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STD 01 - Böses Erwachen von Adriana

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Über San Francisco erstreckte sich ein wolkenloser, azurblauer Himmel, doch in Kadett Raymond Kitamuras Kopf war eine dicke Nebelsuppe. Während er sich ins Badezimmer schleppte, gähnte er fast ununterbrochen.
„Welcher Hornochse ist eigentlich auf die Idee gekommen, früh um acht Quantenmechanik-Vorlesungen abzuhalten!“ beschwerte er sich, obwohl ihn niemand hörte.
Er war viel zu spät ins Bett gegangen, doch es war nicht nur der Schlafmangel, der ihm so zu schaffen machte ... Nein, was ihn ins Reich der Scheintoten versetzt hatte, waren die vier oder fünf Gläser Sake, zu denen ihn sein Vater überredet hatte. Ausgerechnet Captain Yasushi Kitamura, der Musteroffizier, das Fleisch gewordene Pflichtbewusstsein, betrank sich einen Tag vor einer wichtigen Konferenz! Das ging nicht mit rechten Dingen zu ...
Aber dann hatten sie irische Seemannslieder gesungen, die Raymond von seiner Mutter kannte ... sie hatten über alte Zeiten geredet, über Raymonds Zukunftspläne, über Frauen ... und sie hatten gelacht, gelacht, gelacht. So viel Spaß hatte Raymond mit seinem Vater noch nie gehabt und er lächelte trotz seines schmerzenden Schädels, wenn er an den letzten Abend zurückdachte. Dennoch blieb ein schales Gefühl hängen, eine diffuse Angst.
Raymond schwankte die Treppe hinunter und klopfte an die Tür von Captain Yasushi Kitamuras Arbeitszimmer. Das Wochenende war vorbei und nun galt es wieder, in Kadettenbaracken zu schlafen. Es hatte ihm noch nie soviel daran gelegen, „Auf Wiedersehen“ zu sagen.
Hoffentlich war sein Vater nicht schon fort, auf dem Weg nach Antwerpen, wo heute ein Treffen zwischen hochrangigen Vertretern der Föderationsregierung und der Romulaner stattfinden sollte, eine Verhandlung über den Einsatz von Tarnvorrichtungen im Alphaquadranten ... Warum, fragte sich Raymond plötzlich, nahm ausgerechnet Captain Kitamura an dieser Konferenz teil, obwohl er kein Admiral, kein Diplomat und kein Regierungsbeamter war? Es musste an diesem neuen Schiff liegen, das im Trockendock von UTOPIA PLANITIA auf ihn wartete. Die U.S.S. DEFENDER ... ein Name, der besser zu einem altertümlichen Navy-U-Boot als zu einem Föderationsschiff passte, ein Name, der Raymond sofort an Krieg und Raumschlachten denken ließ, an ganze Planeten, die binnen Sekunden in die Luft gesprengt wurden ... Manchmal hatte der Junge Gesprächsfetzen aufgeschnappt, die zwischen seinem Vater und anderen Offizieren hin und her flatterten: Multivektor-Angriffsmodus, Telleron-Geschütze, Quantentorpedos, neue Kampfflotte, Tarntechnologie. Seit Admiral Layton das Sagen im Hauptquartier hatte, war der Ton in der Sternenflotte um einiges harscher und militanter geworden, häuften sich die Tage, an denen der Kadett seine Ausbilder daran erinnern musste, dass sein Name Raymond Kitamura war und nicht „Wischlappen“, „Fauler Hund“ oder „Rohrmade“ ...
Die Tür stand offen. Tiefe Furchen hatten sich in Captain Kitamuras Stirn gegraben, er beugte sich über ein Datenpad und bemerkte seinen Sohn nicht gleich. Raymond blickte gedankenverloren aus dem großen, blank geputzten Panoramafenster, das den Blick auf den Haupteingang der „Zefram Chochrane High School“ freigab.
„Du guckst wohl nach den Mädchen“, scherzte sein Vater müde.
Raymond lächelte. „Vielleicht.“
„Was ist mit der Schwarzhaarigen aus deiner Klasse, die Kleine, die ein paar mal bei uns zu Hause war?“
„Diana DeMarco?“
„Sie ist hübsch.“
„Sie ist ne Zicke.“
„Aber wenigstens keine Zivilistin.“
Beide lachten kurz.
Dann fiel Raymonds Blick auf das Datenpadd in Yasushis Hand und er wurde neugierig. „Hey, sind das die Konstruktionspläne der DEFENDER?“
Captain Kitamura schwieg, sein hageres Gesicht verriet keine Gefühlsregung, seine dunklen, mandelförmigen Augen wirkten stumpf, als den Inhalt seines Aktenkoffers checkte.
„Kann ich sie mal sehen?“ Raumschiffkonstruktion hatte Raymond schon als kleinen Jungen fasziniert und seine Stimme überschlug sich fast.
„Nein!“ Die Antwort des Captains kam unerwartet laut und schroff.
„Ach komm schon, Dad, es ist doch nur ein Schiff!“
„Es ist nicht nur ein Schiff. Es ist die Zukunft der Sternenflotte.“
„Ich bin auch die Zukunft der Sternenflotte.“ Raymond grinste frech, doch er spürte das Eis wieder zuwachsen, das gestern Abend erst gebrochen war. Nicht zum ersten Mal rumorte ein flaues Gefühl in seinem Bauch, das nichts mit seiner Alkoholvergiftung zu tun hatte.
„Ich mach mich dann mal auf die Socken, Dad“, verabschiedete er sich hilflos.
Captain Kitamura nickte abwesend. „Viel Erfolg, mein Sohn.“
„Dir auch, Dad. Viel Glück bei der Konferenz.“
Täuschte Raymond sich oder wurden die Furchen auf Captain Kitamuras Stirn bei dem Wort „Konferenz“ noch tiefer?
Der Koffer schnappte zu, Yasushi trat hinter dem Schreibtisch hervor und drückte seinen Sohn wortlos an sich – so heftig, als wollte er ihn nie wieder loslassen.
Raymond war überwältig ... überwältigt und irritiert. Solche Gefühlsausbrüche passten überhaupt nicht zu seinem Vater – genauso wenig, wie das wilde Trinkgelage gestern Abend.
Als ihm die Wahrheit aufging, zog sich sein Magen so heftig zusammen, dass es wehtat. Verdammt, er hätte es wissen müssen – aber er wollte es nicht wissen. Er wollte es immer noch nicht wissen. „Zum Teufel, was ist los mit dir?“ Seine Zunge fühlte sich rau und pelzig an. „Du hast eine Mission, richtig? Eine sehr gefährliche Mission ...“
Captain Kitamuras Augen schimmerten verdächtig. „Ja.“
„Mit der U.S.S. DEFENDER. Nach der Konferenz.“
Diesmal erwiderte Yasushi nichts.
„Oh Gott, verdammt, ich ...“ Raymond wollte noch so viel sagen, aber ein dicker Kloß verstopfte seine Kehle und seine Worte verrieselten im Nirgendwo. „Versprich mir, dass du zurückkommst, ja?“
„Das kann ich nicht versprechen“, erwiderte sein Vater traurig. „Dunkle Zeiten kommen auf uns zu und ich wünschte manchmal, die Ereignisse würden an uns vorbeirauschen, ohne uns zu verändern. Aber so ist es leider nicht. Was uns bleibt, ist Pflichtbewusstsein, Loyalität und Ehre. Und manchmal werden wir Dinge tun müssen, die uns nicht gefallen.“
„Nun ja, wenn wir uns verteidigen müssen ...“
„Ich bin stolz auf dich, mein Sohn!“
Danke“, murmelte Raymond.
„Heute wird sich alles entscheiden.“
„Heute? Warum denn heute? Ich kapiere gar nichts mehr“, regte sich der Junge auf.
„Ich darf es dir leider nicht sagen.“ Captain Kitamura wandte sich ab.
„Na toll, ich werde dich vielleicht verlieren und weiß noch nicht mal ...“
Yasushi umarmte seinen Sohn erneut.
„Es wird alles gut, mein Junge. Und nun geh! Du kommst sonst zu spät zu deiner Vorlesung.“
Dann trennten sich ihre Wege und Raymonds Knie fühlten sich wie Pudding an.
Auf dem Campus der Akademie stieß er beinahe mit Diana de Marco zusammen, die – wie er amüsiert feststellte – auch nicht viel munterer aussah, als er. Ihre sonst so lebendigen schwarzen Augen waren zu rot unterlaufenen Schweinsritzen zusammengeschrumpft.
„Na, auch ne wilde Party mit deinem Alten Herrn gehabt?“ zog er sie auf.
„Was? Wie?“ Sie zog die Nase kraus. „Nein, hab die Nacht durchgepaukt.“
Er grinste. „Subraumharmonik?“
„Was sonst.“ Auf einmal verfinsterte sich ihre Miene noch mehr. „Ray, das Objekt deiner Anbetung nähert sich mit Viertel Impuls.“
Von einer Sekunde auf die andere war Raymond hellwach und vergaß beinahe die Sorge um seinen Vater. Kilari Kayn trat aus dem Schatten einer Palme ins Gegenlicht – und Raymond fuhr sich unwillkürlich mit den Fingern durch seine verunglückte Frisur. Er fand, dass Kilari, wie immer, umwerfend aussah. Sie hatte ihr langes, goldblondes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ihre Augen – blau wie der Himmel an einem strahlenden Oktobertag – blickten kein bisschen trübe oder glasig, obwohl sie einmal behauptet hatte, ein hoffnungsloser Fall von einem Morgenmuffel zu sein. Die Uniform, die an den meisten Kadetten wie ein unförmiger grauer Pyjama aussah, saß an ihr perfekt und betonte ihre nicht gerade schwach ausgeprägten weiblichen Rundungen. Ein Muster von leopardenartigen Flecken, das in einem durchgehenden Streifen über ihre Schläfen, ihre Wangen und ihren Hals lief, gab ihrem Gesicht eine besonders attraktive Note. „Wie weit gehen eigentlich die Flecken runter?“ war eine der häufigsten Fragen, die ihr die Jungs von der Akademie stellten. Es war jedoch das Maximum an Anzüglichkeit, das man ihr entgegenbrachte, denn Kilari galt auf dem Campus beinahe als Respektsperson.
Raymond musste gezwungenermaßen zu ihr aufschauen, weil sie einen halben Kopf größer war als er. „Hi Ki... Kilari!“ stammelte er.
„Hallo Ray, hallo Diana!“ erwiderte sie lächelnd. „Quantenmechanik am frühen Morgen kann ... stimulierend sein, nicht wahr?“
Den anderen entging die Zweideutigkeit ihrer Worte nicht.
„Stimmt es, dass wir nächste Woche einen Test schreiben?“ fragte Raymond.
„Möglich“, erwiderte Kilari leichthin. Die Trill lernte so gut wie nie für ihre Prüfungen. Dennoch war sie Jahrgangsbeste auf der Akademie. Sie erklärte es damit, dass sie immerhin „zwei Gehirne“ besaß und die Erinnerungen aller vorherigen Wirte in sich trug. Doch da war sie schlicht und ergreifend zu bescheiden. Kilari Kayn galt als brillant. Obwohl ein Trill normalerweise mindestens fünfundzwanzig bis dreißig Jahre alt sein musste, um mit einem Symbionten vereinigt zu werden, war ihr diese Ehre schon im Alter von dreiundzwanzig Jahren zugekommen. Nach einem Studium der Xenogenetik und Molekularbiologie, das sie natürlich mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, war sie an der Akademie der Sternenflotte aufgenommen worden. Genau wie Diana und Raymond befand sie sich im zweiten Semester, doch sie hatte bereits den Stoff von anderthalb Jahren geschafft.
„Wie wär‘s, Flecki, willst du mir nicht mal deinen Symbionten ausleihen?“ scherzte Raymond.
„Das würde ich nicht empfehlen“, entgegnete Kilari. „Du würdest erst höllische Kopfschmerzen kriegen, dann Bauchkrämpfe, die Abstände, in denen du dich übergeben musst, werden immer kürzer, bis du irgendwann Blut spuckst...“ Die Trill lächelte amüsiert, als Diana angeekelt das Gesicht verzog. „Na, soll ich weitermachen?“
„Ich riskiere alles, um nicht wieder durchzurasseln!“ konterte Ray. „Das letzte Mal war es nämlich gar nicht lustig. Ich dachte schon, ich stehe vorm Cardassianischen Hohen Tribunal – so hat mein Vater mich ‘runtergeputzt!“ Er äffte Captain Yasushi Kitamuras volltönende Barritonstimme nach: „Ich bin dein Herr, dein Gul...“
Die Mädchen kicherten, aber Raymond wurde augenblicklich von seinen Ängsten eingeholt, als er seinen Vater erwähnte.
„Alles in Ordnung?“ fragte Kilari besorgt. Als sie ihm zart über die Schulter strich, zuckte er zusammen.


„Es geht um meinen Dad. Er war heute echt ... merkwürdig.“ Und nach Kilaris stummer Aufforderung fuhr er fort. „Du weißt ja, dass wir heute mit den Romulanern verhandeln, ob die Sternenflotte Tarnvorrichtungen im Alphaquadranten verwenden darf ... Mein Vater meint jedenfalls, dass die Romulaner uns übern Tisch ziehen werden, so wie uns die Cardassianer bei der Sache mit der Entmilitarisierten Zone übern Tisch gezogen haben ... dass wir die Spielregeln endlich selbst bestimmen müssen, damit wir wieder verteidigungsbereit sind – aber das ginge nur mit einer neuen Regierung. Die alte wäre feige und korrupt, die Politiker hätten nur noch die nächste Wahl im Kopf und nicht das Wohl der Föderation ... dass wir wieder bereit sein müssen, Opfer zu bringen und Risiken einzugehen. Mit diesem Sermon nervt er mich mindestens dreimal im Monat. Ehrlich gesagt, wird Dad immer komischer je näher die Konferenz rückt. Und gestern Abend wollte er unbedingt mit mir feiern, hat ein Glas Sake nach dem anderen gekippt ...“
„Sake?“
„Japanischer Reiswein.“ Raymond schluckte ein paar mal heftig, gab sich große Mühe, nicht zu weinen. „Er ... er muss auf eine lebensgefährliche Mission.“
Diana tat betont gelangweilt und wippte mit dem Fuß auf und ab, doch mit einem Mal wurde ihre Miene ernst und sie schenkte Raymond einen mitfühlenden Blick.
„Es hat mit der U.S.S. DEFENDER zu tun“, schloss er stockend.
„Dieses neue Kriegsschiff, das er kommandieren soll?“ hakte Diana nach. „Wenn es wirklich so gut bewaffnet ist, wie alle sagen, kommt dein Vater bestimmt zurück – egal, was passiert!“
„Danke, Diana!“ Manchmal kann sie richtig lieb sein, dachte er gerührt.
Kilari blickte bedeutungsschwer von einem zum anderen. „Irgendwas an der Geschichte macht mich misstrauisch ...“
„Ray hat schon genug Probleme – ohne, dass du dich hier mit deinen Verschwörungstheorien aufplusterst!“ fauchte Diana die Trill an.
Sie hatte erwartet, Raymond würde sich für ihren Einwurf dankbar zeigen – doch er hing immer noch wie gebannt an Kilaris Lippen. Du liebe Güte, es fehlt nicht mehr viel, bis er kleine Niagara-Fälle sabbert, dachte sie angewidert. Es war die blanke Eifersucht, denn unterschwellig wusste sie, dass Raymond ihre Zuneigung nicht erwiderte.
„Ich wette, die DEFENDER hat eine Tarnvorrichtung – oder Massenvernichtungswaffen, von denen nur der Geheimdienst weiß. Dieser Layton plant was, da bin ich ganz sicher ... irgendwas
wovon der Rest der Sternenflotte nichts erfahren darf ...“
„Meine Güte, Ray, du hast eindeutig zu viel Reiswein gesoffen!“ Diana stöhnte.
Ja, manchmal konnte sie richtig lieb sein – aber leider nur manchmal.
Kilaris Mundwinkel hoben sich kurz, aber ihre Augen blieben ernst. „Wie kommt es, dass du uns solche brisanten Sachen erzählst? Immerhin könnten wir alle Wechselbälger sein!“
Raymond schmunzelte halbherzig. „Bist du denn ein Wechselbalg?“
Anstelle einer Antwort zog Kilari ein nachgemachtes Schweizer Armeemesser aus ihrer Uniformtasche, ließ eine der Klingen aufschnappen und fuhr damit über die Innenfläche ihrer linken Hand. „Bäh, du bist ja krank!“ Diana bedeckte ihr Gesicht mit den Händen.
Aus Kilaris Wunde quoll hellrotes Blut. Es tropfte auf den Boden, sickerte darin ein und blieb, was es war – nämlich Blut.
„Na, ganz offensichtlich bist du kein Wechselbalg!“ bemerkte Raymond trocken.
„Du hast Glück gehabt“, entgegnete Kilari. „Aber es hätte auch schiefgehen können.“
Raymond verehrte sie, zweifellos, doch er konnte nicht behaupten, dass er sie verstand. Dafür tat sie zu oft Dinge, die niemand erwartete. Sie amüsierte sich manches Mal über Probleme, die ihre Mitstudenten tagelang quälen und beschäftigen konnten. Dann wiederum zeigte sie einen ungewöhnlichen Ernst an Stellen, wo sich die anderen keinerlei Gedanken machten.
„Alle vereinigten Trills sind multiple Persönlichkeiten. Das liegt in ihrer Natur“, sagte er zu Diana. Kilari war inzwischen gegangen.
„Wofür hält die sich eigentlich? Für die Weisheitsgöttin von Betazed?“ regte sich Diana auf. Sie hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie die Trill nicht besonders mochte und sogar einmal zugegeben, dass sie sie unheimlich fand. Nun, in letzterem Punkt musste Raymond ihr Recht geben.
„Diese eingebildeten Red-Squad-Typen gehen mir voll auf den Geist!“ schimpfte sie weiter.
„Kilari ist nicht eingebildet“, widersprach Raymond. „Und wir wissen auch nicht, ob sie beim ‘Red Squad’ ist.“
„Ach nein?“ spottete Diana. „Ein vereinigter Trill mit dem IQ von Zefram Cochrane und Noten, die man als Normalsterblicher nur kriegen kann, indem man sie fälscht?“
Raymond schwieg, als ihm klar wurde, dass Diana höchstwahrscheinlich Recht hatte. Er war gut und im zweiten Jahr hatte er seine Leistungen sogar noch verbessern können. Doch um ins Red Squadron, diesen geheimen Club von Elitekadetten, aufgenommen zu werden, genügte es noch lange nicht. Allerdings war sich Raymond nicht sicher, ob er das überhaupt wollte.


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