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Das Blühen der Zweige von Amber

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Vorwort

"Wer den Canon suchet, findet ihn!" Zumindest mal mehr oder weniger. ^^
Vorwort von Gunni Dreher

„Hättest du das alles erwartet, als du damals hier her kamst?“ fragt Julian im zweiten Teil von Ambers wunderbarer Liebesgeschichte um Garak und Dr. Bashir.

„Was?" hakt Miles nach. "Dass du Nervensäge mal mein bester Freund wirst oder dass der Zukünftige meines Freundes Cardassianer ist, in meinem Haus als willkommener Gast ein- und ausgeht und von meiner Tochter sogar Onkel genannt wird?“

„Ja, genau das.“

„Nein“, kommt als Antwort zurück und dann, wie von Julians bestem, anständigstem und loyalstem Freund nicht anders zu erwarten: „Aber ich bin froh darum.“

Es liegen eine Menge Ereignisse hinter dem Paar, das den Mittelpunkt dieser Story bildet. Die meisten Leser werden Ambers bezaubernden ersten Teil "Das Fallen der Blätter" bereits kennen, in dem die beiden Hauptpersonen auf einer malerischen Herbstwanderung auf Bajor begreifen, wieviel sie einander bedeuten.

Anfangs noch voller Bedenken beginnen sie ihre Beziehung, um immer mehr darin zu wachsen, zu ihrer Verblüffung auf eine Menge Sympathie und Verständnis zu stoßen, aber auch um in Situationen, in denen es darauf ankommt, füreinander einzustehen.

Wer die erste Geschichte noch nicht kennt, dem möchte ich sie natürlich besonders Freunden dieses Pairings ans Herz legen, aber auch allen anderen DS9-Fans, immerhin werden diese Zeilen von einer nicht-Slasherin geschrieben. Fest steht, dass mir das Lesen des ersten Teils unglaublich viel Freude gemacht hat, und, nachdem Amber mich gebeten hatte, das Beta für den zweiten zu machen, ich direkt mit Feuer, Flamme und gespannter Neugier in die Fortsetzung eingestiegen bin.

Auf DS9 ist mittlerweile ein Jahr vergangen. Wie in "Das Fallen der Blätter" bereits angekündigt, beziehen die beiden Partner ein gemeinsames Quartier, das nicht nur ihren Bedürfnissen gerecht wird und ihrer Beziehung Raum zu weiterer Entfaltung bietet, sondern außerdem noch über eine perfekte Nachbarschaft verfügt.
Die Einweihung des neuen Heims ist ein Ereignis, das in angemessenem, wenn auch etwas unerwartetem Rahmen begangen wird und zudem auf eine Art, die dem Anlaß würdig ist - was bei Amber bedeutet, dass eine erkleckliche Menge an kulinarischen Spezialitäten aufgefahren wird (Kennern ihrer Geschichten sei hier schon einmal verraten: Ja, in der Handlung kommen Muffins vor!).

Eine weniger erfreuliche Tatsache ist, dass der Dominionkrieg seine Schatten vorauszuwerfen beginnt, weshalb Julian in seiner Krankenstation immer häufiger Situationen begegnet, die sein Können und seine Nerven aufs Äußerste herausfordern. Um so dankbarer ist er, abends zuhause jemanden vorzufinden, der ihn auffängt und es auf liebevolle Weise versteht, ihn auf andere Gedanken zu bringen.

In der Vergangenheit gezwungenermaßen ein einsamer Wolf, fängt Garak durch seine glückliche Beziehung an, seine verschütteten familiären Fähigkeiten wieder zurück ans Tageslicht zu holen. Er kümmert sich auf liebevollste Weise um seinen Partner, genießt die Freundschaft zu den O'Briens und beweist Talent im Umgang mit verdrossenen kleinen Kindern. Selbst die gärtnerischen Fähigkeiten, die er sich vor langer Zeit erwarb, kommen bei der Ausgestaltung des gemeinsamen Zuhauses wieder zur Anwendung.

Julian, der das harmonische Zusammenleben aus ganzem Herzen genießt, beobachtet Garaks Entwicklung aufmerksam und voller Zuneigung; gleichzeitig spürt er in sich immer stärker, dass er nie wieder ohne diesen Mann leben will.

Ein Ereignis kündigt sich an, als sich ein ehemaliger Freund von Curzon bei Jadzia meldet und kurz darauf auf der Station eintrifft. In dem Risaner Kal-Jinn, der von Quark für die in seinem Etablissement geplante Festivität "Risanische Nacht" engagiert wurde, lernen Julian und Garak einen ebenso freundlichen und kultivierten wie attraktiven Mann kennen (Anmerkung: Kal-Jinn ist eine Figur aus meinem vierten Roman "Verkaufende auf Risa", die sich Amber zu meiner Freude als Leihgabe erbeten hat). Voller Erwartung werfen sich die beiden Partner in Schale, um sich in die "Risanische Nacht" zu stürzen ...
Schlusswort: Danke, meine allerliebste Gunnifee, für die ganze Mühe, die du dir gemacht hast und machst. Du bist eine wun-der-schöne Freundin und Betaleserin! *mwah*


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