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Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 07.04.17 09:33 · Für: Kapitel 3
Oh ha. Politik kann ziemlich ... mies sein. Aber auch hier fällt mir wieder auf, dass das Konstrukt der Heirat, mit vorheriger Verlobung, in vielen fiktiven Kulturen vorhanden zu sein scheint. Wie sieht so eine Heirat unter Gorn eigentlich aus? Und im Vergleich dazu, wie auf Cait? Haben Gorn überhaupt eine Religion, einen "Gott" vor dem sie sich verbinden? Oder war es schon immer auf staatlicher Ebene gelöst und man bedurfte nur das Ja des Oberhauptes? Das täte mich interessieren.

Aber dass M'Nao wenig begeistert ist, zu diesem Schritt gedrängt zu werden, kann ich nur zu gut nachvollziehen. Das ist eine Entscheidung, die nur die beiden etwas angeht und sie sollte - nach menschlichen Maßstäben des jetzigen Jahrhunderts betrachtet - aus freiem Willen und aus tiefer Zuneigung heraus getroffen werden. Weil beide Parteien sich entschließen, für immer füreinander da zu sein und sich ihrer beiden Leben zu teilen. Aber im Adel konnte man sich das auch hier auf der Erde nie so wirklich aussuchen - wobei aktuell (im westlichen Teil der Welt) wohl eher als sonst irgendwann. Andererzeits war es ja auch hier durchaus Gang und Gäbe, die außenpolitischen Beziehungen auf diese Weise zu festigen. Erstaunliches Konstrukt, das ja ab und an sogar recht gut funktioniert hat. Es beginnt im Kleinen, was einst im Großen funktionieren soll. Schwer wird es nur, wenn es vom Beginn an im Kleinen nicht funktioniert. Allerdings sind M'Nao und Sraan einander ja ohnehin zugetan. Es ist also eine reine Interpretationsfrage seitens der Kultur, ob man hier tatsächlich von einer unethischen Einmischung sprechen kann.


Also zum Nachdenken regt die Geschichte jedenfalls an :D

Antwort des Autors: Sorry, das ich solange nicht geantwortet hab, war sehr beschäftigt. Die Gorn haben eine Religion, soweit ich weiß. Sie verehren die große 'Hüterin' und auch 'Ei-Bringerin' also unterm Strich Furchtbarkeitsgöttin S'Yahaza. Ihren Gefährten, den sie der Sgae nach verbannt haben, verehren sie nicht. Es gibt in der Hegemonie auf jeden Fall das Konstrukt der Verlobung. Das kannst du in ST Titan "Feuer" nachlesen. Was die Zeremonie selber angeht, die habe ich frei erfunden, auf Basis des Fakts, das es in der Hegemonie verschiedene Kasten gibt. Ich danke dir für dein großes Interesse und ganz besonders für die vielen Gedanken, die du dir gemacht hast. Das ist das Brot eines jede Autors!


Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 07.04.17 09:24 · Für: Kapitel 2
Shuttle Ruhr? Schön! :D Ich find es nett, dass es nicht nur englische Bezeichnungen gibt. Ein bunter Mix gefällt mir da viel besser. Eine der Stellen, an denen ich finde, die man besser lösen kann als es das Original tut. Wobei ich hier der Serie vielleicht unrecht tue, denn ich kenn ja nur TOS ...

Die Begegnung mit den Wachen war mir suspekt. Gut geschrieben, aber dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt, hast du eben sehr gut vermittelt. Zusammen mit den Vermutungen aus der Zelle entsteht eine nicht geringe Spannung, um es vorsichtig zu formulieren. Man wird sich als Leser bewusst, dass alles passieren könnte. Oder eben auch nichts - auch damit rechne ich immer.
Was ich hier auch schön fand, war diese kleine Unterscheidung der Kulturen, wie weit Verwandschaft überhaupt noch als solche wahrgenommen wird. Wobei M'Nao da sehr menschlich rüberkommt. Katzen sind ja eher Einzelgänger, da täte mich mal interessieren, in wie weit die sich überhaupt für Verwandschaft - über Eltern und Geschwister hinaus - interessieren. Und ob es auf Cait dafür Bezeichnungen gibt, über die von Menschen geprägte Hierachie hinaus. Manch eine irdische Lebensform unterscheidet ja nichtmal zwischen Fremden und ausgewachsenen Abkömmlingen.

Egal, genug philosophiert, das Kapitel hat mir gut gefallen. Auch die schnippischen Dialoge waren wieder hervorragend gelöst. Auch, dass M'Nao das alles erst für eine Racheaktion seitens seines Partners hält, war amüsant zu lesen.

Antwort des Autors: Yay. ich hatte gehofft, das jemand das mit dem Shuttle Ruhr bemerkt. Immer nur englische Bezeichnungen find ich auch öde. Freut mich sehr, das dir die Szene mit den Wachen und auch die schniischen Dialoge so gut gefallen haben, daran musste ich ein wenig feilen. Mir gefällt deine Beschreibung sehr gut - es könnte alles passieren oder auch nichts - das war es, was ich vermitteln wollte. Wenn du sagst, das M'Nao dir menschlich vorkommt, kann ich wieder nur sagen, das ich eben selber einer bin und es eben net einfach ist, als Mensch einen nicht menschlichen Charakter zu beschreiben, jedenfalls danke ich dir für deine Ehrlichkeit. Mich würde interessieren, sofern es sich mal ergibt, was du mir vorschlagen würdest, was M'Nao weniger menschlich wirken ließe. Ich glaube ich zu erinnern, das ich irgendwo ganz weit hinten die Erinnerung abgelegt habe, das Caitianer in Clans leben aber sich bin ich mir nicht mehr. Das mit dem Gorn-Adel und den Verwandtschaftsverhältnissen da, habe ich frei erfunden, weil es im ST Universum nie eingehend beleuchtet wurde, wie die Verhältnisse da aussehen.


Name: BlueScullyZ (angemeldet) · Datum: 27.03.17 10:40 · Für: Kapitel 1
Ich mag Missverständnis-Szenen und du hast deine ziemlich amüsant umgesetzt. Von außen betrachtet sicher ein Fall von "Sprechenden Menschen kann geholfen werden", aber manchmal will man ja auch selbst drauf kommen. Und dann kann man gedanklich eben mal falsch abbiegen :D

Deine sehr beschreibende Art macht es dem Leser sehr leicht, sich die Umgebung und die Charaktere und deren Umgebung vorzustellen. Teilweise sind wenige Wiederholungen im ersten Absatz (s. "Pelzig", da ist es mir aufgefallen), aber danach ist es wirklich sehr flüssig und eben sehr plastisch.
Gerade den Satz, der denSprachklang der Gorn beschreibt, fand ich sehr, sehr gut gelungen.

In einer Sache muss ich ulimann aber Recht geben: Teils wirken deine Charaktere sehr menschlich. Gerade, dass Gorn, trotz ihrer dafür eher ungeeigneten Anatomie ihrer Hände, Bücher haben, fand ich merkwürdig. Dass die anderen Verhaltensweisen sich ähneln kann ja auch damit zusammenhängen, dass die beiden in der Flotte eben viel mit anderen Humanoiden zutun haben und sich was abgeschaut haben.
Sonst find ich es einen netten Gedanken, dass der Gorn Sarkasmus nicht gewohnt ist und sich damit entsprechend schwer tut - und dass im Gegenzug dazu der Caitianer sich mit der fremdartigen Mimik ebenso schwer tut. Da fand ich es widerum sehr stimmig gemacht! Ebenso wie die teils vorherrschende Unbeholfenheit im Umgang miteinander.

Antwort des Autors: Danke für deine freundlichen Worte Scully Ja, das mir dem Erscheinen von Sraan und M'Nao und den Ähnlichkeiten zu Menschen ist so eine Sache, über die ich lange nachgedacht habe. Zu der Sache mit den Büchern würde ich sagen, das der begriff 'Buch' jetzt sehr dehnbar ist und auch als einfaches Dokument bezeichnet werden kann und nicht zwingend ein gebundenes Exemplar, wie wir es kennen, doch deine Sichtweise ist sehr interessant. Es ist nicht ganz einfach, derart andersartige Spezies zu beschreiben, denn ich selbst, der Autor, bin ja ein Mensch und kann nur aus einer menschlichen Perspektive schreiben. Wie gesagt, freue ich mich aber über die kritische Sicht!


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 27.03.17 08:22 · Für: Kapitel 4

Oh, der arme M’Nao! Du hast seine Nervosität so gut beschrieben, dass man sogar selber ins Hibbeln kam! Ich sah ihn richtig vor mir, wie er hin und her tigert, unruhig und nervös, und dann BÄM! noch so von Sraan erschreckt wird … Haha, auch wenn du es nicht so ausformuliert hast, aber ich sah ihn wirklich mit dem klassischen „MEEEEOOOWWWWW?!“ in die Luft springen und mit gesträubtem Fell auf dem Felsen landen! Ein Genuss :D

Mein Lieblingssatz:
„Darum passen wir so gut zueinander. Wir könnten unterschiedlicher nicht sein, doch im Wesen sind wir uns so ähnlich.“
Mit dieser Aussage hast du genau auf den Punkt gebracht, was eigentlich die Quintessenz einer jeden Beziehung ist: Nicht das Äussere zählt, sondern, was Beide innerlich miteinander verbindet. Sehr schön formuliert!

Zum Abschluss zeichnest du noch einmal ein wunderbares Bild ihrer Liebe zueinander, in dem Sraan seine sensible Seite zeigen darf, und M’Nao über seinen eigenen Schatten springt, in dem er, seinem Liebsten wegen, sogar für kurze Zeit seine Prinzipien über Bord wirft. Damit hättest du die Tiefe ihrer Beziehung kaum besser ausdrücken können.
Ich hatte ja kurz Bammel, als die erste Einsprache bei der Hochzeit kam! Zum Glück ist für die Beiden, (bis auf ein paar Kratzer), alles gut ausgegangen und ich bin überzeugt, dass diese Verteidigungsaktion das Band zwischen ihnen noch einmal mehr gefestigt hat. Ich finde es übrigens super, dass du das Kapitel noch angefügt hast! Das hat der Geschichte einen schönen, letzten Schliff gegeben und ihr auch ein wunderbares Ende verschafft.



Antwort des Autors: Jup. Der Schliff hat noch gefehlt. An der Hochzeitszeremonie an sich habe ich lange gefeilt. Schön, das es so gut ankommt, danke MaLI


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 27.03.17 08:05 · Für: Kapitel 4

Oh mann, habe ich als Vegetarierin aus Überzeugung mit M'Nao mitgelitten! Bei ihm muss die Liebe wahrlich groß sein, dass er den Ritus ohne Aufbegehren mitmacht. Ich fürchte, ich hätte spätestens bei der Tiertötung und Blutverköstigung gestreikt.

 

Dieses letzte Kapitel bringt noch einmal sehr schön die kulturellen Unterschiede der beiden zum Tragen und vor allem die Bedeutung dessen, dass sie sich bewusst auf diese Unterschiede einlassen, um beieinander zu sein.

 

Der letzte Abschnitt war herrlich! Ich möchte fast wetten, dass es den beiden sogar ein wenig Spaß gemacht hat, die "ich habe etwas dagegen" Sager zu vermöbeln :D

 



Antwort des Autors: Ja M'Nao ist ein Treuer. Ich hatte gehofft, in diesem Kapitel nochmal mehr die Unterschiede hervorheben zu können. Ob die zwei Spaß dabei hatten, den Gegenstimmen eins Überzuziehen? Ganz sicher :D


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 26.03.17 22:41 · Für: Kapitel 4
Welch freudige Überraschung, dass du noch ein Kapitel, und dazu noch so ein schönes, hinzugefügt hast, lieber Drago. :)

Am Anfang war ich kurz irritiert, was da plötzlich mit M'Nao los war, weil das eigentlich letzte Kapitel ja so sanft endete. Aber kalte Pfoten vor der Hochzeit, besonders eine in solchem Ausmaß, ist wohl normal. ^^

Du hast hier nochmal ganz wunderbar die Unterschiede der beiden geschrieben; im speziesbedingtem Verhalten, aber auch in ihrer ganz persönlichen Art.

Ich mag die beiden total und freu mich, dass die Hochzeit dann doch relativ glatt lief.

Bekommt man irgendwann mehr von Sraan und M'Nao zu lesen? Oder ist grade Schaffenspause? (Hab ja noch deinen zweiten Roman vor mir, auf den ich mich schon freue. ^^)

Antwort des Autors: Bei mir stehen grad eine ganze Menger verschiedene Dinge an und der dritte Teil der FF Reihe (Der nach der kommt, die du noch lesen möchtest) ist nicht ganz oben auf der Liste aber ich habe schon angefangen. "Kalte Pfoten" gefällt mir, ich würde dich gerne zitieren :D


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 23.03.17 15:26 · Für: Kapitel 3

Haha! Also DAMIT habe ich jetzt nicht gerechnet! (Wohl zu viele Krimis geguckt und schon die fürchterlichsten Intrigen vor Augen …) Somit ging also das erste Caitianer/Gorn Pärchen in die Geschichte des Weltalls ein. Hurra!

Drago, mir hat die Geschichte gut gefallen! Sie hat viel (auch bissigen) Humor, was ich ganz besonders mag. Die Sticheleien zwischen den Beiden sind ein Genuss und du verstehst es, auch die Umgebung der Protagonisten schön und farbenfroh zu beschreiben. (Wasserfälle unter den Treppen, ect.) Man kann sich dann den Ort des Geschehens viel besser vorstellen. Super finde ich auch, wie du den Titel mit dem „Brücken bauen“ hast einfliessen lassen, denn das haben sie ja nun auf persönlicher, wie auch politischer Ebene geschafft.

Nur eines wage ich zu bemängeln: Für Menschen wie mich (PM Epilepsie) ist dieses „Klotzformat“ furchtbar zu lesen. (Anfälle) Da würde ich mich freuen, wenn du für zukünftige Geschichten noch über die Formatierung gehen könntest, und da und dort einen Absatz einbauen. Dann werde ich nämlich sehr gerne weiter bei dir rein lesen :)



Antwort des Autors: Schön, das dir das Paaring so gut gefallen hat :D (Das mit den Wasserfällen unter den Treppen ist eine architektonische Idee aus Star Trek Online, weil es solche Treppen auf dem Raum Dock der Erde gibt) Danke für den Hinweis wegen der Formatierung!


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 23.03.17 15:25 · Für: Kapitel 2

Oh, die Zwei sind also das erste Paar ihrer Art? Das ist ja sehr interessant! Und auch eine Herausforderung für dich, da du so ja nicht auf allfällige Referenzen zurückgreifen kannst …
Auch hier gab es wieder genüsslich viel Humor und Sticheleien zu geniessen! Und einen interessanten Einblick in die „Gornologie“ ;) Der Empfang, der den Beiden zu Teil wurde, liess einen wirklich schlucken. Was geht hier vor? Der Szene schwingt auch eine angenehm prickelnde Spannung mit, da man keine Ahnung hat, was, wann, wie wohl passieren wird. Ganz besonders, weil ich die beiden Spezies bisher nicht kennen gelernt habe. Bei einer Stelle musste ich kurz lachen: Ein vegetarischer Caitianer? - Oje … :D



Antwort des Autors: Soweit ich weiß, gab es noch nie einen Gorn und einen Caitianer, die eine Beziehung pflegen, geschweigenden ein gleichgeschlechtliches. Es freut mich unglaublich, das du dir so viele Ideen und Überlegungen zu der Story gemacht hast. Übrigens, das Caitianer zum Großteil Vegetarier sind kann man in Star Trek Prometheus nachlesen. Ich weiß, ich ziehe meine Infos zum Großteil aus nicht canonischen, offiziellen Werken aber ich nehme immer alles, was ich kriegen kann.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 23.03.17 15:24 · Für: Kapitel 1

Bereits der Einstieg ins Kapitel hat mir ein breites Lachen geschenkt! Ich habe da irgendwie gleich eine Grumpy Cat mit gesträubtem Fell vor mir gesehen :D Auch über den Rest des Kapitels verteilt geizt du nicht mit Humor und vermagst ihn auch an den richtigen Stellen einzusetzen. Gefällt mir sehr gut!
Ich mag auch besonders die Stelle, wo du beschreibst, wie die Kopfschuppen des Gorns im Licht des Strahlers reflektierten. Das gab einen wunderbaren kleinen „oooh“ Moment und hat richtig einen kurzen Zauber in die Szene gebracht. Sehr schön!
Auch der Umgang zwischen den Beiden hat es mir angetan. Es ist eine erfrischende Mischung aus freundschaftlichem Necken und brüderlicher Fürsorge untereinander. Ein wundervolles Duo!

Beim „grossen Vogel der Galaxis“ musste ich schmunzeln. Ist das irgendwie ein Äquivalent zu den indianischen Jagdgründen? So quasi eine Gottheit (anstatt des Jenseits), die die Freude des ewigen, glücklichen (Vogel)jagens verspricht? :D Falls ja, finde ich das ein absolut wundervoller Einfall von dir, wie du einen diskreten Bezug zueinander herstellst und damit ausdrückst, dass sich auch Caitianer nach dem Einen sehnen: Ewigem Frieden und Glück!



Antwort des Autors: Danke für dein ausführliches Review!!! Freut mich sehr, das du auf so viel Details achtest und das ich dir eine Freude machen konnte. Nun ja, das mit dem großen Vogel der Galaxis ist ehrlich nicht von mir, auch wenn ich diene Interpretation unglaublich toll finde. Der große Vogel der Galaxis taucht als Mythologisches Wesen erstmals in den Romanen "New Frontier" auf, soweit ich weiß, da hab ich die Idee her, daraus ein geflügeltes Wort im ST Universum zu machen.


Name: Ijan (angemeldet) · Datum: 09.03.17 13:30 · Für: Kapitel 3
Ich sehe grade, ich hab meine Review unter das erste Kapitel geschrieben, obwohl sie eigentlich hierher sollte. Irgendwann schaff ich es noch, durch diesen verwirrenden Reviewbutton-Dschungel durch zu finden. Ich hab die Geschichte zu Ende gelesen, daher bitte ignorieren, dass das End-Review nun unterm ersten Kapitel steht.


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