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STD 01 - Böses Erwachen von Adriana

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Noch immer war der Himmel wolkenlos und strahlend blau und Raymond Kitamura empfand das schöne Wetter als glatten Betrug. Nein, das Paradies konnte nicht real sein, wenn auf der anderen Seite des Erdballs gerade siebenundzwanzig Menschen verbrannt waren. Darunter auch sein Vater. Er befand sich in einer Holosuite, brauchte nur „Programm beenden“ zu rufen und durch eine Tür zu treten ... hinaus in eine kalte stürmische Einöde.
„Raymond ...“ Es war Kilaris Stimme, doch Kilari war genauso wenig real.
Selbst als sie ihn umarmte, spürte er es nicht wirklich.
Von Kilari umarmt zu werden … früher hatte er in seinen Tagträumen ausgemalt, wie sie sich wohl anfühlen würde … bestimmt weich, mit zarter, samtiger Haut … und dann strömte sein Blut dorthin, wo bei Männern angeblich das zweite Gehirn saß.
Aber diesmal passierte nichts dergleichen. Er war einfach nur froh, in dieser schrecklichen Situation eine Freundin zu haben.
„Professor Lindström fragt, wie es dir geht“, begann sie sanft. „Die Sache mit deinem Vater tut ihm sehr leid ... und mir auch.“
„Danke, Kilari“, murmelte er gerührt.
„Wie schaffst du es nur, so gefasst zu sein? Du hast bis zum Schluss in Lindströms Unterricht gesessen und dir wie ein Besessener Notizen gemacht, ohne hochzugucken ... dann bist du oh-
ne ein Wort aufgesprungen und verschwunden. Ich mache mir Sorgen, ehrlich gesagt.“
„Was erwartest du, von mir, Kilari?“ entgegnete er spröde.
„Es gibt eine Gedenkfeier, heute Nachmittag um 16.00 Uhr auf dem Campus ...“
„Muss ich dort hingehen?“ fragte Raymond und erschrak selbst vor seinem schroffen Ton.
Kilari wich zurück. „Natürlich nicht – aber ich dachte, du solltest es wissen.“
„Das ist lieb von dir“, erwiderte er und sein Blick bat um Entschuldigung. „Aber ich halte das nicht aus. Wenn sie diese Geschichten über meinen Vater erzählen ... was er für ein außergewöhnlicher Mensch war und wie ergeben er gedient hat ... irgendwann fange ich an, zu heulen wie ein Baby ... vor all den Leuten in der Öffentlichkeit ... das wäre mir echt peinlich.“
„Der Gedanke an diese Feier ist dir ein Gräuel – und das kann ich gut verstehen.“ Der Ausdruck ihrer schönen blauen Augen war dem Jungen ein Rätsel. Dass in diesem wohlgeformten Mädchenkörper eine uralte, fremdartige Seele wohnte, war ihm selten so bewusst gewesen, wie diesem Moment. „Aber nicht, weil du Angst hast, in der Öffentlichkeit zu heulen und deshalb schief angeguckt zu werden ... im Gegenteil: sie werden dich eher schief angucken, wenn du nicht heulst ...“
„Worauf willst du hinaus?“ unterbrach er sie steif.
„Wenn du zur Gedenkfeier gehst, musst du akzeptieren, dass dein Vater für immer gegangen ist. Dass er nie wieder in seinem Arbeitszimmer über irgendwelchen Datenpads brüten wird ... nie wieder Wein mit dir trinken ... dich nie wieder wegen einer schlechten Zensur herunterputzen ... Du kannst nur noch hoffen, dass seine Seele jetzt an einem besseren Ort ist – aber das kommt dir infantil und albern vor. Obwohl ich fest überzeugt bin, dass er weiterlebt: irgendwo, irgendwie ...“
„Er hatte leider keinen Trill-Symbionten – und an den Himmel glaube ich nicht.“
„Ich fühle wirklich mit dir – aber den Sarkasmus kannst du dir sparen, Ray!“
Ein Schleier legte sich über die Welt und Raymond kapierte, dass seine Augen sich mit Tränen füllten ... dass er nichts dagegen tun konnte. Kilaris Bild wurde von salzigem Wasser weggewaschen. Sie verschwand, weil es in Raymonds Geist keinen Platz mehr für so etwas Schönes gab. „Entschuldige, Kilari ... ich ... ich finde es unheimlich nett, dass du mir helfen willst ... aber ich wäre jetzt gern allein.“
Dann ging er. Die Welt zerfloss in bunte, wabernde Farbschlieren, die sich um seine Knöchel zu wickeln und ihn zu Fall zu bringen drohten. Er stieß immer wieder gegen Hindernisse, die manchmal hart, manchmal weich waren, ab und zu sogar schimpften oder fluchten.
Eine ganze Stunde später – sein Haus hatte ihn mittlerweile gefunden und verschluckt – saß er auf den hölzernen Treppenstufen, beide Arme um die Knie geschlungen, und weinte hemmungslos. „Warum?“ schrie er den Tisch, das Sofa und die makellos weiße Rauhfasertapete an. „Warum? Wieso habt ihr ihn umgebracht, ihr Schweine? Womit hat er das verdient? Womit hab ich das verdient?“ Diesmal starrte er anklagend in die graugrünen Augen einer attraktiven, rothaarigen Frau. „Kannst du mir das erklären?“
Karen Kitamura, geborene O’Reilly, antworte natürlich nicht. Sie war nur ein Holobild an der
Wand. Trotzdem glaubte Raymond, ihre Stimme zu hören ... wie sie seinen Vater anschrie, in ihrer typisch temperamentvollen Art ...

„Hab ich dir schon erzählt, dass ich manchmal Visionen von der Zukunft habe? Und weißt du, was ich dann sehe? Dich, Yasushi, wie du vor Erschöpfung an deinem verfluchten Schreibtisch zusammenbrichst – selbstverständlich mit der Föderationshymne auf deinen Lippen. Lieber Gott, ich heirate nie wieder einen Japaner! Schon dieser Fraß, den du manchmal für uns kochst ... so was isst doch höchstens Gollum, aber kein vernünftiger Mensch! Oder willst du den armen Ray damit vergiften, weil er dir zu frech ist? Ich hab das alles so satt! Dich, die Sternenflotte … ich will damit nichts mehr zu tun haben!“

Raymond packte eine schwere Vase und warf sie schluchzend gegen das Bild. Glas klirrte und Wasser lief die Wand herab. Nun sah es aus, als würde auch seine Mutter weinen ... Vielleicht weinte sie tatsächlich – wo immer sie gerade steckte.
Sie hatte die Familie verlassen, als er neun Jahre alt gewesen war.
Raymond verliebte sich in das Scheppern von Porzellan und Glas. Es war so befreiend!
Ohne nachzudenken, riss er eine Schublade nach der anderen aus den Schränken, schmiss sie gegen die Wände und sein Herz jubilierte jedesmal, wenn irgendwas knallte oder zerbrach. Alles war besser, als diese gespenstische Stille ... diese Leere. Er hätte Kilari nicht wegschicken dürfen. Es war keine gute Idee gewesen, allein in dieses verlassene Haus zurückzukehren.
Als er keine Kraft mehr hatte, lehnte er sich gegen Captain Kitamuras Bücherregal. Das Chaos, das er angerichtet hatte, quälte seine Augen und ihm wurde plötzlich ganz kalt. Er hatte sein schönes Zuhause verwüstet, seine Nachbarn würden die Polizei rufen ... oder die Klapsmühle. Denn das hier war die Tat eines Wahnsinnigen. Er atmete heftig, sein Herz raste und er schloss die Augen, damit ihn das zerschmetterte Bild seiner Mutter nicht länger anlächelte.
„Komm zurück, Dad“, murmelte er halb erstickt. „Du bist mir ganz schön auf die Nerven gegangen und wir hatten dauernd Krach, weil du nie mit mir zufrieden warst, aber ... Gott, ich vermisse dich!“ Er schniefte. „Heute früh hast du gesagt, dass du stolz auf mich bist ... so was sagst du nicht oft und es bedeutet mir unheimlich viel! Vielleicht hat Kilari Recht und du bist noch irgendwo da draußen. Falls das so ist, hoffe ich, dass du mich hörst. Du hast mich geliebt, du warst für mich da, und dafür möchte ich dir danken.“
Ein Geräusch wie das Rascheln von Papier ließ ihn aufhorchen. Als er widerwillig die Augen öffnete, stand sein Vater vor ihm.
Jetzt wusste er endgültig, dass er den Verstand verloren hatte.
„Du ... du bist tot!“ stammelte er.
Captain Kitamura lächelte. „Du hattest wohl einen schlimmen Traum.“
Natürlich! Raymond war so erleichtert, dass er über das ganze Gesicht strahlte. Er umarmte seinen Vater, der die Umarmung unbeholfen erwiderte. Ein Alptraum ... es war nur ein Alptraum gewesen. Jetzt war er endlich aufgewacht und konnte sich auf den nächsten Tag freuen.
Aber das Chaos war noch da. Und sein Vater hatte kein Wort darüber verloren.
Das war nicht nur ungewöhnlich, sondern fast so sensationell wie eine Eiszeit auf Vulkan.
„Was machst du hier?“ fragte der Junge zögerlich. „Die Konferenz ...“
„Ich hab was Wichtiges vergessen. Eine graue Sicherheitsbox ... Hast du eine Ahnung, wo sie liegt, mein Junge? Es ist wirklich sehr wichtig!“
Raymond schüttelte ganz langsam den Kopf, wie in Zeitlupe. Tränen schossen wieder hoch. Sein Vater hatte nie so mit ihm geredet. Oder ihn so angelächelt: derart erwartungsvoll und gleichzeitig irgendwie ... heimtückisch. Und er hatte auch nie etwas Wichtiges vergessen.
„Du bist nicht mein Dad – verschwinde!“ fauchte Raymond und packte den Phaser auf Captain Kitamuras Schreibtisch. „Raus hier – oder ich drücke ab!“
Der Mann hinter dem Schreibtisch rührte sich nicht.
„Wer, zum Teufel, bist du?“
Anstelle einer Antwort lächelte Captain Kitamura. Er lächelte so breit, dass sein Kopf aufklappte und bräunliche Gallertmasse aus seinem Schädel quoll. Binnen einer Sekunde verwandelte sich sein Arm in einen meterlangen Tentakel, der sich mit eisernem Griff um Raymonds Handgelenke schlang. Der Junge schrie gequält, als seine Knochen brachen. Die Waffe rutschte aus seinen Händen, greller Schmerz fraß sich durch seine Arme, für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen und im nächsten Augenblick flatterte ein weißer Vogel aus dem Fenster.
„Alles okay?“ Es war eine Frauenstimme und sie kam offensichtlich von draußen. „Kann ich Ihnen irgendwie helfen?“ Diesmal eindeutig näher ...
Raymond blinzelte und eine Bajoranerin in Sternenflottenuniform beugte sich über ihn. Ihre Hand lag auf seiner Schulter und ihre braun-grün-gescheckten Augen musterten ihn besorgt.
Er sah die Rangabzeichen eines Captains an ihrem Kragen aber er salutierte nicht. Die Sternenflotte und ihre Hierarchien waren ihm plötzlich egal.
Er blickte die Unbekannte nur fragend an.
„Ich hörte Sie schreien und stolperte auf einmal in diese Neunzig-Quadratmeter-Apokalypse“, erklärte sie und streckte die Hand nach ihm aus. „Was, bei allen Pah-Geistern, ist hier passiert? Sie sehen aus, als stünden Sie unter Schock, Kadett ...“
Raymond schnappte sich die Waffe seines Vaters. Er keuchte vor Schmerzen, aber er hielt den Phaser fest umklammert. „Wer sind Sie? Und wie sind Sie hier reingekommen?“
„Zu Ihrer ersten Frage: Ich bin Captain Lairis Ilana. Zur zweiten: Die Tür stand offen und dass ich hier vorbeigekommen bin, ist purer Zufall. Ich hoffe, ich habe Ihre Neugier soweit befriedigt, dass Sie endlich den verdammten Phaser runternehmen.“
Raymond ignorierte den letzten Satz. Er schüttelte den Kopf und funkelte Lairis zornig an. Sie war nicht echt – genauso wenig wie sein Vater. Sie war das schöne Mädchen, das sich bei Tageslicht als gefräßige Monsterspinne entpuppte ... ein altes japanisches Märchen ... sein Vater hatte es ihm als Kind vorgelesen und er hatte Alpträume davon gekriegt ... „Lass mich doch endlich in Ruhe, Wechselbalg!“ fuhr er sie an. „Glaubst du, ich falle noch mal auf dich rein, weil du so eine nette Gestalt angenommen hast? Vergiss es! Du bist zurückgekommen, weil du die Sicherheitsbox haben willst ... Sorry, ich weiß nicht, wo das Scheißding ist – und wenn ich es wüsste, würde ich es dir nicht verraten!“ Er grinste siegesgewiss, obwohl immer noch Tränen über seinen Wangen liefen. „Hey, du kannst mich nur sechzehn Stunden lang foltern, dann musst du in deinen Eimer zurück! Du kannst mir nichts mehr tun, wenn du zur Schleimpfütze wirst. Ja, ich weiß über euch Formwandler Bescheid ...“
Lairis zog urplötzlich einen Dolch aus ihrem Waffengürtel und ritzte mit unbewegter Miene ihre Handfläche. „Was ... was tun Sie da?“ stammelte der Junge verunsichert.
Diesen Moment nutzte Lairis, um ihn blitzschnell zu entwaffnen. „Ich beweise Ihnen, dass ich weder unschuldige Kadetten foltere noch in Eimern schlafe.“
„Tut mir Leid, Ma’am ... verzeihen Sie mir bitte.“ Raymond wandte sich ab. In seinem Inneren kämpften drei gleich starke Kräfte: Da war zuerst der Wunsch, sich trostsuchend in Captain Lairis‘ Arme stürzen. Dagegen drängte ihn die zweite Kraft, wegzulaufen und ganz schnell zu vergessen, wie er sich vor ihr blamiert hatte. Und sein drittes Ich wollte auf der Stelle einschlafen.
Raymond tat nichts dergleichen. Er stand einfach nur da und atmete schwer.
„Haben Sie einen Hautregenerator hier?“ fragte Lairis.
Raymond schüttelte sich verwirrt über den plötzlichen Themenwechsel.
„Für meine Hand, Sie Blitzdenker! Ich habe keine Lust, Admiral Laytons Schreibtisch vollzubluten.“
„Laytons Schreibtisch?“
Lairis holte ungeduldig Luft. „Sie hatten eine Begegnung mit einem Wechselbalg in Ihrem eigenen Haus – das müssen wir dem Hauptquartier melden! Möglichst sofort. Sie kennen doch die Vorschriften, Kadett. Oder haben Sie die Sicherheit schon gerufen?“
„Nein“, erwiderte er schwach.
„Hab ich mir schon gedacht“, knurrte sie. „Das könnte Ärger geben.“
„Ich weiß.“
„Deshalb muss ich Sie begleiten. Wenn ich den Hohen Tieren erzähle, in welchem Zustand ich Sie gefunden hab, lassen sie vielleicht Milde walten.“
Raymonds Miene verriet, dass ihm diese Vorstellung gar nicht gefiel.
„Also haben Sie nun einen Hautregenerator, oder nicht?“ bohrte Lairis nach.
Mit zitternden Fingern deutete Raymond auf die Badezimmertür. Dabei rutschte der Ärmel seiner Uniform zurück und legte blutige Quetschwunden frei.
Der Gesichtsausdruck des Captains wechselte von moderatem Ärger zu Betroffenheit. „Sieht ganz so aus, als bräuchten Sie eine Behandlung nötiger, als ich.“ Sie bewegte das kleine, zylinderförmige Gerät routiniert über Raymonds Handgelenke.
„Ich hoffe, dieses Ding flickt auch meine Knochen“, stieß der Junge zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor. „Der Schleimteufel hat zugedrückt wie ne andorianische Boa!“
„Wird schon funktionieren.“ Sie blickte ihn mitfühlend an. „Ich bin noch nicht dazu gekommen, Ihnen mein Beileid auszusprechen ... für den Tod Ihres Vaters. Er war ein guter Offizier und Sie können stolz auf ihn sein.“
„Danke, Captain.“ Seine Stimme klang heiser.
Sie aktivierte ihren Kommunikator, verlangte eine Verbindung zum Hauptquartier der Sternenflotte und gab eine Kurzfassung von Raymonds Geschichte zum Besten.
„Verstanden, Captain Lairis“, erwiderte eine männliche Stimme am anderen Ende. „Bleiben Sie bitte, wo Sie sind! Verändern Sie nichts am Tatort! Wir beamen Sie und Kadett Kitamura in Kürze zur Sicherheitszentrale.“
Raymonds Blick war leicht verlegen, als Captain Lairis sich neben ihm auf den Stufen niederließ und den Schnitt an ihrer Hand verarztete.
„Stimmt was nicht, Kadett?“
„Nein, Ma‘am, alles okay.“ Er lächelte schief. „Es ist nur so ... Sie sind heute schon die zweite Frau, die sich vor meinen Augen die Handfläche aufsäbelt.“
Lairis zuckte die Achseln. „Es sind schwierige Zeiten.“
„Es tut mir sehr Leid, was ich zu Ihnen gesagt hab, als ich Sie für einen Wechselbalg hielt, Captain. Ich hoffe, Sie halten mich jetzt nicht für respektlos, übergeschnappt oder ... Wissen Sie, ich bin sonst nicht so daneben ...“
„Sicher nicht. Sonst wären Sie nicht auf der Akademie.“
Raymond lächelt schwach. „Und wie es hier aussieht ...“
„Müssen Sie mit sich selbst und Ihrer Hausratversicherung abmachen.“
„Ich erkläre denen einfach, der Wechselbalg hätte alles verwüstet.“
„Sehr clever, Kadett! Offenbar haben Sie Probleme, Ihre Gefühle in der Öffentlichkeit zu zeigen, weshalb Sie um so schlimmer ausrasten, wenn Sie allein in Ihren vier Wänden sind.“ Sie streifte seine Handgelenke mit einem Blick. „Tut’s noch weh?“
„Nicht sehr.“
Lairis nickte knapp. „Sie sollten damit zum Arzt gehen. Im Dienst hätte ich ein Med-Kit dabei gehabt und bessere Erste Hilfe leisten können.“
„Sie sind nicht dienstlich unterwegs?“
Sie lächelte flüchtig. „Meine Tochter hat ihre Abschlussfeier in der Schule dort drüben.“
Raymond blickte nachdenklich aus dem Fenster auf den Eingang der Zefram Chochrane High School. „Das heißt wohl, Sie verpassen sie gerade ...“
„Ja“, antwortete Lairis betrübt. „Sie wird ziemlich enttäuscht sein.“
„Sie wird Ihnen verzeihen“, meinte der Junge und fügte in Gedanken traurig hinzu: „Spätestens nach Ihrem Tod.“


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