aber kaum ein Autor macht sich mal die Mühe, den Mann dahinter zu betrachten.

Hier kommt er absolut realistisch herüber in seiner leichten Melancholie der Jugenderinnerung, in seiner Art, wie er versucht, die anstehende Realität beiseite zu schieben, weil er sein Bild von früher nicht beschmutzt sehen möchte.

 

Die Ausgangssituation verspricht bewegend zu werden. Man wünscht, dass sich alles als Irrtum herausstellt, ahnt aber, dass ein Pfad der Tränen vor einem liegt.



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