TrekNation Einloggen
Info-CenterImpressumTeam
Erweiterte Suche
Reviews für Trick or Treat

Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 28.11.17 17:38 · Für: Kapitel 2
Huhu Emony,

ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich hier noch mal kurz schreibe - auf FanFiktion.de sind Gespräche im Reviewbereich ja verboten, dabei fände ich die durchaus berechtigt, wenn es tatsächlich um die Geschichte geht und nicht plötzlich darüber philosophiert wird, was Leonard McCoy wohl am liebsten zum Frühstück isst, wobei ich das auch mal ganz interessant fände. :D

Ähm, weil du geschrieben hast, du seist ganz Ohr, falls ich einen besseren Vorschlag für den Klappentext habe, hab ich diesbezüglich tatsächlich mal überlegt. Also, ob das, was dabei rauskam, besser ist, sei mal dahingestellt - aber ich fand deinen Klappentext auch gar nicht schlecht, er hat nur einfach noch gar nicht darauf hingewiesen, was mich in dieser Geschichte so beeindruckt hat, nämlich, wie sich schleichend etwas verändert zwischen Leonard und Jim. Das hier ist mir in den Sinn gekommen:

»Halloween steht vor der Tür. Für Leonard McCoy läuft nichts nach Plan, denn er wollte mit seiner Tochter um die Häuser ziehen und Süßigkeit oder Streich spielen und muss stattdessen Dienst auf der Krankenstation der Academy schieben. Klar, dass Jim seine Hilfe anbietet – und noch klarer, dass auch diesbezüglich nicht alles so läuft wie geplant. Daneben muss Leonard sich damit auseinandersetzen, dass seine Freundschaft zu Jim sich zu verändern beginnt – in eine Richtung, die in seiner Welt bislang eigentlich keinen Platz hat.«

Wie gesagt, ob das besser ist, weiß ich nicht. Aber in dieser Geschichte rückt die Beziehung zwischen den beiden in meinen Augen wirklich auf eine andere, tiefere Ebene, und irgendwie fände ich es schön, wenn man das von außen auch gleich sehen könnte. Es macht aber auch überhaupt nichts, wenn alles so bleibt, wie es ist - ich werde die Academy-Reihe auf jeden Fall lesen, ganz egal, was die Klappentexte verraten oder nicht. :)

Liebe Grüße!
Cola

Antwort des Autors: Ich danke dir vielmals, dass du dir solche Mühe gemacht hast. Manchmal will mir einfach kein guter Klappentext einfallen, was echt ärgerlich ist.

Gespräche kann man hier auch nicht (noch nicht) führen, aber du hast dafür ja eine gute Lösung gefunden. :) Den Klappentext übernehme ich sehr gerne, vielen Dank für den tollen Vorschlag! *drück*


Name: dammitcola (angemeldet) · Datum: 22.11.17 16:32 · Für: Kapitel 2
Hallo Emony,

was für eine schöne Geschichte!

Ich hab sie gestern beim Stöbern entdeckt und mir vorgemerkt, und nun hab ich sie gelesen und bin absolut begeistert. Wenn ich überhaupt irgendeinen Kritikpunkt finden und benennen müsste, wäre es die Kurzbeschreibung - die lässt zwar eine niedliche Geschichte erahnen, aber auf eine solche Charaktertiefe und vor allem so eine intensive Auseinandersetzung mit der sich verändernden Beziehung zwischen Leonard und Jim war ich nicht vorbereitet. Was schade ist, denn die Geschichte ist für mich wirklich viel mehr, als die KB erahnen lässt. (Allerdings kenne ich auch die anderen Teile der Serie noch nicht; Leser des Gesamtwerks wissen möglicherweise schon von allein, dass da auch zu Jim und Bones etwas Tieferes kommen wird.)

Du beschreibst sehr anschaulich den Druck, unter dem Leonard steht, und lieferst glaubwürdige Hintergründe für seine gesamte Situation. Ich konnte seine Erschöpfung förmlich spüren beim Lesen - und als Jim klingelt, dachte ich erst: Yay, nun wird es lustig!

Was dann kam, war ganz anders als erwartet. Jims Spruch wegen Leonards Fast-Nacktheit war noch zum Schmunzeln, aber dann - whoa, du hast mich geflasht mit den Szenen, in denen herauskommt, dass Jim massive nächtliche Ängste hat und regelmäßig zu Leonard ins Bett kriecht. Dass das schon eine Weile so geht und das Verhältnis zwischen den beiden sich immer mehr in eine für Leonard nicht vollständig durchschaubare Richtung verändert. Und dass das für Leonard (im Moment noch) nicht geht, während Jim diese Momente braucht wie eine Pflanze das Licht, sich aber trotzdem bemüht, kein Problem daraus zu machen, als Leonard ihm sagt, dass es so nicht für ihn weitergeht.

Jim, der wie ein Welpe wirkt - diesen Vergleich hab ich auch schon mal für ihn gewählt, und an dieser Stelle war er so, so unendlich passend. Jim möchte und braucht diese Nähe, auch wenn er sein Empfinden bis auf »Du gibst mir dieses Gefühl, Bones« noch nicht präzisieren kann. Aber Leonard kann mit dieser Art von Nähe und Jims sonstigen Signalen nicht umgehen nach allem, was er durchgemacht hat, und so kann man keinem von beiden einen Vorwurf machen, und beide haben mir unendlich leidgetan. Ich habe diese Szenen aus dem ersten Kapitel nun schon mindestens fünfmal gelesen und bin absolut beeindruckt davon, wie du mit so wenigen Sätzen so viel über die beiden aussagst.

Auch der Rest der Geschichte ist irgendwie so viel mehr als eine schlichte niedliche Halloween-Episode. All die liebevollen kleinen Details, die du einbaust! Bones, der Jim sagt, dass er der einzige Mensch ist, dem er neben seinen Eltern Joanna anvertrauen würde. Jim, den dieses Vertrauen so sehr beflügelt, dass er alles gibt, um Joannas Zuneigung zu gewinnen - sehr schön mit dem Hinweis verknüpft, dass er auch um Leonards Zuneigung erst mal kämpfen musste; darauf bin ich total gespannt! Joanna und Jim, die beide laktosefreie Milch brauchen, und dass Leonard sie wegen Jim jetzt immer zu Hause hat. Jim, der Gary diskret zu Hilfe kommt, weil er weiß, dass Gary Höhenangst hat, es aber nicht zugeben möchte. So viele Kleinigkeiten, die ein stimmiges Ganzes ergeben, das reich an Eindrücken ist und mir das Gefühl gab, Jim und Bones tatsächlich zu begleiten, statt nur einen Text über sie zu lesen.

Und Jim gibt sich so aufrichtige Mühe mit Joanna, dass sie ein unglaublich tolles Halloween erlebt und sich zuletzt sogar an ihn kuschelt für die finale Gruselgeschichte. Ich bin geschmolzen bei diesem Ende - erst recht, als Leonard dann dazukommt und sich vor allem dazuLEGT!

Diese Stelle:

»Insgeheim fürchtete Leonard, dass er irgendwann nicht mehr ohne Jim an seiner Seite schlafen konnte. Trotzdem legte er zögerlich seinen linken Arm um Jim, so dass er mit der Hand auch Joanna auf der anderen Bettseite berühren konnte, und schloss die Augen.«

Mein. HERZ. ;_;

Ich bin verliebt in diese Geschichte und ganz besonders in dieses Ende. Ob es nun gut war, dass Leonard nicht mehr mitbekommen hat, dass Jim gemerkt hat, was er tut? Ich könnte mir vorstellen, dass ihn das sonst ziemlich verlegen gemacht hätte. Am liebsten würde ich sofort lesen, wie es ab hier mit den beiden weitergeht! Aber es gibt ja die vorherigen Teile, mit denen ich mich trösten kann. :)

Vielen Dank für diese tolle Geschichte und liebe Grüße! :)
Cola

Antwort des Autors: Hey Cola! Auch hier nochmals; herzlich willkommen an Bord!

Dein Feedback geht direkt runter wie Öl. Ich muss gestehen, dass ich diese Kurzgeschichte in recht kurzer Zeit geschrieben und mir keine allzu großen Gedanken gemacht habe. Sie sollte sich einfach nur in meine Academy-Serie einfügen und eine süße kleine Halloween-Geschichte werden, die meine kleine Lieblingsfamilie zeigt. ;) Joanna hatte in meiner Academy-Serie bislang keinen Auftritt, daher wollte ich das unbedingt ändern.

Dass ich so viele positive Gefühle mit dieser Geschichte bei dir auslösen konnte, ist für mich das schönste Lob, das ich mir vorstellen kann. Meine McKirk Geschichten liegen mir allesamt sehr am Herzen. :) Zu einer davon ein so ausführliches Feedback zu bekommen, motiviert direkt an den anderen angefangenen Projekten weiterzuarbeiten. Vielleicht kann ich dich ja mal wieder locken, selbst wenn der Klappentext kacke ist. Darin bin ich absolut schlecht. Wenn du einen besseren Vorschlag hast, bin ich ganz Ohr. ;)


Name: Somekinda (Anonym) · Datum: 24.10.17 19:52 · Für: Kapitel 2
Wie jetzt? Schon zu Ende? Die Geschichte hat doch gerade erst angefangen und sie haben sich doch noch gar nicht...
Das kannst du doch nicht so stehen lassen!

Ich hoffe sehnsüchtig auf mehr :)

Antwort des Autors: Ich sehe diese kleine Geschichte als Zwischenspiel zu den Academy-Episoden. Da kommt noch mehr - im Lauf der Zeit. Ganz fest versprochen. Aber in dieser Serie gehe ich es etwas langsamer an. Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. ;) Außerdem arbeite ich an meiner Stichwort-Wichtel Geschichte und die wird nicht jugendfrei! *hüstel*


Ein Review abgeben