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Name: Emony (angemeldet) · Datum: 22.04.17 21:16 · Für: Kapitel 1
*snief* O man, das war so traurig! *Tränen-wegblinzel* Gerade nach dem viel zu frühen Tod Kellie Waymire habe ich mir immer vorgestellt, dass sie auf der Enterprise weiterlebt.
Trotzdem konnte ich nicht widerstehen diesen zugegebenermaßen sehr traurigen Oneshot von dir zu lesen.
Ich fand es immer so bedauerlich, dass die Beziehung zwischen Phlox und Cutler nie wirklich ausgebaut werden konnte. John Billingsley äußerte sich vor Jahren auf einer Convention ähnlich traurig, da er gerne gesehen hätte, wie es mit den beiden weitergegangen wäre. Er schien eine Romanze nicht auszuschließen, die zweifellos kompliziert gewesen wäre.
Jedenfalls finde ich, dass du ein schönes Andenken geschaffen hast. Phlox konnte sich im Gegensatz zu John von Liz bzw. Kellie verabschieden. :)

Antwort des Autors:

Oh mann, freue ich mich, dass Du hier reingelesen hast, liebe Emony! HUGS!

 

Nein, ich stelle mir auch vor, dass sie dort weitergelebt hat. Das hier ist sozusagen nur eine kleine Paralleldimension-Version. Ich hatte das mit ihrem Tod ja erst vor zwei oder drei Jahren mitbekommen, als ich mich endlich näher mit ENT beschäftigt habe. Und mich hat das so dermaßen geschockt, obwohl ich die Schauspielerin ja gar nicht kannte. Das wollte ich seit dem Moment irgendwie verarbeiten. Und da der Tod in unserer Familie ohnehin immer Wegbegleiter ist, war das sozusagen auch eine ganz gute Möglichkeit, meine eigenen Dämonen ein wenig in den Griff zu bekommen.



Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 14.04.17 22:11 · Für: Kapitel 1
Das ist eine Art von Szenen, vor denen ich selbst auch immer ganz, ganz großen Respekt habe, wenn es an die Umsetzung geht. Und wenn wir schon bei Respekt sind: Meinen Respekt, für diese schöne, einfühlsame Umsetzung.

Ich kann dir nicht sagen, ob die Charaktere getroffen sind, denn du weißt, dass ich sie nicht kenne. Aber die Atmosphäre, die Dialogführung hast du wunderbar bewältigt und das Innenleben sehr gut transportiert. Phlox hadern mit sich selbst hat man wunderbar mitfühlen können. Ich denke, es war damit besiegelt, als er zu Cutler meinte, sie solle es zulassen. Es hatte ein wenig den Anschein, als sage er das auch zu sich selbst und erlaube sich in diesem Moment diese Nähe, diese Abkehr von der professionellen Distanz, was im Bezug auf die Situation und die Tatsache, dass man auf so einem Schiff eine ganze Weile auf engem Raum zusammenlebt und die Menschen hinter den Uniformen kennenlernt, vollkommen verständlich ist.

Die Vergleiche zwischen dem, wie er die Situation gedachte aufzunehmen in Diskrepanz zu dem, wie es nun wirklich ist, fand ich auch sehr gut geführt. Es beginnt oben sehr Analytisch, geht über das Erleben selbst und wird dann persönlich, dass es einem selbst als Leser den Klos im Hals manifestiert - für das ich absolut nicht leicht empfänglich bin.

Desweiteren fand ich es gut, dass du die Chance genutzt hast, auf alternative Glaubensrichtungen einzugehen und die Zusammenfassung des Phlox bezüglich der terrestrischen Religionen fand ich unheimlich treffend.
Dass eine andere Kultur womöglich gar keine Religion hat, weil sie sich nicht damit beschäftigt und wie aberwitzig dann unsere Vorstellungen sein müssen, fand ich gut dargestellt. Die Erkenntnis, dass darin durchaus Trost liegen kann, war allerdings ebenso glaubhaft, was in meinen Augen ein bemerkenswerter Spagat ist, den man auch erstmal so hinbekommen muss.


Insgesammt hast du die Worte, die die Geschichte umfasst, gut genutzt und bist in meinen Augen der Tragik der Situation entsprechend gerecht geworden. Um den Bogen zum Beginn zu schließen: Du hast dem Ende des Lebens hier ein respektvolles Werk geliefert. Denn wie du schon schriebst: So sehr die wenigsten darüber nachdenken wollen oder es verteufeln, es gehört dazu.

Antwort des Autors:

Ganz lieben Dank für diesen ausführlichen Review, Scully!

Da setzt Du Dich ja einer noch unbekannteren Serie aus, alle Achtung! Aber ich denke, für diese kurze Momentaufnahme ist es tatsächlich völlig unerheblich, zu welcher Serie oder zu welchen Charakteren sie gehört. Sie würde so wahrscheinlich in vielen Konstellationen funktionieren.

Meinen Steckenpferd Glauben auf Nichtglauben treffen zu lassen, kennst Du ja. Da nutze ich immer wieder gerne die Möglichkeiten, wenn sie sich mir bieten. Und in diesem kurzen Text sind sehr viele Einflüsse zusammengetroffen, die mich in den damaligen Tagen des Schreibens beschäftigt haben. Die Geschichte wollte ich schreiben, seit ich vom Tod der Schauspielerin der Elizabeth Cutler gelesen habe. Mir fehlte nur irgendwie bis zur Auslosung für den Sammelband der Anstoß, es auch wirklich zu tun.

 

Vielen lieben Dank für Deine Zeit!

 



Name: Harald Latus (Anonym) · Datum: 11.04.17 12:41 · Für: Kapitel 1
Hallo Gabi,

eine sehr schöne gefühlvolle Geschichte, in der Du die Charaktere wirklich gut getroffen hast. Sowohl Phlox als auch Cuttler sind dir prima gelungen und es ist wirk,lich ein schöner Abschied, sowohl vom Charakter aus auch ein schöner Nachruf für die Schauspielerin.
Es spiegelt die Tragik wider, die in diesem besonderen Fall vorliegt.

Gerne gelesen. :)

Antwort des Autors:

Hallo Harald,

 

ich freue mich sehr darüber, dass Du mir einen Kommentar hinterlassen hast und dass Dir die kleine Trauergeschichte gefallen hat. "Nachruf für die Schauspielerin" - das gefällt mir! Das ist ein schöner Gedanke! Ich hätte gerne noch mehr von ihr in ENT gesehen. Ich mochte Cutler vom ersten Augenblick an, als sie aufgetaucht ist.



Name: werewolf (angemeldet) · Datum: 03.04.17 21:19 · Für: Kapitel 1
Eine wirklich gut geschriebene FF, vor allem gefällt es mir, wie du Phlox' Zwiespalt zwischen Professionalität und Emotion beschrieben hast. Die Gedankengänge waren nachvollziehbar und die ganze Atmosphäre ist dir sehr gut gelungen.

Eine Frage noch: ist der Titel von Faun inspiriert? "Wenn wir uns wiedersehen, werden die Wiesen blühen..." ?

LG
werewolf

Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank, werewolf! Ich freue mich sehr, dass Du auch in diese kleine Geschichte hineingeschaut hast. Und noch mehr natürlich, dass sie Dir zusagt.

 

Ja, die gesamte Atmosphäre ist von Faun inspiriert. Im Prinzip von dem Stück "Das Tor" vom Album "Renaissance", aber daraus passte keine Zeile als Titel.



Name: Kontikinx1404 (angemeldet) · Datum: 03.04.17 19:41 · Für: Kapitel 1
Ich muss sagen, das mir die Geschichte gut gefällt. Meiner Meinung nach hast du Phlox gut getroffen.
Die ganze Szene ist sehr real und einfühlsam
geschrieben. Ich konnte mich gut in einen der
Charaktere hineindenken. Auch wegen des
ernsten Themas, oder gerade deswegen,
hat mich deine Geschichte mehr ergriffen als ich
gedacht hätte. Gute Arbeit. Auch ich weiß dass
Kellie Waymire sehr jung verstorben ist.

Antwort des Autors:

Vielen, vielen Dank für die lieben Worte, Konti! Ich freue mich sehr darüber, dass Dir diese ruhige Geschichte gefallen hat.

Es war für mich ein totaler Schock, als ich das mit Kellie Waymire gelesen habe. Ich weiß auch nicht, warum, denn ich kannte die Schauspielerin ja überhaupt nicht.



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 03.04.17 15:50 · Für: Kapitel 1
Ach Gabi, wenn ich jetzt sage, dass ich die Geschichte unsagbar schön fand, klingt das morbide?

Du weißt ja, ich hab ENT noch nicht gesehen, aber du weißt auch, dass ich ein großer Fan von dir bin, also hab ich sie gelesen. Ich kann jetzt leider gar nicht sagen, ob du die Charaktere getroffen hast oder nicht. Nur, dass die beiden und die ganze Situation auf mich sehr real wirkten.

Du schreibst ruhig und emotional, ohne kitschig zu werden. Und genau das macht diese kurze Szene so wunderbar, so tief und nah.

Okay, ich Gefühlsdusel bin jetzt nicht das Maß dafür, aber mich hast du tatsächlich zum Weinen gebracht. Mit Phlox Bestätigung, dass die Blumenwiese für Elisabeth da sein wird.

Sehr schön, Gabi, wirklich.

Antwort des Autors:

Oh, jetzt fühle ich mich aber total geehrt, dass Du sogar eine ENT-Geschichte von mir liest! Wow! HUGS!

 

Laut MFB habe ich die Charaktere getroffen ;) (der mir zugeloste Phlox ist nämlich leider ein Charakter, mit dem ich mich noch nie beschäftigt hatte).

 

Nein, es klingt überhaupt nicht morbide, wenn Du schreibst, dass Du die Geschichte schön findest. Denn das sollte sie sein. Ich habe mit ihr auch ein wenig meine eigenen Dämonen versucht zu bekämpfen. Und ganz ehrlich - es ist auch die einzige Geschichte von mir, die mich zum Weinen bringt, weil sie sehr persönlich ist.

 

Als ich die Serie Enterprise vor zwei (drei?) Jahren zum ersten Mal gesehen habe, ist mir Elizabeth Cutler sehr positiv aufgefallen, weil die Schauspielerin für mich eine gewisse Ähnlichkeit mit Ingrid Bergman besitzt, eine sehr ruhige, unaufdringliche, natürliche Schönheit. Dass sie Entomologin ist, war natürlich ohnehin mein Ding. Also habe ich mich ein bisschen nach ihr umgesehen, und war dann regelrecht schockiert, als ich lesen musste, dass die Schauspielerin bereits während der Drehzeit der Serie sehr jung gestorben ist. Das hat mich nicht mehr losgelassen und ich wollte seit dem auch immer die Szene des Tods ihres Charakters schreiben. Als mir dann Phlox zugelost wurde, war das der Wink mit dem Zaunpfahl (in der Serie interessiert sie sich sehr für den Denobulaner),

 

Mmmm ... wenn Du Dich tatsächlich unbekannter Weise an ENT-FFs wagen würdest, kann ich Dir nur noch einmal "Was bleibt ist Sehnsucht" ans Herz legen (ich weiß, ich nerv immer damit, aber das ist einfach eine meiner liebsten Geschichten). Es hat Bashir drin, Jadzia Dax und O'Brien, und sie ist garantiert witzig ;) .



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