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Reviews für Papier

Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 01.07.17 22:16 · Für: Kapitel 1
Ah, es sind zusammenhängende Geschichten. Das ... musste ich jetzt gerade erst einmal lernen, als ich gerätselt habe, welches wohl die erste sei und ob ich überhaupt bei der richtigen angefangen habe. Wieso hast du die Geschichten nicht als eine Geschichte mit verschiedenen Kapiteln oder als Serie gepostet? Dann wären sie verlinkt gewesen. Kein Vorwurf, interessiert mich nur, wieso du es so gelöst hast.

Mirja hat da wirklich ein hartes Los gezogen. Nicht zu wissen, wo jemand ist oder ob jemand noch ist, ist wirklich nicht leicht. Die Hinterbliebenen von anderen haben wengistens Gewissheit. Ihr bleibt nur die Grübelei oder sich eben davon abzuhalten. Und da ist noch diese Hoffnung, die Giftdorn und Balsam zugleich ist. Es ist stark, dass sie daran festhält und sie nicht zu ihrem Schutz begräbt. Du skizzierst aber auch sehr gekonnt, wie schmerzhaft diese Hoffnung auch sein kann, wenn man sich mit der Frage beschäftigt, wie es sein kann, dass er sich nicht meldet. Warum er sich nicht melden könnte. Warum er sich nicht melden wollen könnte. Dann fallen einem die grausigsten Szenarien ein.

Mit dem Titel bleibst du deiner Linie treu. Prägnant, treffend und diesmal ein klein wenig weniger subtil. Denn Mirja beginnt die Szene ja direkt mit einem Stück Papier und berichtet, wie es auch ein Stück Papier war, dass diese ganzen Qualen begonnen hatte. Fügt sich gut ins Bild.

Ich munkel über die Motive, des Wachmanns, Kiar den Brief gegeben zu haben. Erstmal bin ich froh, dass er noch am Leben ist und das Wissen, als Leser, dass Mirjas Hoffnung nicht umsonst ist, hebt auf jeden Fall die Laune - wenngleich es die Spannung etwas senkt, aber es heißt ja nicht, dass es Kiar noch lange gut gehen wird. Die Bedingungen scheinen widrig und er scheint ein sensibler Bursche zu sein. Wer weiß, was da noch kommt ...
Aber zurück zu den Motiven: Entweder, er schätzt Kiar, wegen was auch immer, und hat sich deshalb des Briefes angenommen. Oder die Briefe werden systematisch an die Gefangenen weitergeleitet, um sie zu motivieren, weiter zu arbeiten und weiter ihr Bestes zu geben, um ihre Überlebenschancen zu erhöhen. Letzteres erscheint mir logischer, da die vielen Zufälle, die nötig wären, dass ein Brief von Cardissa es bis ins Gefangenenlager von Bajor schafft, sonst sehr groß sein müssten. Oder das Hilfsnetzwerk unheimlich gut organisiert sein muss. Mal gucken, ob sich das noch auflöst.

Der Stil ist weiterhin sehr flüssig zu lesen, die Wortwahl ist treffend und die Sätze nicht zu verschachtelt und präzise.

Antwort des Autors: Danke für dein Review :) die Hoffnung nicht nur als Freude darzustellen, war eines meiner Anliegen in dieser FF. Die Motive des Wachmanns sind in der Tat ein Rätsel, das fand ich beim Schreiben auch. Eine weitere Möglichkeit wäre noch, dass das eine zusätzliche psychische Schikane ist. Den Leuten etwas Hoffnung zu geben, von der man genau weiß, dass das Ziel dieser unerreichbar ist. Aber vielleicht ist es auch ein großer Zufall gewesen, dass er an den Brief gekommen ist, und hat ihn als eine Art Wertschätzung oder Gewissensberuhigung für sich weitergegeben. Da ist Vieles möglich und ich habe das bewusst offen gelassen. Die Storys als Serie zusammenzufassen, fiel mir zuerst nicht ein, das habe ich nachgeholt. Allerdings war es Absicht, dass ich sie nicht als Kapitel konzipiert habe, weil ich die einzelnen Teile dafür zu unabhängig voneinander fand. LG werewolf


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 18.06.17 15:24 · Für: Kapitel 1

Mirja ist wirklich eine treue Seele! :’) Du hast sehr gut eingefangen, wie sie sich tagtäglich Sorgen und Gedanken um ihn macht, nicht daran glaubt, dass er für immer verloren ist und trotzdem Briefe schreibt, in der Hoffnung, dass jene ihn eines Tages erreichen und ihm Kraft und Trost zu spenden vermögen. Sie ist ihm noch immer treu, denkt nicht mal daran, sich einen anderen zu suchen, solange es noch das Fitzelchen einer Hoffnung gibt, ihn wieder zu sehen.
Dann Kiar auf der anderen Seite, der sich in der Qual und Gefangenschaft aufrecht hält, indem er an Zuhause denkt. Auch er ist nicht bereit, seine Frau aufzugeben und zieht alle Energie aus den Gedanken an sie und die Kinder.

Mir gefällt auch die Szene, dass er sich ab und zu davonschleichen und Zeit für sich alleine haben kann. Das ist wichtig, wenn man so eng auf einem Haufen zusammen hockt. Und das noch für so lange Zeit. Ich hoffe ja jetzt, dass er im nächsten Kapitel einen Weg findet, ihr zurück zu schreiben um sie von ihren Sorgen zu erlösen, oder, dass er sogar wieder zu ihr zurück kehren darf …



Antwort des Autors: Erst mal danke für dein Review :) auch hier ist wieder Thema "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", was ich ja schon in der Antwort auf deinen tollen Kommentar zu "Sein Glückstag" geschrieben habe. Nicht nur Essen und ein Dach über dem Kopf sind wichtig für das Überleben, auch solche Dinge wie Zeit für sich oder der Gedanke an die, die einem wichtig sind, verleihen einem in so einer Lage wohl Kraft und die Fähigkeit, auch sehr schlechte Zeiten zu überstehen. Dass sie nicht aufgibt, war für mich auch dahingehend ein Punkt in dieser FF, um zu zeigen, dass sie das nicht tut, um irgendwem was zu beweisen, sondern, weil sie bereit ist, auch Kämpfe auf eigentlich verlorenem Posten auszufechten, was auch ein Thema in der Fortsetzung der FF-Reihe sein wird. LG werewolf

Antwort des Autors: Erst mal danke für dein Review :) auch hier ist wieder Thema "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", was ich ja schon in der Antwort auf deinen tollen Kommentar zu "Sein Glückstag" geschrieben habe. Nicht nur Essen und ein Dach über dem Kopf sind wichtig für das Überleben, auch solche Dinge wie Zeit für sich oder der Gedanke an die, die einem wichtig sind, verleihen einem in so einer Lage wohl Kraft und die Fähigkeit, auch sehr schlechte Zeiten zu überstehen. Dass sie nicht aufgibt, war für mich auch dahingehend ein Punkt in dieser FF, um zu zeigen, dass sie das nicht tut, um irgendwem was zu beweisen, sondern, weil sie bereit ist, auch Kämpfe auf eigentlich verlorenem Posten auszufechten, was auch ein Thema in der Fortsetzung der FF-Reihe sein wird. LG werewolf

Antwort des Autors: Erst mal danke für dein Review :) auch hier ist wieder Thema "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", was ich ja schon in der Antwort auf deinen tollen Kommentar zu "Sein Glückstag" geschrieben habe. Nicht nur Essen und ein Dach über dem Kopf sind wichtig für das Überleben, auch solche Dinge wie Zeit für sich oder der Gedanke an die, die einem wichtig sind, verleihen einem in so einer Lage wohl Kraft und die Fähigkeit, auch sehr schlechte Zeiten zu überstehen. Dass sie nicht aufgibt, war für mich auch dahingehend ein Punkt in dieser FF, um zu zeigen, dass sie das nicht tut, um irgendwem was zu beweisen, sondern, weil sie bereit ist, auch Kämpfe auf eigentlich verlorenem Posten auszufechten, was auch ein Thema in der Fortsetzung der FF-Reihe sein wird. LG werewolf

Antwort des Autors: Erst mal danke für dein Review :) auch hier ist wieder Thema "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", was ich ja schon in der Antwort auf deinen tollen Kommentar zu "Sein Glückstag" geschrieben habe. Nicht nur Essen und ein Dach über dem Kopf sind wichtig für das Überleben, auch solche Dinge wie Zeit für sich oder der Gedanke an die, die einem wichtig sind, verleihen einem in so einer Lage wohl Kraft und die Fähigkeit, auch sehr schlechte Zeiten zu überstehen. Dass sie nicht aufgibt, war für mich auch dahingehend ein Punkt in dieser FF, um zu zeigen, dass sie das nicht tut, um irgendwem was zu beweisen, sondern, weil sie bereit ist, auch Kämpfe auf eigentlich verlorenem Posten auszufechten, was auch ein Thema in der Fortsetzung der FF-Reihe sein wird. LG werewolf

Antwort des Autors: Erst mal danke für dein Review :) auch hier ist wieder Thema "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein", was ich ja schon in der Antwort auf deinen tollen Kommentar zu "Sein Glückstag" geschrieben habe. Nicht nur Essen und ein Dach über dem Kopf sind wichtig für das Überleben, auch solche Dinge wie Zeit für sich oder der Gedanke an die, die einem wichtig sind, verleihen einem in so einer Lage wohl Kraft und die Fähigkeit, auch sehr schlechte Zeiten zu überstehen. Dass sie nicht aufgibt, war für mich auch dahingehend ein Punkt in dieser FF, um zu zeigen, dass sie das nicht tut, um irgendwem was zu beweisen, sondern, weil sie bereit ist, auch Kämpfe auf eigentlich verlorenem Posten auszufechten, was auch ein Thema in der Fortsetzung der FF-Reihe sein wird. LG werewolf


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 25.05.17 07:13 · Für: Kapitel 1
Abgesehen davon, dass man sich eher Gedanken 'darüber' als 'darum' macht, eine sehr schöne Geschichte. Echte Liebe, dass beide dem anderen auch einen neuen Partner wünschen, wenn sie damit nur glücklich werden...

Antwort des Autors: Ui, da hast du Recht, das ist mir irgendwie durchgerutscht Danke für deinen Kommentar :) bei dem Aspekt, dass sie sich auch gegenseitig einen neuen Partner wünschen, war ich erst unsicher, ob der überzeugend ankommt. Wir hatten in der Schule einen Film gesehen, in dem zwei Charaktere in einer entfernt vergleichbaren Situation waren (aber anderer Kontext etc) und da meinten Manche, dass sie das nicht verstehen können. Schön, dass dir die FF gefallen hat :) LG werewolf


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