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Reviews für Safe House

Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 03.02.17 14:05 · Für: Safe House

Subtil fies, als Schauplatz des Horrorspektakels eine Schule zu verwenden; hat doch der eine oder andere auch seine schlimmste Zeit in so einem Gebäude verbracht ;D

Die Art, wie du Chekov zeichnest, gefällt mir sehr! Getreu seiner russischen Seele versucht er tapfer, über sich selbst hinaus zu wachsen, ohne dabei zum unglaubwürdig furchtlosen Helden zu mutieren. Auch wie er in der Tür stehenbleibt und sich erst vergewissert, dass seinem Team nichts zustossen würde, zeugt wunderbar von seiner grossherzigen Art, die er immer wieder zur Schau stellen darf.
Nach dem Anfänglichen „Keptin“ hatte ich mich schon auf seinen Akzent gefreut, aber da das nicht jeder Leser mag, werde ich ihn mir hier einfach denken ;)
Aha, und dir ist auch nicht entgangen, dass Musterrusse Pavel den Vodka für ein gutes Gläschen Whiskey stehen lässt :D

Einzig Hendorffs Satz: „Wir werden alle sterben“ passt für mich nicht richtig ins Bild der Szene. Man wartet danach ständig darauf zu erfahren, was sich denn in der Zwischenzeit noch Bedrohlicheres entwickelt haben mochte und gib dann irgendwann auf weil man merkt, dass es noch immer die selbe Tür ist, die lediglich nicht aufgeht. Warum Hendorff diesen endgültigen, hoffnungslosen Satz von sich gibt, wird bis zum Schluss nicht klar, da das Aussenteam ja bestimmt versuchen wird sie zu retten, bevor sie in dem Kasten „verhungert“ sind, weil sie nicht raus können.

Uuuuh … Also als dieses unheimliche Geräusch durch die Wand fuhr, musste ich unweigerlich an meine geliebte Gruseltrilogie „Cube“ denken. Da knirschte, karzte und knackte es auch ständig in den Wänden. Mit diesem „Hintergrundwissen“ bekommt die Szene gleich noch mehr (düstere) Farbe!
Gegen Ende ziehst du den Spannungsbogen noch einmal ganz schön an, jagst den armen Chekov rauf und runter in einem Gebäude, das sich (möglicherweise) sogar seines Kommunikators bemächtigt hatte und ihm noch den letzten Rest Sicherheit raubte. Dann bricht das Geschehen plötzlich ab, ohne Auflösung, ohne Erklärung, nur mit dem Hinweis, dass er nun vielleicht gerettet oder das nächste Opfer dieses (Un)safe House werden wird.

Mir hat die Story sehr gut gefallen, denn die Charaktere kommen schön zur Geltung, die Geschichte ist spannend und was die künstliche Intelligenz betrifft auch logisch. Nervenzerfetzende und entspannende Szenen wechseln sich angenehm ab und spitzen sich dann in einem Showdown ohne Atempause bis zum offenen Ende zu. Wunderbar!



Antwort des Autors: Vielen Dank für deine beiden lieben und ausführlichen Reviews :) Es war toll Chekov zu schreiben (und für mich hat er hier einfach am besten funktioniert) aber mit seinem Akzent hadere ich noch ein wenig. Meistens bleibt es beim 'Keptin'. Es ist einfach zu gut, wie er das ausspricht. Hendorffs 'Wir werden alle sterben' sollte ein bisschen von meinem trockenen Witz reinbringen und davon zeugen, dass er in seiner Freizeit zu viele klassische Horrorfilme geschaut und ganz genau weiß, dass sie da nicht lebend rauskommen. Naja, es klappt nicht immer alles^^ Insgesamt freu ich mich, dass es dir gefallen hat und ich dich vielleicht ein wenig gruseln konnte.


Name: MaLi (angemeldet) · Datum: 03.02.17 14:01 · Für: Prolog

Oha … Verschwindende Lebenspunkte sind nie ein gutes Zeichen! Du steigst hier schon total spannend ein, was mich als Gruselfan besonders freut. Der Prolog gefällt mir schon mal ausserordentlich gut! Die Dialoge sind sehr lebendig und die Szenen realistisch, so dass sich schon von Anfang an ein Film vor den Augen abzuspielen beginnt. Zu Beginn hat mich etwas irritiert, dass Kirk Spock duzt, aber da ich ohnehin kein Freund von „Kollegen siezen“ bin, fand ich das nach kurzer Eingewöhnungszeit ganz okay.

So, und jetzt warum der Maikäfer tanzt: Chekov!! Mein Liebling der ersten Stunde bekommt eine Hauptnebenrolle und darf sogar ein kleines Landeteam anführen :) Und dass sein Akzent ausgeschrieben wird, freut mich gleich noch umso mehr!



Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 10.01.17 15:22 · Für: Safe House
Würde Chekov nicht eher Wodka trinken?
Danke für den Klassikersatz 'Wir werden alle sterben!'
Computer, die die Menschen auslöschen sind ja seit Odysee 2001 und Terminator erfreulicher Bestandteil aller Gruselfiktion. Mit Stromschlag, Abschaltung der Sauerstoffzufuhr, vielleicht sogar eine rechtzeitig ungebremst zugehenden Türe gute Effekte, aber wie bewegt ein Hauscomputer ein Messer in die Brust eines Rothemdes???
Die schöne Schulszene hat nochmals mehr den Silenthilleffekt verstärkt. Vielen Dank dafür.

Antwort des Autors: In Star Trek Beyond gibt es eine Szene, in der McCoy und Kirk Whiskey, den der Arzt aus Chekovs Spinnt geklaut hat, zusammen trinken. Beide äußern auch, dass sie Chekov eher für einen Wodka Trinker gehalten hätten. Darauf hab ich in der Story angespielt ;) Beim Messer fallen mir gleich mehrere Möglichkeiten ein. Wie die Abschaltung der Sauerstoffzufuhr können vielleicht auch andere Stoffe mit in die Luft abgegeben werden. Oder der Computer hatte vielleicht auch gar nichts damit zu tun. Wer weiß.. Vielen Dank auch für dein zweites Review zu meiner Gruselstory :)


Name: Racussa (angemeldet) · Datum: 10.01.17 14:56 · Für: Prolog
Gut, dass Rothemden namentlich vorgestellt werden ist ja zumeist ein sicheres Todesurteil :-)
Aber woher kennt Spock Lage und Entfernung von Schule und Rathaus? Ist das in allen Kolonialstädten der Föderation gleich? Den wenn nicht, woher hat er diese Information, wenn er zugleich nicht weiß, in welchem der beiden Gebäude sich Schutzraum und/oder Archiv befinden.
Entschuldige die Logikfrage. Ansonsten ist sehr stimmungsvoll, hat fast etwas Silenthilliges...
Wie immer bei TOS natürlich höchst bedenklich, wenn Captain und Erster Offizier gleichzeitig auf Außenmission gehen...Bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

Antwort des Autors: Danke für dein Review :) Zu deiner Logikfrage: Spock hat sich im Vorfeld einfach den 'Stadtplan' angeschaut. Die haben ja bestimmt einen Scan gemacht (Der allerdings nichts über die Technik, mit der die Gebäude ausgestattet sind, erzählt hat). Kirk dagegen hat sich einfach ins Blaue hinuter beamen lassen und darauf vertraut, dass sein erster Offizier schon Ahnung haben wird ;)


Name: Kontikinx1404 (angemeldet) · Datum: 02.01.17 21:48 · Für: Prolog
Die Gescichte ist gut und Detailsreich beschrieben. Chekov, der seinen ersten Trupp leitet. Richtig interessant wird es nachdem Chekov einen Stromschlag von dem Computer erhalten hat. Die Beschriebungen der Einzelnen Raume mit ihren einrichtungen vermitteln schon
ein Gefühl von leere. Das Kreischen, das auftritt
ist ein zusätzliches Element das einem eine
Gänsehaut beschert. Gut gefallen hat mir die Ausrede " Das Messer hat sich selbst bewegt."
Du hast in der Story sehr gut das gefühl vermittelt, wie es ist in der Falle zu sitzen und nicht mehr heraus zu kommen. Gute Arbeit

Hier kam bei mir wriklich gruselfeeling auf.

Antwort des Autors: Vielen Dank für dein Kommentar :) Es freut mich, dass ich dich auch gruseln konnte. Interessant, dass du das selbstbewegende Messer als 'Ausrede' bezeichnest. Es war nämlich eigentlich nicht so gedacht. Aber man weiß in diesem Haus wohl nie, was wahr ist und was nicht^^


Name: Darchelle (angemeldet) · Datum: 17.11.16 21:40 · Für: Prolog
Ich glaube, jetzt bin ich terrefied für den Rest meines Lebens. Respekt, dass du so unheimlich schreiben kannst. Anfangs dachte ich so "Jaja, geht schon gut" und gegen ende war ich einfach nur noch am Zittern und dachte so "OMG der Arme Chekov!" Das offene Ende passt super zu der Story, trotzdem würde ich gerne wissen, ob Chekov in deiner Vorstellung da rauskommt und wie und ob wirklich Kirk mit ihm über den Kommunikator redet oder diese Maschine.
Nochmals Respekt für den Aufbau und den Plot!
Schaurige Grüsse
Chelle

Antwort des Autors: Vielen Dank für dein Kommentar :) Es ist ja das erste mal, dass ich im gruseligen Genre schreibe, und freue mich, dass es gut geworden ist. Ehrlich gesagt hatte ich ja noch einen Epilog geplant, mich dann aber doch dagegen entschieden, weil ich das etwas abrupte Ende doch besser fand. Und ob der Epilog so viel positiver geendet hätte, ist eine andere Sache ;)


Name: Amber (angemeldet) · Datum: 17.11.16 17:52 · Für: Safe House
So, Süße, hier nochmal offiziell:

Deine Story war schrecklich! Niemand darf gemein zu Chekov sein! ;P
Während des Lesens baut sich eine ganz furchtbare, eisige Beklemmung auf, dauernd muss man schlucken und einen Blick über die Schulter werfen, es ist der absolut fiese Grusel! Robot meets Haunted House. Böse, böse... *schauder*
Ich finde, du hast Chekov ganz wunderbar gezeichnet, auch Smith ist/war ein toller Charakter. Und Hendorff... na ja, Hendorff eben..;) Super gemacht!
Und dann das Ende... ich hasse/liebe/hasse/liebe das offene Ende! Armer Chekov, so ein einsames, kaltes, düsteres Bild...
Dickes Lob, ich finde die Story grandios!

Antwort des Autors: Danke, meine Liebe :) Ich bin echt froh, dass ich den erst geplanten Epilog rausgelassen habe. Es gefällt mir so besser. Und kommt anscheinend auch besser an. Die Charaktere zu schreiben war auch toll. Chekov werd ich jetzt bestimmt noch öfters vorknöpfen. Auch wenn ich im Vorfeld ein wenig skeptisch war, weil ich noch nicht viel mit ihm gearbeitet habe. Und pass nachts bloß in dunklen, unheimlichen Gebäuden auf was hinter der nächsten Tür auf dich wartet! ;)


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 17.11.16 08:24 · Für: Safe House

:D Hendorfs "wir sterben alle" -Einstellung fand ich klasse. Ich kenn den Chara nicht (kenne mich mit AOS nicht aus), aber ich stelle mir da jetzt so einen Berg von Mann darunter vor, der dann jammernd da steht, wobei noch gar nichts Lebensbedrohliches zu dem Zeitpunkt geschehen war.

 

Dass es dann ausgerechnet ihn als erstes erwischt, ist ja echt Ironie des Schicksals! Du hast die unheimliche Atmosphäre in einem sich ständig verändernden Geisterhaus mit der nackenhaaraufstellenden Vorstellung eines unsichtbaren Gegners sehr schön stilistisch herüber gebracht.DAs konnte ich mir so richtig bildlich vorstellen.

Die Sache mit dem Kommunikator hat mir am besten gefallen - und war auch am schaurigsten.

 

Und Du hast es genau richtig gemacht, indem Du das Ende offen lässt. Das habe ich jetzt auch wieder gemerkt. Das ist einfach die effektivste Methode, dass beim Leser auch nach dem Lesen der letzten Zeile noch eine Gänsehaut zurückbleibt.

 

Sehr schön gemacht!



Antwort des Autors: Danke erst mal für deinen lieben Kommentar :) Deine Vorstellung von Hendorff ist schon recht zutreffend. Seine Reaktion an dieser Stelle, wäre übrigens auch meine gewesen. Nur, dass er zu den ausgebildeten Sicherheitsleuten gehört. Es freut mich zu hören, dass die Stimmung so rübergekommen ist, wie ich gehofft habe!


Name: Bareil (angemeldet) · Datum: 12.11.16 21:44 · Für: Prolog
Das Haus hat sie verschluckt ? Hat es am Ende alles Bewohner "gefrühstückt ?" Ich warte gespannt darauf, wie es weiter gehen wird.


Name: Gabi (angemeldet) · Datum: 11.11.16 17:00 · Für: Prolog

Ein Haus, das offensichtlich von der Außenwelt abschottet, und drei Redshirts am Start. Uh oh! Das lässt Übles ahnen!



Antwort des Autors: In der Tat kommt Übles ;) Allerdings sind es 'nur' zwei Redshirts. Chekov trägt gelb. :)


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