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21.11.17

http://www.fanfiktion.de/u/dammitcola
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Über mich

Hallo! :)

Ich bin Cola, Pronomen: sie/ihr.

Natürlich ist Cola nicht mein wirklicher Name, und ich trinke eigentlich auch fast nie Cola. Ich habe alles in allem überhaupt keinen engeren Bezug zu diesem Getränk, ganz gleich, von welcher Marke es stammt. Da ich aber auf FanFiktion.de unter dem Namen Cosmicola gemeinsam mit einer Freundin Star Trek-FanFiction poste, hat es sich irgendwann eingebürgert, dass ich mich dort Cola nenne - passend zu meiner Koffeinsucht. Der Einfachheit halber (und weil ich ihn irgendwie lieb gewonnen habe inzwischen) behalte ich den Namen also bei. Mein Hang zu Kaffee und Schwarztee ist allerdings wesentlich stärker ausgeprägt.

Meine momentanen Fandoms sind Star Trek (TOS, AOS und ein bisschen TNG) und die aus Harry Potter erwachsenen Phantastischen Tierwesen, freie Arbeiten mag und schreibe ich aber auch gern.

Als Leserin kann man mich vor allem mit seelisch angeknacksten Charakteren begeistern, gern vermengt mit tiefgründigem und leicht morbidem Humor. Fluff finde ich bei geliebten Charakteren allerdings auch toll.

Vielleicht lesen wir uns ja mal über den Weg! :)


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Reviews von dammitcola


6 Jahre | 7
Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte...
:
Keine
31.01.10 | 1 | Ja | 1086 | 2634
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 01.12.17 · Für: Kapitel 1: 1/1
Hallo Mijra,

ich bin über das Adventsspecial auf deine Geschichte gestoßen, und obwohl ich DS9 gar nicht kenne (ich hänge irgendwo in der Mitte von TNG und komme aktuell kaum zum Weiterschauen), hat sie mich gut unterhalten.

Quark hab ich einfach kurz im Memory Alpha nachgelesen (er hat einen Cousin namens Gaila? :D), und so konnte ich seinem Schatzmeister-Erlebnis problemlos folgen. *prust*

Liebe Grüße
Cola


frei | 6
Weihnachten allein verbringen zu müssen ist schlimm genug. Sich selber die Schuld daran geben zu können ist schlimmer.
:
Keine
02.12.12 | 1 | Ja | 6053 | 3084
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 25.11.17 · Für: Kapitel 1: Kapitel 1
Liebe uena,

oh mein Gott, ich - hab (fast) keine Worte. Diese Geschichte ist einfach nur wunderschön. Sie hat mir auf die allerschönste Weise das Herz gebrochen, und du trägst die Verantwortung dafür, dass ich jetzt endgültig in Vorweihnachtsstimmung bin.

Nicht nur, dass du eine unheimlich fesselnde, teils fast poetische Wortwahl an den Tag legst - du charakterisierst Jim und Bones auch noch so pur und liebevoll, dass ich mir vorkam wie in einem anfangs traurigen, dann aber immer schöneren und flauschigeren Wintermärchen.

Ich liebe es, wie du Jims Inneres beschreibst. Das Gefühl, das er hat, bevor er sich verprügeln lässt - das finde ich unheimlich realistisch dargestellt. Und wie sehr es ihn verwirrt, wie Bones ihn behandelt, weil er das so überhaupt nicht kennt. Auch die Art und Weise, wie Bones mit Joanna interagiert und ihr Jim nähergebracht hat, sagt jede Menge über ihn als Person aus. Jim hat schon recht - wer Bones gehen lässt, muss ziemlich idiotisch sein. Ich hoffe, Jim selbst hält ihn ab jetzt gut fest.

Danke für dieses zauberhafte Leseerlebnis! :)

Alles Liebe
Cola

Antwort des Autors: Großartiger Kommentar, vielen Dank dafür! Jetzt bin ich direkt auch in Vorweihnachtsstimmung.


12 Jahre | 36
Der erste Eindruck mag entscheidend sein, muss aber nicht immer stimmen.
:
09.06.13 | 8 | Ja | 19825 | 19337
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 28.11.17 · Für: Kapitel 8: Schweigepflicht
Hallo Emony und Ranya,

nachdem ich von Emonys »Trick or Treat« so begeistert war (und immer noch bin), habe ich nun begonnen, die Starfleet-Academy-Serie der Reihe nach zu lesen. Gestern Abend bin ich mit »Erste Eindrücke« fertig geworden, und jetzt bekommt ihr mein Feedback dazu. :)

Zuallererst: Danke! Das hier ist so viel besser als die schwächliche Original-Romanreihe um die Akademiezeit, die sich noch dazu gefühlt alle paar Seiten widerspricht. (Einmal haben die Mediziner ein eigenes Wohnheim und alle sind älter als die »normalen« Kadetten, einmal wohnen Kirk und McCoy plötzlich zusammen in einem Zimmer in einem »normalen« Kadettenwohnheim, die Wohnheimnamen werden durcheinandergeworfen, und natürlich müssen die jungen Kadetten ständig irgendwelche kniffligen Fälle lösen, für die sie absolut prädestiniert und viel besser geeignet sind als gestandene Offiziere oder die Polizei, statt sich vielleicht erst mal kennenzulernen und wichtige Charakterzüge herauszuarbeiten. Uuuurgh.)

Was ihr aus dem Start ins Akademieleben gemacht habt, hat mir wirklich, wirklich gut gefallen. Am allerliebsten habe ich, wie zu erwarten war, die Parts von Jim und Leonard gelesen, aber auch Gaila und Christine fand ich total sympathisch rübergebracht. Überhaupt, dass Christine Chapel eine eigene Perspektive bekommen hat, ist so toll! Das sonstige AOS-Universum hat ihre Existenz bis auf zwei kurze Erwähnungen ja leider irgendwie ignoriert. Mit Uhura habe ich mich, wie ebenfalls zu erwarten war, am schwersten getan. Sie ist mir schon in den AOS-Filmen größtenteils unsympathisch (während ich ihre Darstellung durch die ältere Nichelle Nichols in den TOS-Filmen vergöttere; in der Serie durfte sie ja leider kaum was sagen), und das hat sich in dieser Geschichte nicht geändert - was man aber zugleich in das Kompliment verwandeln kann, dass ihr sie sehr IC dargestellt habt. Ich mag sie einzeln schon nicht besonders und erst recht nicht im Zusammenspiel mit Spock. Letzteren wiederum habe ich sehr lieb, aber Spuhura ist bislang mein meistgehasstes Pairing aller Zeiten. Im Film konnte ich auch mit Gaila nicht viel anfangen, aber da habt ihr es geschafft, mich umzupolen - ich habe sie echt lieb gewonnen im Verlauf dieser Geschichte und bin gespannt darauf, mehr aus ihrer Perspektive zu lesen.

Was die Gesamthandlung betrifft, bin ich in jedem Fall extrem angetan von deiner/eurer Reihe. Es passieren einige Dinge von außen, die das Ganze spannend machen, aber niemals so viel, dass die Charakterisierung der Action zuliebe leiden muss. Ihr führt die Leser langsam an jeden einzelnen Charakter heran, der eine größere Rolle spielt, selbst Finnegans Motive werden subtil aufgegriffen - das alles finde ich toll aufgezogen.

Der Großteil meines Herzens gehört wie gesagt Jim und Bones in dieser Geschichte. Man kann förmlich spüren, wie einsam Jim im Grunde trotz seines Charmes ist, und wie sehr Leonard sich schon jetzt unter Druck setzt. Ich freue mich unheimlich auf mehr zwischen den beiden - freundschaftlich und gern auch weiterführend. ;)

Da ich die Geschichte sehr dicht nach »Trick or Treat« gelesen habe, ist mir eine kleine Unstimmigkeit zwischen den beiden Teilen aufgefallen, und zwar bezüglich des Sorgerechts für Joanna und Leonards Grund, Atlanta zu verlassen. In »Trick or Treat« steht, dass Leonard Atlanta deswegen hinter sich gelassen hat, um möglichst viel Abstand zwischen sich und Jocelyn zu bringen, was rückblickend gar nicht nötig gewesen wäre, weil sie mit Clay auf den Mars ausgewandert ist. Ebenso wird erwähnt, dass sie zum Glück Joanna nicht mit dorthin nehmen wollte und Joanna am Boden zerstört war. In »Erste Eindrücke« dagegen war Leonards Motivation, zu gehen, der Verlust seiner von Jocelyns Vater mitfinanzierten Praxis, und er hat das Sorgerecht für Joanna bereits, weil Jocelyn es offenbar nicht will - wie hätte da zur Debatte stehen können, dass sie Joanna mit auf den Mars nimmt? Das liest sich ein bisschen widersprüchlich, wenn man die Geschichten so dicht hintereinander kennenlernt. Es ist nichts arg Störendes, aber da die Geschichten ja Teil derselben Reihe sind, dachte ich, ich merke es mal an. :)

Zurück zu »Erste Eindrücke« für sich stehend: Auch ohne Bezug zur bislang neuesten Geschichte sind mir winzige Unstimmigkeiten aufgefallen. Ich bin aber sehr unsicher, ob ich die in dieses Review packen soll, denn immerhin ist dieser erste Teil nun bereits über vier Jahre alt - ich persönlich würde nach so langer Zeit im Leben nicht mehr in einer abgeschlossenen Geschichte herumstochern. Darum erspare ich euch das an dieser Stelle mal - falls ihr aber Interesse daran habt, einfach schreien, dann schreibe ich es euch natürlich gern noch auf. :)

Oh, ich hoffe so sehr darauf, dass Leonard und Jim sich in dieser Reihe eines Tages weiterführend (= slashig) näherkommen werden - und Jim sich dann daran erinnert, wie Bones sagte, er sei traditionell und wolle eine Frau erobern. Wie Leonard sich wohl fühlen wird, wenn ER mehr und mehr von JIM erobert wird? Oder könnte Leonard letztlich doch noch der Eroberer sein, weil Jim sich nach zahlreichen Abfuhren und »Das geht so nicht weiter«-Vorträgen irgendwann nicht mehr traut, solche Annäherungen wie in »Trick or Treat« zu starten, aus Angst, dadurch Bones’ Freundschaft und Zuneigung zu verlieren? *träumt*

In jedem Fall freu ich mich auf die anderen Teile! :)

Alles Liebe
Cola


6 Jahre | 3
Ähm. Es passiert nicht so richtig was. Jim hätte bloß gern gewusst, warum Bones ihn an Bord der Enterprise geschmuggelt hat.
:
Keine
05.02.14 | 1 | Ja | 2064 | 999
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 09.12.17 · Für: Kapitel 1: Kapitel 1
Aww, ist das niedlich.
Aww, ist das toll.
Es ist perfekt!
Das da:

„Muss ich dich jetzt ins Bett bringen?“
„Nhm“, machte Jim. „Bin schon groß. Bin ein Captain.“
„Du sabberst mir auf die Uniform.“

Und Spock.
Und überhaupt alles.
Und besonders der Schluss.
Danke dafür!

Alles Liebe
Cola

PS: Ich wollte eigentlich gerade »Ursache und Wirkung« reviewen, aber das wird ein schrecklich langes Review, und deshalb hab ich erst mal dieses kleine Herzstückchen gelesen, um mich aufzuwärmen. Oder so. Mal schauen, wie lange ich für das andere Review brauche; wegen verletztem Finger tippe ich momentan noch lahmer als sowieso schon. :D

Antwort des Autors: Beim letzten Kommi vergessen: Gute Besserung für deinen Finger!!! Und nochmals danke für die Kommentare, ich hab mich enormst gefreut!


6 Jahre | 4
Es gibt die Föderation, und dann gibt es da noch Allianzen. Nicht ganz das Selbe.
:
Keine
05.02.14 | 1 | Ja | 2453 | 838
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 12.12.17 · Für: Kapitel 1: Kapitel 1
Hn'aaaawwww, du hast mich.

Du hast mich so sehr mit deinen Geschichten.

Bones und Jim und Spock und Gary und Spocks grüne Ohrspitzen und Chekovs fliegender Mistelzweig und der Glitter und oh, die Zuneigung.

Da du zuletzt 2014 hier gepostet hast, habe ich jetzt schon Angst vor dem Tag, an dem ich all deine Geschichten gelesen haben werde. Was mache ich dann? Und werde ich je vergessen können, dass du sagtest, du würdest »Ursache und Wirkung« heute mit den ganzen psychologischen Hintergründen schreiben?

Mein Herz möchte das.

Und uh, ich sülze dich voll.

Danke ein weiteres Mal für eine tolle Geschichte!

Mit liebsten Grüßen
Cola

Antwort des Autors: Also, im Notfall erstmal einfach wieder von vorne anfangen mit dem Lesen. Dann, falls es gar nicht anders geht, auf andere Fandoms ausweichen (denn ich bin untreu, und sprunghaft, und shippe einfach mal ALLES). Falls du das nicht willst, kann ich dir auch nicht helfen ;P Jedenfalls freut es mich ungemein, dass dir auch diese Geschichte zugesagt hat, und bedanke mich artig für den Kommentar!


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 15.12.17 · Für: Kapitel 1: Kapitel 1
Liebe uena, seit meinem letzten Review zu dieser Geschichte ist etwas Schreckliches passiert, und alles ist deine Schuld: Mein Gehirn hat damit begonnen, Gary und Spock zu shippen. Ich weiß nicht, wie es passieren konnte, aber der Gedanke war plötzlich da. :D

Wie problemlos sich Jim und Bones vorstellen können, dass Gary sich tatsächlich für Spock interessieren könnte! Und dann das Ende ... verdammt. XD

Aber irgendwie wäre es ein LOGISCHES Pairing. *hust* Zwei Telepathen, jeder auf seine Art. Der überkorrekte Commander und der größte Knallkopf der Galaxie. Vielen Dank für diese Erkenntnis und ein weiteres Ship in meinem Kopf. :D

Alles Liebe
Cola

Antwort des Autors: HAHAHAHAHAHAHaaa, HERRLICH.


18 Jahre | 3
Jim ist betrunken, und Bones muss ein wenig ungewöhnliche Maßnahmen anwenden, um ihn vor sich selbst zu schützen. Die Situation eskaliert selbstverständlich - mit höchst angenehmen Folgen.
:
Keine
05.02.14 | 1 | Ja | 5582 | 630
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 09.12.17 · Für: Kapitel 1: Kapitel 1
Liebe uena,

wie schon versprochen oder angedroht, kommt jetzt auch hierzu ein Review von mir. Ob ich heute tatsächlich damit fertig werde, weiß ich noch nicht, da ich schrecklich lahm tippe wegen bandagierten rechten Zeigefingers, aber zumindest fange ich an. :)

Diese Geschichte hat mich zu Anfang verunsichert, das muss ich offen zugeben. Vor allem hatte ich mich zuerst in »Alles unter Kontrolle« verirrt, und trotz der Warnungen zu Beginn war ich nicht wirklich darauf vorbereitet, was darin alles passieren würde. Nach »Ursache und Wirkung« verstehe ich das ein bisschen besser, aber ich habe beim Lesen einige Zeit gebraucht, um mich darauf einzulassen. Lustigerweise nicht wegen Jim, sondern wegen Bones. Dass Bones Gefallen daran findet, diese Art von Dominanz auszuüben - der Gedanke fühlt sich sehr fremd für mich an verglichen mit meinem eigenen Bones-Headcanon. Aber Leonard selbst ging es ja ein Stück weit nicht anders. Er wirkt ganz schrecklich verwirrt und verloren, als ihm bewusst wird, dass er tatsächlich Gefallen an all dem findet. Und das machte es mir wiederum möglich, ihn zu begleiten.

Ich habe im Lauf meines bisherigen Lebens etwas gelernt, was auch deine Geschichte ganz wunderbar zeigt: Man merkt Menschen von außen nicht unbedingt an, was in ihrem Innersten vor sich geht. Welche Bedürfnisse sie haben, auch, aber nicht allein in Bezug auf Sexualität. Und diese Bedürfnisse müssen weder immer im Einklang mit der sonstigen Persönlichkeit eines Menschen stehen, noch erhöhen oder erniedrigen sie diese. Und was vielleicht das Wichtigste ist: Diese Bedürfnisse sind nicht grundsätzlich allgemeingültig. Es mag Menschen geben, die ihre devote Neigung mit jeder Person ausleben wollen und können, die bereit ist, sie zu dominieren, aber ich halte diese von dir dargestellte Variante für die realistischere. Da ist ein Vertrauensverhältnis nötig, von beiden Seiten aus, und dieses »Ich möchte bestimmte Dinge nur mit einer einzigen bestimmten Person tun oder teilen« kenne ich sehr gut und kann es darum umso deutlicher nachvollziehen.

Und auch wenn ich das Verhältnis zwischen Jim und Bones ohne deine Geschichte(n) niemals in diesem Licht gesehen hätte, muss ich mir nach längerer Überlegung und mehrfachem Lesen eingestehen, dass da etwas ist, das einfach passt. Ganz besonders in Bezug auf Jim.

Jim ist in meinem Headcanon ein Charakter, der von klein auf zwar unterdrückt und herumgeschubst, aber niemals wohlwollend und bejahend geführt wurde (außer von Sam, der ihn dann im Stich ließ). Darum hat er in meinen Augen ein grundlegendes Problem mit Autorität, reagiert aber geradezu erschreckend entgegenkommend und willig, wenn eine ihm nahestehende Person etwas von ihm möchte. Jim ist ja in ganz vielen Slash-FanFictions vorrangig in der passiven Rolle, ob im Zusammenspiel mit Bones oder auch mit Spock. Ich sehe ihn zwar ambivalenter, würde aber trotzdem sagen, es entspricht ihm, sich in einem halbwegs sicherem Rahmen willentlich auszuliefern. In meinem persönlichen Headcanon ist Jim zudem besonders in jungen Jahren jemand, der sich auf sexueller Ebene bevorzugt Personen aussucht, die ihn bereitwillig hart anfassen. Die ihm wehtun und ihn nicht schonen, weil irgendwas in seinem Kopf ihm sagt, dass er das verdient hat; dass er, wenn er etwas Angenehmes erfahren will, auch dafür leiden muss. Von hier aus ist es womöglich kein allzu großer Schritt mehr zu einer grundsätzlichen Devotion, vermute ich.

Aber du hast das sehr viel angenehmer gelöst, finde ich. Indem Jim eben NICHT grundsätzlich so empfindet, sondern allein gegenüber Bones. Denn Bones wird, das ist fest in Jims Unterbewusstsein verankert, niemals etwas mit ihm machen, das ihm ernstlich schadet. Bones passt auf Jim auf. Immer. Das macht die Sache gleich viel weniger angespannt. Wäre es nicht gerade Bones, hätte ich hier wohl Angst um Jim.

Ich hätte mir mehr von diesen inneren Prozessen gewünscht; das hätte die Geschichte in meinen Augen noch mal auf eine ganz andere Stufe befördert. Ich meine zu erkennen, was das Innenleben von Jim und Bones macht, aber ich hätte es großartig gefunden, wenn all dem die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre wie den körperlichen Aspekten. Klar, nicht jede Geschichte braucht psychologisches Blabla. Aber wie die beiden sich hier finden und erkennen, dass sie einander ergänzen in ihren Wünschen, hätte ich gern detaillierter gelesen.

Aber auch in ihrer jetzigen Form lässt mich die Geschichte letzten Endes beeindruckt zurück, nachdem ich es geschafft habe, mich darauf einzulassen. Und über Gary am Ende musste ich ziemlich schmunzeln; der Ärmste hat tatsächlich ein schweres Los gezogen. Hoffentlich klappt es wenigstens trotz seines nervösen Lids eines Tages mit Schwester Chapel. :D

So, nun ist das Review gar nicht soo explosiv lang geworden wie befürchtet. Vielleicht lerne ich allmählich doch, mich halbwegs prägnant auszudrücken, aber darauf wetten würde ich eher nicht. :D

Liebe Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Wow. Ich ... WOW. Das ist doch mal ein Kommentar. Ich weiß jetzt gar nicht, wie ich mich dazu angemessen äußern soll. Es ist schon ne ganze Weile her, dass ich diese Geschichte verfasst habe, und dementsprechend habe ich nicht mehr jedes Detail im Kopf, ABER ich kann dir mit 1000prozentiger Sicherheit sagen, dass ich das mit den psychologischen Details heute ganz genau so gemacht hätte, wie du dir das wünschst. Es wäre ein Epos geworden. Warum das damals nicht passiert ist, kann ich dir nicht sagen. Vielleicht war ich einfach noch nicht so weit.


12 Jahre | 52
Als Kirk das Angebot bekommt im dritten Jahr an der Akademie eine dreimonatige Mission zu leiten, sieht er darin die Chance sich als 'Captain' unter Beweis zu stellen. Dass sein bester Freund McCoy auf der Erde zurückbleibt, da er kein gesteigertes Interesse an einer Forschungsmission im All hat, zwingt die beiden erstmals seit drei Jahren für längere Zeit getrennt voneinander zu sein.
:
Keine
11.12.16 | 10 | Ja | 24027 | 4050
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 05.12.17 · Für: Kapitel 2: Woche zwei
Hallo ihr beiden,

weil es mittlerweile schon so viele Geschichten hier gibt, die ich unbedingt lesen möchte, habe ich allen Ernstes ausgelost, mit welcher ich aktuell weitermache - und »eMail für dich« hat gewonnen und ich habe gestern Nacht noch die ersten zwei Kapitel gelesen. :)

Sehr süß fängt das an! *-*

Bones hat mein vollstes Verständnis - ich würde mir auch unendlich viele Sorgen machen, wenn mein Partner/bester Freund (bei mir ist beides dieselbe Person und bei den beiden ja auch, auch wenn sie das noch nicht wissen :D) sich in so eine Situation begeben würde.

Aber auch Jims Beweggründe kann ich nachvollziehen, er ist halt einfach ein Abenteurer. Ich hab sie alle beide lieb und bin gespannt, wie es hier mit ihnen weitergeht. :)

Viele Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Huhu liebe Cola! :) Ich (Amber) antworte mal stellvertretend für uns beide. Yay, wir sind der Hauptgewinn! XD Die Geschichte ist jetzt ziemlich genau vor einem Jahr beendet worden, voll schön, dass sich immer mal wieder Leser hierher verirren und mindestens so viel Freude haben, wie wir damals. Ich bin richtig gespannt, wie dir der Rest gefällt. :) Hab ganz, ganz lieben Dank fürs Review und dein Interesse! *mwah* Ach, übrigens: Wir haben die zwei auch echt lieb. ^^


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 08.12.17 · Für: Kapitel 10: Woche zehn
Liebe Amber, liebe Emony,

ich bin durch, und eure Geschichte hat mir diese Woche so was von gerettet! Waschmaschine kaputt, Smartphone kaputt, Berge von sonstiger Bürokratie, und zuletzt hab ich es noch geschafft, mir die Kuppe des rechten Zeigefingers samt halbem Nagel mit der Brotschneidemaschine abzusägen - ich bin so was von bedient diese Woche, auch wenn die Waschmaschine repariert werden konnte. Aber eure Geschichte hat mich zwischendurch immer wieder zum Lächeln gebracht; sie war so wunderschön kitschig und niedlich, dass es gar keine andere Möglichkeit gab. Für euch gebe ich mir jetzt sogar Mühe, einhändig sauber zu schreiben, die meisten anderen kriegen gerade keine Groß- und Kleinschreibung in Nachrichten, aber bei einer so schönen Geschichte würde mir das wie Frevel vorkommen. :DDDD

Wofür ich euch ganz besonders danken möchte:

Die unendlich schönen, poetischen Beschreibungen optischer Eindrücke im Herbst und Winter. Zum Beispiel:

»Es regnete. Große, dicke Tropfen schlugen große, dicke Blasen in die Pfützen auf den schlammigen Wegen. Die Zweige der Hängebuchen zogen schwer nach unten und die Roteichen streckten ihre weiten, starken Arme majestätisch dem wolkenverhangenen Himmel entgegen.

Eine Farbenpracht aus Gold, Rot, Orange und dem Grau des Himmels, der sich über das regennasse San Francisco erstreckte.

Leonard sympathisierte mit den Hängebuchen.«

Gott, wie wunderschön ist das bitte? Und ich finde, dass es perfekt zu Leonard passt, solche Metaphern zu erdenken.

Leonard McCoy, die wandelnde Hängebuche. Sollte in regelmäßigen Abständen mit ausreichend Whiskey gegossen werden. Um eine gefährliche Übersättigung des Gewächses mit Alkohol zu verhindern, muss sichergestellt werden, dass ihm täglich achtsame, liebevolle Zuwendung entgegengebracht wird. Nur unter diesen Voraussetzungen stellt das Gewächs die Whiskeyaufnahme rechtzeitig von allein ein.

Und dann … Jim. Ich bin immer SO dankbar, wenn Autoren darauf eingehen, dass der Großteil von Jims zur Schau gestellten Selbstbewusstseins eine Maske zum Selbstschutz ist. Ich habe ihn seit dem ersten Film niemals als Sonnyboy wahrgenommen, sondern vor allem als Menschen voller Ängste und Komplexe, der sich letzten Endes vermutlich deshalb so oft verprügeln lässt, weil er denkt, dass er ganz genau das verdient hat. Für den Sex nahezu gleichbedeutend mit Glück ist. Der echte Zuneigung vor seiner Freundschaft mit Bones überhaupt nicht kennt.

Konfrontiert mit der Tatsache, dass Bones ihn als nicht beziehungsgeeignet empfindet aufgrund seines Verhaltens, muss Jim noch viel weiter gehen, als diese Maske vor sich selbst zuzugeben: Er muss sie vor BONES zugeben. Das muss unfassbar hart, aber auch befreiend für Jim gewesen sein.

Es war vorhersehbar, dass alles gut enden würde, doch darüber war ich in diesem Fall sehr froh. Danke für die schönen Momente, die ich mit eurer Geschichte verbringen durfte! Ich hoffe, die kleine Familie hat ein wunderschönes gemeinsames Weihnachtsfest. :)

Alles Liebe
Cola

Antwort des Autors: Liebe Cola, wir freuen uns beide riesig über dein herzerwärmendes Lob! Das tut unendlich gut! Gemeinsame Projekte sind ja nicht immer ganz leicht, weil jeder ein bisschen eine eigene Vorstellung der Charaktere hat. Aber ich denke, dass Armber und ich sehr gut harmonieren und dass das auch rübergekommen ist.

Dass du mit unserer Interpretation der Charaktere zufrieden bist, freut uns ganz besonders. Besonders, wenn man den teils kitschigen Verlauf der Story bedenkt.^^ Hin und wieder ist der Gaul einfach mit uns durchgegangen. :D Und ich denke, du kannst davon ausgehen, dass das gemeinsame Weihnachtsfest sehr harmonisch und schön verlief. :)


18 Jahre | 10

Es hätte einfach ein gemütlicher Abend in ihrer Stammbar werden sollen. Aber Jim versetzt Leonard. Im grellen Licht der Nacht nimmt der Abend dann schließlich unerwartete Wendungen.

:
Keine
07.12.16 | 1 | Ja | 1537 | 217
Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 15.12.17 · Für: Kapitel 1: Kapitel 1
Liebe Amber,

waah, sehe ich das richtig, dass dies die letzte McKirk-Geschichte ist, die ich noch nicht von dir kenne und reviewt habe? Also, eigentlich würde die Vergangenheitsform besser passen, denn ich kenne und reviewe sie ja jetzt. :D Aber ich bin gerade richtig erschrocken - keine McKirk mehr von dir nach dieser hier, oder habe ich noch eine übersehen? *weint leise*

Auf jeden Fall konnte ich mir die beiden richtig bildhaft vorstellen. Bones, der von Drink zu Drink immer grummeliger wird, Jim mit seinem »Booooones?« (AWW!) - und wie das Ganze dann in Richtungen abdriftet, mit denen keiner von ihnen hatte rechnen können.

Und genau wie in »eMail für dich« bin ich total begeistert von deinen Beschreibungen dessen, was Leonard optisch wahrnimmt - nie zu ausführlich (lange Landschaftsbeschreibungen etc. langweilen mich schnell), aber treffend, poetisch und einfach wunderschön. Das hier:

»Es war eine laue Frühlingsnacht, der Himmel so klar, dass die Sterne in aller ihrer Pracht leuchteten und dem vollen Mond ein funkelndes Tuch bereiteten.«

So toll! *-*

Oh, und da fällt mir was auf! Statt »in aller ihrer Pracht« müsste es »in all ihrer Pracht« heißen - hätte ich das nicht rauskopiert, hätte ich es nie gemerkt. *prust*

Was mir am allerbesten gefallen hat, war Jim, der auf Bones’ »Ist nur nicht mein erster Drink heute« mit »Okay, Bones, dann aber definitiv dein letzter« antwortet. Wie er da auf Bones aufpasst, hat mich irgendwie total gekriegt.

Ob die beiden ohne den vielen Alkohol auch dort gelandet wären, wo sie gelandet sind? Bei Leonard habe ich da meine Zweifel, aber ich hoffe, er sieht auch ausgenüchtert ein, dass das Ganze zu seinem Besten war und kein Fehler. :D

Liebe Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Awwww, liebe Cola, deine Reviews sind immer so schön herzwärmend wie ein leckerer Tee am Kamin, während draußen Regen und Sturm ein Konzert geben. *mwah* Ja, ich bin die, die immer kleine Ausflüge in furchtbar poetische Landschaftsbeschreibungen macht, die meist in Bezug auf die Stimmung der jeweiligen Protagonisten stehen. ^^ War in "eMfD" auch schon (an dieser Stelle auch nochmal dankedankedanke für das Kompliment!!!!). Hm, ja, ist bisher tatsächlich meine letzte McKirk gewesen. Mit Janora zusammen schreibe ich ja noch die Serie "Die gesammelten Fälle unvermeidlicher Crossoverfälle", da ist eine Episode bisher mit Jim & Bones, aber Bromance. Mein Herz schlägt doch innigst für Garak und Bashir ... *kurz in selig-debiles tagträumen abdriftet* Da schreibe ich aktuell den zweiten Teil meiner "Waldsinfonie" und obwohl der dritte schon in Planung ist, kommt - Achtung, Spoiler, Surprise, Hurra!!! - mit Sicherheit vorher noch eine AU miiiiiiit *trommelwirbel* ... ... McKirk UND Garak/Bashir!!! Und zwar im Stile Jane Austens. XD Romantisch, dramatisch, fluffig, eventuell mit Half-Happy-End. Aber das wohl erst zum Frühjahr. Jetzt aber wieder zu deinem wunderschönen Review: viiiiiiielen, vielen Dank, du Schatz! Ich freu mich total, dass dir die Geschichte gefallen hat, war es doch mein erster und einziger Versuch, mal expliziter eine spezielle Handlung zu schreiben. Aber hatte sich meine Emony gewünscht. :) Und ja: Bones erwachte am nächsten Morgen verkatert, aber selig lächelnd mit einem glücklich sabbernden Jim im Arm. ;)