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Name: Ludy (angemeldet) · Datum: 25.04.17 20:31 · Für: Kapitel 1
Hallöchen Emony :D
Da bin ich auch endlich mal bei einer deinen Geschichten angekommen, so, dann fange ich mal an. =) (Warnung - meine Reviews sind weder strukturiert noch sonst irgendwie besonders aufgebaut und ich bin müde und bissig. :D)
Also, grundsätzlich finde ich deinen Schreibstil wunderbar und sehr flüssig, keine Rechtschreibfehler, oder Logikfehler, nur eine Sache hat mich gestört: Die GROß geschriebenen Namen. :D Das unterbricht für mich irgendwie den Lesefluss, aber vielleicht gibt es ja auch Leser, denen es so besser gefällt. ;)
Sonst hat mich nichts gestört, also kann ich ja mit Lob anfangen. *-*
Picard ist so ein alter Charmeur :D. Aber Kathy will er nicht mit Vornamen ansprechen, tsk, also wirklich. Und Ro mochte ich immer, sie war eine der wenigen starken weiblichen Charaktere in TNG. (Ich meine... Deanna, Beverly... Ich weiß ja nicht. Troi in diesen Hasenanzug zu stecken hat eindeutig nicht zu ihrer Stärke beigetragen. In DS9 hatten wir ja zum Glück Kira :) )
Und Chakotay und Quark, ach je :D
"Was dagegen, wenn ich Sie fortan Scrooge nenne?"
"Weihnachten! Pah!" :D Hätte ich mir auch gut vorstellen können, und es passt ja auch. ^^
Ich lese so bald ich kann weiter, jetzt bin ich aber müde und muss noch Lernen. (Ich gehöre wohl eher zur jüngeren Generation der Trekkies :D)
LLAP,
Ludy

Antwort des Autors: Es gab eine Zeit, da fand ich es gut Schiffs/Stationsnamen groß zu schreiben, anstelle von kursiv. Das mache ich inzwischen längst nicht mehr. Keine Sorge. Ich war allerdings zu faul, das im Nachhinein anzupassen. Es freut mich, dass dir diese kleine Weihnachtsgeschichte gefallen hat. :) Ich gehöre zu der älteren Generation, muss aber trotzdem für meine Ausbildung lernen. Von daher hab ich volles Verständnis für dich. *drück* Danke für das liebe Feedback!


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 04.02.15 08:26 · Für: Kapitel 8
Es ist ein wunderbar inniger Moment, in dem Janeway und Chakotwy da beisammen stehen, mit ihrer Hand an seiner Schulter, seine Hand auf die Ihre gelegt. Als ob sie in diesem Augenblick alles Revue passieren lassen, was war und was hätte sein können. Und es dann aufgeben, mit Bedauern, aber mit dem Vorsatz, nicht mehr damit zu hadern. Es ist ihnen zu wünschen, daß sie es beide schaffen und daß ihnen von all dem eine gute, wirklich unbelastete Freundschaft übrig bleibt. Ob das möglich gewesen wäre, wenn die Existenz eines Kindes sie aneinander gekettet hätte, wäre fraglich gewesen.

Nach der Szene am Frühstückstisch hat man das Gefühl, sich von Picard und Crusher mit einem Lächeln abwenden zu können. Man muß sich keine Sorgen mehr um sie machen, die beiden werden zurecht kommen und endlich das Glück genießen, das sie schon viel zu lange vor sich hergeschoben haben. Dagegen ist der Abschied zwischen Julian und Miles ein eher bittersüßer Moment. Ein etwas längerer Besuch auf der Erde, immerhin, und die Gewißheit, daß die beiden ihre Freundschaft wohl nie verlieren werden. Daß weit hinten Keiko eilig zu den Luftschleusen verschwindet, hat schon irgendwo etwas Symbolisches.

Ja, und dann kommt der Knalleffekt! Chakotay hat einen Sohn?!! Aber wann, mit wem und auf welche Weise überhaupt...? Man hat den Drang, Ro beruhigend die Hand auf die Schulter zu legen und ihr leise zuzureden: "Ganz ruhig, Mädchen! Okay, er hat einen Sohn, aber aus dem Kindergartenalter ist er ja offensichtlich raus. Die Sache muß weit zurückliegen, da steht keine Frau und verlangt, geheiratet zu werden, und wie es aussieht, hat Chakotay die Sache schon längst vergessen." Oder.... Sollte da etwa ein Zeitphänomen eine Rolle spielen?

Eine großartige, herzerwärmende Geschichte, die die möglichen Lebenswege unserer Lieblinge glaubhaft weiterführt, Emony, gewürzt mit Wehmütigkeiten, Erinnerungen und einem kräftigen Schuß Hoffnung. Und am Schluß hast Du auch noch ein Rekordkaninchen aus dem Zylinder gezaubert! Wo kommt jetzt dieser junge Bursche her, wer ist die Mutter, was war da los? Nach Deiner Abschlußbemerkung gehe ich jetzt erstmal optimistisch davon aus, daß das kein Geheimnis bleiben wird.


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 03.02.15 08:12 · Für: Kapitel 7
"...aber du hast es mir versprochen." Ein Argument, das korrekt sein mag, sich aber so verflixt dünn und egoistisch anhört. Keine Überlegungen "Und wenn wir vielleicht...", "Oder man könnte...", nichts. Ja, ich weiß, du leidest, aber du hast es mir versprochen. Ohne wenn und aber. Es hat sich ja schon kurz vor der Hochzeit gezeigt, daß die Ehe der zwei nicht ganz komplikationsfrei verlaufen würde. Schade! Immerhin scheint Julian mittlerweile an die Zukunft seiner Beziehung zu glauben, und das freut mich. Eigentlich passen die beiden gar nicht schlecht zueinander.

Für Janeway und Chakotay wird es also kein gemeinsames Kind geben. Wahrscheinlich ist es besser so. Jetzt so etwas anzufangen hieße die junge Beziehung zwischen ihm und Ro sofort mit einer Hypothek zu belasten, und die zwei sollten das Recht haben, ihr Vertrauen zueinander unbeschwert aufbauen zu können. Ich wünsche ihnen jedenfalls alles Glück der Welt, sie haben es beide verdient.

Antwort des Autors: Ich fand Keiko schon immer ziemlich egoistisch. Schon bei der Namenswahl der Kinder sieht man, wie deutlich sie ihre Wünsche durchdrücken möchte. Ich fand Keiko schon immer sehr ... zermürbend. Mochte sie weder in TNG, noch in DS9. Sie hat einige wenige lichte Momente, aber im Normalfall setzt sie ihren Willen durch und der Kompromiss in der Ehe sieht so aus, dass Miles nachgeben muss. Das ist einfach nicht fair.

Der Gedanke daran, dass Chakotay doch noch irgendwie ein Kind mit Janeway bekommt - und so eine dauerhafte Verbindung zu ihr hat - war durchaus verlockend. Ro gegenüber wäre das allerdings nicht fair gewesen.


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 02.02.15 11:23 · Für: Kapitel 6
Na, das hat doch wunderbar geklappt! Es mag lange gedauert haben, aber diese Szene ist wie aus dem Bilderbuch, keine dummen Verhaspler mit Raum für komplizierte Mißverständnisse, sondern Klartext, wie es sich für zwei reifere Menschen gehört. Dabei entbehrte die Aussprache keineswegs des hier angebrachten Zartgefühls. Schön, daß dieses lang vermißte Happy End es doch noch unter Dach und Fach geschafft hat!

So unbedingt zartfühlend kann man hingegen Chakotays Offenbarung nicht nennen. Eine andere Frau als Ro wäre wahrscheinlich davon wie von einem ICE überrollt worden und betäubt liegen geblieben. "Oh. So weit." Ich muß sagen, dieser kurze, trockene Kommentar, der hervorragend Ros Art wiedergibt, hat mich ziemlich grinsen lassen. Eine sehr gefaßte Reaktion auf den starken Tobak, den sie gerade zu hören bekommen hat. Etliche Frauen würden nach dieser Kavallerieattacke wahrscheinlich die Flucht ergreifen. Nun hat Chakotay aber das Glück, daß Ro ziemlich robuste Nerven hat, von daher würde ich ihm durchaus noch Chancen ausrechnen.

Antwort des Autors: Ja, das mit Jean-Luc und Bev musste einfach mal zu einem sinnvollen Ende gebracht werden. Sie haben im Grunde ja nur noch einander ... Und niemand lebt ewig, wozu also noch mehr Zeit verschwenden. ;)

Ja, Chakotay ... meint es im Grunde nur gut. Ich habe seine ehrliche Art immer geschätzt, aber an dieser Stelle hat er wirklich Glück, dass Ro so tough ist und nicht gleich schreiend das Weite sucht. Ich denke nur, dass es kaum eine Möglichkeit für Chakotay gegeben hätte das Thema behutsamer zur Sprache zu bringen, da Janeway ja eine Entscheidung erwartet. Zu Gute halten muss man ihm ja irgendwie schon, dass er Ro immerhin schon so sehr zu seinem Leben zählt, dass er die Entscheidung nicht ohne sie treffen möchte. Manch anderer Mann hätte vielleicht anders gehandelt. ;)


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 30.01.15 17:10 · Für: Kapitel 5
Ach je, eine kleine Wunde ist bei Miles aber geblieben! Für ihn wäre es eigentlich optimal gewesen, zum Islam überzutreten und beide zu behalten, aber da hätten ihn "seine" zwei Damen wohl eins gehustet. Obwohl - eine Zeitlang war es ja wirklich fast eine Ehe zu dritt gewesen. Gäbe es zwischen Miles und Keiko nicht immer wieder diese zermürbenden Konflikte, wäre er wahrscheinlich mittlerweile über die Zeit damals hinweg. Gut beobachtet, Emony!

Daß Ro Picard ihre Erkenntnisse einfach so aufs Butterbrot schmiert, ist herrlich! Ich glaube, kaum einer brächte das ihm gegenüber dermaßen offen zur Sprache wie sie, und sie tut nicht nur das, sie heizt ihm sogar ordentlich ein. Um noch deutlicher zu werden, müßte sie ihm eigentlich nur noch einen Tritt in den Hintern geben und rufen "Nun machen Sie ihr endlich einen Antrag, wir warten drauf!" Wunderbar!

Und Janeway - meine Güte, so hat sie sich das gedacht! a) hat sie aufgegeben, a) überspringen wir einfach und versuchen direkt auf Feld b) und c) weiterzuziehen. Bei der Gelegenheit hofft sie wenigstens einen Teil von dem Mann mitzunehmen, der es eigentlich hätte sein sollen, wäre nicht alles so unglaublich dumm gelaufen. Ich kann mir nicht helfen, aber eine Frau mit diesem An- und Aussehen... Sicher, sie ist nicht mehr die Allerjüngste, und wahrscheinlich fühlt sie ihre Uhr ticken, aber das hat irgendwo etwas Verzweifeltes. "Letzte Ausfahrt eigenes Kind."


Das mit dem richtigen Partner sehe ich übrigens genauso, Emony! Viele sind wohl irgendwie nicht in der Lage, sich die Augen zu reiben und genau hinzuschauen, wer es wirklich gut mit ihnen meint. "Ich will alles, und zwar sofort, und morgen, da will ich vielleicht schon etwas ganz anderes."

Antwort des Autors: Ich freue mich sehr, dass die Charaktere nicht total daneben sind. Es nimmt doch jeder Fan verschiedene Eigenschaften mal deutlicher und mal weniger deutlich wahr und so hab ich doch hin und wieder Angst, OOC zu werden.

In Sachen Janeway/Chakotay hab ich inzwischen nicht mehr ganz die selbe Sichtweise wie noch vor Jahren. Liegt evtl. daran, dass mir Janeway im Lauf der Serie zunehmend unsympathisch wurde. Nicht immer, aber doch immer wieder. Vielleicht hab ich mir aber auch nur jemand anderes für Chakotay gewünscht, da sie ihn über viele Jahre hingehalten hat. Und dass Seven absolut nicht zu ihm passt, muss ich wohl kaum dazu erwähnen.

Miles ... hach ja, der arme Kerl. Mir tat es besonders weh, als er die Station verließ. Gerade hinsichtlich seiner Freundschaft zu Bashir und Kira. Dass ich Keiko absolut nicht mag, merkt man meinen Stories sicher auch an.^^ Dass zwischen Miles und Nerys beinahe was gelaufen ist, hat mich seit der Folge damals nicht losgelassen. Das war schon extrem prickelnd. ;)


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 29.01.15 12:56 · Für: Kapitel 4
Ach, es ist zum Haareraufen! Eigentlich hat der moderne Mensch kaum noch die Zeit, a) den richtigen Partner zu finden, b) Familie zu gründen und c) damit glücklich zu sein. Man braucht Glück, man muß seßhaft sein, die Jobs müssen passen.. Bashir scheint schon an a) zu scheitern. Der Junge ist schon irgendwie ein Sorgenkind, wie Du ganz richtig zeigst, Emony! Oje, wieder nichts, tatsächlich? Naja, und Janeway... Bei ihrem Besuch bei B´Elanna mußte ich freilich grinsen. Ich sah B´Elanna den Kopf aus der Tür strecken, eine Strähne im Gesicht, die Wangen gerötet, die Arme voller karottenbreigarnierter Mini-Klamotten. Und das Sofa habe ich geistig mit einer Halde voll kakelbuntem Spielzeug beladen gesehen, man weiß ja, in was für einem Zustand sich das Zuhause in diesem Stadium präsentiert. Was die beiden Familien angeht... alles nicht so ganz einfach! Immerhin ist guter Wille vorhanden, und O´Briens Idee von einem Umzug nach Bajor gefällt mir nicht übel. Mir war ohnehin damals zum Heulen zumute gewesen, als sich Miles und Julien damals an Ende verabschiedet haben. Das sind so Szenen, da wünscht man sich glatt den Dominionkrieg zurück.

Antwort des Autors: Ja, dass die DS9 Familie am Ende der Serie (des Krieges) so auseinander gerissen wurde, fand ich auch total traurig. Irgendwie hatte das etwas so Endgültiges an sich. Ich begreife erst jetzt, wo ich selbst die Arbeitsstelle wechsle (früher war das irgendwie nie so ein Gefühl von Zugehörigkeit), dass das eine seltsame Lücke hinterlässt. Und momentan hoffe ich einfach nur, dass ich mich schnell im neuen Job wohlfühlen werde und wieder das Gefühl von 'Familie' dort zu bekommen. Mal sehen ...

B'Elanna zu schreiben fällt mir besonders leicht, da ich da viel von mir selbst einbringen kann. Mein zweiter Sohn war auch gerade mal ein halbes Jahr alt, als mein Mann beruflich dauernd unterwegs war. Ich kam mir da manchmal auch verlassen vor und war 'leicht überfordert'. ;)

Ich glaube übrigens, dass es sich der Mensch immer schwer machen wird, den richtigen Partner zu finden. Viele sind einfach nicht bereit Kompromisse einzugehen oder sie sind grundsätzlich viel zu wählerisch und warten/hoffen auf ein Traumwesen, das so nirgendwo existiert. Und dabei übersehen sie vielleicht, was direkt vor ihrer Nase sitzt. Das wird sich vermutlich nie ändern.


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 28.01.15 16:29 · Für: Kapitel 3
Es kostet mich überhaupt keine Mühe, mir B´Elanna als Chefingenieur von DS9 vorzustellen. Diese schroff wirkende Konstruktion und die explosive Halbklingonin geben zusammen ein schönes Paar ab, auch wenn es keine Liebe auf den ersten Blick zu sein scheint. Die Probleme des alten Chefingenieurs scheinen allerdings auf B´Elanna übergegangen zu sein: Sie und Tom verbringen zu wenig Zeit miteinander, und das geht ihr auf die Nerven. Aber so wie Du Tom zeigst, rührend bemüht um seine Rolle als Vater und Ehemann, muß man sich wohl keine allzugroßen Sorgen machen.
Das Gespräch zwischen Chakotay und Janeway hat mich aufhorchen lassen. Schau an, die Beziehung zwischen Seven und ihm ist also vorbei! Ich muß gestehen, meine Trauer hält sich ebenfalls in Grenzen. Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl gehabt, daß es sich eher um eine Verlegenheitssache handelte, die Geschichte hatte sich einfach nicht "richtig" angefühlt. Tja, wäre natürlich zu schön, wenn... aber da wage ich jetzt gar nicht zu hoffen.

Antwort des Autors: Mir gefiel die Idee einfach, die Ex-Maquis auf DS9 zu stationieren. Und ich denke, dass B'Elanna ein würdiger Ersatz für O'Brien wäre, auch wenn sie Aufgabe natürlich gewaltig ist. Dass sie nebenher auch noch Mutter ist, macht es ihr nicht leichter. Dass Tom sich bemüht sieht man ja auch in der Folge 'Lineage' sehr gut, die zu meinen Lieblingsepisoden gehört. Ich fand die zwei zusammen schon immer klasse. Nur denke ich, dass es auch für Tom nicht leicht sein kann auf einer Station zu dienen. Als Pilot will er natürlich nicht festsitzen und so mussten sie einen Kompromiss finden. Und ich denke, dass das auf diese Weise gut funktionieren könnte.

Die Beziehung zwischen Chakotay und Seven konnte ich nicht bestehen lassen. Seven ist an sich durchaus ein großartiger Charakter, wenn auch sehr in Richtung Mary-Sue - zumindest meistens. Aber sie passt so gar nicht zu Chakotay. Sie wirkt wie ein Eisberg und er ist so ein warmer, herzlicher Mann.


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 27.01.15 11:14 · Für: Kapitel 2
Es ist interessant, in die Runde zu schauen und festzustellen, wie es unseren Freunden in der Zwischenzeit ergangen ist. Nachdenkliche Stimmung bei Picard und Crusher, nicht ungewöhnlich in der Jahreszeit. Weihnachten, da denkt man an seine Familie, und wer keine hat, der wünscht sich eine. Jean-Luc und Beverly wirken jeder für sich ein wenig einsam, obwohl sie da am Tisch sitzen wie ein altes Ehepaar. Du läßt durchblicken, daß es all die Jahre an klärenden Worten gefehlt hat. Das Verständnis füreinander ist da, aber der letzte Schritt läßt immer noch auf sich warten. Der Leser beobachtet und hofft, daß es bald besser aussieht als bei "Tante Kathryn", die einmal um ihr Glück betrogen wurde und ein zweites Mal gekonnt daran vorbeigebraust ist.

Dein Szenenwechsel läßt einen weiteren, allerdings recht amüsanten Einblick zu: Nach Odo, seinem ebenbürtigen Gegner und Freund, hat Quark einen Sicherheitschef vor die Nase bekommen, dem er durch seine Schwäche für schöne Frauen recht hilflos gegenüber steht. Ein Glück, daß Ro Verständnis und Mitleid für ihn aufbringt, sonst wären die Bedingungen wohl alles andere als fair. Da hast Du eine wunderbare Kombination geschaffen, die das Potential für jede Menge skurriler Situationen in sich birgt, Emony! Wer sagt denn, daß es unbedingt ein Formwandler sein muß?

Antwort des Autors: Picard und Crusher kommen mir in der Tat auch immer ein bisschen wie ein altes Ehepaar vor. So als hätten sie sich irgendwie damit arrangiert, dass sie einander lieben, es sich aber nicht zeigen, wie andere Paare. Die Beiden faszinieren mich schon lange. ;)
Dass Janeway plötzlich merkt, dass ihr etwas fehlt fand ich verständlich. Sie hatte im Grunde ja auf der Voyager eine Familie - wenn auch ohne Kind. Da stelle ich es mir sehr einsam vor, wenn sie dann Admiral ist, auf der Erde und getrennt von fast allen Leuten, die ihr über die Jahre so wichtig geworden sind.

Dass Ro Laren in Odos Fußstapfen tritt war ehrlich gesagt nicht meine Idee. Im DS9 Relaunch ist sie das auch und bandelt sogar richtig mit Quark an. So hässlich Quark auch sein mag, die Idee finde ich eigentlich drollig. Einfach weil die Beiden so verschieden sind. Ich hab allerdings anderes mit Ro vor. Etwas, das mir persönlich seit Jahren nicht aus dem Kopf gehen mag. Aber das wirst du ja noch merken.^^


Name: Gunni Dreher (angemeldet) · Datum: 26.01.15 15:21 · Für: Kapitel 1
Ach Emony, ich sagte es ja schon: Ich schaute in Deine Story hinein und war schon gefangen. Bei den vielen liebgewonnenen Figuren, denen man hier begegnet, wird es einem einfach warm ums Herz, es ist wie ein lange ersehntes Klassentreffen mit seinen schmerzlich vermißten Kameraden. Und das Schönste: Ich hatte sie während des Lesens alle ganz deutlich vor Augen, sah Janeway warmherzig lächeln und Quark angesichts des "kitschigen Zeugs" angewidert die spitzen Zähne zeigen, während Chakoray auf seine übliche verhaltene Art schmunzelte. Du hast sie alle so wunderbar getroffen, daß ich sogar die Stimmen hören konnte. Eine großartige Idee, ihnen zur Weihnachtszeit auf DS9 eine Bühne zu geben! Jetzt bin ich mal gespannt, was das weiter mit ihnen geben wird.

Antwort des Autors: Vielen Dank, liebe Gunni! Ich freu mich sehr, dass dir diese Story bisher so gut gefällt. Ich hab auf jeden Fall vor irgendwann in diesem Kopf-Kanon weiterzuspinnen und dann meine ELYSION Serie drauf aufzubauen. :)


Name: JoeBestan (angemeldet) · Datum: 11.01.15 16:34 · Für: Kapitel 8
Tja, was soll man da schon groß sagen?
Super gemacht und diesen Cliffhanger finde ich richtig gut.
Der macht Lust auf mehr.

Antwort des Autors: Danke vielmals. Ich freu mich, dass dir die Story gefallen hat. :)


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