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Reviews für Über die Schwelle

Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 12.03.17 23:14 · Für: Kapitel 2

Mir ist besonders die Szene in Erinnerung geblieben, wo sich, beim Einrichten des Labors, Hekate an Cerovic schmiegt. Allein diese kleine Szene drückt sehr viel Vertrauen aus und geht weit über das „ich versteck mich hinter deinem Rücken“ hinaus. Er hat ihr oft bestätigt und versichert, er würde für sie da sein und sie beschützen, und diese Szene ist jetzt wie so ein kleines: „Ich weiss. Danke!“

Das Spinnen des Kokons war gleichermassen faszinieren, wie spannend und unterhaltsam, weil ich vor meinem inneren Auge tatsächliche einem Insekt beim Weben zugesehen habe. Hier kommt besonders gut zum Tragen, dass Du Dich mit Insekten auskennst, was man aus den Beschreibungen wunderbar heraus gemerkt hat.

Auch die Art, wie sich Cerovic gewandelt hat und sich jetzt so engagiert und aufopfernd um seine Freundin kümmert, bringt sehr viel Herz in die Geschichte. Somit ist nicht nur Hekate die, die sich verändert hat, sondern auch ihm merken die Kollegen an, dass er ebenfalls eine Schwelle zu übertreten beginnt, auch, wenn es sich dabei nur um seinen symbolischen Schatten handelt. Bei dem Punkt, wo er ihr zuliebe sogar romantische Gedichte gelesen hat, musste ich schmunzeln: Ja, das ist wahre Aufopferung, etwas zu tun, was einem nicht zusagt, nur, damit es dem Anderen besser geht!  

Mir hat die Geschichte absolut super gefallen und ich finde, dass das Challengethema mit Bravour getroffen wurde! Wenn DAS keine Interspeziesbeziehung ist, wüsste ich nicht, was es sonst sein könnte … Nur eines habe ich auszusetzen: Cerovics Gesicht, als das Wort „Paarungspartner“ fiel, hätte ich nur ZU gerne LIVE gesehen!! :D



Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar! <3

 

Ja, sie beide haben sich verändert und für Cerovic wird es in der Zukunft wahrscheinlich sogar schwieriger werden mit der Anpassung zurecht zu kommen als für Hekate. Ich schreibe immer mal wieder an ein paar Szenen, die danach spielen, wo es dann um nichts geringeres geht als in Konflikt mit der temporalen Aufsichtsbehörde und der allgemeinen Ethik zu kommen. Aber es ist noch keine Idee übergesprungen, wie diese Fetzen zu einer runden Story zusammenpassen. Vielleicht mache ich eine Episode meiner 10. Staffel draus.

 

Auf jeden Fall freue ich mich, dass zwei völlig unbekannte Charaktere aus meiner Feder einen guten Eindruck hinterlassen haben. Das ist ja doch noch mal etwas anderes als mit bekannten Charakteren zu arbeiten, bei denen der Leser den gesamten Hintergrund vor Augen hat.

 

Vielen Dank für Lesen und Kommentieren!



Name: Drago (angemeldet) · Datum: 31.01.17 11:48 · Für: Kapitel 2
Überhaupt nicht das, was man erwartet, wenn es um das Thema Interspeziesbeziehung geht aber du hast das Thema trotzdem super getroffen.

Alles an der Geschichte ist ungewohnt und erfrischend, das witzige Ende nach dem ganzen Ernst treibt einem das Schmunzeln aufs Gesicht.

Die Charaktere überzeugen ebenfalls und es fällt leicht, sich in Hekate hineinzuversetzen.

Fazit: Wunderbar

Antwort des Autors:

Hi Drago, ich freu mich total, dass Du in eine von meinen FFs reingeschaut hast! Ganz lieben Dank dafür! Und natürlich freut es mich besonders, dass sie Dir auch gefallen hat. Ich hoffe, von Dir kommt auch noch ein Beitrag zur Challenge!

 

Jetzt interessiert mich aber natürlich, was man denn beim Thema Interspeziesbeziehung erwartet hätte ;) . Ich fand mich ziemlich gut im Treffen des vorgebenen Themas :D ;) .

 

 



Name: werewolf (angemeldet) · Datum: 27.01.17 14:13 · Für: Kapitel 1
Ein wirklich gelungenes Werk :) die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und auch die Kommunikation der beiden war eindrucksvoll beschrieben (Gesten etc). Definitiv lesenswert :) eine Frage habe ich allerdings: warum ist die FF ab 16 eingestuft?

LG
werewolf

Antwort des Autors:

Vielen Dank, werewolf!

Die beiden mag ich auch gerne, weil ich da einmal ein etwas anderes Verhältnis darstellen kann als die klassischen Interspezies-Beziehungen, die doch mehr oder weniger lediglich Abwandlungen von menschlichem Verhalten sind.

 

Ab 16 stufe ich alle meine FFs ein, die in irgendeiner Weise das Thema Sexualität zum Thema haben (also im Prinzip fast alle meiner Geschichten ;) )



Name: ulimann644 (angemeldet) · Datum: 27.01.17 13:41 · Für: Kapitel 1

Hi Gabi

Mir hat diese Geschichte durchgängig sehr gut gefallen. Die kleine Anfangsszene,als sich der Betazoid rasiert - solche Anfänge mag ich besonders. Sie sagen oft viel mehr über einem Charakter, als zwanzig Seiten Action.

Zudem mag ich insektoide Spezies, besonders dann, wenn sie nicht als Feindbild herhalten müssen, sondern positiv dargestellt werden.

Zwei tolle Charaktere, die im Zusammenspiel wunderbar miteinander harmonieren.

Fazit: Diese Story hat mich begeistert.



Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank für Deine Worte, ulimann.

Ja, die erste Szene war wichtig, da diese kurze Momentaufnahme auch für Leser geeignet sein soll, die nicht die bisherigen Geschichten mit der Hekate-Crew gelesen haben und daher Cerovics Naturell kennen.

 

Bei mir gibt es allgemein keine feindlichen Spezies in den Geschichten, höchstens Spezies mit einer etwas abweichenden Agenda ;) . Hekate wurde kreiert, weil ich für die Neuentwicklung des Wurmlochs jemanden brauchte, der weit über das klassische humanoide visuelle Spektrum hinaus wahrnehmen kann. Da erschienen mir Insektenartige am geeignetsten dafür.



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 26.01.17 19:59 · Für: Kapitel 2
Wow, Gabi, der Schluss ist ja echt genial. Wie immer ist die Beschreibung sehr detailreich - man kann sich Kokon und Äußeres der Mora sehr gut vorstellen. Ich bin nur über ein Wort gestolpert: Gibt es im Deutschen 'Monitorieren'? Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie so eine extrakorporale Interspeziesbefruchtung im nächsten Kapitel beschrieben wird.

Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank, Racussa. Und Du hast völlig recht, das Wort Monitorieren gibt es tatsächlich nicht. Das war überraschend für mich. Ich bin ja Naturwissenschaftlerin und im Labor haben wir das laufend verwendet, so dass es bei mir in meinen ganz normalen Wortschatz übergegangen ist und ich gar nicht auf die Idee kam, das mal auf Existenz hin zu überprüfen. Aber Duden kennt es nicht. Da muss ich das mal ganz rasch durch etwas anderes ersetzen.



Name: VGer (angemeldet) · Datum: 16.01.17 01:12 · Für: Kapitel 2
Liebe, liebe, liebe diese Geschichte. Cerovic und Hekate sind ein absolutes Traumpaar ... und schon als du das erste Mal diese Berührungs-Sache erwähnt hast, war mir klar, dass da noch was kommen muss - auch wenn ich mir nicht sicher bin, inwieweit Hekate da nicht den Captain und Reka (und Avram?) verarscht hat ;-) Wunderschön geschrieben, Gabi, so detailverliebt und emotional und ... intim. Gerne gelesen, gerne mehr!

Antwort des Autors:

Vielen lieben Dank, VGer!

 

Meinst Du wegen der Berührung veralbern? Das passt schon so. Bei den Mora berührt man sich nur, wenn man sozusagen Bindungspartnerschaften (Juvenilphase) oder Paarungspartnerschaften (Adultphase) aufbauen möchte. Für Hekate war Cerovics unbedachtes Wegziehen von ihrem Gegner sozusage eine Bitte um Bindungspartnerschaft.

Dass eine Fortpflanzung nicht möglich ist, das weiß sie als wissenschaftlich gebildetes Individuum jedoch. Da spielt sie ein wenig mit Cerovic aus der Erleichterung heraus, dass alles gut gegangen ist. (es sei denn, ich überlege mir da noch eine Fortpflanzungsstrategie, die vielleicht reich genomisch mütterlicherseits funktioniert und lediglich gewisse chemische Triggerstoffe von der Vaterseite benötigt ... wäre auch eine Überlegung wert und würde die Frage aufwerfen, inwieweit man eine längst ausgestorbene Spezies wieder zum Leben erwecken darf/soll)



Name: Kontikinx1404 (angemeldet) · Datum: 13.01.17 18:50 · Für: Kapitel 1
Hallo Gabi,
die Story gefällt mir sehr gut. Im vergleich mit dem Bild hast du Hekate sehr gut beschrieben. Man kann sie sich auch gut als Erwachsene Vorstellen.

Eine Interessante Wandlung hat Cerovic durch
gemacht. Vom Sicherheitsoffizier, der nur seinen
Job kennt, zu einem Fürsorglichen Menschen.
Vermutlich ist ihm da sein Pflichtgefühl in die
Quere gekommen und er konnte nicht anders.
Es war ja für ihn anstrengend Hekate auf ihrem
Weg über die Schwelle zu begleiten.
Das ist übrigens der Erste Betazoid Sicherheitsoffizier der mir über den weg läuft.

Am ende erwartet Hekate ja noch einiges von ihm. Hoffentlich kriegt er da keine kalten Füße.

Mir hat die Story gut gefallen.

Antwort des Autors:

Hallo Kontiki,

 

 

ich danke Dir sehr für Lesen und Kommentieren und freue mich, dass Dir die Geschichte gefallen hat. Ja, als ich Stars Entwurf gesehen habe, musste ich einfach etwas mit ihrem Entwicklungszyklus machen, damit diese Flügel einen Sinn ergeben. Ich finde, das balanciert ihre Gestalt so schön aus. Ich hatte mir erst alle möglichen Erklärungen dafür überlegt, warum sie die Dinger als Rudimente noch haben könnte. Aber da hat auch Leela gemeint, dass das alles sehr weit hergeholt klänge. Im Endeffekt hat sich dann für eine insektoide Spezies tatsächlich die Metamorphose angeboten, so dass die Crew Hekate einfach gar nicht in ihrem Erwachsenenstadium entdeckt hatte, sondern in einem Stadium davor.

Das gibt mir auch Möglichkeiten für weitere Geschichten, denn meines Wissens gab es in Star Trek bislang keine Spezies, die fliegen kann.

 

Auch die Sache mit einem Betazoiden als Sicherheitschef fand ich reizvoll. Auf der einen Seite ist das ganz praktisch, um "Schurken" dingfest zu machen, wenn man sozusagen schon erspüren kann, dass die etwas ungesetzliches vorhaben (Quark kann von Glück sagen, dass Ferengi für Betazoiden nicht lesbar sind, sonst stünde ihm eine harte Zeit bevor, jetzt, da das Forschungsschiff auf DS9 stationiert ist). Auf der anderen Seite kann ich mir da gute Konfliktsituation vorstellen, eben dadurch, dass Betazoiden rein genetisch viel feinfühliger sind und in Kampfsituationen, wo es auf Leben und Tod geht, sicherlich ihre Probleme haben dürften. Daher verleugnet Cerovic seine empathische Seite auch und verbirgt seinen weichen Kern hinter eine harten Mauer aus Disziplin.

 

:D Ich denke, dass Hekate das am Ende nur gesagt hat, um ihn aufzuziehen. Sie ist jetzt viel selbstsicherer und hat das Mündel-Verhältnis beendet. Denn genetisch gesehen dürften die beiden Spezies überhaupt nicht zusammenpassen. Eine erfolgreiche Verschmelzung ohne intensive Gentechnik ist sicherlich nicht möglich zwischen einer Mora und einem Humanoiden.



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 13.01.17 08:57 · Für: Kapitel 1
Nee, "Die Geister, die ich rief"; da warst du so unsicher. ;) Und nun schau: Sie hat schon Stimmen. :*

Antwort des Autors:

Ah, okay, das meintest Du. :D



Name: Amber (angemeldet) · Datum: 12.01.17 21:59 · Für: Kapitel 2
*lach* Oh, wie wunderbar großartig! Gabi, ein absolut tolles Ende, ich hab so lachen müssen, dass Ulme kurz wach wurde und gemault hat. ;)

Die Geschichte ist richtig schön geworden, leider viiiiiiiiiiiiiiiiel zu kurz. ^^

Ist es okay, wenn bei jeder Review wiederhole, wie sehr ich die gesamte Crew ins Herz geschlossen habe? Da ist so viel Freundschaft, Vertrauen, Spaß und Rückhalt, einfach wunderbar.

Fazit: eine - wie ja zu erwarten war ^^ - superschöne, ruhige, tiefe Geschichte über Freundschaft, Treue und Vertrauen.

Glaub mir diesmal doch bitte gleich, dass die zur Challenge muss! *schmunzelndaufaktuelleabstimmungverweist* :*

Antwort des Autors:

:D Gut, dann ist mein "Abfall" am Schluss nicht so schlimm gegen die ernste Atmosphäre, die ich davor aufgebaut hatte. Mir ging es gestern kurzzeitig wieder gut, als ich die letzten Szenen geschrieben habe, und dadurch hat sich meine Schreibe verändert. (hat sich aufgrund einiger Telefonate jedoch mittlerweile wieder erledigt ...)

 

Danke für Deine aufmunternden Worte und Deine Lesetreue! :-*

 

*schmunzelndaufaktuelleabstimmungverweist* ... meinst Du damit, dass "Im Schein einer Kerze" keine Stimmen hat? Ich bereue nichts! ;) "Im Schein einer Kerze" gehört zu meinen absoluten Lieblingsgeschichten und ich hätte sie nicht geschrieben, wenn ich mir wegen des Themas so unsicher gewesen wäre.



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 12.01.17 18:18 · Für: Kapitel 1
Wie schön, MaLi, dass ein Insektoid vorkommt. Noch dazu eine, deren Physiologie Du sehr anschaulich (und biologisch korrekt) beschreibst. Ich bin schon gespannt, wie die Metamorphose verläuft. Und noch spannender finde ich, dass es nicht einfach eine 'Frau'-'Mann'-Beziehung ist, sondern eher die Mündel-Vormund, genial!

Antwort des Autors:

Ähem ... hüstel ... the name's Gabi ... :D

 

Das freut mich sehr, dass Du meine Physiologie-Beschreibung biologisch korrekt empfindest. Da ich Diplom-Biologin bin wäre das anders schon sehr peinlich gewesen. ;)

Der Rest der Metamorphose ist jetzt hochgeladen, und auch die Mündel-Vormund-Beziehung ändert sich.



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