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Name: Emony (angemeldet) · Datum: 02.10.17 21:39 · Für: Lösung B: Das Wohl der Vielen ...
Oh wow, was für eine Mission! Deine beiden Enden gefallen mir unheimlich gut, wobei mir aus moralischer Sicht das B Ende ein wenig mehr zusagt. ;) Ein wirklich guter Beitrag zur Challenge! Hat echt Spaß gemacht. :)

Antwort des Autors:

Aw! Vielen lieben Dank für Lesen und Kommentieren. *HUG*



Name: Seveny (Anonym) · Datum: 19.09.17 09:05 · Für: Lösung B: Das Wohl der Vielen ...
Hi Gabi,
Variante B ist, das muss ich zugeben, die intelligentere Variante. Die Bilder vom grinsenden, schon fast sabbernden Argach waren gut aufgebaut und ich war schon versucht Dax spontan zur Seite zu springen, so leid tat sie mir. Da hat die Lösung des Missverständnis ein echtes Aufatmen ausgelöst. Ich bevorzuge eindeutig diesen Schluss. Auch wenn die Variante A eine durchaus denkbare Lösung wäre, finde ich dass diese Lösung den Leser emotional mehr mitnimmt und das erwartet man bei diesem speziellen Thema irgendwie. Eine rundum gelungene Geschichte!
LG
Seveny

Antwort des Autors:

Hallihallo Seveny,

 

:D Ja, intelligenter ist sie auf jeden Fall und auch wesentlich Sternenflottenkonformer ;). Das war das Schöne an der Möglichkeit alternativer Enden: ich konnte auch mal weniger logische Lösungen ausprobieren (im Kopf hatte ich noch ein paar andere, aber die Zeit rannte davon).

 

Vielen lieben Dank für Lesen und Kommentieren in einem fremden Jagdrevier ;)

 

Gabi



Name: werewolf (angemeldet) · Datum: 18.09.17 23:35 · Für: Das Problem
Eine wirklich tolle FF :) das zweite Ende hat mir sehr gut gefallen, wie einer meiner "Vorredner" schon sagte, ist diese völlig andere Sicht auf die Dando sehr gut gelungen. Plötzlich erscheinen sie einem direkt angenehm, während sie vorher so einen "Iih-Effekt" hatten mit der Tauschgeschichte (Partnerin als "Handelsware"). Die Idee mit dem Geschichten erzählen hingegen hat, finde ich, einen angenehmen traditionellen Anstrich. Außerdem haben die Frauen so einen gewissen Einfluss (dadurch, was sie erzählen, und durch den Umstand, dass gute Geschichtenerzählerinnen angesehen sind). Man kann dann also nicht mehr unbedingt von einer rein männerdominierten Gesellschaft sprechen, auch wenn die Dando zuerst den Anschein erwecken.
Wie Redewendungen missverstanden werden können (was man durch Nachfragen leicht hätte ausräumen können), hast du sehr gut und plausibel dargestellt.
Das erste Ende ist auch gut geschrieben, trifft aber offen gestanden weniger meinen Geschmack als das Zweite.
Insgesamt eine wirklich tolle FF :)
LG
werewolf

Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank für's Lesen und Kommentiere, liebe werewolf.

 

Das Spielen mit verschiedenen Möglichkeiten aus der Misere war ja das Tolle an dieser Challenge, und es ärgert mich, dass ich nicht die Zeit hatte, mich da noch mehr reinzuknien (na ja ... die Leser werde es mir danken, denn ich wäre dann garantiert wieder ausgeufert ...)

Dass die Dando bei diesem Ende nicht mehr so mies rüberkommen freut mich. Man muss halt immer erst mal alle Seiten eine Medaille betrachten, bevor man zu vorschnellen Vorurteilen gelangt.

 

LG Gabi



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 17.09.17 20:33 · Für: Das Problem
Ehre über Menschenleben zu setzen, führt auch auf unserer Erde zu fragwürdigen Lösungen. Es entspricht zwar ganz dem US-amerikanischen Konzept des 'Der Zweck heiligt die mittel', aber mir liegt dieses Ende eben so schwer im Magen wie Archers Diebstahl der Antriebselemente. Dennoch, Hut ab vor der stilistischen Feinheit und vor allem der atemberaubenden Realistitik der Schilderung. Man hörte jede zischende Türe...

Antwort des Autors:

Auf dieses Ende habe ich mich ganz besonders beim Schreiben gefreut (deswegen ist es auch so ausgeufert), weil es ein Szenario ist, das ich im normalen "Canon" so nicht bringen könnte. Aber bei der Möglichkeit alternativer Enden konnte ich es platzieren. Leider musste ich es arg kürzen, damit es noch ins Challenge-Format passt. Ich hatte noch herrliche Verfolungsjagden und Schießereien vor meinem inneren Auge.

 

Vielen Dank für Lesen und Kommentieren!



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 17.09.17 20:10 · Für: Lösung B: Das Wohl der Vielen ...
Eine kluge, orientalisierende Lösung. Ich fand es nur etwas seltsam, dass die Beziehung Dax-Bashir ziemlich patriarchalisch wirkt: Als dürfte er über sie wie sein Eigentum verfügen. Und noch ein ganz besonderes DANKE für die Recamieren und die knabbereiengefüllte Etagere...das löst wundervolle Assoziationen aus. Eine wunderbare Geschichte!

Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank für Deine Worte, Racussa.

Ich fände es schön, wenn Du mir noch genauer ausführen würdest, an welchen Stellen Du den Eindruck erhalten hast, dass Bashir patriarchalisch reagiert.



Name: Seveny (Anonym) · Datum: 17.09.17 18:44 · Für: Lösung A: Egal, was man macht, es wird das Falsche sein
Hallo Gabi,
das ist eine super Lösung aus dem Dilemma und eine echte Star Trek Lösung. Diebstahl? Eindeutig nein. Nur ein Umgehen von frauenverachtenden Konventionen und das wiederum verstößt gegen die oberste Direktive. Da musste ich ja schon grinsen, als der Argach etwas vom "Dazulernen auf Seiten der Föderation" gefaselt hat. Ja. klar ... ganz von welcher Seite man es sieht - gut erkannt :D
Mit der Beschreibung des Diebstahls ist Dir ein toller Spannungsbogen gelungen, besonders als sie vom Wissenschaftler entdeckt werden und der so tut, als wäre alles ganz normal. Da habe ich mich zuerst gefragt, warum er denn nicht sofort eingreift, die Sicherheit holt oder so. Aber Deine Lösung ist natürlich viel intelligenter. Der Wissenschaftler ist nur scheinbar mit ihrer Anwesenheit einverstanden und die Beiden fühlen sich schon sicher. Später wird klar, dass er sie nur in Sicherheit wiegen wollte - eine schöne Wendung. Die Geste der Trill war herrlich: Hand an die Stirn, theatralisch die Augen verdrehen und mit leichter Pirouette abwärts sinken! Gut, dass Du den Schluss nicht rundweg positiv gestaltet hast, sondern die Zweifel über ihr Tun immer noch da sind. Jede andere Reaktion würde sich mit unseren eigenen ethischen Prinzipien auch nicht vertragen.
Wunderbare Lösung eines ethischen Problems, bin auf das zweite Ende gespannt!
LG
Seveny

Antwort des Autors:

Oh wie schön, dass Du wieder hier vorbeischaust, Seveny!

Diese Lösung wollte ich unbedingt mal schreiben. Aber da sie im Kern der Sache nicht sternenflottenkonform ist, würde sie in einer "normalen" Geschichte nicht richtig funktionieren. Da folgt jetzt eigentlich noch ein moralischer Rattenschwanz samt Disziplinarverfahren. Aber das hätte dieses Ende viel zu lang werden lassen.

 

Ganz lieben Dank für Deinen Kommentar!



Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 17.09.17 15:09 · Für: Lösung B: Das Wohl der Vielen ...
„Ich werde nicht mit seiner Frau schlafen“, erklärte er. „Das werde ich auf gar keinen Fall tun.“
Oh, wenn Bashir geahnt hätte, wie RICHTIG er mit dieser Aussage doch liegt *grins* Dieses Ende ist ein wundervolles Beispiel dafür, dass Kommunikation oftmals der Schlüssel zum Erfolg ist. Und das in fast jeder Lebenslage. Hätte einfach mal jemand die Höflichkeiten beiseite geschoben und nachgefragt, ob damit wirklich eben jener Akt gemeint wäre und hätte er dabei auch die Dinge beim Namen genannt, wäre das alles nicht passiert. Tja, so hatte ich was zu lachen! Die Auflösung war wirklich amüsant - aber nicht lächerlich. Im ersten Moment tat mir vor allem Bashir leid, weil die Situation, in der er da war, echt peinlich gewesen sein muss. Bin selbst ein klein wenig rot angelaufen. Das sind Momente, bei denen ich heute noch in Filmen oder serien die Augen abwende, weil ich mir das nicht angucken kann, wenn Leute so auf verlorenem Posten stehen und nicht mehr anders können, als sich zu blamieren.

Was mir an diesem Ende so gut gefällt, ist, dass die anfangs so verroht wirkende Spezies, plötzlich einen komplett anderen Anstrich bekommt. Meine Sicht auf die Dando hat sich in diesem Moment um 180° gedreht. Frauen haben immer noch wenig zu sagen, was schade ist, aber die Geste ist eine wirklich ... süß will ich nicht schreiben ... liebevolle. Sie wäre noch reizvoller, wenn sie auf Gegenseitigkeit beruhen würde und die Frau dabei nicht immer den Kürzeren zöge, aber mir sind Spezien sympathisch, die ihre Zuneigung und Wertschätzung in mehr als nur Partnersport ausdrücken können.

Wenn ich nicht so unheimlich auf Konflikte und düstere Szenarien stehen würde, wäre mir die Entscheidung, welches Ende mir am meisten gefallen hat, wahrscheinlich sehr schwer gefallen ;-)

Antwort des Autors:

Ich freue mich sehr darüber, wenn Du schreibst, dass die Dando hier plötzlich in einem anderen Licht dastehen. Das bedeutet mir viel! Ich bin ja allgemein gegen die klassische s/w Malerei und finde es wichtig, die Dinge immer wieder von anderen Seiten zu betrachten.

Ja, die Einstellung zu Frauen ist immer noch nicht das Gelbe vom Ei. Aber auch hier ist es mir wichtig, dass andere "Länder andere Sitten" haben. In einer anderen FF von mir haben z.B. die Männer recht wenig zu sagen, da bekommt es die Crew mit einer matriachalischen Gesellschaft zu tun.

 

Vielen lieben Dank für Lesen und Kommentieren!



Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 17.09.17 15:03 · Für: Lösung A: Egal, was man macht, es wird das Falsche sein
Immer wieder gerne! Was ich in dem Text als bezeichnesten Satz empfinde: „Man kann sich Diebstahl auch schönreden.“ Ja und manchmal MUSS man das eben auch, weil anderes persönlich eine geringere Priorität hat. Ich LIEBE diese Problemstellungen, bei denen die Charaktere vor die Wahl des geringsten Übels gestellt werden und sich entscheiden müssen, welche bittere Pille sie schlucken. Und das hast du hier wundervoll rübergebracht und es tatsächlich noch geschafft, Humor mit unter zu bringen. Ezris "Notfallplan" war, wie Amber trefflich schrieb, wirklich genial und sehr amüsant. Ich fand ja auch das Bild, wie sich Peter und Dax wie Bond durch die Gänge schleichen und dann von einem freundlich plapperndem Dando einen schönen Tag gewünscht bekommen, herrlich! Gut, er hat sie nicht einfach ziehen lassen, aber das Bild hat mich trotzdem zum Schmunzeln gebracht. Und es war unvorhersehbar! Sowohl Peters Vorschlag selbst, als auch den Gang der Dinge, hatte ich nicht erwartet. Da war zu keiner Zeit dieser Gedanke "Ich weiß, was jetzt kommt" und wenn, dann hast du IMMER die andere Richtung eingeschlagen. Das hat die Spannung echt gut hochgehalten.

Ich mag das Ende. Auch, wenn es das düstere von beiden ist. Oder gerade deshalb ;-)

Antwort des Autors:

Deine Beta hat mich da echt gerettet. Ich war mir so unsicher mit diesem Ende.

Ich freue mich sehr über Deine Aussage, dass die Wendung unvorhersehbar war. Das finde ich immer extrem schwer einzuschätzen, da man als Autor ja weiß, was passiert und dann doch die Vorstellung verliert, was der Leser wohl ahnen könnte und was nicht.

 

Ganz lieben Dank für Alles!



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 17.09.17 13:33 · Für: Lösung B: Das Wohl der Vielen ...
XD Puuuuuuh, mir fällt ein Stein vom Herzen! Und verflucht sei der Universalübersetzer, der ist bestimmt Schuld an dem Missverständnis! ^^

Auch ein sehr amüsantes Ende, aber wenn ich wählen müsste, wäre es das andere. :)

Super, super Beitrag, liebe Gabi! *hug*

Antwort des Autors:

Och, der Universalübersetzer hat es genau richtig übersetzt - da sind wohl eher die Gehirne der beiden terranischen Männer dran Schuld, die nicht auf die Idee kamen, eine ihnen gebräuchliche Redewendung zu hinterfragen ;) .

 

Ganz lieben Dank für's Lesen und Kommentieren!



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 17.09.17 13:21 · Für: Lösung A: Egal, was man macht, es wird das Falsche sein
"So griff sie auf einen uralten Trick zurück." ... sie word doch jetzt wohl nicht ...

"„Oooh!“ Die Hand der Trill hob sich zu ihrer Stirn, während sie theatralisch die Augen verdrehte und nahezu in Zeitlupe in einer halben Pirouette zu Boden glitt."

*pruuuuust!* XD So was bringt auch nur Ezri! Super, einfach super!

Die Szene ist gleichauf favorisiert mit "Bashir stöhnte leise auf. Wie sollte er das wegdiskutieren?"

Herrlich, liebe Gabi! *giggel* Darf ich mir die Formulierung mal ausborgen? Und Garak auf die Zunge legen?

Das Ende finde ich großartig und absolut zu den Charakteren passend. Ehrlich, außer Bashir und Crusher fällt mir kein Arzt ein, der zu so Mitteln greifen würde, ohne sich großartig um irgendwelche Föderationsdogmen zu scheren. Und mit deinem Chaotenduo zusammen hat man auch noch Freunde zum Pferdestehlen. XD

Im Übrigen bin ich mir sicher, dass Kira im Fall der Fälle ihren Rücken deckt. ^^

Nun das zweite Ende ...

Antwort des Autors:

Da bin ich aber froh, dass das Ende nicht so abgehackt rüberkommt. Das war nämlich mein Sorgenkind und beinahe der Grund, warum ich meinen Beitrag zurückgezogen hätte. Es ist jetzt bereits schon in den planetenszenen stark gekürzt, aber auch so wurde es immer länger. Eigentlich gehört da noch ein ganzer Rattenschwanz dran, inklusive Disziplinarverfahren etc. Ich wusste echt nicht, was ich da machen sollte, weil das eigentlich Stoff für eine ganze Geschichte gegeben hätte. Scully hat mir dann an der Stelle einen Cut gemacht und gemeint, so könne ich es laufen lassen.

 

Irgendwie habe ich verlernt, mich kurz zu fassen ;)

 

Und logo kannst Du Dir Formulierungen ausborgen (;) mit entsprechender Quellenangabe, link zum Original, Spendenkonto etc. ... LOL!)



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