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Reviews für Oeffnet den Himmel

Name: Mija (angemeldet) · Datum: 10.11.17 08:24 · Für: Kapitel 1
Aw, das ist eine sehr schöne und feinfühlig geschriebene Geschichte. Du hast Culbers Gedanken über Stamets wunderbar beschrieben – seine Verzweiflung darüber, dass der Partner ihm zu entgleiten scheint, und gleichzeitig das Wissen, dass er alles für Stamets tun würde. Auch Stamets‘ Art ist toll eingefangen. Was er erlebt, ist eigentlich unvorstellbar, aber ich finde, es ist dir sehr gut gelungen, dieses Unmögliche darzustellen zu versuchen. Mein Lieblingssatz in diesem Zusammenhang ist: „Hugh, ich berühre den Himmel und ich kann es nicht in Worte fassen, weil unsere Sprache zu inadäquat dafür ist.“ – das ist wunderschön formuliert. Auch der letzte Satz ist einfach nur ... wow. Ein perfekter Abschluss. Ich hoffe wirklich, dass man in der Serie eine Lösung für Stamets‘ Problem findet, die nicht beinhaltet, dass er um die Ecke gebracht wird oder seine Beziehung zu Culber zerbricht ...
Das Einzige, was mich anfangs etwas irritiert hat, ist die durchgehende Verwendung der Nachnamen – gerade in Culbers ja doch sehr aufgewühlten Gedanken über Stamets wirkte mir das zuerst etwas zu distanziert, aber man gewöhnt sich daran.
Danke fürs Schreiben und Teilen!

Antwort des Autors:

Danke für's Lesen und Kommentieren! <3



Dass ich Dich mit meinen Gedanken ein wenig berühren konnte, bedeutet mir sehr viel. Mich hat es innerlich beim Schreiben teilweise zerrissen, aber das ist natürlich immer schwer, auch für andere rüberzubringen.
Deiner Hoffnung, dass die Drehbuchautoren für die beiden eine gute Lösung finden, schließe ich mich aus ganzem Herzen an. Ich habe echt die größten Bedenken für die beiden. Ich bin schon total aufgeregt auf die Folge nächsten Montag.

:) Das mit den Nachnamen ... ja, das ist so ein Ding, wo ich konträr gegen so ziemlich 95% des Fandoms gehe. Ich gehöre zu der extrem seltenen Gattung FF-Autor/Leser, die es nicht mag, wenn im Erzähltext Vornamen verwendet werden. Star Trek hat eine Tradition von Nachnamengebrauch und die Vornamen nur in sehr persönlichen Verhältnissen. Ich habe große Probleme bei Star Trek FFs, welche Vornamen im Erzähltext verwenden. Das reißt mich sofort raus beim Lesen. Daher ist bei mir das "default setting" der Nachnamengebrauch, sobald ich mich in der Erzählperspektive, 3. Person, befinde. In diesem Fall hier hatte ich mir jedoch zwischendurch tatsächlich überlegt, ob ich Stamets' Vornamen verwenden sollte, wenn Culber über ihn nachdenkt. Ich fand es aber dann etwas schwierig abzugrenzen, wann ein Gedanke direkt von Culber kommt und wann er sozusagen von mir als Erzählerin stammt. Ich hätte die Geschichte dazu in der 1. Person schreiben sollen - was ich nicht so gerne mache.
Hier wäre also tatsächlich eine Gratwanderung trotz meiner normalen Vornamen-Aversion drin gewesen, da hast Du recht.


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 09.11.17 22:36 · Für: Kapitel 1
Obwohl DIS nicht so meins ist aufgrund der kriegslüsternen Grundzüge, ist diese Szene sehr einfühlsam. Spannend ist der unterschiedliche Einsatz der Hände und Fingerspitzen...Zweimal mußte ich herzhaft lachen: Nicken und Nacken nur wenige Wort voneinander entfernt...und das Bild vom plüschigen Pyjama, wobei ich ja sofort an die TOS/TNG-Uniformen denke und nicht an die goldblauen Rüstungen von DIS...Danke für das Schmunzeln dieser mit viel...hm...Fingerspitzengefühl geschriebenen Geschichte :-)

Antwort des Autors:

Schön, dass ich Dich zum Lachen bringen konnte. ;)

 

 



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 08.11.17 21:38 · Für: Kapitel 1
Ach ... man ... :'(

Liebe Gabi, die Geschichte ist echt ... traurig und ehrlich und ernst und romantisch und schön und ... endgültig. Irgendwie hinterlässt sie den Beigeschmack von: "Das war's dann wohl, genieß, so lange es noch geht."

Ich weiß, du magst eigentlich aussagekräftigere Reviews, aber wenn du so etwas emotionales schreibst, dann musst du halt mit einem derartigen Review rechnen. ;)

Abgesehen davon, dass du die beiden Schnuckel wirklich phantastisch geschrieben hast, hast du dein Stichwort super eingebracht. Mir gefiel zu dem Punkt besonders die Stelle, an der Stamets seine Finger nach etwas nicht Greifbarem ausstreckt.

Wirklich, eine sehr, sehr schöne, romantische und traurige Geschichte - und gänzlich ohne Kitsch. Ich bin begeistert. :*

Antwort des Autors: Stimmt ... ich hätte Dich vorwarnen sollen ... Die ersten Versionen waren noch überhaupt nicht so traurig, eher ein wenig witzig, eine davon war sogar eine ab18 Variante.
Aber im Endeffekt ist es so eine Art Verarbeitung geworden von all dem, was mir derzeit im Kopf umhergeht.

Ich hoffe, es war nicht allzu deprimierend zu lesen. Die Fingerspitzen am Ende sind ja immerhin noch in Berührung, da ist ein wenig Hoffnung (ist halt blöd, so etwas mitten in eine Serie hineinzuschreiben, wo man nicht die leiseste Ahnung hat, was aus den beiden werden wird)


Name: Iska (angemeldet) · Datum: 08.11.17 15:28 · Für: Kapitel 1
Hallo Gabi,
es hat mir sehr gut gefallen, wie Stamets Zustand und die Hilflosigkeit seines Partners in deiner Geschichte beschrieben werden. Für mich hat sein Zustand etwas von einer Drogenabhängigkeit, was ja auch in deiner Geschicte angedeutet wird. Nachdem ich sie gelesen habe, bin ich noch neugieriger, wie es mit Stamets weitergeht. :)

Antwort des Autors:

Hallo Iska,



ganz lieben Dank für Lesen und Kommentieren! Ich freue mich sehr, dass Dir die kleine Momentaufnahme gefallen hat.

Ja, ich finde auch, dass die Navigation einen drogenähnlichen Zustand bei Stamets auslöst. Da wird mit jedem Sprung schlimmer, und ich bin schon mit zitterndem Herzen darauf gespannt, wie es ihm im Endeffekt damit geht. Da der Sporenantrieb scheitert, muss ihm ja irgendetwas passieren ... seufz.


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