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Name: Emony (angemeldet) · Datum: 01.10.17 21:56 · Für: Irgendwo (Ende II)
Ich kenne die Vorgeschichte nicht. Es geht um eine cardassianische Familie, oder? Auf jeden Fall hat mich die Geschichte gefesselt. Man leidet mit der Protagonistin, die zwischen hoffen und bangen gefangen ist. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, welches Ende mir besser gefällt. Auf der einen Seite hätte sie Gewissheit, aber den Schmerz des Verlustes, auf der anderen steht die Hoffnung, dass ihr Ehemann doch noch lebt - irgendwo. Beides sind keine Happy Ends, was die Geschichte traurigerweise realistisch macht. Jedenfalls hat mir dein Beitrag zur Challenge echt gut gefallen. :)

Antwort des Autors: Danke für deine Review :) ja, das ist eine cardassianische Familie, das hätte ich noch erwähnen sollen, habe ich aber leider vergessen. Ändere ich noch ;) Es freut mich, dass ich dich mit den Gefühlen der Protagonistin "mitnehmen" konnte und dass dir die FF gefallen hat. Ich muss sagen, ich selbst habe bei den Enden auch keines als meinen persönlichen Favoriten herausfinden konnte. LG werewolf


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 17.09.17 10:10 · Für: Irgendwo (Ende II)

Auch hier wieder hast Du die gute Beobachtung eingebracht, dass ihre Freude gleichzeitig die Trauer von anderen Personen bedeutet. Geht es uns nicht immer so, wenn wir in den Nachrichten von Anschlägen hören und dann erleichtert sind, wenn wir feststellen dürfen, dass "unsere" Leute, die in der Nähe waren, wohlauf sind? Das ändert nichts daran, dass andere Angehörige verloren haben, aber so zu fühlen ist absolut menschlich ... vielleicht auch cardassianisch ... wer weiß.

 

Eine sehr schöne Lösung für das Challenge-Thema!



Antwort des Autors: Danke fürs Lesen und Kommentieren :) es freut mich sehr, dass dir die FF gefallen hat. Ja, auf diesen Sachverhalt wollte ich unter anderem anspielen ;) nur dass bei Mirja noch eine Schippe draufgelegt wird, indem sie Namen und Alter des Toten bekommt sowie die, wenn auch irrtümliche, direkte Ansprache. Absolut ist das ein sehr menschliches und natürliches Gefühl, denn wenn einen jeder Todesfall, egal wo und welche Umstände, gleich treffen würde, müsste man langfristig schwer depressiv werden oder andere psychische Probleme entwickeln. Abgrenzung ist da eine ganz wesentliche und gesunde Sache. LG werewolf


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 17.09.17 10:06 · Für: Irgendwann (Ende I)

Hier hat mir besonders gefallen, wie Du die Erleichterung über die schlechte Nachricht betont hast. Das ist überhaupt kein Grund, sich schlecht zu fühlen. Ungewissheit hält man nur so und so lange durch, dann ist einfach jede Gewissheit besser als gar keine. Ich kann das so gut nachvollziehen, denn es ging mir haargenau so beim Tod meiner Mutter.



Antwort des Autors: Hoffnung ist wahrlich nicht immer ausschließlich etwas Gutes, denn deren Enttäuschung kann mitunter heftig sein und sie kann einen auch daran hindern, den unvermeidlichen Tatsachen ins Auge zu sehen. Vor allem ist die Ungewissheit oft zermürbender als jede traurige Wahrheit. An dieser Stelle mein Beileid, auch wenn ich ja nichts Näheres darüber weiß, möchte ich dir das aussprechen. Man liest sich :) LG werewolf


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 17.09.17 10:04 · Für: Ein schicksalhafter Morgen

Die Idee, den Inhalt eines Briefes als Ausgangspunkt für unterschiedliche Enden heranzuziehen, gefällt mir gut. Auch die Wahl eines altmodischen Papierbriefs, der in dieser Zeit sicherlich antiquiert sein dürfte, steuert zu der allgemeinen Stimmung bei.

Gut hat mir hier die Gegeneinanderstellung von cardassianischer klassischer Tradition und Familienbild gegen die aus den Traditionen ausgebrochene Freundin gefallen. An fremden Kulturen in Star Trek interessiert mich immer am meisten, wenn sich Autoren tiefergehend mit ihnen beschäftigen.



Antwort des Autors: Briefpapier baue ich gerne in FFs ein, genau wie einige andere traditionelle Elemente :) es freut mich, dass dir dieser Aspekt zugesagt hat. Die cardassianische Gesellschaft ist in meinem Headcanon sehr ausgebaut und unterscheidet sich in vielen Punkten von unserer Art, zu leben. Es freut mich, dass ich dich mit dieser Gegensatzdarstellung "mitnehmen" konnte :) LG werewolf


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 12.09.17 08:59 · Für: Irgendwo (Ende II)
Danke, werewolf, für diese drei kleinen Juwelen. Sie schildern sehr eindringlich das Leben derer, die Verwandte im militärischen Einsatz/Kriegsgefangenschaft haben. Freude, Leid, Scham über die eigeneb efühle sind sehr dicht zusammengefasst. Ich bin ja kein Freund dieses traurigen ST-Zugangs, aber Respekt vor Deinem Schaffen.

Antwort des Autors: Danke für dein Lob :) es freut mich sehr, dass ich dich mit diesem Beitrag erreichen konnte, obwohl du eigentlich kein Freund von solchen FFs bist. Die Gefühlsdichte war auch beim Schreiben eine ziemliche Herausforderung, aber es hat auch Spaß gemacht, das so zu schreiben. LG werewolf


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 12.09.17 08:55 · Für: Irgendwann (Ende I)
Eine ergreifende Darstellung von Leid und Erleichterung.

Antwort des Autors: Danke für dein Review :) das freut mich, dass ich dich mit diesem Kapitel "mitnehmen" konnte. LG werewolf


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 12.09.17 08:44 · Für: Ein schicksalhafter Morgen
Es bleibt wie in der Jahreszeitenchallenge eine sehr traurige Geschichte. Und doch ist es höchst spannend, wie Du um die Traurigkeit herum Alltagsleben und Kulturtradition (Theater) einbaust; und so geschickt etwas über das Sozialsystem (letzte Reihe). Ich bin sehr gespannt, wie das fortgesetzt wird.

Antwort des Autors: Das freut mich ja, dass das so rüber gekommen ist :) Die Gesellschaft der Cardassianer ist etwas, das mich in meinen Storys sehr beschäftigt und ihr soziale System baue ich gerne ein. In meiner Vorstellung ist es auch so, dass es dort relativ viele "Regeln" gibt, deren Nichtbeachtung soziale Konsequenzen nach sich zieht. Das Alltagsleben neben der Trauer darzustellen, war mir auch recht wichtig, denn das Leben geht für Mirja ja unweigerlich weiter, trotz ihres Verlustes. LG werewolf


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 11.09.17 19:32 · Für: Irgendwo (Ende II)
Das Kapitel gefiel mir auch - aber durch das emotionsgeladen vorherige "wirkte" dieses Ende nicht so. Hm, ich kann es wirklich nicht erklären. Aber irgendwie ... Hm.

Vielleicht wäre es sinnvoller, die Enden in umgekehrter Reihenfolge zu lesen bzw einzustellen? Hattest du sie bewusst so herum veröffentlicht?

Mit dem ersten Ende ist es eine unsagbar großartige Kurzgeschichte, ehrlich, ich ziehe wie immer meinen Hut vor dir!

Antwort des Autors: Das erscheint vielleicht seltsam, aber so in der Art war das auch beabsichtigt :D das zweite Ende soll so ein Gefühl vom "Hm, und nun?" hinterlassen, denn das ist auch das, was Mirja in der Szene fühlt. Sie hat eigentlich keine schlechte Neuigkeit erfahren, aber eben auch keine gute, und das lässt sie mit einem Gefühl des Unvollendet-seins, der diffusen Unzufriedenheit und der ungewissen Erwartung zurück. Die Redenwendung "Nichts Halbes und nichts Ganzes" passt da ganz gut, finde ich. Danke sehr für dein Lob :) das freut mich sehr :) und auch, dass du so schnell meine FF gelesen und kommentiert hast. LG werewolf


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 11.09.17 19:27 · Für: Irgendwann (Ende I)
:( Das Kapitel liest sich so kalt, grausam, distanziert und gleichzeitig so unsagbar wütend und zerreißt einen innerlich.

Obwohl es nur so winziger Moment ist, hast du es geschafft, dass ich heule. Autsch. :'(

Großes Kompliment!

Antwort des Autors: Danke für dein Lob :) Dieses Kapitel ist mir mit am schwersten gefallen, weil der Verlust des langjährigen Partners ja ein recht sensibles Thema ist und ich nicht wusste, wie diese "Gefühlsmischung" beim Leser ankommt. es freut mich, dass das das Kapitel so gut "wirkt", auch wenn das in dem Kontext ja eher merkwürdig formuliert ist ;) LG werewolf


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 11.09.17 19:23 · Für: Ein schicksalhafter Morgen
"Eigentlich war Frühling, aber einige Nebelschwaden ließen den noch trostlosen Garten in einem winterlichen Licht erscheinen."

Aaaaaw, Werewolf, da zieht es ganz sehnsüchtig in meinem Bauch, so wunderschön malst du den Ausblick.

Okay *giggel*, die meisten Leser ziehen da vermutlich ne Schnute und denken "Iiiieh, kalt ..." XD

Mir gefällt der Einstieg sehr gut, wie immer sticht dein eloquenter, klarer Stil hervor, mit dem du so tiefe emotionale Bilder schaffst.

Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht ...

Antwort des Autors: Danke für dein Lob :) ich muss gestehen, du hattest mich etwas zu dem Einstieg inspiriert :D ich suchte einen geeigneten Anfang für die FF und da habe ich im Forum gelesen, dass du so vom Herbst geschwärmt hast, und die Idee war da ;) Das freut mich sehr, dass dir mein Stil gefällt :) LG werewolf


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