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Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 15.03.17 10:30 · Für: Epilog

Die Idee, das Geschehen der heißen Vorkriegs-Phase anhand des Werdegangs eines Captains zu erzählen, hat mir gefallen. Die kleinen Zeit- und Handlungssprünge sind dabei eine gute Idee, einen weiteren Zeitrahmen zu umfassen.

 

Wie bereits im Kapitel selbst angemerkt, hat mir jedoch der Teil am besten gefallen, der jetzt gar nichts mit der Rahmenhandlung zu tun hatte, nämlich die Sache mit der verschwundenen Crew des anderen Raumschiffs.

Ich habe die FF gerne gelesen.

 



Antwort des Autors:

Zuerst einmal an dieser Stelle: Herzlichen Dank für die ausführlichen Reviews zu dieser Geschichte

 

Ich mag es, seit meiner Jugend bereits, wenn größere Zusammenhänge (egal ob nun OF oder FF) aus der Sicht von bestimmten Personen erzählt werden, die nicht unbedingt zu den Leuten "ganz oben" gehören. Da bin ich durch einige deutsche SF-Autoren der 50er, 60er und 70er Jahre beeinflusst worden, deren Geschichten ich sehr mag, und die ihre Geschichten ganz ähnlich erzählt haben.

 

Die zeitliche Dreiteilung schien mir in diesem Fall sinnvoll, da ich einerseits einen Brückenschlag brauchte, von Valands Abschied von der AKIRA und seiner Beförderung, zu seiner Zeit als Captain der EXODUS - und einen, von seiner Zeit ohne den eigentlichen XO der EXODUS, zur Zeit MIT Tar´Kyren Dheran, als Commander. Wenn ich das alles hätte getrennt schreiben wollen, dann wäre ich allein für diesen Zeitraum mit drei Episoden dabei gewesen, was mir persönlich, eingedenk der beiden Folgeepisoden, dann zu lang geworden wäre.

 

Mein Herz hängt sehr am Kapitel "Transzendenz", deshalb freut es mich ganz besonders, dass dir dieser Part am besten gefallen hat. Was mich noch mehr freut ist, dass du die Geschichte gerne gelesen hast. Das ist der schönste Lohn, den man als FF-Autor bekommen kann. :)



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 15.03.17 09:57 · Für: Transzendenz

Dieses Kapitel hat mir bislang am besten gefallen. Ich mag es einfach, wenn die Handlung einen SF-Bezug erhält. Aus diesem einen Kapitel hätte man auch gut eine eigene Geschichte machen können.

 

Das Mysterium zu Beginn, die Erscheinung, die mögliche Auflösung, das waren alles sehr gute Ideen.

Schön fand ich die Aufopferung der Commander (ich weiß, Du hasst es, wenn man "die" mit dem Rang schreibt, aber ich mag das nun mal ;) ). Das war eine sehr persönliche und tiefgehende Szene. Auch die hätte ich in noch weiter ausgeschriebener Form vertragen. :D



Antwort des Autors:

He he, ich war einige Tage lang versucht, diesen Part tatsächlich auszulagern, und an anderer Stelle eine ganze Geschichte daraus zu machen. Allerdings passt eine solche Geschichte momentan zu keiner meiner Serien, und für längere Oneshots fehlt mir im Moment etwas die Zeit. Leider leider, denn ich würde gerne mehr in diese Richtung schreiben.

 

Ich hatte selbst, während des Schreibens an diesem Kapitel, immer wieder den Eindruck, es wird zu kurz. (Für die Idee, nicht für diese Geschichte). Geplant war dieser Part von vornherein jedoch lediglich als kleine Nebenhandlung.

 

Ich fand auch schade, die Außerirdische nicht stärker in diese Handlung einbinden zu können, doch das hätte dann zu weit weg geführt, von der eigentlichen Geschichte. Auch hier: Leider. Denn eine, den Menschen um mindestens einige Jahrhunderte, geistig überlegene Spezies mit der Föderation (oder auch nur einigen Sternenflottenangehörigen) wirklich in Kontakt zu bringen hätte schon seinen Reiz gehabt. Andererseits würde es die Historie zu meinem ICICLE-Universum mal sowas von durcheinander werfen, dass es halt nicht drin ist.

 

Wäre ich nicht "Serientäter aus Leidenschaft" dann würde ich an dieser Stelle vielleicht mit dem Schicksal hadern, weil ich nicht einfach nur Oneshots schreibe, wo ich auf eine gewisse Kontinuität nicht zu achten bräuchte, und solche Ideen dann bis zur Neige auskosten könnte. Da schlagen manchmal (jedoch eher selten) zwei Herzen in meiner Brust.



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 15.03.17 08:32 · Für: Der erste Kampfeinsatz

Die Beschreibung des Einsatzes auf der Basis hat mir gut gefallen. Ich mag Action-Szenen, (ausgenommen vielleicht Raumschlachten) wenn man die richtig anlegt, dann helfen sie auch oft gut zur Charakterdefinition.

 

:D Und hier kam die Stelle, in der sich der Captain dann doch etwas fitter gewünscht hätte ;) . Wie alt ist er eigentlich? Er hat den Captains-Rang ja recht früh erhalten, wie in den vorherigen Kapiteln angemerkt wurde. Die Crew scheint ingesamt jünger zu sein als er. Oder bezog sich das nur auf das Außenteam zu diesem Zeitpunkt?

 

Ich habe jetzt auch erst kapiert, dass das iconianische Tor aus der Episode stammt ... man, ich muss mir die echt nochmal anschauen. Keine Ahnung, warum von der Folge rein gar nichts in meinem Gedächtnis hängen geblieben ist.



Antwort des Autors:

Die Altersaussage bezog sich hier auf das durchschnittliche Alter des Außenteams. Bei 450 Leuten auf einem AKIRA-KLASSE Raumschiff (500 ab 2380 bei den Taktischen Flotten, da dann bei denen noch 50 MACO´s dazukommen), wird es auch ein paar Leute geben, die einige Donnerstage älter sind, beschrieben habe ich bisher von denen allen rund 15 und von denen ist Commander Scarinnan ein paar Jahre älter (was ich aber hier nicht explizit ausgesagt habe.

 

Lustig ist: Sonst verliere ich mich gerne mal in Details, wie Alter, Haarfarbe, Augenfarbe, Größe und Gewicht der Charaktere. Da diese Episode thematisch an "Das Sonneninferno" und besonders an "Captain und Commander" anschließt habe ich das hier unbewusst zurückgefahren.

 

Geboren worden ist Valand Kuehn im Januar 2338. Somit ist er im Sommer des Jahres 2371 mal gerade 33 Jahre alt. Das ist für eine Durchschnittskarriere viel zu jung für einen Captain (nach meinem Geschmack). Dass dieser Charakter (als einziger meiner OC´s) vor dem 38 bis 40 Lebensjahr diesen Rang erreicht erklärt sich (hauptsächlich) aus dem Ende von "Das Sonneninferno". Dass er (in dem Fall leider möchte ich fast sagen) im Sommer 2375 zum Commodore (allerdings zu diesem Zeitpunkt mehr in der Funktion eines Fleetcaptain - nur führe ich diesen Titel nicht in meinen FF) befördert wird hat dann auch wieder einen Grund, den ich aber erst in EXODUS-3 auflösen kann. Sagen will ich nur dies: Ohne dass Jemand dran gedreht hätte, wäre das nicht so früh vonstatten gegangen...



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 14.03.17 08:45 · Für: Spuren

Dieses Kapitel hat mir gut gefallen, weil jetzt das Tempo ein wenig angezogen wird, und die am Ende aufgebrachte Theorie ein interessante weitere Wendung verspricht.

Die DS9-Folge, auf die Du in diesem und dem vorangegangen Kapitel eingegangen ist, musste ich erst einmal nachschlagen. Peinlicherweise hatte ich die überhaupt nicht mehr auf dem Schirm.

Mir hat es natürlich gefallen, dass Du im vorangegangenen Kapitel die bekannten Charaktere verwendet hast. Bekanntlich lese ich von denen ja lieber als von reinen OC-Crews :D .

 

Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, wenn ich eine kleine Anmerkung zum Stil mache. Du verwendest häufig Partizipialkonstruktionen, die ich beim Lesen als sehr anstrengend empfinde. Wenn das aus Absicht geschieht und Deinen Stil ausmacht, dann will ich nichts gesagt haben - aber vielleicht geschieht es ja unbewusst, und dann würde sich ein Blick in dieser Richtung einmal lohnen.



Antwort des Autors:

Ich finde es sehr gut, dass du den Stil ansprichst, denn ich arbeite permanent daran, auch den zu verbessern. Diese Partizipalkonstruktionen sind ein Schwachpunkt, den ich versuche zu minimieren. Ich meine, es war schon mal schlimmer, aber ich werde weiter daran feilen und versuchen diese Konstruktionen noch mehr zu minimieren.

 

Meinen Dank dafür, DASS du das angesprochen hast. Für mich gehört so etwas in ein Review. Übel nehme ich so etwas ganz bestimmt nicht.



Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 02.03.17 09:21 · Für: Karneval in Rio

Hi Uli, ich war neugierig darauf, wie Du die DS9ler hier eingebunden hast, daher habe ich mich mal auf Deine FF gestürzt.

 

Die hauptsächlich charakterlichen Szenen in den ersten beiden Kapiteln sind ein schöner Einstieg, um den Leser mit den selbst kreierten Personen bekannt zu machen. (was auffällt ... sie sind alle gut gebaut und durchtrainiert ;) )

Die Karnevalsszene hat mir gefallen, sie ist sehr locker und mal etwas ganz anderes. Ich kann mir das bunte Treiben lebhaft vorstellen.

 

Feyquari Lanoi gefällt mir gut, aber ich glaube, auf sie muss ich im Weiteren verzichten, oder?



Antwort des Autors:

Hi Gabi

 

Zunächst einmal freue ich mich, dass du diese Geschichte liest - an dieser Trilogie liegt mir sehr viel, da hier (zum Ende hin) der Zusammenschluss der Freunde, Tar´Kyren Dheran und Valand Kuehn, auf dienstlicher Ebene, stattfindet. Im Verlauf der nächsten beiden Episoden möchte ich, neben einem spannenden Plot, dann erzählen, welche Vor- aber auch Nachteile sich aus einem Freundesgespann als Führungsduo auf einem Raumschiff ergeben können. Ansatzweise gab es so etwas ja auch bei ENT, zwischen Trip und Archer.

 

He, he... dass Valand nicht so durchtrainiert ist, wie er es gerne wäre, wird später noch thematisiert, in "Der erste Kampfeinsatz". Ich gehe davon aus, dass die Leute im 24. Jahrhundert ganz allgemein mehr auf ihren Körper achten. Was ich nicht speziell thematisiert habe ist, dass z.B. Chirome der Bolianer (kommt ab dem Moment vor, in dem Valand an Bord der EXODUS geht) nicht in dieses Muster fällt (und das nicht, um das Klische des molligen Bolianers zu bedienen).

 

Ich mag generell ganz gerne mal etwas beleibtere bis mollige Typen, von denen ich z.B. in DEAN CORVIN oder auch in BABYLON-6 einige habe, bei B6 ist es sogar der Main-Character, der da etwas zum Übergewicht neigt.

 

Mit Feyquari Lanoi liegst du richtig. Sie wird nicht an Valands Seite verweilen, aus der Serie ICICLE weiß man, wer sich ihn am Ende angeln wird. Ein wenig bedauere ich natürlich immer, wenn ein für mich interessanter Charakter nicht dabei bleiben kann. Ganz intensiv war dieses Gefühl bei Ahy´Vilara Thren, seiner verstorbenen Frau, oder auch bei seinem Mentor, Alloran Veron. Deshalb habe ich auch Chirome an Bord der EXODUS geholt. Den mochte ich in "Das Sonneninferno", und ich habe nicht bereut, dass er jetzt für eine Weile mit dabei sein wird. Aber dafür kommen neue Charaktere dazu, die im weiteren Verlauf, der Trilogie eine Rolle spielen sollen, auch einige der (scheinbar) kleinen Leute, wie Petty-Officers und Chief-Petty-Officers, denen IMO in den Serien zu wenig Beachtung geschenkt worden ist.



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