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Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 24.02.17 17:21 · Für: Kapitel 1
ENDLICH komme ich mal dazu, dieses RV zu schreiben. Das nehm ich mir seit einer Woche vor, aber ich komme nicht zu, weil ... keine Ahnung. Aber besser spät als nie, oder?

Ich hatte in die Geschichte reingeschnuppert, weil der Tiptel so interssant klang und die KB so schön mystisch war. Und es war nicht als Romanze gekennzeichnet. Das hat mich erfreut. Und bei eigenen Kreationen, ist es ja ziemlich egal, dass man es vorher noch nicht kannte. In dieser Hinsicht behielt ich auch Recht.
Ich kam sehr gut rein und hatte keine Probleme, mich in die Charaktere rein zu finden. Da es auch nur drei waren, war es dahingehend ja auch sehr übersichtlich. Meinen Respekt dafür, mit dem begrenzten Setting eine entsprechende Handlung aufzubauen und keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Hier und da sind mir ein paar Rechtschreib- oder Grammatikfehler aufgefallen, aber nichts, was einen über die Maßen aus dem Lesefluss haut. Größtenteils Groß- und Kleinschreiben zu Beginn der Geschichte - im hinteren Teil findet sich kaum noch was davon.
Einzig und allein der ein oder andere Patzer in Punkto Tempus, hat mich etwas stuzig gemacht. Auf einmal war es dann Gegenwart, wo der Erzähler selbst doch in der Vergangenheit erzählt.

Auf der anderen Seite ist mir allerdings dein sehr großer Wortschatz aufgefallen und die Vielfältigkeit, die du in der Sprache eingebaut hast. Aber an manchen Stellen beschreibst du dann wieder manches Dilemma genau mit den Worten, die deine Charaktere im nächsten Satz dann selbst verwenden (als sich das Shuttle dem unbekannten Sternensystem näherte. ... „Wir erreichen bald das unbekannte Sternensystem “), wo ich genau das dann wieder etwas vermisst habe. Wiederholung ist so ein Punkt, auf den du bei deiner nächsten Geschichte gut achten könntest. Das Vokabular, um das zu vermeiden, ist bei dir auf jeden Fall vorhanden :D
Und es fiel mir auch vorwiegend im ersten Drittel auf, was sich durch die Wiederholungen dann etwas zog.

Mir hat super gefallen, dass die drei sich geirrt haben und ich wusste die ganze Zeit über nicht, was passieren würde, selbst durch das Foreshadowing am Anfang der Geschichte. Es war wenig durchschaubar und dadurch blieb die Spannung erhalten. Man wusste nicht, worin sie sich geirrt haben, ob noch etwas kommt und wie es schlussendlich ausgeht.
Irgendwas war noch, was ich total toll fand ... Der Traum! Ich habe nicht mit dieser Wendung gerechnet. Das war wirklich interessant gemacht und die Verwirrung des Charakters konnte ich 1:1 nachfühlen. Das war wirklich klasse gemacht.
Ebenso wie mir die Planeteneinwohner sehr gefallen haben. Sie hatten ein eigenes Aussehen und ich fand es super, dass ihre Intelligenz und soziale Struktur nicht direkt offensichtlich für die drei Besucher waren. So ist es eben mit Fremden. Man versteht es nicht sofort und das hat mir in der Umsetzung hier gut gefallen - das nicht-verstehen.

Etwas gefremdelt hab ich derweil, dass Robin scheinbar in Sachen Weltraumtechnik absoluter Alleskönner zu sein scheint, weil sie im Weltraum aufgewachsen ist. Die Erklärung finde ich etwas mau. Ich behaupte, dass jemand, der bisher ausschließlich auf Raumschiffen gelebt habt, durchaus in der Lage ist, jegliches Raumfahrttechnische vollkommen an sich vorbeiziehen zu lassen, ohne davon sichtlich tangiert zu werden. Etwas benutzen und etwas verstehen, sind zwei vollkommen unterschiedliche Dinge. Glaub einem alten ITler das xD



Alles in Allem fand ich die Geschichte doch recht unterhaltend. Danke fürs Schreiben :)

Antwort des Autors: Zunächst mal vielen Dank fürs lesen und kommentieren. Freut mich dass Dir die Story gut gefallen hat, trotz ihrer schwächen. Was das Thema Wiederholungen betrifft, das ist schon eine Schwäche von mir. Da bin ich noch am Arbeiten dran. Die nächste Story wird dahingehend hoffentlich besser. Da ich meist, abends nach der Arbeit schriebe, ist mein Text auch etwas Tagesform abhängig. Die Rahmenbedingungen der Story waren damals vorgegeben und ich dachte mir, Ein versuch ist es wert. Mich freut auch dass dir die Sache mit dem Traum und dem Fremden Wesen gefallen hat. Da hat jeder Leser so seine eigenes Empfinden und eigene Sichtweise. Und es ist für mich jedesmal interessant die zu lesen. Der Charakter Robin Karsten, hat eine Technikvorliebe. Sie ist auf einem Frachtschiff aufgewachsen und war wenig auf Planeten in ihrem Leben. Es war mir aber nicht möglich mit der Wortbegrenzung, ihren Lebenslauf im Details zu erzählen. Das wäre noch Stoff für weitere Stories


Name: Drago (angemeldet) · Datum: 14.02.17 21:31 · Für: Kapitel 1
Ein wenig merkwürdig finde ich die Geschichte.

Die Spannung baut sich von Anfang an bis zur Mitte der Geschichte sehr schön auf, weil man ständig rät, welcher Irrtum denn passieren könnte und auch die Übernachtung auf dem Planeten sind sehr schön beschrieben

Ich fand's lustig, das die drei das Shuttle verlassen konnte, ohne sich abzuhetzen, so was gibt's in Star Trek sonst nie.

Allerdings finde ich den Traum von Robin etwas merkwürdig. Man glaubt zuerst, da kommt noch was, das ist was im Busch, warum verhält der Fähnrich sich so komisch aber dann ist das ganze nur ein Traum und die Tiere sind nicht intelligent.

Dennoch. Eine nette Geschichte.

Antwort des Autors: Freut mich das dir die story gefällt. Ein Shuttle wird in einem Notfall oft überstürzt verlassen. Es gab ja keinen Grund hektik beim verlassen des shuttles zu machen. Da es langsam in die Atmosphäre gerät bleibt genug zeit alles zu packen und dann zu gehen. Ist zwar etwas ungewöhnlich. Den Traum hatten auch andere leser schon merkwürdig gefunden. Es soll ja eine art apltraum sein, den Robin träumt. Sie ist ja im Weltraum aufgewachsen und fühlt sich auf planeten nicht so wohl. Daher auch das seltsame verhalten des Fähnrichs im Traum. Die tiere sollten nie intelligent sein, aber man könnte es als Irrtum im Traum betrachten, den Robin träumt. Sie hat sich quasi im Traum geirrt. Als vorbild der Tiere hatte ursprünglich ein Fabelwesen herhalten müssen.


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