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Tarsus IV -Die Rückkehr von water-girl

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Sie erreichten Tarsus IV in der Mitte von Kirks nächster Schicht.
Der Captain war noch immer ungewöhnlich blass, doch Spock schob es auf die leichte Erkrankung der letzten Tage.
Dr. McCoy hatte einen Bericht verfasst, in dem er ausdrücklich auf die Auswirkungen von langen Stressperioden auf die körperliche und mentale Gesundheit von Raumschiffbesatzungen hinwies und hatte dringenden Landurlaub für die Crew, im Anschluss an die Mission, gefordert.

Als Erster Offizier hatte Spock den Bericht selbstverständlich gelesen und es schien ihm als könne er einige der aufgezählten Symptome an seinem Captain feststellen. Unter diesem Gesichtspunkt konnte er dem Doktor nur Recht geben. Die Crew, und insbesondere die Führungsoffiziere, zeigten deutliche Anzeichen von Stress und Überarbeitung. Nyota hatte ihn doch tatsächlich vor exakt 4 Stunden wegen einer Lappalie angeschrien und ihm vorgeworfen, dass er sie nicht lieben würde, als ob er je für ein lebendes Wesen mehr Gefühle zugelassen hätte, nur um sich dann exakt 14 Minuten später dafür zu entschuldigen.
Ja, Spock unterstütze den Antrag des Doktors auf eine Ruhepause.
Es war nur logisch.

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Kirk übernahm das Briefing der Landetruppe. Spock hatte zwar angeboten, das für ihn zu übernehmen, aber Kirk hatte mit der Begründung abgelehnt, dass er bereits bestens mit allen Einzelheiten vertraut war.

„Da alle mit den Details des Tarsus- Massakers vertraut sind, spare ich mir diesen Teil. Tarsus IV ist ein Klasse M Planet. Die Atmosphäre ist erdähnlich, die gemäßigte Klimazone deutlich ausgeprägter. Durch seine meteorologischen Eigenschaften eignet er sich überdurchschnittlich gut zur Landwirtschaft. Wir sind hier um eine mögliche Neukolonisierung zu prüfen.
Insbesondere muss unser Augenmerk dabei diesen Pilzsporen gelten.“

Eine 3-D Darstellung der Zusammensetzung erschien auf dem Schirm in der Mitte des Tisches.

„Des Weiteren werden wir an der Memorialzeremonie für die Opfer des Massakers teilnehmen. Die Teilnahme für die Crew ist optional, für die Führungsoffiziere Pflicht. Noch Fragen?“

Als sich niemand zu Wort meldete, nickte Kirk.

„Gut, die Zeremonie findet um 1500 statt, das Außenteam trifft sich in 30 Minuten im Transporterraum. Es ist wichtig für die Sternenflotte, dass wir auch bei den Medien einen guten Eindruck hinterlassen. … Also dann, wegtreten.“

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Der Vormittag war nicht schlimm gewesen. Nein er war grauenhaft. Sie waren den Höhlen sehr nahe gekommen, ebenso wie der alten Stadt. Alles hier erinnerte Jim an die vielleicht schlimmste Zeit seines Lebens. Und als wäre das noch nicht genug, war die Presse allgegenwärtig.

Der Posterboy-Captain der Sternenflotte und die tragischen Überlebenden von Tarsus IV. Diese Story wollte sich offenbar niemand entgehen lassen. Also lächelte Kirk in die Kameras und versuchte sich innerlich zu wappnen.
Er würde gleich eine Rede halten müssen, erklären wie wichtig dieser Planet für die Förderation war und dabei nach Möglichkeit allen das Gefühl geben, dass er nicht gerade lieber ganz wo anders wäre.

Zum Glück waren die Reporter gerade anderweitig beschäftigt, daher erlaubte sich Kirk den Luxus einen Moment innezuhalten, sich an eine Mauer zu lehnen und kurz die Augen zu schließen, um dem Schwindel, der ihn erfasst hatte, Herr zu werden.

„Alles in Ordnung, Captain?“

Spock hatte seinen Captain schon länger im Auge behalten, weil ihm aufgefallen war, dass dieser nicht gerade auf der Höhe zu sein schien.

„Nur etwas schwindelig. Es geht gleich wieder.“

Dummerweise suchten sich seine Beine genau diesen Moment aus, um einzuknicken und er sank an der Wand zu Boden. Spock fühlte seinen Puls.

„Ich werde Dr. McCoy holen gehen.“

Keine Minute später war er mit dem Gesuchten wieder zurück.

„Verdammt, Jim.“

Kirk fühlte wie ihm ein Hypo in den Nacken gepresst wurde und seine Welt rastete wieder ein.

„Dein Kreislauf ist im Keller“, informierte ihn Bones unnötigerweise.

Der Arzt checkte seinen Puls und die übrigen Werte, während er weitersprach. „Ich kann nicht einmal behaupten, dass mich das besonders überrascht. Du hast seit Tagen nicht genug geschlafen oder gegessen. Ja, ich weiß sehr wohl, dass unser gemeinsames Frühstück gestern deine letzte Mahlzeit war. Was hast du dir nur dabei gedacht, Jim?“

„Sorry, Bones, ich habe es wohl einfach vergessen.“

Bones antwortete mit einem Grunzen, offenbar war Jim in anbetracht der Umstände vergeben.

„Ich weiß wie wichtig dies hier für dich ist, Jim. Deswegen werde ich dir jetzt etwas geben, das dich noch ein paar Stunden durchhalten lässt. Aber wenn das hier vorbei ist, lässt du mich dafür sorgen, dass du mindestens acht Stunden durchschläfst. Verstanden, Jim?“

Der Captain nickte nur müde.

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Zuerst sprach der Organisator der Veranstaltung darüber, was dieses Memorial für ihn bedeutete und wie wichtig es sei aus der Vergangenheit zu lernen, um in Zukunft Fehler zu vermeiden.

Jim war als zweiter Redner vorgemerkt und saß deshalb recht weit vorne. Daher bekam er nicht richtig mit wie das Chaos begann, aber als einer der Reporter zu einer Frage ansetzte, stürmte eine Gruppe junger maskierter Männer mit Phasern das Gebäude.

„KEINER BEWEGT SICH, DANN WIRD AUCH KEINER VERLETZT!“

Diese donnernde Stimme kam Kirk seltsam bekannt vor.

Der Anführer der Gruppe ging zum Rednerpult, während seine Leute den Rest in Schach hielten. Im Gegensatz zu seinen Männern, trug er keine Maske.

„Das alles hier ist ein Schlag ins Gesicht für sämtliche Überlebenden. Die Sternenflotte soll sich um die neue Kolonie kümmern, ha! Sie haben es doch bei den Letzten auch nicht geschafft.
Sie haben nach dem verdammten Notruf noch 2 Monate gebraucht und diese Leute sollen Fragen klären und Sicherheit schaffen. Sie sind heute hier, weil sie alles über Tarsus wissen wollen. Nun hier bin ich liebe Presseleute, ein echter Überlebender von der Todesliste. Also fragen Sie!“

Einen Moment herrschte Totenstille, dann hob ein junger Reporter zitternd die Hand und stellte mit leiser Stimme eine ängstliche Frage.

„Warum sind Sie auf diese Weise gekommen? Warum haben Sie Ihren Wunsch als Redner zu kommen nicht einfach angekündigt? Sie hätten doch sicher als Gast kommen können.“

„JTs Regeln“, lautete die knappe Antwort.

Jim stöhnte innerlich, dies war also zum Teil seine Schuld.

„Tue immer das Unerwartete. Sie haben nicht erwartet, dass sich eine Gruppe von Kindern widersetzt und das überlebt. Also haben wir genau das getan. Alle 193 überlebenden von JTs Kindern haben danach gelebt. Aber, dass sie uns JT genommen haben, war hart genug.“

Hier bekam Kirk ein schlechtes Gewissen. Er hatte damals nicht gedacht, dass seine Kinder ihn für tot halten würden, wenn sein Name von der Liste gestrichen wurde, um ihn zu schützen. Immerhin war er der Einzige gewesen, der nicht nur Kodos, sondern auch jeden seiner höheren Offiziere identifizieren konnte.
Ob die anderen Soldaten wohl auch zu seinen Kindern gehörten? Schwer zu sagen. Sie sahen alle vollkommen gleich aus und sprachen kein Wort. Moment mal das erinnerte ihn an irgendwas.

Seine Konzentration würde unterbrochen als der Reporter, nun mutiger, fragte: „Was zum Teufel wollen Sie?“

„Ich will verhindern, dass es wieder geschieht und ich habe hier ein paar Fragen an unsere tollen Vertreter von der Sternenflotte.“

„Was für Fragen?“

Diese kühle Erwiderung kam von Spock. Offenbar hatte er beschlossen, seinem Captain zuvor zu kommen und ihn so zu schützen, für den Fall, dass dem überraschenden Redner die Antworten nicht gefallen könnten und er sich entschied, auf den Überbringer der Worte zu schießen.

„Wie wollen Sie verhindern, dass es wieder geschieht? Wie wollen Sie wissen, dass der nächste Gouverneur besser ist und wie wollen Sie sicherstellen, schneller auf Notrufe reagieren zu können?

„Der neue Gouverneur wird mit größter Sorgfalt unter Berücksichtigung sowohl seiner fachlichen als auch seiner sozialen Kompetenz ausgewählt und er wird von zwei Adjutanten unterstützt und beaufsichtigt werden. Des Weiteren sind sieben öffentliche Notrufstationen geplant und mindestens alle drei Monate Routinekontrollen von Raumschiffen. Dennoch muss ich feststellen, dass alle Ihre Fragen und Bedenken darauf abzuzielen scheinen, dass es erneut zu einer Katastrophe kommen wird. Die logische Frage ist daher, warum?“

„Der Pilz wird wiederkommen. Die einzige Person, die alles darüber weiß und eine resistente Getreidesorte entwickeln konnte, ist tot. JT ist tot.“

Bei den letzten Worten brach der Mann in Tränen aus. Dadurch wirkte er so viel jünger, so dass es Kirk wie Schuppen von den Augen fiel. Er stand auf und ging raschen Schrittes auf den noch immer weinenden Mann am Rednerpult zu.

„Captain was…?“

Der Mann neben ihm versuchte noch ihn zurückzuhalten, doch er war nicht einmal annährend schnell genug.

„Du irrst dich, Tom“, sagte Jim sanft, „Und das gleich in mehrfacher Hinsicht.“

Erschrocken blickte der Angesprochene auf. „Woher…?“

Der Mann am Pult sah den Captain überrascht an, als versuche er noch zu begreifen was er sah.

„Du hast Regel Nummer zwei vergessen. ’Bei einem guten Plan weiß man schon vorher, wie er ausgeht.’ Du hast dies hier nicht komplett durchdacht. Und wirklich Tom, Hologrammkrieger, sind wir aus dem Alter nicht inzwischen raus?“

„JT!?“ Der Ruf kam von hinten und Jim fühlte sich plötzlich von einem jungen Mann, etwa in Chekovs Alter, aus vollem Lauf umarmt.

„Kev. … Du bist auch hier?“ Jetzt war Jim doch mehr als nur etwas verwirrt.

„JT, du lebst!“ Tom hatte offenbar etwas gebraucht, um zu verarbeiten, dass sein tot geglaubter Freund quicklebendig vor ihm stand. Nun deaktivierte er die inzwischen ohnehin enttarnten Hologramme und schloss Jim ebenfalls in die Arme.

Der Raum war totenstill. Alle starrten auf die Szene und versuchten zu erfassen, was da eben passiert war. Jim hörte das Klicken einiger Kameras und vermutlich waren sie auch gefilmt worden, doch irgendwie war ihm das gerade alles egal.

Tom sah Jim direkt in Augen. In seinem Blick lag die pure Erleichterung.

„Ich fürchte, du musst mich jetzt festnehmen, JT. Aber das ist ok. Du lebst und das ist alles was zählt.“

Kev sah erst Tom, dann Jim mit großen Augen an.

„Ich fürchte er hat Recht, Kev. … Mr. Spock.“

Spock stand ohnehin nur noch wenige Meter entfernt und war deshalb mit zwei großen Schritten bei ihm.

„Ja, Captain.“

„Bitte bringen Sie Mr. Leighton zur Enterprise.“

„Natürlich, Captain.“

Spock stellte keine überflüssigen Fragen. Kirk hatte wirklich den besten Ersten Offizier der Flotte. Dann drehte Jim sich wieder zu Tom um. „Es tut mir leid, Tom, aber ich muss dich vorläufig unter Arrest stellen.“

„Kein Problem, JT, ich habe nichts anderes erwartet. Wie gesagt, du lebst. Nichts könnte mir jetzt noch den Tag verderben.“

Nachdem Spock mit dem wohl glücklichsten Gefangenen, den er je gehabt hatte hochgebeamt war, drehte Jim seinen Kopf, um seiner Klette ins Gesicht sehen zu können.

„Kev, ich freu mich ja auch dich zu sehen, aber vielleicht solltest du mich jetzt loslassen, damit ich das hier zu Ende bringen kann.“

Kevin Riley, der sich schlagartig bewusst wurde, dass er gerade einen Captain der Sternenflotten vor den Augen der Reporter umarmte, wurde rot, ließ Kirk los und trat einen kleinen Schritt zurück, um seinem alten Freund und Held besser ins Gesicht schauen zu können. Diese intensiven blauen Augen hatte er nie vergessen können.

„Entschuldige, JT. Es ist nur so verdammt lange her und alle anderen, mit denen ich heute gesprochen habe, dachten auch du wärst tot.“

„Alle anderen, Kev? Wer ist denn noch alles hier?“

„Alle die es geschafft haben. Alle 193.“

Damit hatte Kirk nun wirklich nicht gerechnet. Als er in die Richtung sah, in die Kevin gezeigt hatte, entdeckte er sie sofort. Jeder Einzelne starrte ihn aus großen Augen an.

„Geh zu Amy rüber. Ja, Kev?“

Amy war für die jüngeren Kinder so was wie eine Ersatzmutter gewesen. Sie würden sich nachher viel zu erzählen haben.

Nachdem Kev genickt hatte und zu den anderen herübergegangen war, atmete Jim noch einmal tief durch und trat ans Rednerpult.

„Guten Tag. Die meisten der Anwesenden kennen mich. Mein Name ist James T. Kirk und ich bin der Captain des Förderationsraumschiffes Enterprise. Einige hier im Raum kennen mich jedoch besser als JT. Also dann, Ihre Fragen?“

Nach der wohl längsten Pause, die Kirk je auf einer Pressekonferenz erlebt hatte, stellte ein Reporter die Frage, auf dessen Beantwortung anscheinend jeder einzelne Reporter im Raum im Stillen gehofft hatte.

„Was ist damals hier auf Tarsus IV wirklich passiert? Und ich meine damit die reine Wahrheit.“

„Sind Sie sicher, dass Sie die Antwort hören wollen?“

Kirks Gegenfrage schien den Mann, der etwa um die 40 Jahre alt sein musste, zu verunsichern. Dennoch gab er nicht nach. „Natürlich.“

Kirk seufzte. Er hatte eigentlich nichts Anderes erwartet. „Ist das für euch in Ordnung, Leute?“, fragte er die ehemaligen Kinder.

„Alles was du willst, JT“, erwiderte Amy und sprach damit für die gesamte Gruppe der Überlebenden.

Gut seine Kinder von damals standen hinter ihm und Amys Stimme machte ihm Mut.
Kirk holte noch einmal tief Luft. Dann begann er zu erzählen. Er erzählte alles. Von den Pilzen über Hoshis Einsatz, bis hin zu ihrer Rettung durch die Sternenflotte. Kurz hatte er überlegt, seine Gefangennahme auszulassen, schließlich wussten selbst seine ehemaligen Kinder nicht alles darüber, doch dieser Teil gehörte ebenso zur Geschichte wie alles andere.
Und weil er gerade schon dabei war, und sein Freund etwas Mitgefühl gebrauchen konnte, klärte er auch gleich den Teil mit Tom.

„Tom ist ebenfalls ein Genie. Während unserer Zeit auf Tarsus wurden wir enge Freunde. Die Holosoldaten, welche Sie gesehen haben, hatten wir aus Langeweile entwickelt. Das ist alles schon derart lange her, dass ich heute eine Weile gebraucht habe um sie wiederzuerkennen. Tom muss sie heute aus seinem alten Haus geholt haben. Offenbar haben ihn die Erinnerungen schwerer getroffen als erwartet. Ich bitte Sie daher um Verständnis für diesen Zwischenfall. Seien sie versichert, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand. Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass er alle Hilfen bekommt, die er braucht damit er nicht länger unter Tarsus leiden muss.
Gibt es noch weitere Fragen?“

Nach zwei Minuten Stille entschied Jim, dass er genug gesagt hatte und verließ das Podest.
Die beiden Politiker nach ihm, fanden ihre vorbereiteten Reden nun völlig unbrauchbar und fassten sich daher kurz.

Nach einer Schweigeminute war das Memorial zu Ende und alle gingen in den angrenzenden Raum, um sich etwas zu erfrischen.

Jim fand sich plötzlich umringt von all seinen Kindern. Alle wollten ihn umarmen oder berühren, um sich zu vergewissern zu können, dass er auch wirklich lebte und real war. Und sie wollten ihm danken. Jeder einzelne tat es auf seine Weise. Manche mit Worten, andere mit Blicken oder Gesten. Es tat Jim in der Seele gut, sie alle wohlbehalten wiederzusehen.

Und dann war da natürlich noch Kevin, der ihm immer besonders nahe gestanden hatte und ihn nie aus den Augen ließ. Kev hatte seine Eltern auf Tarsus verloren und Jim hatte ihn aufgegabelt. Wenn ihm seine Eltern fehlten, hatte er Jim oft ’Dad’ genannt und er wiederum hatte ihn dann ’mein kleiner Kev’ angesprochen. In gewisser Weise war Kev eine Weile wie ein Sohn für Jim gewesen.

Kevin Riley konnte es nicht glauben. Er hatte praktisch seinen tot geglaubten Vater zurück und er sollte verdammt sein, wenn er ihn wieder verlieren würde. Daher blieb er einfach bei Jim, als sich nach und nach alle wieder auf ihre Schiffe verabschiedeten.

„Solltest du nicht auch auf eines der Schiffe zurückkehren, Kev?“

Kevin konnte in Jims Augen sehen, dass dieser eigentlich nicht wollte, dass er ging. Dass er ihn ebenso sehr brauchte. Daher war es wohl Zeit seinen Trumpf auszuspielen.

„Kadett Kevin Riley bittet um Erlaubnis an Bord der Enterprise kommen zu dürfen.“

Die Enterprise war kein Zivilistenschiff. Aber ein Kadett konnte durchaus die Möglichkeit haben aushilfsweise auf ihr zu dienen.

„Kadett?“

Kirk konnte sich ein überraschtes und auch erfreutes Grinsen nicht verkneifen. Das war einfach perfekt.

„Im zweiten Jahr, Sir“, nickte Kevin Riley stolz.

„Erlaubnis erteilt. Folge mir Kev, ich muss den Rest meiner Offiziere einsammeln.“

Wie sich herausstellte, war das Einsammeln leichter als erwartet. Kaum waren sie nicht mehr von seinen Kindern umringt, waren sie da.
Uhura nahm ihren errötenden Captain sogar in den Arm.

„Ohh Gott, Jim, … wir hatten ja keine Ahnung.“

Sie schien tatsächlich den Tränen nah.

„JT, du hast es nie jemandem erzählt?“, fragte Kevin erstaunt.

Alle sahen den jungen Mann an als würden sie ihn erst jetzt bemerken.

„Nicht meine Lieblingserinnerung“, murmelte Jim.

„Ach so, ja. Kadett Kevin Riley, das ist meine Führungscrew. Zumindest ein Teil davon. Spock und Scotty sind schon wieder zurück zur Enterprise.“ Nachdem er der Vorstellung, nach seinen Maßstäben, genüge getan hatte, holte er seinen Kommunikator raus.

„Kirk an Enterprise. Sechs Personen zum Beamen.“

„Aye Sir.“


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